Freitag, 23. Juni 2017

Und schon kommt der Bundestrojaner durch die Hintertür

Da freut man sich gerade noch, dass die geplante Vorratsspeicherung gegen europäisches Recht verstößt und von der Justiz kassiert wurde, da kommt schon der nächste Angriff auf die Freiheit und die Bürgerrechte. Auch noch vom Bundestag selbst.
In einer Nacht-und-Nebel-Aktion hat die Regierung den Staatstrojaner durch den Bundestag geschleust. Das Verfahren war genauso geheim, wie das Produkt wohl sein soll - bloß keine Aufmerksamkeit erzeugen, um weitere Diskussionen auszulösen.
Die Legitimierung des Staatstrojaners wurde in einem "Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens" und auf den ersten Blick harmlosen Maßnahmen versteckt. Im letzten Moment - damit die meisten Abgeordneten die Erweiterung nicht mitbekommen - wurde dem Gesetzestext ein Papier angeheftet, das den Einsatz des Staatstrojaners mehr oder weniger uneingeschränkt erlaubt. Bei jedem von uns und ohne wirkliche Kontrolle.
So ein fieses und heimliches Taktieren zeigt genau, welchen Geistes diese Maßnahmen sind.
Ich hatte schon bei dem Post zur Niederlage der Datenkraken bei der Vorratsspeicherung geunkt, dass diese nicht aufgeben werden, bevor jeder Atemzug eines jeden Menschen kontrolliert werden kann. Aber dass die so schnell und unverfroren zuschlagen, überrascht mich doch.
Aber wir wollen mal dafür sorgen, dass diese Angriffe wenigstens nicht so unbemerkt ablaufen, wie "DIE DA" das wollen.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Vorratsdatenspeicherung ist europarechtswidrig

Da schau - da bingt Europa doch mal messbare Vorteile. Das Oberverwaltungsgericht hat die geplante deutsche Vorratsdatenspeicherung als unvereinbar mit Europa-Recht erklärt und gestoppt. Ein schwerer Schlag gegen die Datenkraken, aber die werden nicht aufgeben, fürchte ich. Solche Leute versuchen die Freiheit mit allen Mitteln zu bekämpfen und werden erst dann zufrieden sein, wenn jeder Atemzug eines jeden Menschen kontrolliert werden kann. Aber erst einmal müssen die Wunden lecken :-)

Dienstag, 20. Juni 2017

Upgrade auf PHP7

Ich habe gerade meinen Server bzw. die entsprechenden Abos darauf auf PHP7 umgestellt. Das hätte ich eigentlich schon länger machen sollen, denn der Performance-Gewinn der Script-Engine ist gewaltig. Meine Webseiten rennen auf einmal wie blöd. Das hätte ich nicht zu hoffen gewagt.

Ich habe die Sache bisher schleifen lassen und bin bis eben noch mit PHP 5.3 unterwegs gewesen. Dabei hatte bereits PHP 5.6 in Sachen Performance so viel zugelegt, dass ein Umstieg schon darauf sinnvoll gewesen wäre. Es war einfach Faulheit bzw. Ignoranz, dass ich das noch nicht gemacht hatte.
Aber jetzt habe ich wie gesagt den inneren Schweinehund besiegt und den Umstieg durchgezogen. Dabei gab es sogar neben der besseren Performance von PHP7 zwei weitere Anlässe:

  1. Bei der Webseite, die ich zu dem Gleitschirmhang in Reichenbach betreibe, verwende ich Joomla!. Das System hat sich gerade im Adminbereich beschwert, dass ich noch PHP 5.3 verwende. Ich sollte aus Sicherheitsgründen dringend auf PHP 5.6 upgraden. Sehr schön - Joomla! ist wirklich gut.
  2. Ich überarbeite gerade einen Kurs zu PHP und MySQL und da steigen wir auch auf PHP7 um. Also bin ich sowieso gerade an dem Thema dran.
Nur sind bei PHP7 ja diverse Funktionen gegenüber PHP 5.x aussortiert worden. PHP7 ist also explizit nicht mehr abwärtskompatibel (zumindest nicht zu 100%). Ein Umstieg sollte also sorgfältig geplant sein und mit Vorsicht erfolgen. Das war eigentlich auch der Hauptgrund, warum ich bisher noch nicht auf PHP7 umgestiegen war (aber auf PHP 5.6 hätte ich umsteigen sollen - da gibt es keine Ausreden). Ich betreibe jedoch mittlerweile ausschließlich WordPress- und Joomla!-Systeme in den aktuellsten Versionen und die kommen problemlos mit PHP7 zurecht. Soweit ich meine eigenen PHP-Skripts jetzt getestet habe, machen die auch keine Probleme. Der Umstieg sollte also gut verlaufen sein.

Samstag, 17. Juni 2017

Java trifft Mathematik

Das war es jetzt aber. Gerade ist auch das letzte Videotraining der Serie veröffentlicht worden, die ich im Laufe dieses Frühjahrs aufgenommen habe.
Auch das Training mit dem Titel Java: Rekursion - Konzepte und Lösungen ist eine Adaption eines US-Trainings von Lynda/Linkedin.
In den letzten Monaten habe ich einige solcher Adaptionen aufgenommen. Das war aus verschiedenen Gründen reizvoll für mich. Vor allen Dingen, weil ich bis vor einigen Monaten immer nur rein selbst konzipierte Trainings aufgenommen hatte. Bei einer Adaption geht man vollkommen anders an die Sache ran und bekommt nach vielen Jahren wieder neue Blickwinkel und Anreize. Es ist ungefähr so als wenn man als Musiker über Jahre alle Stücke selbst schreibt und performed und auf einmal Stücke performed, die ein anderer Komponist geschrieben hat. Beides hat seine Reize - die Mischung macht es.

Aber zum konkreten Training: "Rekursion" beschreibt die Vorgehensweise, bei der die Lösung eines komplexen Problems in Lösungen für kleinere Instanzen des gleichen Problems zerlegt wird, die dann wiederholt angewendet wird. In der Programmierung wird das durch Selbstaufrufe umgesetzt.
So etwas kommt oft bei der Umsetzung von mathematischen Fragestellungen zum Einsatz. Aber nicht nur da. Dennoch - das ist mal wieder ein Training, bei dem ich mir selbst bestätigen kann, dass mein Mathematik-Studium doch nicht ganz umsonst war und noch manchmal einen rudimentären Bezug zu meiner Arbeit hat. Aber man kann sich Dinge ja auch schön trinken ;-).
Anyway - dieses Video-Training überprüft Konzepte der Rekursion in der Programmiersprache Java, demonstriert verschiedene Problemlösungsansätze – zum Beispiel in der mathematischen Induktion – und zeigt zahlreiche rekursive Codelösungen.

