Samstag, 16. Dezember 2017

Abschaffung der Netzneutralität

Gerade wird diskutiert, was die Abschaffung der Netzneutralität wirklich bedeutet? Man kann das ganz schnell beantworten. Alles, was Trump vorantreibt, ist schlecht. Auf den ersten Blick nur schlecht für Europa und die freie Welt, aber wenn man genau hinschaut auch für die USA selbst. Aber im Detail wird die Sache auch nicht besser und mich wundert, warum das Thema kaum ein Mensch außerhalb der üblichen Szene interessiert?
Da schauen Hinz-und-Kunz Videos und Musik auf Youtube oder TV über Internet oder Streaming. Andere bestellen per Onlinediensten oder kommunizieren per WhatsApp & Co. Oder spielen mit XBox und Konsorten online.
Alle diejenigen sollen den Schuss nicht gehört haben? Das wird in Zukunft viel, viel schlechter und letztendlich teuer. Das Thema geht eben nicht wirklich die IT-Experten, Datenschützer und Menschenrechtler & Co alleine an. Sondern viel mehr die modernen Konsumenten. Und die stecken den Kopf in den digitalen Sand und ignorieren einfach, dass ihre digitalen Spielzeuge ihnen weggenommen werden.
Wobei es gar so schlecht ist, wenn die Kidds nicht mehr unablässig daddeln können und Leute sich wieder Face-2-Face unterhalten müssen, weil die SmartPhones immer wieder offline gehen oder zu langsam sind. Das ist zumindest ein positiver Effekt.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Ein Quantensprung in der Entwicklung

Gerade habe ich auf Spiegel-Online wieder einmal gelesen, dass eine bestimmte Neuerung ein Quantensprung in der Entwicklung sei. Und da muss ich jetzt mal den Physiker raushängen lassen (naja - der eine Schein, der mir noch zum Diplom in Physik gefehlt hat, den lasse ich mal unter den Tisch fallen - aber ich habe meine Diplom-Arbeit ja zu den mathematischen Grundlagen der relativisten Quantenmechanik gemacht).
Oder eigentlich komme ich auf diese Uminterpretation von Fachbegriffen in das absolute Gegenteil darüber, weil ich in den letzten IT-Schulungen sehr viele Physiker hatte und einer davon erzählt hatte, dass er bis vor Kurzem diese Aussage ("Quantensprung in der Entwicklung") tatsächlich als das verstanden hatte, was sie bedeutet und er damit die Folgerungen nicht nachvollziehen konnte. Erst durch Zufall hatte er dann die allgemein akzeptierte Fehlinterpretation mitbekommen.
Denn ein Quantensprung ist die kleinste, nicht mehr messbare Veränderung. Also die "Steigerung" von Stagnation quasi. Aber noch nicht wirklich ein Rückschritt, denn der wäre ebenfalls zu groß ;-). Auf jeden Fall eben nicht messbar, denn Messungen in der Quantenmechanik verändert das gemessene System und sind damit irrelevant.
Man muss also festhalten, dass diese Aussage der denkbar größe Unsinn bzw. Widerspruch zu dem ist, was der Autor eigentlich sagen will. Aber die Masse hat aus Unkenntnis dieses Faktum für sich ebenfalls umdefiniert und alle verstehen, was der Autor eigentlich sagen will. So wie man im Deutschen ja auch Handy sagt.

Freitag, 8. Dezember 2017

Einzelcoaching im speziellem Umfeld und mit noch speziellerer Unterhaltung

Seit längerer Zeit habe ich endlich mal wieder für einen Kunden geschult, für den ich schon zig Jahre arbeite (das erste Schulungsunternehmen überhaupt, für das ich regelmäßig gearbeitet habe) und früher mehrere Monate/Jahr sogar Maßnahmen gehalten habe. Aber das ist in der letzten Zeit etwas eingeschlafen. Deshalb war ich auch sehr angetan, dass mir ein Einzelcoaching über 3 Tage rund um im Grunde Alles aus der Web-Welt angeboten wurde. Ein Coaching für einen IT-Experte, der kurz vor einer neuen Stelle noch Maßnahmen aus einem Aufhebungsvertrag nutzen wollte. Leider hat sich die Realierung durch einen Trauerfall beim Kunden als schwierig erwiesen und da zudem das Auto des Teilnehmers geschrottet wurde, haben wir die Maßnahme in meinen kleinen Schulungsraum in Eppstein verlagert. Dahin gibt es die S2 und das bot sich perfekt an. Sowohl für den Teilnehmer zur Anreise, aber auch mich wegen entfallendem Fahrauswand. Zudem ist es aus diversen anderen Gründen gut, wenn ich die Location ausreichend nutze. Gestern haben wir dann auch noch ein Schauspiel direkt vor dem Haus geboten bekommen, was man nicht alle Tage sieht. Die Bahn bereinigt im Moment die Bahnlinie zwischen FFM und Niedernhausen von überhängenden Ästen. Und dabei kommt ein Hubschrauber zum Einsatz, der die Bäume mit einer vom Hubschrauber herabhängende Konstruktion an Kettensägen stutzt. Die Mannschaft kommt aus Österreich und schneidet dort die Schneisen von Liften und Sesselbahnen auf die Weise frei. Aber einen Hubschrauber auf diese Weise direkt vor dem Fenster schweben sehen, wie er direkt nehmen der Oberleitung der Bahn die Äste abschneidet, ist ein Erlebnis. Der Pilot muss auch ein absoluter Vollprofi gewesen sein, wie genau die Kettensägen da justiert und der Hubschrauber ruhig in der Luft gehalten wurden.

Freitag, 1. Dezember 2017

Prüfungstag

Vor Beginn des Wintersemsters habe ich an der TH Bingen eine Vorlesung zur plattformneutralen App-Entwicklung mit Cordova gehalten. Die Studenten haben am Ende eine praktische Aufgabe zur Überprfüung bekommen. Heute war ich zur Vorführung an der TH und jetzt muss ich mir noch passenden Bewertungen überlegen. Sah aber durch die Bank gut aus, wobei einige Studenten bei der Prüfung gefehlt haben.

Mittwoch, 29. November 2017

Schalten Sie den Adblocker bitte ab! Nein!

Im Moment nerven immer mehr Webseiten damit, dass Sie mit einem Adblocker nicht mehr angezeigt werden. Dafür bekommt man die Aufforderung den Adblocker abzuschalten. Ähm - warum bloß ist er wohl eingeschaltet? Die Begründung der Webseiten ist nachvollziehbar - keine Anzeige von Werbung = weniger Werbeeinnahmen. Aber einerseits bedeutet die Verärgerung von Besuchern Negativwerbung und andererseits würde man keine Werbeblocker brauchen, wenn dieses elende Zumüllen nicht unerträgliche Ausmaße angenommen hätte. Ich werde den Werbeblocker nicht deaktivieren und halt solche Seiten nicht mehr besuchen. Es gibt ja immer Alternativen.

Wozu braucht root ein Passwort? Ist doch ein Apfel

Oh man - ich fasse es nicht. Es gibt eine schwere Sicherheitslücke in macOS, die man höchstens bei einer Wald-und-Wiesen-Software eines Hobby-Programmierers erwarten könnte. Normale User können sich in macOS High Sierra ohne Passwort zum root machen. Glücklicherweise nutze ich meinen iMac Mini nur alleine und zum Programmieren. Wichtige Daten habe ich da nicht drauf.

Montag, 27. November 2017

Cyber Monday oder das Vertickern der Ladenhüter

Was wird vielleicht ein Wind um Black Friday (was durchaus mehrere Wochen lang sein darf) und Cyber Monday gemacht. Aber mal naiv nachgefragt - glaubt irgendjemand wirklich, dass die Firmen auch nur einen Cent zu verschenken haben? Offensichtlich braucht man auf Dinge nur "Schnäppchen" zu schreiben und bei vielen Kunden regiert nur noch der Trieb und die Habgier. Ich habe heute so ein bisschen im Cyber Monday gestöbert und durchaus (angeblich) reduzierte Angebote gefunden. Zum Teil sahen die auch auf den ersten Blick ok aus. Aber ich bezweifele massiv, dass ich diese "Angebote" nicht auch außerhalb der Treibjagt zu den gleichen oder gar besseren Preisen bekomme. Nur wird man mit diesen "Zeitfenstern" massiv unter Druck gesetzt. Zudem werden die meisten Angebote Ladenhüter sein, die unter normalen Bedingungen keiner kaufen würde. Die Gesellschaft wird scheinbar immer dümmer. Mit solchen Aktionen (auch die ganzen Sonderaktionen im restlichen Jahr) hätten man früher keinen Bauer von hinter dem Berg ausgetrickst - die hatten vielleicht weniger Bildung, aber mehr Verstand.

Donnerstag, 23. November 2017

PHP zur Automatisierung

Die Woche bin ich in Pforzheim und halte eine PHP-Schulung. Eigentlich Standard, aber die Teilnehmer wollen PHP zur Automatisierung von einer Gebäudesteuerung nutzen. Und das ist mit PHP schon ungewöhnlich. Mir war sowas bisher zumindest neu. Ich hätte für sowas Java oder vielleicht auch C/C++ genutzt. So lernt man immer wieder neue Situationen kennen.

Mittwoch, 8. November 2017

Wieder on Tour - diese Woche Nürnberg

Ich bin diese Woche mal wieder bei einem Schulungsunternehmen in Nürnberg. Für das Schulungsunternehmen arbeite ich zwar häufiger, aber meist Inhouse-Schulungen bei einem Kunden. Aber dennoch war ich auch hier schon ein paar Mal. Selbst das Hotel (wenngleich nicht besonders gut) ist das Übliche.

Montag, 6. November 2017

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Smart Look - die Realität überholt die krankesten Phantasien

Wenn man denkt es geht nicht kranker, überholt die Realität. Smart Locks nennt sich der Wahnsinn. Amazon bietet an, dass ein spezielles Schloss dem Paketboten von selbst die Tür öffnen soll. Denn man könnte ja als Kunde bei Amazon Prime eine Lieferung durch Abwesenheit verpassen. Und das geht gar nicht. Und darauf aufbauend sol man mit dem Schloss in Zukunft allen möglichen anderen Dienstleistern (Reinigungskraft, Handwerker, Einbrecher, Entführer, Vergewaltiger, ...) automatisch hereinlassen, wenn man mal nicht da ist. Aber vor allen Dingen gekoppelt mit dem Home Services von Amazon - eine Plattform für Dienstleistungen. Ich fasse es nicht, auf welche kranken Ideen Unternehmen beim "Internet der Dinge" noch kommen. Und ich zweifle nicht, dass Leute das auch nutzen. Meine Idee - Verbot von Türschlössern jeder Art. Ist viel billiger und mindestens genauso smart.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Als Feature verkauft, aber in Wirklichkeit das Risiko auf den Kunden abgewälzt - meine neue VISA-Bezahlbestätigung

Vor einigen Tagen ist meine alte VISA-Karte abgelaufen und bei meiner neuen Kreditkarte muss ich im Zahlungsfall bei einem Geschäft oder der Tanke zwingend eine (selbstgewählte) PIN statt einer fälschungssicheren Unterschrift eingeben. Das hatte ich übersehen und vor einigen wollte ich wie üblich mit der Unterschrift an der Tankstelle eine Zahlung bestätigen. Aber die Karte wurde ohne eine PIN nicht angenommen wurde. Und da ich das wie gesagt übersehen hatte, konnte ich nicht damit bezahlen.
Das Problem ist jetzt nicht, dass ich dies übersehen hatte und in der Situation nicht mit der Kreditkarte zahlen konnte, sondern der Zwang zur Verwendung einer PIN. Ich kann durchaus verstehen, dass manche Leute statt eine Unterschrift lieber eine PIN nehmen wollen, aber der Zwang dazu geht gar nicht. Und ich bin nicht bereit die Karte mit einer einfachen PIN statt einer Unterschrift zu verwenden, nur um der Bank Arbeit zu sparen und vor allen Dingen das Risiko auf mich zu verlagern.
Denn im Konfliktfall kann mit der Unterschrift eindeutig geklärt werden, ob ich die Zahlung veranlasst habe. Bei einer PIN gibt es diese Kontrollmöglichkeit nicht mehr und die Kreditkarte hat keinerlei Vorteile gegenüber der EC-Karte. Damit entfällt in Zukunft für mich die Verwendung der Kreditkarte bei allen Zahlungsvorgängen in Geschäften oder an der Tankstelle und ich muss alternative Möglichkeiten suchen. Vor allen Dingen muss ich sicherstellen, dass die Karte - außer bei Onlinegeschäften - nicht verwendet werden kann. Was ein Müll und Kundenverarschung.
Es gilt immer noch:
"Nur Bares ist Wahres".

Montag, 23. Oktober 2017

Die letzten Abenteuer unserer Zeit - Bungee Jumping, Wingsuit Fliegen oder Windows aktualsieren

Ganz toll - mein Notebook gab vorhin zum Besten, dass es wieder eine größere Aktualisierung von meinem Windows 10 zur Verfügung hat und ich habe diese Empfehlung leichtsinniger Weise angenommen. Mir kam es schon ziemlich dubios vor, dass die Meldung aufgetaucht ist, das Update würde "etwas länger" wie sonst dauern. Schon das ist ein Hohn, denn das "normale" Update dauert so unverschämt lange, dass man das nur dann machen sollte, wenn man ein paar Stunden den Rechner nicht braucht.
Aber dieses Update hat mal wieder den Vogel abgeschossen und den Rechner wie schon häufiger geschrottet. Nun habe ich neben Windows auch Linux parallel installiert und das hat das Update nicht akzeptiert. Wobei die letzten Updates damit kein Problem hatten - ich kenne diese Probleme eigentlich nur von älteren Windows. Aber dieses Mal war die Geschichte wieder in die Hose gegangen und die Updatenroutine von Windows hat Grub getötet. Und dessen manuelle Neueinrichtung ist nicht ganz trivial. Zwar kein Hexenwerk, aber mühsam und dazu hatte ich keine Lust und Zeit. Tatsache war aber, dass weder Linux noch Windows zu starten waren.
Von daher habe ich die brutale Variante gewählt und mein Linux einfach von USB-Stick neu installiert (die Daten liegen sowieso im NAS und da geht nichts verloren). Das repariert so nebenbei Grub und macht auch die Windows-Partition startfähig. Es geht doch. Zumindest wenn man Linux verwendet. Warum zur Hölle bekommt das Windows einfach nicht in den Griff?
Auf jeden Fall startet der Rechner wieder und Windows hat die Aktualisierung wieder aufgenommen. Ich denke, dass die Sache in gut 4 - 5 Stunden dann durch ist. Hoffentlich muss ich nicht nochmal mit Linux den Windows-Geburtshelfer spielen.
Auf jeden Fall sollte man vor einer Aktualisierung von Windows ein paar Regeln einhalten und gewisse Voraussetzungen erfüllen:
  1. Den Rechner auf längere Zeit nicht benötigen.
  2. Es nicht eilig haben.
  3. Alle Daten auf jeden Fall gesichert haben (topaktuell).
  4. Ein Linux auf USB-Stick für den Fall von Geburtsproblemen greifbar.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Navigation mit Google maps und dem Smartphone

Mein Navi ist mittlerweile ziemlich alt. So etwa 12 - 15 Jahre und sowieso ein recht billiges Teil, dass ich damals bei Aldi gekauft hatte. Aber es funktioniert immer noch ziemlich gut und eigentlich bin ich ganz zufrieden damit. Nur ist auch das Kartenmaterial ebenso total veraltet. Neue Karten gab es die letzten Jahre wohl, aber die haben mehr als ein neues (billiges) Navi gekostet und deshalb habe ich davon Abstand genommen.
Nun habe ich die Tage in einer Computerzeitschrift gelesen, dass die Navigation mit Google Maps sowieso erheblich besser funktioniert als mit allen "normalen" Navis. Insbesondere kann Google durch die zahllosen Android-Systeme den aktuellen Verkehrsfluss auf Straßen angeblich erheblich besser erkennen und einbeziehen als sämtliche andere Systeme. Nach den Tests war auch die Schätzung der Ankunftszeit bei Google Maps fast immer genau und kein anderes System konnte nur annähernd da mithalten. Ebenso die Umleitung bei Staus. Die Aktualität des Kartenmaterials von Google ist ebenso weit besser als es bei konventionellen Navigationssystemen je sein kann.
Es spricht also viel dafür Google Maps als Navigationssystem zu verwenden. Zumal ein Smartphone ja sowieso vorhanden ist und man Karten für ein Zielgebiet zuhause im WLAN schon laden kann und damit auch offline navigieren kann.
Ich habe natürlich Google Maps schon zur Navigation verwendet, aber bisher eigentlich immer nur zu Fuß, mit dem Rad oder Motorrad. Bei meinem Tripp nach Düsseldorf gestern habe ich Google Maps und das Smartphone jedoch explizit in Konkurrenz zu meinem alten Navi antreten lassen. Oder anders ausgedrückt - ich habe in beiden Systemen mein Ziel eingegeben und sie Wegvorschläge machen lassen. Denn gerade die Navigation im Ruhrgebiet und Düsseldorf ist verdammt anspruchsvoll.
Es gab ein paar interessante Ergebnisse und die Systeme hatten in der Tat teils unterschiedliche Meinungen:
  1. Ankunftszeit: Mein Navi hatte beim Start gut 30 Minuten weniger für die Strecke prognostiziert als Google Maps. Google Maps war am Ende mit der Prognose bis auf 2 Minuten genau.
  2. Wegstrecke: Der Weg vom Navi wäre etwa 12 Kilometer länger gewesen.
  3. Meldungen im Vorfeld. Google Maps kündigt relevante Wechsel der Straßen etwas früher an und beschreibt insbesondere die Fahrspuren bei mehrspurigen Straßen. Das ist deutlich genauer als die Angaben des Navis und war gerade in dem unübersichtlichen Gewimmel rund um Düsseldorf sehr hilfreich.
  4. Die Darstellung der Karte hat mir im Navi besser gefallen. Bei Google Maps stört mich, dass die Fahrrichtung nicht immer nach oben gezeigt wird. Vielleicht lässt sich das aber noch umstellen.
  5. Navigation mit dem Smartphone zieht Strom ohne Ende. Selbst mit meinem neuen Akku war bei der Ankunft in Düsseldorf nach knapp 3 Stunden 70% Akkuleistung weg. Bei längeren Strecken muss das Teil an die Stromversorgung des Autos angeschlossen werden.
  6. Mitten in Düsseldorf ist mir die App von Google Maps eingefroren. Direkt auf der Autobahn, wo ich mehrfach die Autobahn auf kurzer Distanz wechseln musste. Worst-case und genau das, was nicht passieren sollte. Glücklicherweise war das alte Navi parallel aktiv und hat bis zum Neustart der App die Wegführung übernommen.

Fazit

Navigation mit Google Maps und Smartphone ist zuverlässiger und besser als mit einem normalen Navi. Aber das Smartphone muss ans Stromnetz. Da ich ein altes Android verwende hoffe ich mal, dass der Absturz bei der Navigation eine Ausnahme war. Aber in jedem Fall darf ein eventuelles neues Auto kein eingebautes Navi haben. Das wäre Geld für was Unnützes und Schlechtes rausgeschmissen.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

MOC-Schulung in Düsseldorf

Jetzt sind es schon 2 Jahre her, seit ich das letzte Mal beruflich in Düsseldorf war - wenn ich mich recht entsinne. Heute bin ich jeodch mal wieder zu dem Schulungsunternehmen dort gefahren, bei dem ich schon mehrfach gearbeitet habe. Da es gestern Abend noch eine wichtige private Veranstaltung gab, bin ich erst heute morgen angefahren. 5:00 Uhr bin ich los, damit ich auf jeden Fall rechtzeitig da war. Ich mag sowas normalerweise gar nicht und fahre lieber am Vortag an, aber dieses Mal ging es wie gesagt nicht anders.
Nun hatte sich bei der Suche eines Hotels gezeigt, dass gerade Messe in Düsseldorf ist. Die Hotelpreise sind teils verdreifacht worden. Ich bin bei der Suche nach einem Zimmer aus allen Wolken gefallen und hatte erst einmal nur 20 Km weg etwas Bezahlbares gefunden. Aber dann habe ich doch noch ein Zimmer entdeckt, bei dem der Messepreis gerade mal 20 EUR höher als normal lag. Das ist noch ok
Zumal das kleine Hotel ganz nahe an einer Rhein-Schleife und bei dem Wetter ideal zum abendlichen Jogging gelegen ist. Außerdem kann ich zumindest morgen auch zu Fuß bis zum Schulungsraum laufen.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Schwachstelle in WLAN-Verschlüsselung WPA2 und Warnungen vor Onlinebanking

Heute morgen habe ich in der Tageszeitung gelesen, dass es aktuelle Warnungen vor Onlinebanking gibt. Erst beim genaueren Lesen wurde mir klar, dass es nicht wirklich um Onlinebanking geht, sondern das Problem nur ein Randthema des eigentlichen Problems ist - eine aktuell entdeckte Schwachstelle in WPA2, wie es etwa Heise.de meldet. Und das entschärft die Warnung vor Onlinebanking, denn selbstverständlich wird niemand mit etwas technischem Verstand über WLAN oder gar SmartPhone/Tablet Onlinebanking machen. Wer das macht, springt auch ohne Fallschirm aus dem Flugzeug und meint noch 1 Meter vor dem Boden, dass die Warnungen Blödsinn wären - bis dahin wäre ja alles gut gegangen. So Leuten ist grundsätzlich nicht zu helfen - sorry.