Freitag, 16. Juni 2017

MS Office quasi geschenkt

Im Grunde kann man mit LibreOffice alles Wichtige machen, was Microsoft Office auch anbietet. In vielen Bereichen finde ich LibreOffice sogar besser als Microsoft Office.
Aber es gibt ein paar Situationen, in denen ich dennoch MS Office brauche. So betreue ich eine Access-Schulung und dafür braucht man eben Access - darüber brauche ich wohl gar nicht reden. Aber leider hat mir LibreOffice auch ein paar Dokumente zerschossen, die explizit auf speziell angepassten Vorlagen für MS Office basiert haben. Solche Vorlagen bekomme ich von meinen Verlagen, wenn ich für die Bücher schreibe und die Nacharbeiten sind einfach lästig, wenn es nicht zu 100% passt.
Auf meiner Workstation habe ich sowieso beide Varianten von Office parallel, aber auf meinem Notebook nur LibreOffice. Unterwegs war das dann eben aus besagten Gründen immer eine ärgerliche Einschränkung.
Letzte Woche habe ich auf einem Sportfest mitbekommen, dass ein Sportkamerad sich Office 2016 für einen Apfel und ein Ei gekauft hatte. Das habe ich jetzt auch gemacht. Einfach auf ebay per Paypal bestellt, wenige Minuten später den Registrierungsschlüssel per E-Mail zugeschickt bekommen und das komplette Pro-Paket auf dem Notebook geladen und installiert. Vollkommen problemlos.
Den genauen Preis für die vollständige Office 2016 Pro-Version will ich gar nicht nennen - er ist ein Witz. Nur soweit - für eine Bahnfahrkarte von Bodenheim zum Flughafen/FFM bezahle ich mehr. Unglaublich - ich frage mich, wie da der Händler Gewinn machen kann. Aber mir soll es recht sein. Wobei ich mich schon ärgere, dass ich vor einigen Monaten für Access alleine (wegen dem Kurs brauchte ich eine neue Version) gut das 25-fache ausgegeben habe, was hier das komplette Office-Paket (auch noch in einer neueren Version) gekostet hat.

Donnerstag, 15. Juni 2017

Nummer 4 lebt

Damit ist der letzte Teil der Saga draußen. Mit dem Videotraining App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 4: Die Anwendungsarchitektur - Lebenszyklus einer Anwendung, Konzepte, anwendungsübergreifende und spezifische Ereignisse ist mein Zyklus an Trainings für Video2Brain rund die Entwicklung von Apps für iOS erst einmal abschlossen. Das waren ja alles Adaptionen von US-Vorlagen.
Der vierte Teil der Grundkursreihe stellt zunächst den Lebenszyklus einer iOS-Anwendung dar. Danach dreht sich alles um Konzepte in Aktion: Dazu sehen Sie, wie Sie anwendungsübergreifende Ereignisse überwachen und spezifische Ereignisse anzeigen lassen können. Weitere Themen sind das Debugging einer Sichthierarchie mittels des Debuggers in XCode, mit dessen Hilfe Sie Fehler in Ihrem Code schnell und einfach beheben können.

Dienstag, 13. Juni 2017

Warum wohl bei Freelancer das "Free" vorne steht?

"Freiberufler" hat nicht umsonst "FREI" am Anfang. Zumindest, wenn man die Jobs so wählt und organisiert, wie ich das machen kann.
Heute war wieder so ein Tag, an dem ich das sehr, sehr zu schätzen gewusst habe. Ich hatte es überhaupt nicht auf dem Schirm, dass heute Nordwind angesagt war. Nur mehr oder weniger zufällig habe ich heute morgen auf WhatsApp mitbekommen, dass ein paar Flieger an den MFK wollten. Ich habe deshalb nach der Mittagspause spontan meinen Tag umgeplant und Arbeit Arbeit sein lassen. Stattdessen war Gleitschirmfliegen angesagt.
Unter der Woche sowas sponant machen zu können - das nenne ich "Freiheit" und auch "Luxus". Dabei nicht falsch verstehen - ich arbeite sicher mehr als normale Angestellte bei einem Nine2Five-Job. Aber diese Flexibilität dann zu arbeiten, wann ich Lust habe, und auch eben ganz spontan schönes Wetter auszunutzen - unbezahlbar.
Klar kann ich das auch nicht immer machen - aber doch angenehm oft. Dafür verzichte ich liebend gerne auf vielleicht höher dotierte Jobs, die mir diese Flexibilität rauben würden.

Freitag, 9. Juni 2017

Kostenlose Beispielfilme zum Training „App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 2"

Zu meinen Videos bei Video2Brain gibt es immer ja freie Demovideos. Hier sind zwei Stück zum Training App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 2: Das User Interface. Bilder, Schieberegler, Schalter,Fortschrittbalken und andere UI-Elemente kennen lernen und nutzen.

https://www.video2brain.com/de/tutorial/die-connections
https://www.video2brain.com/de/tutorial/grundlagen-des-auto-layouts

Das Traininig gibt es auch bei LinkedIn Learning.

Das Maas-Gesetz gegen Hate Speech - vielleicht gut gedacht, ...

... aber wie meistens dann nicht gut gemacht. Es ist bezeichnend, dass der Gegenwind von allen denen Stellen kommt, die eigentlich diese Hetze im Netz be- und für Freiheit und Toleranz kämpfen ( Deutsche Journalisten-Verband, Reporter ohne Grenzen, Chaos Computer Club, Bitkom sowie weitere Branchenverbände und zahlreiche Rechtswissenschaftler).
Das Gesetz wird zum Steigbügelhalter aller Radikalen im Netz und bekämpft nur freie Meinungsäußerung.
Wer solche Verbündende gegen Hetze im Netz hat, braucht keine Feinde.
Es ist total lächerlich, dass privatwirtschaftliche Unternehmen zu Kontrolle verpflichtet werden, die der Gesetzgeber übernehmen muss. Außerdem ist es inakzeptabel, dass irgendwelche obskuren Personen im Geheimen entscheiden, welche Aussagen genehm sind oder nicht. Das wird zur privaten Gesinnungspolizei mit einem illegalen staatlichen Auftrag verkommen.
Und zudem natürlich vollkommen wirkungslos gegen die tatsächlichen Probleme.
Auch wenn es Herr Maas nicht kapiert - das Internet endet nicht an den deutschen Grenzen.
Man sieht an dem Beispiel erneut - Politiker und kleine Kinder sollten nicht ins Internet dürfen.

Doppelte Konten bei LinkedIn zusammengeführt

Seit einigen Monaten hatte ich zwei Konten auf LinkedIn. Das ist irgendwie aus Versehen passiert und nun habe ich die Konten zusammengeführt. Damit sollte meine Kontaktliste vollständig sein, aber ich bin nicht sicher, ob die ganzen Posts, Qualifikationen etc. erhalten geblieben sind. Denn ich behalte das Konto, in dem ich kaum aktiv war, da das ein Premium-Konto ist.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Kurtaxe in FFM & Co

Jetzt ist doch Frankfurt als Touristenstadt anerkannt worden. Glückwunsch.
Im Prinzip nicht schlecht. Mir gefällt Frankfurt. Groß, schmutzig, geldgeil, kriminell, aber irgendwie ehrlich und auch mit ganz vielen schönen Ecken. Wer nach FFM geht - WYSIWYG. Ich mag die Stadt wirklich.
Aber was kommt mit dem Titel "Touristenstadt" als erste Maßnahme? Es gibt eine Bettensteuer. Oder auch Kurtaxe, wenn das nicht so lächerlich klingen würde. Wird offiziell "Übernachtungsabgabe" genannt, glaube ich. Schon krass, wie vom Staat, Stadt oder Kommune immer neue Ideen zu Auspressen von Geld gefunden werden. Jetzt werden halt Gäste mehr geschröpft.
Nur werde ich in FFM nicht übernachten (zur Not laufe ich von da zumindest zu meiner Wohnung in Eppstein), aber ich wurde die letzte Zeit bei meinen geschäftlichen Reisen immer mehr mit diese Bettensteuer konfrontiert. Etwa in Köln. Selbst im Industriegebiet, wo ich regelmäßig im Hotel bin, wird so eine Kurtaxe verlangt. Ich muss jedes Mal ein Formular ausfüllen, dass ich geschäftlich da übernachte, um dieser Steuer zu entgehen. Würde zwar mein Kunde übernehmen, aber es geht ums Prinzip.
Demnächst wird noch eine Luftsteuer eingeführt, weil man ja Luft nutzt, die in einem Gebiet zur Verfügung gestellt wird.

Samstag, 3. Juni 2017

Ganz REALe Spionage

Es ist schon erschreckend, mit welcher Unverfrorenheit Unternehmen mittlerweile Leute ausspioniert, die keinen anderen Fehler machen als Kunden der Unternehmen zu sein. Aktuell geht durch die Medien, dass Real Gesichter von Kunden beim Besuch des Supermarkts analysieren lässt, um Werbung optimieren zu können. Mit Kameras wird beobachtet und aufgezeichnet, wer wann und wie lange welche Werbung betrachtet. Auch die "Anzahl der Betrachter, geschätztes Alter, Geschlecht, Zeitpunkt der Betrachtung und die Betrachtungsdauer" werden erfasst und gespeichert. Angeblich komplett anonym. Was ein Witz. Und selbst wenn dies keine Lüge wäre - kein Kunde wird um ein Einverständnis gebeten noch darüber informiert - nur der irreführende Hinweis "Dieser Markt wird videoüberwacht" lang nach dem Selbstverständnis des Unternehmens. De facto aber ist der wie gesagt eine reine Verschleierung, da er mit einem Schutz von Diebstahl assoziiert ist. Ich denke, dass der unverzichtbare Boykott von REAL nicht genügt, sondern man muss mit rechtlichen Mitteln diesen Untrieben Einhalt gebieten.

Das geht ja wie beim Bretzelbacken

Da wurde doch vor wenigen Tagen erst mein letztes Videotraining "App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 2: Das User Interface" veröffentlicht, da kommt schon der 3. Teil des Grundkurses hinterher. Video2Brain schafft die Produktion ja in einem rasanten Tempo. Es sind zwar von mir noch ein paar Sachen eingespielt und auf Lager bzw. in der Produktion, aber ich muss schleunigst mit der Planung für neues Futter beginnen, dünkt mir.
Der ausführliche Titel lautet bei dem neuen Training App Entwicklung mit iOS Grundkurs 3: Erweitertes UI-Design - Moderne Benutzeroberflächen, Storyboards, Auto-Layout. In dem Teil der Kursreihe dreht sich alles um Benutzeroberflächen: Das umfasst die Arbeit mit Storyboards, die Erstellung von Benutzeroberflächen für bestimmte Geräte und die Verwendung eines Auto-Layouts, um sicherzustellen, dass Ihre Entwürfe über mehrere Geräte, Auflösungen und Orientierungen hinweg konsistent sind und bleiben. Schritt für Schritt wird das Erlente in einer App live umgesetzt.

Donnerstag, 1. Juni 2017

App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 2: Das User Interface

Da isses ja :-).

Das zweite Training zur App-Entwicklung mit iOS ist draußen. Aufbauend auf den Kurs App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 1: Meine erste eigene App - Tools und einfache Oberflächenelemente konzentriert sich der zweite Teil dieser Grundkursreihe (mit vollem Namen App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 2: Das User Interface - Bilder, Schieberegler, Schalter, Fortschrittsbalken und andere UI-Elemente kennen lernen und nutzen ) auf das Design der Benutzeroberfläche einer App. Sie sehen zunächst, wie man die verschiedenen UI-Objekte in iOS benutzt: Bilder, Auswahlmöglichkeiten, Schieberegler, Fortschrittsbalken, Schalter und viele mehr. Ausführlich geht es dann weiter mit dem Einsatz von Web-Ansichten. Das schließt das Laden von Daten aus einem String, einer Datei und einer URL ein. Schritt für Schritt entsteht so eine einfache Web-Browser-App.

Sonntag, 28. Mai 2017

Wood Wide Web – das Internet der Wälder

Der Begriff Wood Wide Web für das Internet der Wälder war mir bis vorhin vollkommen neu. Aber im Rahmen einer TerraX-Sendung vom ZDF bin drauf gestoßen. Als bekennender Fan des Waldes fand ich das Thema extrem faszinierend. Auch wenn die Beziehung zu meinem Job eher weit hergeholt erscheinen mag. Unter https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/wood-wide-web-das-internet-der-waelder?context=blog gibt es zusätzlich eine spannende Ausführung dazu.

Freitag, 19. Mai 2017

Was taugen Verkaufsplattformen?

Bei eBay verkaufe ich jetzt wohl schon seit fast 15 Jahren oder so hin und wieder Sachen. Aber das lohnt sich nur dann, wenn das etwas wertigere Sachen sind. Wenn nur ein paar EUR rausspringen, ist der Aufwand mit Einstellen, Verpacken, zur Post bringen etc. vollkommen uninteressant. Gerade bei Büchern oder CDs. Ich habe jetzt mal eine dieser Verkaufsplattformen (die mit dem "M" am Anfang) ausprobiert, um einen ganzen Haufen an Zeug auf einmal los zu werden.
Mein Fazit ist ziemlich ernüchternd. Die zu erzielenden Preise sind lächerlich. Wenn man etwas Geld verdienen will, hat man mehr davon dem Nachbarn das Auto zu waschen oder Zeitungen auszutragen. Vollkommen uninteressant in Hinsicht auf Aufwand und Gewinn. Die einzigen Argumente sind m.E., dass Platz in Haus gebraucht wird, man einfach bestimmte Dinge aber als zu schade für den Müll betrachtet und die Umwelt durch Kampf gegen die Wegwerfgesellschaft schonen will.