Freitag, 13. Oktober 2017

Sowas - Google-Geräte lauschen "aus Versehen" permanent mit

Was eine Überraschung. Wie Medien gerade mit Freude aufgreifen, gibt es eine Panne bei Google-Lautsprechern. Die Geräte lauschen zum Teil unbemerkt mit. Ständig! Und zwar obwohl sie abgeschaltet waren und das nur eine optionale Zusatzfunktion sein soll. Bei den sogenannten Smart-Home-Lautsprecher mit Namen Google Home Mini hatte sich die Zuhörfunktion der Geräte ohne Zutun der Nutzer eingeschaltet. Die Geräte lauschten also permanent und übertrugen alles, was im Raum gesprochen wurde, an Googles Server.
So ein Pech. Ich meine, dass das aufgefallen ist. Das sollte doch unbemerkt bleiben.
Ich möchte mal Chakotay vom Raumschiff USS Voyager zitieren, als ein Bündnis mit den Borg geschlossen werden sollte:
Ein Skorpion lief am Ufer eines Flusses entlang und wollte gerne hinüber auf die andere Seite. Plötzlich sah er einen Fuchs. Er bat den Fuchs ihn auf seinem Rücken über den Fluss zu bringen. Der Fuchs sagte:"Nein, wenn ich das tue, wirst du mich stechen und ich werde ertrinken." Der Skorpion entgegnete ihm: "Wenn ich das täte, würden wir beide ertrinken." Der Fuchs dachte darüber nach und willigte schließlich ein. Der Skorpion kletterte also auf seinen Rücken und dann schwamm der Fuchs los. Aber in der Mitte des Flusses stach ihn der Skorpion. Als das Gift in seine Adern floß, fragte der Fuchs erstaunt: "Warum hast du das getan? Jetzt wirst du auch ertrinken!" "Was sollte ich machen?" sagte der Skorpion, "Es ist meine Natur.
Google wird immer spionieren. Egal ob ausdrücklich vom Anwender genehmigt oder nicht (dann halt im Verborgenen). Wer sich darüber nicht im Klaren ist, sollte in eine geschlossene Anstalt eingewiesen werden.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Windows 10 Mobile ist endgültig tot

Die Medien melden seit ein paar Stunden das offzielle Ende von Windows 10 Mobile. Etwa hier. Das ist nicht wirklich überraschend, denn Windows auf mobilen Geräten war niemals eine wirkliche Option. Ich hatte als Entwickler 3 SmartPhones mit Windows über die Zeit, um da meine Apps testen zu können. Von daher kann ich zumindest im Ansatz nachvollziehen, warum das System so gnadenlos gescheitert ist. Leider gibt es damit aber nur noch zwei Systeme (Android und iOS), zwischen denen sich Anwender entscheiden können. Irgendwo die Entscheidung zwischen Pest und Cholera, denn unter Android wird man bis auf den letzten unbewussten Gedanken ausspioniert und unter iOS sowohl ausspioniert als auch vor allen Dingen über Zensur von Apple nicht genehmen Inhalten weggehalten. Es wäre wirklich wichtig, dass sich ein wirklich freies Alternativsystem soweit halten oder etablieren könnte, dass Google und Apple nicht weiter willkürlich agieren könnten.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Video2Brain wird immer mehr zu LinkedIn – was auch mein neustes Training betrifft

C# lernen - Kurs von Ralph SteyerEnde August war ich in Graz zu Videoaufnahmen und nun ist das Resultat meiner Arbeit dort erschienen. Thema des Trainings ist C#. Genaugenommen der Einstieg. Erstmals wird aber ein Training von mir prominent als LinkedIn-Training promoted. Video2Brain und LinkedIn wachsen schon seit geraumer Zeit zusammen. Die Trainings sind über beide Plattformen (also auch noch Video2Brain) verfügbar, aber nun ist es wohl soweit, dass das Label LinkedIn immer mehr an die Front rückt.

Freitag, 29. September 2017

Was ist denn mit dem Aptana Studio los?

Wie ich schon neulich angedeutet habe - schwere Zeiten für mich aus Entwicklersicht. Immer mehr Tools, die ich über Jahre zu schätzen gelernt habe, werden eingestellt, haben Sicherheitslücken bzw. andere Mängel, verlieren an Bedeutung und Unterstützung oder werden gar nicht mehr weiterentwickelt. Firebug, Eclipse, Opera, CCleaner, ...
Nun wollte ich gerade das Aptana Studio aktualisieren und dazu komplett neu installieren. Der Download der neuesten Version von der Originalseite ging irgendwie nicht und da habe ich genauer hingesehen, von wann da die letzten Meldungen und Updates waren. 2014. Das sieht ziemlich danach aus, dass auch das Tool nun der Vergangenheit angehört. Ich werde es noch nutzen, solange die Unterstützung auf einem halbwegs aktuellen Stand ist. Aber die Zukunft sieht vermutlich anders aus.

Donnerstag, 28. September 2017

Ärgerliches bis unverschämtes Verhalten bei meinem HP Deskjet 2540 All-in-One

Letztes Jahr habe ich mir einen HP Deskjet 2540 All-in-One gekauft. Das ist ein All-in-one-Gerät zum Drucken (Farbe und Schwarz), Kopieren und Scannen, der über USB oder auch WLAN angebunden werden kann. Den gibt es für kleines Geld und im Grunde ist er für das Geld ein geniales Produkt. Soviel Leistung ist wirklich bemerkenswert. Aber HP macht für mich den absolut positiven Eindruck komplett zunichte, weil man mit unmöglichen Tricks zur Verwendung von teueren HP-Druckerpatronen gezwungen werden soll. Ich ärgere mich sowieso schon, dass man die Druckerpatronen austauschen muss, obwohl vermutlich noch für gut 300 Seiten Tinte drin ist. Der Drucker weigert sich einfach weiter zu drucken. Das ist never-ever eine technische Sache, sondern reiner Betrug, um mehr Patronen zu verkaufen. Genauso ärgert mich, dass jeder Wechsel der Patrone den Ausdruck einer farbigen Testseite bewirkt. Angeblich soll damit über ein Einscannen eine Nachjustierung vorgenommen werden. Warum kann man das nicht selbst starten, wenn man Probleme bemerkt? Den Vogel hat die HP-Software aber eben abeschossen als ich die Tintenpatrone eines anderen Herstellers eingebaut hatte. Da kamen doch mehrere Warnmeldungen, das wäre eine gefälschte Patrone und ich soll doch auf jeden Fall davon Abstand nehmen, diese zu verwenden. Ich musste mehrere Warndialoge wegklicken, bis ich endlich drucken konnte. Das geht gar nicht. Das ist aus meine Sicht fast Nötigung :-(.

Mittwoch, 27. September 2017

Exchange in München?

Auf Heise.de wird gerade gemeldet, dass sich bzgl. des Aus von LiMux neue Ungereimtheiten auftun. Es sieht so aus, was wolle die Stadtverwaltung tatsächlich auf Microsoft Exchange umsteigen. Damit das System besser mit Outlook zusammenspielt. Also die optimale Sicherheitslücke soll mit einem nicht wartbaren Serversystem gekoppelt werden. Und das obwohl sich in einer offiziellen Ausschreibung ein Open-Source-System durchgesetzt hatte. Ich frage mich, welche Summen da geflossen sind, damit die teuere und unfähige Lösung vorgezogen wird?

Vorlesungsfreie Zeit

Das Semester geht für die Studenten nächste Woche wieder los und bei mir dafür die vorlesungsfreie Zeit. Oder anders ausgedrückt - ich muss zwar im Oktober oder November nochmal zum Abnehmen der Prüfung an die TH Bingen, aber mein eigentliches Seminar habe ich heute beendet.
Da Bingen auch recht gut mit dem Motorrad zu erreichen ist, bin ich an 4 von den 6 Tagen mit meiner W800 zum Seminar getuckert. Leider bin ich bei 2 Rückfahrten komplett in Regen gekommen, aber heute war schon abzusehen, dass es wieder einmal Traumwetter zum Moppedfahren gibt. Aber meine W war weit und breit das einzige Mopped auf dem Parkplatz. Anscheinend ist es nicht mehr angesagt auf 2 Rädern zur Arbeit zu kommen. Wobei es deutlich zu sehen ist, dass langsam der Herbst Einzug hält. Morgens hängt der Nebel in den Tälern und die Bäume werden bunt.

Freitag, 22. September 2017

Sicherheitslücke in CCleaner

Ich habe zwei Lieblings-Tools bei meiner Arbeit mit dem Rechner:
  1. Firebug
  2. CCleaner
Schwere Zeiten für mich. Firebug wird wohl nicht mehr (ernsthaft) weiterentwickelt und soll durch die "normalen" Entwickler-Tools von Firefox & Co abgelöst werden - wenn ich das richtig verstanden habe. Aber das muss ich nochmal genauer schauen.
Aber eigentlich möchte ich mich zu dem Problem äußern, das vor ein paar Tagen bei CCleaner von der Firma Avast bekannt geworden ist. Dieses Optimierungstool ist mit Schadsoftware infiltriert worden. Die infiltrierte Schadsoftware war nach der Analyse von Experten darauf ausgelegt, Informationen (installierte und aktive Programme ) über die attackierten Computer zu sammeln, um sie später eventuell zu kapern. Nach meinem Wissensstand ist aber nur die 32-Bit-Version betroffen und ich nutze die 64-Bit-Version. Zudem gibt es mittlerweile ein Update. Von daher gibt es wohl auf meinen Windows-Systemen kein Problem. Aber bedenklich ist es schon, wenn selbst Hightech-Unternehmen Systemtools mit Schadsoftware ausliefern. Mittlerweile wurde bekannt, dass Standardanwender gar nicht im Fokus der Attacke standen, sondern die Schadsoftware mehrere Stufen eines Angriffs implementiert hatte. Angeblich standen gezielt Konzerne wie Samsung, Intel, Microsoft, Cisco oder Sony im Visier der Angreifer, was bei der Analyse der Schadsoftware herausgefunden wurde. Ein echter Angriff wäre also nur bei bestimmten Nutzer gestartet worden.
Nun toben sich in Foren "Experten" aus, dass diese ganzen Optimierungstools "Müll" wären. Dieser Stammtischmeinung widerspreche ich massiv. Denn klar kann man Trivialtipps wie regelmäßige Löschen von Temp-Dateien, Cookies, den Unterordnern im .appData-Ordner etc. von Hand durchführen. Nur ist das einfach von Hand unbequem und deshalb siegt sowieso meist die Faulheit. Und selbst diese einfachen Dinge überfordern zudem den typischen Anwender. Was aber mir wichtig ist - tatsächlich gibt es viel mehr, was etwa CCleaner macht. Ich werde das Tool auch in Zukunft regelmäßig nutzen und halte damit das System schlank.

Dienstag, 19. September 2017

TH Bingen

Die und die nächste Woche halte ich mal wieder über insgesamt 6 bis 7 Tage eine Vorlesung zum Thema Cordova - Entwicklung plattformneutraler Apps an der TH Bingen. Die Vorlesung hatte ich schon zum letzten Wintersemester gehalten. Wie auch dieses Mal als Blockveranstaltung vor dem eigentlichen Semesterbeginn. Zum letzten Semester hatte ich gerade mein Cordova-Buch beim Springer-Verlag in Arbeit und die Erfahrungen aus der letzten Veranstaltung an der TH sind dann noch in das Buch mit eingeflossen.
Die TH Bingen ist von mir aus recht fix zu erreichen und das nutze ich dazu, den Weg mit dem Motorrad zu fahren - wenn das Wetter dazu taugt. Der Weg über die Autobahn ist etwas langweilig, aber überland durch die Weinberge ist das eine nette Strecke zum Motorradfahren. Leider hatte ich heute ziemlich Pech mit dem Wetter, denn ich bin auf dem Rückweg total nass geworden. Da ist gerade ein Regengebiet durchgezogen und mein Mopped sieht aus als wäre ich direkt querfeldein durch den Schlamm geheizt :-(. Dabei war es in der Mittagspause noch so schön sonnig, dass ich diese im Liegestuhl auf dem Campus verbracht hatte.

Mittwoch, 13. September 2017

Die Apple-Messe ist gelesen

Gestern wurde wieder die übliche Messe für die Apple-Gläubigen gelesen und ich bin irgendwie in Plauderlaune. Also will ich mal wieder meinen Senf zu der Sache niederlegen.
Wer schon mal einen Blog-Post von mir gelesen hat oder mich sonst irgendwie kennt, wird nicht verwundert sein, dass mich die Präsentation der Neuerungen von Apple nicht die Bohne beeindruckt hat. Dabei bin ich längst nicht mehr der Apple-Hasser von früher und verachten auch nicht grundsätzlich alles, was ein Obstsymbol aufgedruckt hat. Aber wirklich neu oder revolutionär war wirklich nichts, was Eifon Tenn & Co liefern werden. Außer dem Preis. Der ist schon so frech, dass ich diese Unverschämtheit bewundere.
Aber gut - wer solch teuere Produkte von Apple braucht, um sich besser zu fühlen - warum nicht? Wem schadet das? Außer Anbietern von besseren und billigeren Produkten natürlich, die dann keinen Umsatz machen.
Aber Käufer mit dem Bedürfnis nach Aufwertung via eines Apple-Geräts fühlen sich dann gut, meine Apple-Aktien auch und ich verdiene ebensoGeld mit iOS-Programmierung. Also eine klassische Win-Win-Situation, obwohl ich einfach nicht verstehe, warum dieses System zum Geldmachen immer und immer wieder funktioniert. Das macht Apple schon wirklich schlau.
Aber ich verstehe ja auch nicht, warum Homöopathie funktionert. Nachweislich gibt es keine Wirkstoffe, aber es heilt. By-the-way: einige sehr schöne Vergleich zu Homöopathie entdeckt.
  • Wenn ein Bauer homöopatisch düngen will, muss er nur über das Feld gehen und einmal furzen. Der Wirkstoff ist dann nicht mehr nachweisbar verdünnt, aber auf dem Acker müsste die Frucht spießen.
  • Oder das. Homöopathie ist so was als wenn man in Offenbach seinen Autoschlüssel in den Main wirft und in Frankfurt versucht das Auto mit dem Wasser aus dem Main zu starten.
Aber zurück zu Apple. Wer solche Preise im Markt durchdrücken kann, hat einfach recht. Warum sollte man bessere und/oder preisewerte Produkte anbieten?

Dienstag, 12. September 2017

Deutsch-französische Angelegenheiten

Jetzt hat es mich das 1x beruflich nach Frankreich verschlagen. Wobei das etwas massiv ausgedrückt ist. Denn obwohl sich die Firma, bei der ich die Woche schule, in der Tat in Frankreich befindet, liegt mein Hotel in Deutschland. Und der Weg dazwischen ist gerade mal 8 Km. Die Firma hat auch das Gelände nur in Frankreich genommen, weil es in Deutschland kein vergleichbares Gelände gab. Und in Zeiten offener Grenzen ist das ja sowieso egal. Nur die Nummernschilder und Straßennamen zeigen , dass man in F ist.

Samstag, 9. September 2017

Neues SmartPhone von Samsung für 1.000 (in Worten Eintausend) EUR

Ich habe gestern auf Spiegel Online den Test von einem neuen SmartPhone von Samsung gelesen. Das Gerät scheint wirklich nicht schlecht zu sein, aber der Preis von 1.000 EUR ist meiner Meinung nach absolut lächerlich.
Ich kann nicht verstehen, wie man für ein Gerät, was im Grunde nicht mehr kann als Geräte, die es für 10% - 15% des Preises gibt, soviel Geld ausgeben kann. Klar - es kann alles besser, aber das ist doch wirklich irrelevant. Wenn ich HiFi-Lautsprecherboxen habe, die Frequenzen im Hörbereich 20–20000 Hz wiedergeben kann, dann kann ein System mit einem Frequenzbereich von 10–30000 Hz das natürlich viel "besser". Nur können das nur noch Tiere wahrnehmen, denn kein Mensch kann so tiefe oder hohe Töne wahrnehmen. Was soll das also?
Ich habe mich im Spiegel-Forum entsprechend geäußert und wurde gleich gedissed, dass für mich ein SmartPhone wohl immer noch nur ein Telefon wäre und ich die Technik nicht verstehen würde ;-(. Aber der Dummbeutel war einer der wenige Foristen (und vielleich sogar von SmartPhone-Produzenten irgendwie abhängig), der sich entsprechend oder verständnisvoll hinsichtlich des Preises geäußert hat. Ich schätze, dass über 90% den Preis ähnlich kommentiert haben. Und das Ziel des Geräts. Ein Statussymbol für Männer mit viel Einkommen, mittlerem Alter und Notwendigkeit zur Kompensierung anderer Probleme.
Mal sehen, wie schnell der Preis zusammenbricht. Ich schätze mal, in einem Jahr wird der Straßenpreis bei ca 300 EUR liegen.
Die gleiche Geschichte folgt jetzt auch bald bei Apple. Da kommen wohl nächste Woche mehrere neue und ebenso exorbitant hochpreisige Geräte raus. Alle Presseberichte sind sich einig, dass Apple damit voll ins Risiko geht und zum Erfolg verdammt ist. Ich muss mir wirlich überlegen, ob ich meine Apple-Aktien weiter halte oder meinem Gefühl trauen soll, dass irgendwann die Gläubigen mehr und mehr erkennen, dass das goldene Kalb nicht wirklich Gott ist. Dann bricht der Aktienkurs zusammen.

Donnerstag, 7. September 2017

Pay peanuts, get monkeys

Im Moment kann ich mir gut aussuchen, welche Aufträge ich übernehme. Ich kenne natürlich auch schlechtere Zeiten (gerade so um 2005 rum), aber derzeit brummt der Markt anscheinend wie Bolle.
Da kommt es ganz unerwartet, dass ein Kunde von mir (ein Schulungsunternehmen) von einem seiner Partner eine Nachricht bekommen hat, er solle seine Preise um 15% nach unten ändern (rückwirkend). Sonst wäre dessen Status als premium supplier in Gefahr.
Hintergrund ist die Fusion des Unternehmens mit einem anderen IT-Unternehmen und die Verlagerung der Zentrale bzw. des Einkaufs nach London. Das Spiel kennt man ja bei solchen Fusionen:
Alles wird auf den Kopf gestellt, Mitarbeiter werden gefeuert, Preise von Partnern gedrückt und am Ende ist das fusionierte Unternehmen nur noch ein Schrotthaufen.
Was erwarten die denn? Gerade in der Branche werden sich im Moment Leute, die was können,  nicht billig verkaufen.
Aber das ist so großen Unternehmen ja irrelevant. Da sehen die Einkaufsabteilungen nur den Preis, aber nicht was sie dafür bekommen.
Mein direkter Kunde will das Spiel nicht mitspielen und wir werden sehen, wie das weiter geht. Ich habe die Aufträge da eigentlich immer gerne übernommen, aber wenn die wegbrechen, warten derzeit schon genug andere.

Mittwoch, 6. September 2017

Performance-Gewinn bei PHP7

Es ist eigentlich ein alter Hut, aber gerade ist mir wieder der Performance-Gewinn zwischen PHP5.x und PHP7 aufgefallen. Ich hatte vor einigen Wochen meinen Server auf PHP7 umgestellt (dachte ich) und da schon mitbekommen, wie schnell die überprüften Webseiten auf einmal aufgebaut wurden - im Vergleich zu der Situation mit PHP5.x. Nun dachte ich wie gesagt, ich hätte Server-weit auf PHP7 umgestellt. Pusteblume. Die Umstellung hatte ich nur für meine Haupt-Domains gemacht. Die Sub-Domains sind immer noch mit PHP5.x gelaufen, was mir vollkommen durchgerutscht war. Aber das habe ich jetzt auch gemacht und siehe da - auch hier flutscht es merklich besser.

Donnerstag, 31. August 2017

Der Arbeitsspeicher reicht nicht aus, um die Grafik anzuzeigen oder zu drucken ;-(

Ja das habe ich ja ewig nicht mehr gehabt. Word 2016 meinte doch eben glatt, dass mein RAM zu klein ist. Klar doch - 32 Gigabyte RAM ist zu wenig für ein mittleres Word-Dokument. Geht es noch? Das Dokument hat gerade mal 120 Seiten und alle Grafiken sind nur verknüpft. Selbst bei dem ineffektiven Datenformat von Word, der schlechten Speicherveraltung von Windows und dem schon unanständigen Speicherbedarf eines primitiven Textverabeitungsprogramms wie Word sollten noch 90% des RAM frei bleiben. Zumal bei meinem Notebook mit nur 4 Gigabyte RAM triit das Problem nicht auf. Microsoft macht schon lustige Witzchen rund um Word. Mal beobachten, ob die Witzkarte bei einem weiteren Start nochmal gezogen wird.

Samstag, 26. August 2017

Neuer Akku als Jungbrunnen- da sieht man mal wieder wie wichtig ein austauschbarer Akku ist

Die letzten Wochen konnte ich mein Smartphone kaum noch mobil nutzen. Teils war der Akku nach 3 Stunden schon am Ende. Ich hatte die Wochen und Monate davor immer darauf getippt, dass irgendeine App im Hintergrund unbemerkt Saft abgezogen hat. Aber die Fälle viel zu frühen Ausfalls hatten sich sukzessive gemehrt.
Mit stromsparenden Einstellungen und diversen Apps zur Verlängerung der Akku-Laufzeit habe ich dem Verfall entgegengewirkt. Letztendlich aber erfolglos und das Smartphone war einfach nicht mehr dafür zu verwenden, wofür es gedacht ist - mobile Erreichbarkeit und Onlineservice unterwegs.
Zwischenzeitlich habe ich gar mit einem neuen Smartphone geliebäugelt, denn mein Galaxy S4 ist wirklich nicht mehr das neuste Modell. Aber ich konnte schon damals beim Umstieg vom S2 auf das S4 rein gar nichts finden, was das S4 besser als das alte S2 konnte. Die reinen Leistungsdaten mögen da vollkommen etwas anderes behaupten - rein vom Nutzwert war der Umstieg damals schon vollkommen unnötig (obgleich das S2 damals ziemlich runtergekommen und auch damit für einen Austausch fertig war). Nun kann ich heute aber erst recht rein gar kein Argument finden, warum ich das S4 ausmustern soll. Meines Erachtens ist die Entwicklung von Smartphones vor einigen Jahren schon an die absolute Grenze des sinnvollen gelangt. Jede "Verbesserung" ist für die Praxis irrelevant. Die Entwicklung von Smartphones wird natürlich voranschreiten, aber es fehlt einfach eine neue Killer-App, die Ressourcen fordert, welche ein 4 - 5 Jahre altes Smartphone oder gar ein modernes Smartphone nicht bereitstellt.
Doch zurück zu meinem Smartphone - wenn kein neues, dann wollte ich einen neuen Akku probieren. Denn das Problem mit nachlassenden Akkus ist ja, dass man die unentwegt aufladen muss und oft rein als Vorsichtsmaßnahme das Gerät am Netz lässt (wenn schon eine Steckdose in der Nähe ist), um im Fall des Falles zumindest ein paar Stündchen mobil zu sein. Damit erhöht sich die Anzahl der Ladezyklen gegen Ende eines Akku-Lebens noch einmal gewaltig, was dem Teil immer schneller den Garaus macht. Ein Teufelskreis.
Ich habe nun für kleines Geld (etwa 12 EUR) einen Austausch-Akku bestellt und der Effekt ist gewaltig. Statt zuletzt bei vielleicht 3 Stunden Saft bei halbwegs normaler Nutzung habe ich jetzt mit dem neuen Akku nach etwa 30 Stunden noch 41% Restkapazität.
@Industrie: Wie wäre es, wenn Ihr die Akkus besser machen würdet? Mehr Saft und vor allen Dingen langlebiger. Das wäre mal eine Entwicklung, bei der ich die Anschaffung eines neuen Smartphones in Erwägung ziehen würde. Aber das geht natürlich gegen Eure Interessen. Wer sein Smartphone länger nutzt, kauft weniger neue Geräte. Die Tendenz zum fest Verkleben eines Akkus, um einen einfachen Austausch unmöglich zu machen, ist ja auch so ein perfider Versuch Anwender maximal zu schröpfen. Selbst bei Notebooks soll es schon solche geben, bei denen man den Akku nicht mehr wechseln kann. Ich kann das nachvollziehen - je teurer eine Reparatur eines billigen Allerweltbauteils gemacht wird, desto wahrscheinlicher wird ein Kunde über ein Neugerät nachdenken, bevor die Reparatur durchgeführt wird.
Aber aus Umweltgründen als auch der prinzipiellen Nachhaltigkeit sollte diese verbrecherische Taktik verboten werden.
Und ich werde never ever ein mobiles Gerät kaufen, bei dem der Akku nicht ganz einfach auszutauschen ist.