Donnerstag, 18. Mai 2017

if you can't beat them, join them

110 Millionen Euro Strafe muss Facebook an die EU zahlen - weil Facebook falsche Angaben zum Umgang mit Nutzerdaten des aufgekauften Dienstes WhatsApp gemacht hat. Denn entgegen der Angaben und Versprechen von Facebook werden die WhatsApp-Daten sehr wohl an Facebook weitergegeben. Durch seine Nutzungs- und Datenschutzbedingungen kann WhatsApp nämlich Nutzerdaten an alle Unternehmen der Facebook-Gruppe weitergeben. Was bin ich doch überrascht.
Und ich muss immer lachen, wenn Leute meinen, dass sie nicht auf Facebook wären. Genau die gleiche Naivität wie bei Kindern, die sich die Augen zuhalten und meinen, dass sie damit unsichtbar sind. Wer auch immer soziale Kontakte hat, wird eben von diesen Kontakten Facebook zugespielt, wenn man sich nicht selbst anmeldet.
WhatsApp gibt nämlich ganz offiziell "einige" Account-Informationen an Facebook weiter, wie zum Beispiel die Telefonnummer der Nutzer oder Daten über den Zeitpunkt der Nutzung. Aber auch Profilbild, Profilnamen und Status, sofern er angegeben ist. Aber das ist nur der eigentliche WhatsApp-Nutzer und kaum interessant.
Der Bringer ist, dass WhatsApp regelmäßig alle Kontakte aus dem Adressbuch seines Nutzers abgreift und die Handynummern samt aller wichtiger Metadaten von allen dort abgelegten Kontakten gehen via WhatsApp auch an Facebook, Instagram und Co. - ohne dass die Betroffenen je zugestimmt hätten oder das überhaupt mitbekommen. Mit dem Taschengeldbetrag als "Strafe" hat Facebook diesen Zugangskanal zu so ziemlich allen Personen der westlichen Welt über WhatsApp und die Adressbücher auf den vielen SmartPhones zum Schnäppchenpreis bekommen.
Ich behaupte, dass kein Mensch der westlichen Welt mit sozialen Kontakten nicht in Facebook ist. Wobei ich mir gerne einen Gegenbeweis ansehen würde - wenn also jemand beweisen kann, dass er oder sie nicht bei Facebook gespeichert ist, bitte E-Mail an mich ;-).
So verwerflich das auch ist - wenn man die Zugehörigkeit zu Facebook nicht verhindern kann, dann lieber selbst anmelden und steuern, was Facebook erfährt.

Aktualisierung versus Aktualisierung

Natürlich aktualisiere ich meine Rechner regelmäßig. Allerdings immer zu Zeitpunkten, wo ich das gebrauchen kann - auf keinen Fall automatisch, wenn es gerade unpassend ist. Heute ist wieder so ein Reinemachertag. Ich habe gerade 5 Linux-Rechner aktualisiert. In der gleichen Zeit ist mein erster Windows-10-Rechner bei 13%. Und das schon seit 10 Minuten. Immer wieder eine "Freude" zu sehen, wie schlecht Windows-Updates laufen. Eigentlich kein Wunder, dass Updates unter Windows so sträflich vernachlässigt werden.

Spionage auf dem Tablet deaktivieren - zumindest ein bisschen

Im Moment ist ja das Thema Sicherheit durch "Wanna Cry" wieder für ganz kurze Zeit in den Medien ziemlich laut. Und viele Leute sind aufgeschreckt und "wollen endlich mal was tun". Das verläuft aber wie immer im Sand - bis zum nächsten großen Angriff, den die Medien ausschlachten können. Aber ein kleines Ärgernis in Hinsicht darauf, dass man vollkommen ausspioniert wird, kann man auf einem Android Tablet zumindest ausstellen (bei iOS wird das wohl auch ansatzweise gehen).
Etwas, was eigentlich so trivial und offensichtlich ist, dass ich bisher gar nicht darüber nachgedacht habe. Auch deswegen, weil mein altes Tablet kaum noch funktioniert hat und ich da eigentlich nur noch Schulungsunterlagen mit angezeigt hatte.
Aber als ich mit meinem neuen Tablet Youtube-Videos geschaut habe, ist mir wieder bewusst geworden, wie stark Google spioniert.
Ich achte zwar wie ein Schießhund darauf, dass ich am PC niemals bei Google, Facebook, etc. angemeldet bin, wenn ich anderen Content lade. Aber leider passiert es im Tran hin und wieder doch. Zudem kann ich beim SmartPhone kaum vermeiden, dass alle meine Aktionen von Google protokolliert werden. Natürlich werde ich da keine sensiblen Aktionen durchführen wie Onlinebanking, Onlineshopping etc. oder sonst persönliche Daten eingeben. Aber ich bin eben mit einem Konto eingeloggt und damit spionieren Google und Co alles aus - da hilft auch kein Firewall wie DroidWall. Wenn ich also auf Youtube was ansehe, dann speichert das Google.
Damit sind wir beim Ausgangspunkt - ich habe auf dem Tablet plötzlich Vorschläge für Videos erhalten, die ganz offensichtlich auf mich zugeschnitten waren. Denn ich verwende ja ein gemeinsames Konto. Nur ist es nicht so leicht mit einem Tablet zu surfen und vor allen Dingen nicht spezialisierte Apps zu verwenden, ohne dass da eben die Kontodaten zur Spionage verwendet werden.
Von daher nutze ich jetzt das umständliche, aber wohl einzig wirkungsvolle Verfahren, und lösche immer wieder alle Konten auf meinem Tablet. Wenn ich ein Konto brauche (etwa zum Installieren einer App aus dem Play Store), erstelle ich schnell das Konto neu und danach wird es wieder sofort gelöscht. Wirklich unbequem, aber wie oft braucht man eine neue App? Oder warum muss Google oder sonst ein Spion wissen, was man mit dem Tablet macht? Ein kleiner Schutz nur, aber ein bisschen mehr an Sicherheit und Privatsphäre.

Montag, 15. Mai 2017

Dummheit trifft Sorglosigkeit - Ransomware "Wanna Cry"

Die Schadsoftware "Wanna Cry" hat die letzten Tage zehntausende Computer weltweit blockiert. Vor allem bei Unternehmen und öffentliche Institutionen. Angeblich handelt es sich um einen der bislang größten Angriffe auf Computersysteme in aller Welt. Der Erpressungstrojaner verschlüsselt Daten und die Ersteller verlangen zur Entschlüsselung ein "Lösegeld" in Form von BitCons. Betroffen waren unter anderem Krankenhäuser, Energieversorger oder die Deutsche Bahn.
Doch zumindest dieser Angriff war nur möglich, weil bei den Betroffenen Dummheit und Sorglosigkeit zusammen gekommen sind.

  • Wer immer noch Windows XP verwendet (was davon wohl so gut wie ausschließlich betroffen war), ist beides. 
  • Und da der Trojaner per Spam in Netzwerke infiltriert wurde, haben auch die Anwender auch ihren Teil beigetragen. Der Anwender, der jeden E-Mail-Anhang anklickt, kombiniert eben auch Dummheit mit Sorglosigkeit. 
  • Und wer nicht regelmäßig Backup macht? 
  • Und wer nicht regelmäßig Updates einspielt? 

Seltsam, dass es immer nur eine Antwort gibt. Man kann sich so einfach schützen - zumindest gegen so triviale Attacken. Zumindest soll Windows 10 immun gegen diesen einen Trojaner sein.
Mich würde auch mal interessieren, welche Konsequenzen diese Attacke für die Entscheider bei den betroffenen Unternehmen und öffentliche Institutionen hat? Müssen die den Schaden ihrer Fahrlässigkeit selbst tragen? Die angekündigten Ermittlungen gehen aber vermutlich in die falsche Richtung und versuchen die Hacker zu finden. Why? Das sind vermutlich Spy-Kiddies, die eine Einladung angenommen haben.
Auch wenn ich mittlerweile Windows 10 gut finde - bei Sicherheit gibt es keinen Kompromiss und da hilft auf die Schnelle nur Linux und mittelfristig ein gehärtetes Linux. Hallo München!! Auuuuuuffwachen! Eure Stadtverwaltung ist (noch) sicher und ihr stellt bewusst auf eine Sicherheitslücke mit riesigem Ausmaß um. Wie dumm ist das denn? Letztendlich kann der Hinweis darauf, dass Linux-Systeme so gut wie nie betroffen sind, leider bestochene (dumme und sorglose) Entscheider und unkundige Anwender aber wohl nie überzeugen.