Freitag, 25. August 2017

Und wieder 100 Punkte für die Bahn :-(

Es gibt wenig was so sicher ist wie ein Problem bei der Bahn. (Natürlich) hat die Fahrt vom Flughafen nach Hause nicht geklappt. Dass mir die S8 wieder einmal direkt vor der Nase weggefahren ist, war einfach Pech und da kann die Bahn nichts dafür. Aber für die folgende S8 30 Minuten später stand schon im Internet, dass sie ausfallen sollte. Nun hatte ich insofern Glück, dass ein Regio nach Mainz sich soweit verspätet hatte, dass ich halt damit bis zum Hauptbahnhof gefahren bin. Meinen Ausschlusszug kann ich auch von da erreichen. Ich war in-time also am Hauptbahnhof. Aber der Anschlusszug nicht. Ausfall! Sorry - aber die Bahn ist ein Drecksladen, bei dem scheinbar nichts funktioniert :-(. Gefühlt klappen bei meinen Fahrten 50% nicht.

Donnerstag, 24. August 2017

Heimflug

So, 3 Tage sind rum und es geht gleich von Graz wieder nach Hause. In 20 Minuten ist das Boarding angesetzt.

Mittwoch, 23. August 2017

Neue Eindrücke

Nun komme ich schon seit 2007 mehrfach im Jahr zu Videoaufnahmen nach Graz. Und wenn es die Zeit erlaubt hat, bin ich in Graz auch regelmäßig auf Erkundungstour gegangen. So habe ich mir mittlerweile zig Sachen in der Stadt angesehen, die einigermaßen in Laufweite der Studios sind. Auf dem Schlossberg war ich etwa vermutlich mehr als 20 Mal.
Nur hat es mich die ganzen Jahre niemals in den Westen der Stadt verschlagen. Hinter dem Hauptbahnhof in westlicher Richtung war ich bis zu diesem Jahr kein einziges Mal gewesen.
Nun sind aber die neuen Studios von Video2Brain/Linkedin auf der westlichen Seite vom Bahnhof (direkt hinter den Gleisen) und das habe ich zum Anlass genommen, auch da mal Richtung Westen nach interessanten Zielen für die Mittagspause zu suchen, die noch in Laufweite liegen.
Das hat heute nach dem Mittagessen zu einem kleinen Verdauungsspaziergang zum Schloss Eggenberg und seinem Park geführt.
Wirklich ein schönes und eben bisher von mir noch nie erreichtes Fleckchen von Graz.
Leider hatte ich nicht genug Zeit den Park und die Sonne länger zu genießen.
Aber dennoch zumindest ein kleines Touristenprogramm in meiner knappen Zeit auf diesem Graz-Tripp.

Dienstag, 22. August 2017

FFM/Flughafen - on my way to Graz

Und wieder einmal. Ich bin auf dem Weg nach Graz zu Video2Brain. Gerade hat sich gezeigt, dass ich ein Mega-Notebook mit mir führe. Der Sprengstoffalarm hat bei dem Gerät der Sicherheitskontrolle angeschlagen. Vielleicht doch mal wieder sauber machen? ;-)

Montag, 21. August 2017

Horck-Ei

Was war das am Wochenende peinlich mit diesem Falkenauge, das ab der Saison bei den Fussballspielchen der Bundesliga als Videoassistent den Schiedsrichter überwachen und im Fehlerfall korrigieren soll. Bei allen Kickveranstaltungen außer einer hat Hark Eye versagt. Da sieht man mal wieder, wie man sich auf diese sogenannten Assistenzsysteme verlassen kann. Gut - hier waren nur vollkommen unwichtige Kinderspielchen von Erwachsenen betroffen, aber was ist mit den ganzen Assistenzsystemen in Autos? Von selbstfahrenden Autos ganz abgesehen. Wird auch deren Falkenauge im Zweifelsfall einfach nur versagen?

Freitag, 28. Juli 2017

Mangelnde Stabilität in Word 2016

Ich habe ja mittlerweile extrem günstig 2 Lizenzen für Office 2016 gekauft. Und in der Tat finde ich die Weiterentwicklung zu der Version 2010, die ich bisher benutzt habe, teils wirklich fein. Nichts Weltbewegendes oder Irgendwas, was ich wirklich bei 2010 vermisst hätte. Aber wenn es da ist, macht es mehr oder weniger unauffällig die Arbeit mit Word oder Access (was ich bisher ausschließlich benutzt habe) "smarter".
Aber ich bin ganz, ganz massiv von der Stabilität von Word 2016 enttäuscht. So etwas bin ich gar nicht mehr gewohnt. Klar waren ältere Versionen Word und Excel die Viren der frühen Generation, die durch maximale Instabilität und ständige Abstürze ihre Schäden angerichtet hatten.
Aber spätestens seit der Version 2010 ist das Zeug stabil und ich kann mich eigentlich nicht entsinnen, dass Office 2010 mir schon mal abgeraucht ist. Aber Word 2016 macht wieder ständig den Abgang. Zwar nur, wenn ich zu korrigierende Worddokumente von Schulungsteilnehmern öffne, aber das ist trotzdem keine Entschuldigung. Ich habe jetzt mehrere Worddokumente gehabt, die ich gar nicht mit Word 2016 öffnen konnte. Mit Word 2010 ging das jedoch problemlos (und Writer von Libre Office selbstverständlich auch).
Ich hoffe mal, dass es irgendwann Aktualisierungen von Office 2016 auftauchen, die diese untolerierbaren Probleme beseitigen. Sonst ist das Teil m.E. für geschenkt zu teuer und ich gehe komplett auf Office 2010 zurück oder halt doch Libre Office.

Mittwoch, 26. Juli 2017

Webanwendungen mit ASP.NET MVC und Razor

Über die letzten Jahre habe ich immer mehr im .NET-Umfeld geschult bzw. gearbeitet. Vor mehr als12 Jahren hatte ich neben Java schon das verwandte C# ins Portfolio genommen und da ich in den 90iger-Jahren sowieso viel mit Visual Basic gemacht hatte, ist irgendwann auch VB.NET reingerutscht. Und da Webprogrammierung sowieso ein Schwerpunkt darstellt, sind auch ASP und ASP.NET immer am Rande mitgeschwommen. MVC selbst kann man die letzten Jahre auch kaum noch umgehen, denn bei JavaFX und FXML oder auch XAML nutzt man das Konzept grundsätzlich und moderne Webapplikationen trennen Verantwortlichkeiten ebenfalls.
Von daher sind irgendwann fast zwangsläufig ASP.NET MVC und Razor bei meinen C#-Schulungen dazu gekommen.
Mein Schulungsskript ist jetzt brandneu in Buchform bei Springer Wissenschaft erschienen. Eben kamen die Belegexemplare an. Es gibt es als ein Bundle aus gedrucktem Softcover + eBook unter der ISBN 978-3-658-18375-2 und als reines eBook unter der ISBN 978-3-658-18376-9.

Webserver wieder richtig erreichbar

Seit Ende letzter Woche hatte ich wieder das Problem, dass meine Webseiten kaum erreichbar waren. Gerade wenn ich in einem CMS einen Beitrag einstellen wollte, dauerte dieser Vorgang Minuten. Aber auch das reine Laden einer Webseite konnte zwischen 0,5 bis 1 Minute in Anspruch nehmen. So ein Dilemma hatte ich letzetes Jahr schon einmal. Damals hatte mein Provider Strato seine gesamte Infrastruktur umgebaut und das war angeblich die Erklärung.
Nur dieses Mal war der Unterschied, dass der Host selbst mit Ping gut erreichbar war und schnell geantwortet hatte. Am Montag hatte ich die Faxen dicke und habe bei der Hotline von Strato angerufen (der übliche Neustart des Servers hatte nicht geholfen). Die haben versprochen sich darum zu kümmern und in der Tat laufen meine Seiten heute wieder erwartungsgemäß. Keine Ahnung was los war und was die gemacht haben, aber Hauptsache das Problem ist weg.

Sonntag, 23. Juli 2017

Office 2016 - 2. Akt

Nachdem ich vor etwas mehr als einem Monat MS Office für mein Notebook bei ebay gekauft habe, habe ich das heute auch auf meiner Workstation installiert. Ich habe zwar Office 2010 und brauche im Grunde kein neues Office (außer Access, was ich für einen Kurs in der Version 2013 benötige und vor gut einem Jahr für teuer Geld gekauft hatte). Aber es gibt Office 2016 bei ebay für so kleines Geld mittlerweile, dass es geradezu dumm wäre, wenn man nicht aktualisiert. Der Preis ist so niedrig, dass ich im Urlaub dafür keinen Kaffee bekommen hätte. Und die Sache läuft absolut problemlos. Man bekommt nach der Zahlung (etwa mit Paypal) einen Download-Link, meldet sich bei mit seinem Microsoft-Konto an und gibt den zugesendeten Code ein. Danach wird das Zeug installiert und beim ersten Start registriert man es bei Microsoft. Schnell, easy und wie gesagt eigentlich nicht nachvollziehbar billig.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Wer hat Angst vor dem schwarzen Netz?

Wenn Medien und Politiker mal wieder richtig Stimmung machen wollen, schreien sie "DARKNET!! Böse. Ganz BÖÖÖÖSE!!" und der Geifer tropft. Egal ob das mangendes Wissen, Sensationsgeheische, pures Angstbeisen oder gezielte Propaganda ist. Es ist wohltuend zu sehen, dass es zumindest in Spartensendern wie ZDF.info hin und wieder deutlich reflektierende und differenzierende Beiträge zum Darknet zu finden sind.
Denn obwohl das sogenannte "Darknet" (ich würde wetten, dass kaum jemand der Geiferer auch nur ansatzweise dieses definieren könnte) in der Tat übel missbraucht wird, scheint dieser Missbrauch deutlich unter dem Prozentsatz zu liegen, wie er bei gleichen Verbrechen in der "realen" Welt verbreitet ist.
Umkehrschluss - das Darknet ist sogar "besser" als die reale Welt oder aber das allgemein akzeptierte "Internet". Nur klingt der Bezeichner halt so geheimnisvoll. Wie "Antipoden" im Mittelalter. Man hat keine Ahnung davon, aber es muss schlimm sein.
Der Beitrag verklärt jedoch auch nicht das Darknet, sondern arbeitet deutlich die Probleme, aber eben auch die Vorteile heraus und den meisten Argumenten schließe ich mich an. Anonymität (denn nichts mehr ist im Grunde das Darknet) ist ein Schutz, den wir gerade in der westlichen Demokratie in Zeiten von Trump, Erdogan, Kim Jong Un und anderer Verrückter an den Schaltstellen der Macht unbedingt brauchen.
Auch wenn man diese gefährlichen Witzfiguren außer Acht lässt - auch unser Staat versucht immer mehr die Privatspäre abzuschaffen. Man braucht deshalb nicht einmal den Staat als solchen als "den Feind" zu sehen, denn (noch) traue ich unserem Staat sogar in wesentlichen Teilen. Aber dennoch darf er einfach nicht alles wissen, was definitiv privat ist. Und deshalb muss man alles tun, dass die Mächtigen ihre Bürger nicht vollständig durchleuchten können. Tor gibt zumindest (soweit man das von außen beurteilen kann) etwas Sicherheit.

Studie: Technischer Fortschritt macht Menschen dümmer

Ich habe gerade in einer Computerzeitung den Beitrag von einer Studie gelesen, dass technischer Fortschritt Menschen angeblich dümmer macht.
Das klingt sehr logisch, wenn man als Beispiel nur mein "Lieblings-Hassthema" - die ganzen Demenzsysteme in modernen Autos - sieht. Diese entmündigen Fahrer und rauben einfachste Fähigkeiten wie das Erkennen der eigenen Müdigkeit, das eigenständige Einparken oder die Orientierung ohne Navi.
Aber auch die ganzen Bespaßungssendungen in den Medien (insbesondere den privaten) sind ein eindeutiges Indiz, dass es bergab geht. Wenn man Leuten schon durch künstliche Lacher klar machen muss, dass da was angeblich Witziges passiert ist, ...

Dienstag, 18. Juli 2017

Heimspiel und doch neue Location

Die letzten beiden Tage habe ich eine Schulung zu JavaScript gehalten. Für einen Kunden, für den ich schon in ganz Deutschland unterwegs war. Aber dieses Mal ist die Schulung im Rhein-Main-Gebiet und damit ein Heimspiel gewesen.
Allerdings in Offenbach und ich war geschäftlich noch nie da. Überhaupt selten dafür, dass Offenbach um die Ecke liegt. Irgendwie bin ich immer in FFM hängen geblieben oder um OF herum gefahren. Dabei habe ich die Tage wirklich nette Ecken in Offenbach kennengelernt (rund um den Marktplatz), die ich da nicht erwartet hatte.
Allerdings habe ich an den Tagen auch die üblichen Flopps erlebt. Sprich die DB. Aufgrund der Verkehrs- und Parkplatzsituation im Rhein-Main-Gebiet bzw. OF-Innenstadt habe ich der Bahn mal wieder eine Chance gegeben. Ich lerne es einfach nicht. Das geht nie gut. Das einzig Zuverlässige an der Bahn ist die Unzuverlässigkeit und Unpünktlichkeit.
Natürlich habe ich Anschlusszüge beim Umsteigen nicht erwischt. Eben bei der Rückfahrt fährt mein (natürlich) verspäteter Zug aus Offenbach am Römischen Theater in Mainz ein und der Anschlusszug auf dem Nachbargleis macht in dem Moment die Türen zu, in dem die Türen bei meinem Zug aufgehen. Unglaublich, wie dreist die Bahn sich verhält.
Aber auch schon gestern bin ich gerade in den (natürlich) verspäteten Zug in Offenbach eingestiegen als der Zugführer von "kleinen Problemen" im Hauptbahnhof sprach und erstmal im Tunnel stehen geblieben ist. Dann ging es in kleinen Schritten immer wieder weiter, um dann wieder zu warten.
Tja - ich würde ja gerne den öffentlichen Nahverkehr mehr nutzen, aber so wird das nichts. Es klappt einfach nicht. Ich führe keine Statistik, aber ich schätze Verspätungen und Probleme bei meinen Zugfahrten auf etwa 70% oder mehr.

Samstag, 15. Juli 2017

Connectivity

Mein Auto kommt langsam in die Jahre. Abgeschrieben ist es sowieso schon einige Zeit und die fast 250.000 Kilometer haben Spuren hinterlassen. Am Lack sowieso (und das ist egal), aber auch an der Technik. Also muss in absehbarer Zeit ein neues Auto ran. Ich hoffe zwar, dass der Fori noch ein Jahr macht, aber so ganz sicher bin ich nicht und deshalb schaue ich schon mal, um eine Idee für was Neues zu bekommen.
Jetzt war ich bis gestern ein paar Tage in Urlaub und im Hotel lagen zig Autozeitschriften rum. Die habe ich auf der Sonnenliege so über die Tage alle mal durchgeblättert. Was haben sich die Autotests verändert. Früher waren Leistung, Fahrverhalten, Verbrauch etc. wichtig. Heute wird nur noch auf die sogenannte "Connectivity" und die Vollständigkeit der Demenzsysteme Wert gelegt. Zu jedem Auto, das da vorgestellt wurde, haben die Schreiberlinge dazu ellenlang abgeschwafelt.
Und ich bin mittlerweile fast sicher, dass ich wegen diesem Mist keinen Neuwagen mehr will. Ich brauche diese ganzen Demenzsysteme wie Müdigkeitswarner, Spurassistent, Gurtwarner, Rückfahrpiepser nicht. Ich habe Autofahren gelernt und gebe das Hirn nicht beim Einsteigen in eine Karre ab. Bei dem unnützen Schrott gilt offensichtlich, dass die Technik den Verstand ersetzen soll. Oder dass die Automobilhersteller die Kunden für saudumme Idioten halten, die nur zum Melken gut sind.
Dann dieses elende Marketinggefassel von wegen Connectivity. Ich will ein Auto. Für den Rest habe ich das SmartPhone. Und die beiden Welten sollten aus Sicherheitsgründen so streng getrennt werden wie Nord- und Südkorea. Wenn ein SmartPhone zu der überwuchernden Elektronik eines Autos Kontakt bekommt, ist alles vorbei. Spionage, Sicherheitsprobleme, Zuverlässigkeitsprobleme, ...
Wie gesagt - ich will das alles nicht. Vielleicht sollte ich doch einen gut erhaltenen Oldtimer als neuen Geschäftswagen nehmen.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Einige kostenlose Beispielvideos

In der letzten Zeit sind bei Video2Brain einige Videotrainings von mir veröffentlicht worden. Dazu gibt es immer eine Reihe von Materialien, die mich beim Promoten eines Trainings unterstützen. Im Wesentlichen kostenlose Beispielfilme. Das wären etwa die Beispielfilme zum Video-Training „App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 2: Das User Interface. Bilder, Schieberegler, Schalter, Fortschrittbalken und andere UI-Elemente kennen lernen und nutzen“

Dienstag, 27. Juni 2017

Ich bleibe bei der Papierform

Gerade gab es eine Sonderaktion, ein kostenloses digitales Probe-Abo einer Computerzeitschrift auszuprobieren. Das habe ich wahrgenommen und die erste von drei Ausgaben als eBook bzw. PDF geladen. Aber es macht einfach keinen Spass auf dem PC, Tablet oder eine Reader zu lesen. Das habtische "Erlebnis" fehlt total, aber auch die Aufnahme der Informationen ist viel, viel, viel schlechter. Ich werde definitiv bei der Papierform bleiben - sowohl was Zeitschriften angeht, aber vor allen Dingen auch Büchern.

Freitag, 23. Juni 2017

Und schon kommt der Bundestrojaner durch die Hintertür

Da freut man sich gerade noch, dass die geplante Vorratsspeicherung gegen europäisches Recht verstößt und von der Justiz kassiert wurde, da kommt schon der nächste Angriff auf die Freiheit und die Bürgerrechte. Auch noch vom Bundestag selbst.
In einer Nacht-und-Nebel-Aktion hat die Regierung den Staatstrojaner durch den Bundestag geschleust. Das Verfahren war genauso geheim, wie das Produkt wohl sein soll - bloß keine Aufmerksamkeit erzeugen, um weitere Diskussionen auszulösen.
Die Legitimierung des Staatstrojaners wurde in einem "Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens" und auf den ersten Blick harmlosen Maßnahmen versteckt. Im letzten Moment - damit die meisten Abgeordneten die Erweiterung nicht mitbekommen - wurde dem Gesetzestext ein Papier angeheftet, das den Einsatz des Staatstrojaners mehr oder weniger uneingeschränkt erlaubt. Bei jedem von uns und ohne wirkliche Kontrolle.
So ein fieses und heimliches Taktieren zeigt genau, welchen Geistes diese Maßnahmen sind.
Ich hatte schon bei dem Post zur Niederlage der Datenkraken bei der Vorratsspeicherung geunkt, dass diese nicht aufgeben werden, bevor jeder Atemzug eines jeden Menschen kontrolliert werden kann. Aber dass die so schnell und unverfroren zuschlagen, überrascht mich doch.
Aber wir wollen mal dafür sorgen, dass diese Angriffe wenigstens nicht so unbemerkt ablaufen, wie "DIE DA" das wollen.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Vorratsdatenspeicherung ist europarechtswidrig

Da schau - da bingt Europa doch mal messbare Vorteile. Das Oberverwaltungsgericht hat die geplante deutsche Vorratsdatenspeicherung als unvereinbar mit Europa-Recht erklärt und gestoppt. Ein schwerer Schlag gegen die Datenkraken, aber die werden nicht aufgeben, fürchte ich. Solche Leute versuchen die Freiheit mit allen Mitteln zu bekämpfen und werden erst dann zufrieden sein, wenn jeder Atemzug eines jeden Menschen kontrolliert werden kann. Aber erst einmal müssen die Wunden lecken :-)

Dienstag, 20. Juni 2017

Upgrade auf PHP7

Ich habe gerade meinen Server bzw. die entsprechenden Abos darauf auf PHP7 umgestellt. Das hätte ich eigentlich schon länger machen sollen, denn der Performance-Gewinn der Script-Engine ist gewaltig. Meine Webseiten rennen auf einmal wie blöd. Das hätte ich nicht zu hoffen gewagt.

Ich habe die Sache bisher schleifen lassen und bin bis eben noch mit PHP 5.3 unterwegs gewesen. Dabei hatte bereits PHP 5.6 in Sachen Performance so viel zugelegt, dass ein Umstieg schon darauf sinnvoll gewesen wäre. Es war einfach Faulheit bzw. Ignoranz, dass ich das noch nicht gemacht hatte.
Aber jetzt habe ich wie gesagt den inneren Schweinehund besiegt und den Umstieg durchgezogen. Dabei gab es sogar neben der besseren Performance von PHP7 zwei weitere Anlässe:

  1. Bei der Webseite, die ich zu dem Gleitschirmhang in Reichenbach betreibe, verwende ich Joomla!. Das System hat sich gerade im Adminbereich beschwert, dass ich noch PHP 5.3 verwende. Ich sollte aus Sicherheitsgründen dringend auf PHP 5.6 upgraden. Sehr schön - Joomla! ist wirklich gut.
  2. Ich überarbeite gerade einen Kurs zu PHP und MySQL und da steigen wir auch auf PHP7 um. Also bin ich sowieso gerade an dem Thema dran.
Nur sind bei PHP7 ja diverse Funktionen gegenüber PHP 5.x aussortiert worden. PHP7 ist also explizit nicht mehr abwärtskompatibel (zumindest nicht zu 100%). Ein Umstieg sollte also sorgfältig geplant sein und mit Vorsicht erfolgen. Das war eigentlich auch der Hauptgrund, warum ich bisher noch nicht auf PHP7 umgestiegen war (aber auf PHP 5.6 hätte ich umsteigen sollen - da gibt es keine Ausreden). Ich betreibe jedoch mittlerweile ausschließlich WordPress- und Joomla!-Systeme in den aktuellsten Versionen und die kommen problemlos mit PHP7 zurecht. Soweit ich meine eigenen PHP-Skripts jetzt getestet habe, machen die auch keine Probleme. Der Umstieg sollte also gut verlaufen sein.

Samstag, 17. Juni 2017

Java trifft Mathematik

Das war es jetzt aber. Gerade ist auch das letzte Videotraining der Serie veröffentlicht worden, die ich im Laufe dieses Frühjahrs aufgenommen habe.
Auch das Training mit dem Titel Java: Rekursion - Konzepte und Lösungen ist eine Adaption eines US-Trainings von Lynda/Linkedin.
In den letzten Monaten habe ich einige solcher Adaptionen aufgenommen. Das war aus verschiedenen Gründen reizvoll für mich. Vor allen Dingen, weil ich bis vor einigen Monaten immer nur rein selbst konzipierte Trainings aufgenommen hatte. Bei einer Adaption geht man vollkommen anders an die Sache ran und bekommt nach vielen Jahren wieder neue Blickwinkel und Anreize. Es ist ungefähr so als wenn man als Musiker über Jahre alle Stücke selbst schreibt und performed und auf einmal Stücke performed, die ein anderer Komponist geschrieben hat. Beides hat seine Reize - die Mischung macht es.