Samstag, 13. Mai 2017

Ungewollte Zwangsbeglückung

Als ich vor ein paar Tagen das neue Asus Zenpad Z380M-6A024A 20,3 cm (8 Zoll) Tablet-PC (MediaTek 8163 QC, 2048MB, 16GB eMMC bekomme hatte, war ich schlicht begeistert. Vom Preis-Leistung-Verhältnis einfach klasse und ich kann nicht den geringsten Leistungsnachteil gegenüber den iPads sehen, die meine Kinder von der Schule gestellt bekommen. Dazu wurde sofort Android 7 als Aktualisierung angeboten. Ich war mir also sicher, dass ich dem Gerät 5/5 Sterne vergeben würde. Leider bin ich mittlerweile ziemlich frustriert. Und zwar nicht von der Hardware bzw. der Tablet selbst, sondern von Asus. Die haben das Gerät so mit überflüssigen Apps zugemüllt, dass ich es am Liebsten zurückgegeben würde.
Am Anfang dachte ich, dass die ungewollten Apps zwar ärgerlich sind, aber dann deinstalliert man halt den Schrott.
Nur leider geht das nicht bei allen Apps. Facebook etwa kann nur deaktiviert werden. Auch noch ein paar andere Apps, die ich never-ever nutzen werde. Das geht ja nahe an das Knebelsystem iOS ran, wo man die Zwangsbeglückung mit allen Apps ertragen muss, die von Apple selbst kommen oder deren Hersteller Apple genug Geld dafür zahlen.
Nach dem Motto - du willst dir ein Eis kaufen? Klar doch, nur wenn du das Eis gekauft hast, musst du auch zwingend noch Rasierwasser mitnehmen und in die Kirche eintreten.
Bei Apple mag der typische Anwender das vielleicht schlucken, aber unter Android geht das gar nicht. Zumal das auch Sicherheitsrisiken sind, die man da einfängt (vom verschwendeten Speicherplatz will ich nicht reden). Man wird ja förmlich zum Rooten des Geräts gezwungen. Dazu habe ich eigentlich keine Lust. Ich wollte nur ein Tablet, das ganz einfach nach meinen Wünschen zu konfigurieren ist. Ohne tief in das System einzugreifen.
Ich bin so sauer, dass ich das Teil nur deshalb nicht zurück sende, weil andere Gerätehersteller vermutlich kaum besser sind und die reine Hardware halt wie gesagt vom Preis-Leistung-Verhältnis im Moment unschlagbar ist.

Freitag, 12. Mai 2017

Demovideos zu App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 1

Vor wenigen Tagen ist ja mein erstes Videotraining zur Programmierung von iOS-Apps erschienen (App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 1: Meine erste eigene App - Tools und einfache Oberflächenelemente). Es sollen in kurzen Abständen 3 Folgetrainings zur iOS-Programmierung nachkommen, die aufeinander aufbauen. Nun gibt es zu solchen Trainings immer eine Reihe an Demovideos.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Braucht man ein Tablet?

Die Antwort ist ganz eindeutig "NEIN". Man braucht Wasser, Essen, Luft. Vielleicht noch Gesundheit und Gesundheitsversorgung, etwas Kleidung und eine Wohnung und vielleicht soziale Bindungen, wenn man das etwas weiter fast. Alles (!) andere wird von der Industrie oder der Gesellschaft eingeredet.
Aber ohne so weit in grundlegende Fragen einzutauchen - braucht man ein Tablet, wenn man schon einen PC und zudem ein SmartPhone hat? Auch hier ist die Antwort ist ganz eindeutig "NEIN".
Wobei ich neulich im Radio einen Sprecher gehört habe, der das Gegenteil behauptet hat. Er meinte, man würde kein Notebook mehr brauchen, da man alles mit dem Tablet erledigen könnte.
Dem widerspreche ich auf das Entschiedenste. Mit einem Tablet kann ich nicht arbeiten. Überhaupt widerstrebt es mir dermaßen, ein technisches Gerät durch dieses Antatschen auf einem Bildschirm zu bedienen. Ich finde das einfach unbequem und sogar irgendwie ekelig. Eine Schlange fasse ich ja noch nicht direkt an, sondern höchstens mit einem Stock. Ich brauche eine Tastatur und eine Maus zur Bedienung, die in ausreichendem Abstand und ich bequemen Positionen weit genug weg vom Bildschirm sein muss.
Aber trotzdem. Es gibt in meinem Haushalt/Büro gleich drei Tablets. Bisher. Zwei iPad, die meine Jungs von der Schule bekommen haben, und mein uraltes Bullmann-Tablet, auf dem Android 3 mit Mühe läuft. Die Soundkarte hat schon vor gut 3 Jahren die Grätsche gemacht, per USB kann ich mich auch nicht mehr verbinden und nun macht der Akku schlapp. Zudem verhalten sich Apps wie in gaaanz dickflüssigem Honig. Zudem hat sich der Kindel verabschiedet und damit fehlt auch ein ebook-Reader für alle Fälle.
Weil ich denn sogar eine echte Anwendung für ein Tablet habe (Schulungsmaterial anschauen, wenn ich mit dem Notebook am Projektor hänge), gab es dann doch ein paar Argumente für einen Zuwachs in meinem IT-Habitat. Ich habe mich dafür entschieden:
Asus Zenpad Z380M-6A024A 20,3 cm (8 Zoll) Tablet-PC (MediaTek 8163 QC, 2048MB, 16GB eMMC
Das Teil bleibt knapp unter der Schmerzgrenze von 150 EUR, was m.E. ein Tablet maximal kosten darf. Es ist zwar nicht mehr die neuste Hardware, aber ich habe direkt Android 7 zur Aktualisierung angeboten bekommen. Auch sonst macht das Gerät einen super Eindruck und hat Power ohne Ende. Dazu ein klasse Display und lange Akku-Laufzeit. Ich werde nie verstehen, wie man 300 EUR oder gar mehr für ein Tablet ausgeben kann - von den Preisen der neuen Samsung-Tablets oder eines iPads ganz schweigen. Denn da sind wir wieder beim Ausgangspunkt? Was soll denn ein Tablet leisten können, das mehr als 150 EUR wert ist und das Zenpad da nicht kann? Kaffee kochen? Mein Motorrad putzen? Oder das Büro aufräumen? Mir fällt einfach nichts ein, was diese teureren Dinger wirklich mehr können.

Montag, 8. Mai 2017

Mal wieder unterwegs

Derzeit arbeite ich sehr viel at home - sprich im Büro. Videoproduktionen, Onlineschulungen und Bücher. Aber gerade bin ich mal wieder auf einer 2-tägigen Python-Schulung in Köln. War hier schon öfter und kenne auch die Gruppe der Teilnehmer von früheren Schulungen schon, obwohl der Kunde umfimiert hat.

Freitag, 5. Mai 2017

App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 1: Meine erste eigene App

App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 1: Meine erste eigene App
Nun ist es soweit. Mein erstes Videotraining im Umfeld von Apple ist erschienen. Es geht im die Entwicklung von iOS-Apps, was vermutlich aus dem Titel "App-Entwicklung mit iOS Grundkurs 1: Meine erste eigene App - Tools und einfache Oberflächenelemente" ziemlich offensichtlich wird. Vielleicht sollte man aber noch erwähnen, dass Swift und Xcode die entscheidenden Techniken sind.
Wobei es auch nicht wirklich mein aller erstes Videotraining im Apple-Habitat wird, denn mit meinen Videotrainings zu Cordova bzw. PhoneGap habe ich ja die Erstellung von plattformneutralen Apps zum Thema gehabt und da natürlich auch iOS/Apple berücksichtigt. Aber so rein auf Apple und iOS fokussiert bin ich mit dem Training das erste Mal. Es folgen in kurzen Abständen nun auch noch gleich 3 Folgetrainings zur iOS-Programmierung, die aufeinander aufbauen. 

Ist nun Windows Phone mausetot oder steht das System vor dem universalen Durchstarten?

Da überrascht mich doch gerade die Meldung, dass bald ein neues Windows Phone 2.0 vorgestellt werden könnte. Es gilt aktuell in allen Quellen eigentlich aus ausgemacht, dass Windows Phone so etwas von versagt hat und vollkommen tot ist. Verbreitungszahlen in Statistiken reden von etwa 0,4%. Und jetzt redet der Microsoft-Chef Satya Nadella in einem Interview davon, dass man in Zukunft durchaus wieder Smartphones bauen will. Mit einem vollkommen neuen und revolutionären Konzept. Damit soll sogar gleich eine neue Geräte-Kategorie etabliert werden. Ich bin echt gespannt, aber so richtig will ich nicht daran glauben. Im mobilen Bereich hat Microsoft bisher immer vollkommen versagt und warum sollte es dieses Mal besser werden? Wenn das Gerücht überhaupt stimmt.

Dienstag, 2. Mai 2017

Die FaceApp - großer Spass oder noch größere Gefahr

Eine neue App mit Namen FaceApp geht gerade durch die Decke, was die Installationszahlen angeht. Damit kann man aus seinem Profilbild eine Umwandlung in das andere Geschlecht vornehmen oder interprolieren lassen, wie man in 30 Jahren aussehen würde. Oder wie man früher vermutlich ausgesehen hat. Auch andere Morphing-Sachen sind wohl machbar.
Es gibt eine kostenlose Version und die Sache hört sich wirklich sehr reizvoll an. Nur werden die Bilddaten auf die Server der Firma geladen, die hinter der App steht. Und da sollten alle (!!!) Alarmglocken angehen.
Biometrische Überwachung auch noch selbst veranlasst. M.E. ist es sicher, dass diese Bilddaten an die unterschiedlichsten Interessenten verkauft werden.
Teufel auch - mich reizt das Ausprobieren schon, aber so eindeutig Bilder allen möglichen Spionen zu überlassen ist schon heftig.

Freitag, 21. April 2017

Schnittmenge zwischen Job und Hobby

Es gibt hin und wieder Überschneidungen zwischen meinem Job und meinen Gleitschirm-Hobby. Gerade ist mal wieder so ein Tag. Dabei ist der Zusammenhang erstmal nicht offensichtlich, denn heute ist nur einfach mein neues Vario für das Gleitschirmfliegen angekommen. Das Vario - und das ist ja mein Aufhänger für diesen Post - hat es in sich und berührt auch meine fachliche Seite.
Ich habe ein Kobo Mini erstanden. Eigentlich nur ein ebook-Reader. Genau wie der Kindle. Der Kobo basiert auf einem Android/Linux-System und lässt sich hervorragend mit passender Hardware zu einem Vario aufrüsten. Ich habe das Gerät bei einem Fliegerkollegen im Einsatz gesehen und war sofort überzeugt. Das Display mit eInk-Technologie erlaubt ein perfektes Ablesen in grellem Sonnenschein und aus jedem Winkel und zudem ist der Stromverbrauch sehr gering. Die Kommunikation kann kabellos über Bluetooth erfolgen, oder mit einem Kabel. Also eine super Basis. Dazu braucht es neben der Hardware aber noch gewisse weitere Software, damit das zu einem Vario wird.
Nun könnte ich meine Flieger-App, die ich mit Cordova für ein Buch als Referenz-App geschrieben habe, vermutlich auf das System sogar portieren.
Aber das ist gar nicht notwendig. Die OpenSource Software XCSoar wurde entsprechend für diese Geräte angepasst. Da die Installation in jedem Fluggerät individuell gestaltet werden muss, ist auch hier etwas Arbeit notwendig, um das Teil zum Vario aufzurüsten. Wenn das jemand kann und die Zeit investieren möchte. Also Softwarearbeit (im Prinzip mein Job, aber auch Hardwarearbeit - und das mache ich nicht gerne). Ich wollte einfach ein neues Vario und deshalb habe ich nach einem entsprechenden schon konfigurierten Gerät gesucht und auf GGZ (Gebrauchtmarkt für Gleitschirme und Zubehör) wurde da ein aufgebaute Kobo Mini angeboten. Ich denke, dass ich bei den fertig zu kaufenden Standardvarios ein Vielfaches mehr bezahlen müsste, um etwas Gleichwertiges zu bekommen - selbst bei den Gebrauchtsangeboten. Ich bin gespannt, wie sich das Gerät nutzen lässt und hoffe auf baldige fliegbare Bedinungen zum Ausprobieren.
Die Sache habe ich zum Anlass genommen und mein altes Vario Favorit von Aircotec auf ebay anzubieten. Ist schon eine ältere Version, aber immer noch zuverlässig. Optische Gebrauchspuren, aber technisch guter Zustand. Die zusätzliche Halterung kann am Gurtzeug befestigt werden. Das Vario ist ein Einsteigermodell ohne GPS, aber ich bin es über Jahre geflogen und kam gut damit zurecht.
Dazu auch gleich mein altes Gurtzeug Clever Karpofly. Das liegt seit Jahren im Keller nur rum (nach dem Motto - Ersatzgurtzeug für alle Fälle).
Das Gurtzeug ist m.E. noch ok, aber hat einige deutliche Gebrauchspuren bzw. kleine Beschädigungen (aber nicht an tragenden Teilen) und wird deshalb zum Groundhandlen oder Fliegen am Strand angeboten.