Aber zum konkreten Training: "Rekursion" beschreibt die Vorgehensweise, bei der die Lösung eines komplexen Problems in Lösungen für kleinere Instanzen des gleichen Problems zerlegt wird, die dann wiederholt angewendet wird. In der Programmierung wird das durch Selbstaufrufe umgesetzt.
So etwas kommt oft bei der Umsetzung von mathematischen Fragestellungen zum Einsatz. Aber nicht nur da. Dennoch - das ist mal wieder ein Training, bei dem ich mir selbst bestätigen kann, dass mein Mathematik-Studium doch nicht ganz umsonst war und noch manchmal einen rudimentären Bezug zu meiner Arbeit hat. Aber man kann sich Dinge ja auch schön trinken ;-).
Anyway - dieses Video-Training überprüft Konzepte der Rekursion in der Programmiersprache Java, demonstriert verschiedene Problemlösungsansätze – zum Beispiel in der mathematischen Induktion – und zeigt zahlreiche rekursive Codelösungen.

Freitag, 16. Juni 2017

MS Office quasi geschenkt

Im Grunde kann man mit LibreOffice alles Wichtige machen, was Microsoft Office auch anbietet. In vielen Bereichen finde ich LibreOffice sogar besser als Microsoft Office.
Aber es gibt ein paar Situationen, in denen ich dennoch MS Office brauche. So betreue ich eine Access-Schulung und dafür braucht man eben Access - darüber brauche ich wohl gar nicht reden. Aber leider hat mir LibreOffice auch ein paar Dokumente zerschossen, die explizit auf speziell angepassten Vorlagen für MS Office basiert haben. Solche Vorlagen bekomme ich von meinen Verlagen, wenn ich für die Bücher schreibe und die Nacharbeiten sind einfach lästig, wenn es nicht zu 100% passt.
Auf meiner Workstation habe ich sowieso beide Varianten von Office parallel, aber auf meinem Notebook nur LibreOffice. Unterwegs war das dann eben aus besagten Gründen immer eine ärgerliche Einschränkung.
Letzte Woche habe ich auf einem Sportfest mitbekommen, dass ein Sportkamerad sich Office 2016 für einen Apfel und ein Ei gekauft hatte. Das habe ich jetzt auch gemacht. Einfach auf ebay per Paypal bestellt, wenige Minuten später den Registrierungsschlüssel per E-Mail zugeschickt bekommen und das komplette Pro-Paket auf dem Notebook geladen und installiert. Vollkommen problemlos.
Den genauen Preis für die vollständige Office 2016 Pro-Version will ich gar nicht nennen - er ist ein Witz. Nur soweit - für eine Bahnfahrkarte von Bodenheim zum Flughafen/FFM bezahle ich mehr. Unglaublich - ich frage mich, wie da der Händler Gewinn machen kann. Aber mir soll es recht sein. Wobei ich mich schon ärgere, dass ich vor einigen Monaten für Access alleine (wegen dem Kurs brauchte ich eine neue Version) gut das 25-fache ausgegeben habe, was hier das komplette Office-Paket (auch noch in einer neueren Version) gekostet hat.

Donnerstag, 15. Juni 2017

Nummer 4 lebt

Damit ist der letzte Teil der Saga draußen. Mit dem Videotraining App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 4: Die Anwendungsarchitektur - Lebenszyklus einer Anwendung, Konzepte, anwendungsübergreifende und spezifische Ereignisse ist mein Zyklus an Trainings für Video2Brain rund die Entwicklung von Apps für iOS erst einmal abschlossen. Das waren ja alles Adaptionen von US-Vorlagen.
Der vierte Teil der Grundkursreihe stellt zunächst den Lebenszyklus einer iOS-Anwendung dar. Danach dreht sich alles um Konzepte in Aktion: Dazu sehen Sie, wie Sie anwendungsübergreifende Ereignisse überwachen und spezifische Ereignisse anzeigen lassen können. Weitere Themen sind das Debugging einer Sichthierarchie mittels des Debuggers in XCode, mit dessen Hilfe Sie Fehler in Ihrem Code schnell und einfach beheben können.

Dienstag, 13. Juni 2017

Warum wohl bei Freelancer das "Free" vorne steht?

"Freiberufler" hat nicht umsonst "FREI" am Anfang. Zumindest, wenn man die Jobs so wählt und organisiert, wie ich das machen kann.
Heute war wieder so ein Tag, an dem ich das sehr, sehr zu schätzen gewusst habe. Ich hatte es überhaupt nicht auf dem Schirm, dass heute Nordwind angesagt war. Nur mehr oder weniger zufällig habe ich heute morgen auf WhatsApp mitbekommen, dass ein paar Flieger an den MFK wollten. Ich habe deshalb nach der Mittagspause spontan meinen Tag umgeplant und Arbeit Arbeit sein lassen. Stattdessen war Gleitschirmfliegen angesagt.
Unter der Woche sowas sponant machen zu können - das nenne ich "Freiheit" und auch "Luxus". Dabei nicht falsch verstehen - ich arbeite sicher mehr als normale Angestellte bei einem Nine2Five-Job. Aber diese Flexibilität dann zu arbeiten, wann ich Lust habe, und auch eben ganz spontan schönes Wetter auszunutzen - unbezahlbar.
Klar kann ich das auch nicht immer machen - aber doch angenehm oft. Dafür verzichte ich liebend gerne auf vielleicht höher dotierte Jobs, die mir diese Flexibilität rauben würden.

Freitag, 9. Juni 2017

Kostenlose Beispielfilme zum Training „App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 2"

Zu meinen Videos bei Video2Brain gibt es immer ja freie Demovideos. Hier sind zwei Stück zum Training App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 2: Das User Interface. Bilder, Schieberegler, Schalter,Fortschrittbalken und andere UI-Elemente kennen lernen und nutzen.

https://www.video2brain.com/de/tutorial/die-connections
https://www.video2brain.com/de/tutorial/grundlagen-des-auto-layouts

Das Traininig gibt es auch bei LinkedIn Learning.

Das Maas-Gesetz gegen Hate Speech - vielleicht gut gedacht, ...

... aber wie meistens dann nicht gut gemacht. Es ist bezeichnend, dass der Gegenwind von allen denen Stellen kommt, die eigentlich diese Hetze im Netz be- und für Freiheit und Toleranz kämpfen ( Deutsche Journalisten-Verband, Reporter ohne Grenzen, Chaos Computer Club, Bitkom sowie weitere Branchenverbände und zahlreiche Rechtswissenschaftler).
Das Gesetz wird zum Steigbügelhalter aller Radikalen im Netz und bekämpft nur freie Meinungsäußerung.
Wer solche Verbündende gegen Hetze im Netz hat, braucht keine Feinde.
Es ist total lächerlich, dass privatwirtschaftliche Unternehmen zu Kontrolle verpflichtet werden, die der Gesetzgeber übernehmen muss. Außerdem ist es inakzeptabel, dass irgendwelche obskuren Personen im Geheimen entscheiden, welche Aussagen genehm sind oder nicht. Das wird zur privaten Gesinnungspolizei mit einem illegalen staatlichen Auftrag verkommen.
Und zudem natürlich vollkommen wirkungslos gegen die tatsächlichen Probleme.
Auch wenn es Herr Maas nicht kapiert - das Internet endet nicht an den deutschen Grenzen.
Man sieht an dem Beispiel erneut - Politiker und kleine Kinder sollten nicht ins Internet dürfen.

Doppelte Konten bei LinkedIn zusammengeführt

Seit einigen Monaten hatte ich zwei Konten auf LinkedIn. Das ist irgendwie aus Versehen passiert und nun habe ich die Konten zusammengeführt. Damit sollte meine Kontaktliste vollständig sein, aber ich bin nicht sicher, ob die ganzen Posts, Qualifikationen etc. erhalten geblieben sind. Denn ich behalte das Konto, in dem ich kaum aktiv war, da das ein Premium-Konto ist.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Kurtaxe in FFM & Co

Jetzt ist doch Frankfurt als Touristenstadt anerkannt worden. Glückwunsch.
Im Prinzip nicht schlecht. Mir gefällt Frankfurt. Groß, schmutzig, geldgeil, kriminell, aber irgendwie ehrlich und auch mit ganz vielen schönen Ecken. Wer nach FFM geht - WYSIWYG. Ich mag die Stadt wirklich.
Aber was kommt mit dem Titel "Touristenstadt" als erste Maßnahme? Es gibt eine Bettensteuer. Oder auch Kurtaxe, wenn das nicht so lächerlich klingen würde. Wird offiziell "Übernachtungsabgabe" genannt, glaube ich. Schon krass, wie vom Staat, Stadt oder Kommune immer neue Ideen zu Auspressen von Geld gefunden werden. Jetzt werden halt Gäste mehr geschröpft.
Nur werde ich in FFM nicht übernachten (zur Not laufe ich von da zumindest zu meiner Wohnung in Eppstein), aber ich wurde die letzte Zeit bei meinen geschäftlichen Reisen immer mehr mit diese Bettensteuer konfrontiert. Etwa in Köln. Selbst im Industriegebiet, wo ich regelmäßig im Hotel bin, wird so eine Kurtaxe verlangt. Ich muss jedes Mal ein Formular ausfüllen, dass ich geschäftlich da übernachte, um dieser Steuer zu entgehen. Würde zwar mein Kunde übernehmen, aber es geht ums Prinzip.
Demnächst wird noch eine Luftsteuer eingeführt, weil man ja Luft nutzt, die in einem Gebiet zur Verfügung gestellt wird.

Samstag, 3. Juni 2017

Ganz REALe Spionage

Es ist schon erschreckend, mit welcher Unverfrorenheit Unternehmen mittlerweile Leute ausspioniert, die keinen anderen Fehler machen als Kunden der Unternehmen zu sein. Aktuell geht durch die Medien, dass Real Gesichter von Kunden beim Besuch des Supermarkts analysieren lässt, um Werbung optimieren zu können. Mit Kameras wird beobachtet und aufgezeichnet, wer wann und wie lange welche Werbung betrachtet. Auch die "Anzahl der Betrachter, geschätztes Alter, Geschlecht, Zeitpunkt der Betrachtung und die Betrachtungsdauer" werden erfasst und gespeichert. Angeblich komplett anonym. Was ein Witz. Und selbst wenn dies keine Lüge wäre - kein Kunde wird um ein Einverständnis gebeten noch darüber informiert - nur der irreführende Hinweis "Dieser Markt wird videoüberwacht" lang nach dem Selbstverständnis des Unternehmens. De facto aber ist der wie gesagt eine reine Verschleierung, da er mit einem Schutz von Diebstahl assoziiert ist. Ich denke, dass der unverzichtbare Boykott von REAL nicht genügt, sondern man muss mit rechtlichen Mitteln diesen Untrieben Einhalt gebieten.

Das geht ja wie beim Bretzelbacken

Da wurde doch vor wenigen Tagen erst mein letztes Videotraining "App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 2: Das User Interface" veröffentlicht, da kommt schon der 3. Teil des Grundkurses hinterher. Video2Brain schafft die Produktion ja in einem rasanten Tempo. Es sind zwar von mir noch ein paar Sachen eingespielt und auf Lager bzw. in der Produktion, aber ich muss schleunigst mit der Planung für neues Futter beginnen, dünkt mir.
Der ausführliche Titel lautet bei dem neuen Training App Entwicklung mit iOS Grundkurs 3: Erweitertes UI-Design - Moderne Benutzeroberflächen, Storyboards, Auto-Layout. In dem Teil der Kursreihe dreht sich alles um Benutzeroberflächen: Das umfasst die Arbeit mit Storyboards, die Erstellung von Benutzeroberflächen für bestimmte Geräte und die Verwendung eines Auto-Layouts, um sicherzustellen, dass Ihre Entwürfe über mehrere Geräte, Auflösungen und Orientierungen hinweg konsistent sind und bleiben. Schritt für Schritt wird das Erlente in einer App live umgesetzt.