Dienstag, 18. April 2017

Nachschlag zum Einsatz von CCleaner und CCEnhancer

Ich muss mich doch noch einmal zur Erweiterung von CCleaner durch das kostenlose Add-on CCEnhancer und dessen Effekt äußern. 
Durch die Erweiterung kann man CCleaner viel genauer konfigurieren, was bei einzelnen Programmen so alles gelöscht werden soll. Diese Dinge lässt CCleaner in der freien und nicht erweiterten Version unberührt. Mit CCEnhancer kommt man an all die Tiefen heran. 
Das Konfigurieren ist erst einmal mit etwas Arbeit verbunden und die ganze Sache nicht ungefährlich. Man kann eben auch Dinge löschen, die man vielleicht besser behalten hätte. Man sollte also wissen, was man da macht. Oder akzeptieren, dass Infos verloren gehen und man im Extremfall auf den Stand eines jungfräulichen Systems zurückfällt. Aber genau das war ja mein Ziel.
Der Nachschlag hier kommt aber aus einem anderen Grund. Ich habe nochmal genauer überlegt, was da die einzelnen Programme alles protokollieren und wohl auch an zig "interessierte Stellen" senden. Ich dachte bisher, ich hätte mein Windows einigermaßen sicher konfiguriert und auch ganz gut abgeschottet. Aber diese unglaublich große Menge an Log- und Protokolldaten zeigen deutlich, dass das nur an der Oberfläche so aussieht. 
Ich hatte immer mehr oder weniger gefühlsmäßig ausschließlich Linux für Bankgeschäfte benutzt, aber jetzt habe ich es Schwarz-auf-Weiß, dass man Windows never ever für Onlinebanking oder die Eingabe irgendwelcher anderer sensibler Daten verwenden darf. Mit Windows kann man programmieren, Office-Dinge machen, vielleicht spielen und auch - mit der nötigen Vorsicht - im Internet surfen oder Mails nutzen. 
Aber wie gesagt - wer Onlinebanking oder andere sensible Dinge damit macht, spielt Russisches Roulette mit 6 Kugeln. Es schüttelt mich, wenn ich daran denke, dass die Stadtverwaltung München von einem sicheren Linux-System zu Windows downgraded. 

Montag, 17. April 2017

Pimp my CCleaner

Ich nutze CCleaner mehrfach die Woche, um meine Windows-PCs halbwegs sauber und performant zu halten. Aber dennoch ist gerade bei meiner Workstation des SSD immer mehr zugelaufen. Obwohl ich schon Daten und selten benötigte Programme bzw. Programme ohne Performance-Anforderung (wie einen Webserver) auf meine große HDD verlagert habe. Jetzt habe ich CCleaner durch das kostenlose Add-on CCEnhancer erweitert und bin baff, wie viel Müll CCleaner damit noch von der SSD kratzt. Gut 5 GB, die der "normale" CCleaner gar nicht weghaut. Das zeigt gleichzeitig, wie exorbitant Windows und Anwendungsprogramme die Festplatte mit unnötigem Schrott vollhauen. Es ist irgendwie ein ewiger Kampf der Softwareanbieter gegen den Anwender. Aber ich gebe Contra so gut es geht.

Freitag, 7. April 2017

Wie schmeckt der Apfelsaft?

Apple habe ich ja wie der Teufel das Weihwasser gemieden,  seit ich mit IT angefangen habe (was vor der Gründung von Apple liegt). Wobei ich nicht so ganz um gelegentliche Kontakte mit Apple herum kam. 
Meine Kids haben über die Schule 2 iPads gestellt bekommen - von daher gibt es Apfelgewächse schon eine gewisse Zeit in meinem Umfeld. Und bei der Erstellung von Cordova-Apps bin ich ebenso (natürlich) mit Apple-Produkten konfrontiert worden. Auch in meinen Vorlesungen an der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden haben eine große Anzahl meiner Studenten mit Apple gearbeitet - war ja auch ein mehr Designer-orientierter Studiengang, wo ich als "Fremdkörper" die Programmierseite abgedeckt habe.
Nachdem ich jetzt doch aber selbst immer stärker in die Apple-Welt einsteige, will ich mal den aktuellen Stand meiner Eindrücke festhalten. Natürlich aus Sicht des Programmierers bzw. IT-Experten und nicht aus Sicht des Anwenders. Bei reinen Anwendern werden insbesondere die Gewichtungen sicher anders aussehen und manche Punkte gar keine Rolle spielen.

Neutral

  • Xcode ist eine vernünftige IDE. Nicht besser als die Konkurrenz, aber ich sehe auch kaum qualitative Unterschiede oder Abstriche zu Eclipse, NetBeans oder Visual Studio. Xcode liefert das, was man derzeit von einer IDE erwartet.
  • Swift ist eine verständliche und eigentlich sehr einfache Sprache. Ich sehe sie als Mischung aus JavaScript und Java mit ein paar seltsamen Eigenheiten. Ist aber wie gesagt einfach zu verstehen und Programmierung damit macht mir Spaß. 
  • macOS ist besser als ich vermutet habe. Nicht so intuitiv wie etwa Windows und vor allen Dingen die verschiedenen Linux-Desktops. Aber auch nicht so schlecht, wie es mir bei den Kontakten in der Vergangenheit immer vorkam. Man merkt auch den "Linux-Unterbau" und mit dem Design muss man halt leben.

Positiv

  • Der iMac mini ist einfach klasse. 

Negativ

  • Die Tastaturbelegung ist elend. Ich muss ständig nachsehen, wo sich wichtige Sonderzeichen befinden. Zumal die auf den Apple-Tastaturen auch nicht angegeben werden. Man merkt deutlich, dass Programmierer in der Apple-Welt ein bisschen wie Aussätzige angesehen werden. Apple soll für Leute sein, die sich nicht für Computer interessieren und die dürfen nicht mit Wissen verwirrt werden. Ich spiele ja seit gut 40 Jahren Saxophon und greife ganz selbstverständlich gewisse Griffe für bestimmte Töne. Und wenn ich jetzt ein anderes Instrument spielen soll, dass genauso aussieht, bei dem aber die Griffkombinationen umgestellt wurden, würde ich ständig in Probleme kommen. So geht es mir bei der Apple-Tastaturbelegung :-(.
  • Es gibt kaum deutsche Quellen für Entwickler. Von Apple selbst eigentlich gar nicht. Ich kann schon ganz gut Englisch (habe auch auch schon IT-Bücher übersetzt), aber es ist trotzdem unbequem und anstrengend.
  • Preisgestaltung von Apple. M.E. etwa 50% - 75% zu teuer im Vergleich zu gleichwertigen Produkten aus anderen Welten. 
  • Über die inakzeptable Zensur von Apple bzgl. Inhalten will ich mich nicht weiter auslassen, zumal sie mir im Moment noch nicht in die Quere gekommen ist.

Derzeitiges Fazit

Muss nicht sein, aber man kann auch mit Apple leben - das hätte ich vor ein paar Monaten noch nicht zugegeben.

Samstag, 1. April 2017

Vivaldi

Wenn man an eine Oper denkt, kommt man (vielleicht) irgendwann auch auf Vivaldi. Von daher ist der Name ganz nahe liegend, denn Vivaldi ist der Name des Nachfolgers von Opera. Nicht wirklich "offiziell", aber einer der Gründer von Opera hat ihn entwickelt. Da es mit Opera nach der Übernahme (oder auch nicht oder was auch immer - da geht es m.W. hin und her) m.E. nur noch bergab geht, bin ich schon länger auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz. Denn Opera war für Jahre mein Lieblingsbrowser gewesen und mit den Platzhirschen bin ich aus verschiedenen Gründen ziemlich unzufrieden.