Donnerstag, 1. Juni 2017

App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 2: Das User Interface

Da isses ja :-).

Das zweite Training zur App-Entwicklung mit iOS ist draußen. Aufbauend auf den Kurs App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 1: Meine erste eigene App - Tools und einfache Oberflächenelemente konzentriert sich der zweite Teil dieser Grundkursreihe (mit vollem Namen App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 2: Das User Interface - Bilder, Schieberegler, Schalter, Fortschrittsbalken und andere UI-Elemente kennen lernen und nutzen ) auf das Design der Benutzeroberfläche einer App. Sie sehen zunächst, wie man die verschiedenen UI-Objekte in iOS benutzt: Bilder, Auswahlmöglichkeiten, Schieberegler, Fortschrittsbalken, Schalter und viele mehr. Ausführlich geht es dann weiter mit dem Einsatz von Web-Ansichten. Das schließt das Laden von Daten aus einem String, einer Datei und einer URL ein. Schritt für Schritt entsteht so eine einfache Web-Browser-App.

Sonntag, 28. Mai 2017

Wood Wide Web – das Internet der Wälder

Der Begriff Wood Wide Web für das Internet der Wälder war mir bis vorhin vollkommen neu. Aber im Rahmen einer TerraX-Sendung vom ZDF bin drauf gestoßen. Als bekennender Fan des Waldes fand ich das Thema extrem faszinierend. Auch wenn die Beziehung zu meinem Job eher weit hergeholt erscheinen mag. Unter https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/wood-wide-web-das-internet-der-waelder?context=blog gibt es zusätzlich eine spannende Ausführung dazu.

Freitag, 19. Mai 2017

Was taugen Verkaufsplattformen?

Bei eBay verkaufe ich jetzt wohl schon seit fast 15 Jahren oder so hin und wieder Sachen. Aber das lohnt sich nur dann, wenn das etwas wertigere Sachen sind. Wenn nur ein paar EUR rausspringen, ist der Aufwand mit Einstellen, Verpacken, zur Post bringen etc. vollkommen uninteressant. Gerade bei Büchern oder CDs. Ich habe jetzt mal eine dieser Verkaufsplattformen (die mit dem "M" am Anfang) ausprobiert, um einen ganzen Haufen an Zeug auf einmal los zu werden.
Mein Fazit ist ziemlich ernüchternd. Die zu erzielenden Preise sind lächerlich. Wenn man etwas Geld verdienen will, hat man mehr davon dem Nachbarn das Auto zu waschen oder Zeitungen auszutragen. Vollkommen uninteressant in Hinsicht auf Aufwand und Gewinn. Die einzigen Argumente sind m.E., dass Platz in Haus gebraucht wird, man einfach bestimmte Dinge aber als zu schade für den Müll betrachtet und die Umwelt durch Kampf gegen die Wegwerfgesellschaft schonen will.

Donnerstag, 18. Mai 2017

if you can't beat them, join them

110 Millionen Euro Strafe muss Facebook an die EU zahlen - weil Facebook falsche Angaben zum Umgang mit Nutzerdaten des aufgekauften Dienstes WhatsApp gemacht hat. Denn entgegen der Angaben und Versprechen von Facebook werden die WhatsApp-Daten sehr wohl an Facebook weitergegeben. Durch seine Nutzungs- und Datenschutzbedingungen kann WhatsApp nämlich Nutzerdaten an alle Unternehmen der Facebook-Gruppe weitergeben. Was bin ich doch überrascht.
Und ich muss immer lachen, wenn Leute meinen, dass sie nicht auf Facebook wären. Genau die gleiche Naivität wie bei Kindern, die sich die Augen zuhalten und meinen, dass sie damit unsichtbar sind. Wer auch immer soziale Kontakte hat, wird eben von diesen Kontakten Facebook zugespielt, wenn man sich nicht selbst anmeldet.
WhatsApp gibt nämlich ganz offiziell "einige" Account-Informationen an Facebook weiter, wie zum Beispiel die Telefonnummer der Nutzer oder Daten über den Zeitpunkt der Nutzung. Aber auch Profilbild, Profilnamen und Status, sofern er angegeben ist. Aber das ist nur der eigentliche WhatsApp-Nutzer und kaum interessant.
Der Bringer ist, dass WhatsApp regelmäßig alle Kontakte aus dem Adressbuch seines Nutzers abgreift und die Handynummern samt aller wichtiger Metadaten von allen dort abgelegten Kontakten gehen via WhatsApp auch an Facebook, Instagram und Co. - ohne dass die Betroffenen je zugestimmt hätten oder das überhaupt mitbekommen. Mit dem Taschengeldbetrag als "Strafe" hat Facebook diesen Zugangskanal zu so ziemlich allen Personen der westlichen Welt über WhatsApp und die Adressbücher auf den vielen SmartPhones zum Schnäppchenpreis bekommen.
Ich behaupte, dass kein Mensch der westlichen Welt mit sozialen Kontakten nicht in Facebook ist. Wobei ich mir gerne einen Gegenbeweis ansehen würde - wenn also jemand beweisen kann, dass er oder sie nicht bei Facebook gespeichert ist, bitte E-Mail an mich ;-).
So verwerflich das auch ist - wenn man die Zugehörigkeit zu Facebook nicht verhindern kann, dann lieber selbst anmelden und steuern, was Facebook erfährt.

Aktualisierung versus Aktualisierung

Natürlich aktualisiere ich meine Rechner regelmäßig. Allerdings immer zu Zeitpunkten, wo ich das gebrauchen kann - auf keinen Fall automatisch, wenn es gerade unpassend ist. Heute ist wieder so ein Reinemachertag. Ich habe gerade 5 Linux-Rechner aktualisiert. In der gleichen Zeit ist mein erster Windows-10-Rechner bei 13%. Und das schon seit 10 Minuten. Immer wieder eine "Freude" zu sehen, wie schlecht Windows-Updates laufen. Eigentlich kein Wunder, dass Updates unter Windows so sträflich vernachlässigt werden.

Spionage auf dem Tablet deaktivieren - zumindest ein bisschen

Im Moment ist ja das Thema Sicherheit durch "Wanna Cry" wieder für ganz kurze Zeit in den Medien ziemlich laut. Und viele Leute sind aufgeschreckt und "wollen endlich mal was tun". Das verläuft aber wie immer im Sand - bis zum nächsten großen Angriff, den die Medien ausschlachten können. Aber ein kleines Ärgernis in Hinsicht darauf, dass man vollkommen ausspioniert wird, kann man auf einem Android Tablet zumindest ausstellen (bei iOS wird das wohl auch ansatzweise gehen).
Etwas, was eigentlich so trivial und offensichtlich ist, dass ich bisher gar nicht darüber nachgedacht habe. Auch deswegen, weil mein altes Tablet kaum noch funktioniert hat und ich da eigentlich nur noch Schulungsunterlagen mit angezeigt hatte.
Aber als ich mit meinem neuen Tablet Youtube-Videos geschaut habe, ist mir wieder bewusst geworden, wie stark Google spioniert.
Ich achte zwar wie ein Schießhund darauf, dass ich am PC niemals bei Google, Facebook, etc. angemeldet bin, wenn ich anderen Content lade. Aber leider passiert es im Tran hin und wieder doch. Zudem kann ich beim SmartPhone kaum vermeiden, dass alle meine Aktionen von Google protokolliert werden. Natürlich werde ich da keine sensiblen Aktionen durchführen wie Onlinebanking, Onlineshopping etc. oder sonst persönliche Daten eingeben. Aber ich bin eben mit einem Konto eingeloggt und damit spionieren Google und Co alles aus - da hilft auch kein Firewall wie DroidWall. Wenn ich also auf Youtube was ansehe, dann speichert das Google.
Damit sind wir beim Ausgangspunkt - ich habe auf dem Tablet plötzlich Vorschläge für Videos erhalten, die ganz offensichtlich auf mich zugeschnitten waren. Denn ich verwende ja ein gemeinsames Konto. Nur ist es nicht so leicht mit einem Tablet zu surfen und vor allen Dingen nicht spezialisierte Apps zu verwenden, ohne dass da eben die Kontodaten zur Spionage verwendet werden.
Von daher nutze ich jetzt das umständliche, aber wohl einzig wirkungsvolle Verfahren, und lösche immer wieder alle Konten auf meinem Tablet. Wenn ich ein Konto brauche (etwa zum Installieren einer App aus dem Play Store), erstelle ich schnell das Konto neu und danach wird es wieder sofort gelöscht. Wirklich unbequem, aber wie oft braucht man eine neue App? Oder warum muss Google oder sonst ein Spion wissen, was man mit dem Tablet macht? Ein kleiner Schutz nur, aber ein bisschen mehr an Sicherheit und Privatsphäre.

Montag, 15. Mai 2017

Dummheit trifft Sorglosigkeit - Ransomware "Wanna Cry"

Die Schadsoftware "Wanna Cry" hat die letzten Tage zehntausende Computer weltweit blockiert. Vor allem bei Unternehmen und öffentliche Institutionen. Angeblich handelt es sich um einen der bislang größten Angriffe auf Computersysteme in aller Welt. Der Erpressungstrojaner verschlüsselt Daten und die Ersteller verlangen zur Entschlüsselung ein "Lösegeld" in Form von BitCons. Betroffen waren unter anderem Krankenhäuser, Energieversorger oder die Deutsche Bahn.
Doch zumindest dieser Angriff war nur möglich, weil bei den Betroffenen Dummheit und Sorglosigkeit zusammen gekommen sind.

  • Wer immer noch Windows XP verwendet (was davon wohl so gut wie ausschließlich betroffen war), ist beides. 
  • Und da der Trojaner per Spam in Netzwerke infiltriert wurde, haben auch die Anwender auch ihren Teil beigetragen. Der Anwender, der jeden E-Mail-Anhang anklickt, kombiniert eben auch Dummheit mit Sorglosigkeit. 
  • Und wer nicht regelmäßig Backup macht? 
  • Und wer nicht regelmäßig Updates einspielt? 

Seltsam, dass es immer nur eine Antwort gibt. Man kann sich so einfach schützen - zumindest gegen so triviale Attacken. Zumindest soll Windows 10 immun gegen diesen einen Trojaner sein.
Mich würde auch mal interessieren, welche Konsequenzen diese Attacke für die Entscheider bei den betroffenen Unternehmen und öffentliche Institutionen hat? Müssen die den Schaden ihrer Fahrlässigkeit selbst tragen? Die angekündigten Ermittlungen gehen aber vermutlich in die falsche Richtung und versuchen die Hacker zu finden. Why? Das sind vermutlich Spy-Kiddies, die eine Einladung angenommen haben.
Auch wenn ich mittlerweile Windows 10 gut finde - bei Sicherheit gibt es keinen Kompromiss und da hilft auf die Schnelle nur Linux und mittelfristig ein gehärtetes Linux. Hallo München!! Auuuuuuffwachen! Eure Stadtverwaltung ist (noch) sicher und ihr stellt bewusst auf eine Sicherheitslücke mit riesigem Ausmaß um. Wie dumm ist das denn? Letztendlich kann der Hinweis darauf, dass Linux-Systeme so gut wie nie betroffen sind, leider bestochene (dumme und sorglose) Entscheider und unkundige Anwender aber wohl nie überzeugen.

Onlinetraining mit Ralph Steyer

Onlinetraining mit Ralph Steyer
Onlinetraining mit Ralph Steyer und anderen Autoren bei Video2Brain