  • Edge: So lala. Aber durch die Integration in Windows zu sehr in die Tiefen des OS integriert. Das kann nicht gut sein.
  • Internet Explorer: No Go. Keine Diskussion. Never ever. Auch wenn die Version 11 zumindest konkurrenzfähig ist. Aber auch die hat die gleiche Schwäche wie Edge durch die tiefe Integration in Windows.
  • Safari: M.E. im Moment der schlechteste Browser (IE wie gesagt zählt nicht). Selbst auf dem Mac nutze ich ihn nur ungern.   
  • Firefox: Ich nutze ihn im Moment eigentlich nur aus Gewohnheit und weil da alles eingerichtet ist. Aber er hängt in der letzten Zeit immer mehr auf mehreren Webseiten. Auf verschiedenen Rechnern und unter verschiedenen Betriebssystemen. Vor allen Dingen Google-Seiten. Ich habe keine Ahnung woran das liegt, aber ich verliere die Lust. Mich halten eigentlich nur noch die Add-Ons wie Firebug bei dem Browser.
  • Chrome: Eigentlich finde ich den gut. Aber halt Google im Hintergrund, was alles mitspioniert. 

Ich gebe nun mal Vivaldi, was (leider - hier wäre mir was Eigenes lieber gewesen) die gleiche Engine wie Chrome verwendet, eine Chance. Er wirkt vom Bedienkonzept auf dem ersten Blick sehr aufgeräumt, scheint schnell zu sein und wird ganz eindeutig nicht als einer der anderen Browser identifiziert. Damit kann ich die Datensammler weiter vor Probleme stellen, weil jetzt noch ein Browser mehr hinzukommt und ich nicht so leicht identifiziert werden kann. Ebenso dürfte der Browser sicherer als die Konkurrenz sein, da er (noch) eine sehr geringe Verbreitung hat.

Freitag, 31. März 2017

DVB-T ist tatsächlich weg

Eben habe ich an meinem PC mal einen Suchlauf mit dem DVB-T-Stick gestartet. Tatsächlich nichts mehr zu empfangen. Im Abschalten sind die Kerle wirklich pünktlich. Nun stellt sich die Frage, ob ich mir wieder einen Stick zulege? Für unterwegs und wenn die Familie wie üblich das TV-Gerät blockiert, ist das ganz nett gewesen. Aber lohnt sich das wirklich? Die Privaten wollen ja ihren Mist verschlüsseln und noch Geld dafür. Ein No-Go. Auch das Argument, dass das in HD dann kommt, greift nicht wirklich. Sch... bleibt auch in HD Sch... - nur deutlicher. Dafür zahlt man doch nicht auch noch Geld.
Und die Öffentlich-Rechtlichen senden meist auch über Internet. DVB-T2 wird sowieso eine Totgeburt und da sind 20 EUR für einen Stick schon zu teuer, denke ich.

Donnerstag, 30. März 2017

Trump will unbedingt meine zukünfigen Apple-Apps ;-|

Vor einiger Zeit weigerte sich Apple, den US-Geheimdiensten beim Knacken eines iPhones zu helfen. Das war eine der wenige Apple-Aktionen, die bei mir damals echte Anerkennung hervorgerufen haben. Auch wenn Apple damit vermutlich hauptsächlich wirtschaftliche Gründe hatte. Denn mit so einer gefährlichen Hintertür wären die iPhone-User in Scharen abgesprungen. Und umgekehrt konnte sich Apple als Hüter der Freiheit profilieren.
Trump fand das aber gar nicht gut und hatte im Wahlkampf daraufhin zum Apple-Boykott aufgerufen und er selbst wechselte auf ein Samsung-Gerät.
Und nun wurde bekannt, dass Trump wieder ein neues iPhone zum Twittern nutzt. Ganz klar - der Typ hat mitbekommen, dass ich jetzt stärker in die iOS-Entwicklung einsteige und will unbedingt meine zukünftigen iOS-Apps haben. Aber wie auch sich Kölner Wirte unter dem Motto „Kein Kölsch für Nazis“ zusammengetan haben, will ich den Typen nicht als Kunden.

;-|

Montag, 27. März 2017

Erste Erfahrungen mit meinem neuen (gebrauchten) iMac mini

Ich habe jetzt ein bisschen mehr mit dem iMac mini experimentiert und muss sagen, dass ich bisher sehr zwiegespalten bin.
Das Gerät selbst ist wirklick klasse. Ohne wenn und aber.
Aber dieses macOS ist einfach grausam. Je mehr ich mich damit beschäftige und je tiefer ich einsteige, desto schlimmer wird es. Dachte ich auf den ersten Blick noch, dass man damit genauso gut wie mit einem Linuxsystem oder von mir aus auch Windows arbeiten kann, muss ich mich jetzt revidieren. Man wird bei macOS extrem von den Interna des Systems weggehalten. Noch viel schlimmer als bei Windows. Dieser "Finder" ist ein "Hiding place" und die Suche nach wirklich wichtigen und interessanten Dateien wird zur Schnitzeljagt. Ich will auch nicht ständig in die Konsole abtauchen und habe mir jetzt ein paar Zusatztools installiert, um Dateien und vor allen Dingen Pfade vernünftig zu sehen.
Auch finde ich es schrecklich, dass das Kontextmenü über die rechte Maustaste kaum vorhanden ist.
Dazu sind alle wichtigen Sonderzeichen nicht auf der Tastatur angegeben und auch nicht da, wo man sie als Umsteiger aus Linux bzw. Windows erwartet.
Wie kann man mit macOS nur wirklich arbeiten? Ich kann mir vorstellen, dass das System durchaus seinen Reiz für die Leute hat, die sich nicht für die Technik bei einem Computer interessieren und das Ding nur "funktionieren" soll. Aber muss man deshalb für die Anderen alles so schwer und umständlich machen?
Zumindest ist Xcode eine richtig gute IDE und außer programmieren will ich mit dem System sowieso nichts machen.

Freitag, 24. März 2017

Zuwachs in der Computer-Familie

Jetzt ist es passiert - ich habe einen Apple-Computer in meinem Sammelsurium an PCs. Die Apple-Welt ist mir immer suspekt gewesen, aber hauptsächlich wegen der wahnsinnig überhöhten Preise (auch bei gebrauchten Geräten) und des fast schon religösen Fan-Getues rund um die Apfelprodukte. Und natürlich der Zensur durch Apple selbst, was den Zugang zu Inhalten angeht. Und diesem komischen Credo, dass das Design wichtiger als der Inhalt oder Funktionalität ist.
Dieses Urteil von mir hat sich nicht geändert, aber technisch haben mich die Geräte schon immer interessiert.
Ich schleiche also eigentlich schon seit Jahren wie ein Kater um diese "Apple-Maus" herum, der nur auf eine Chance zum Zuschlagen wartet.
Und jetzt hat sich diese Chance ergeben, einen ausragnierten iMac Mini zu bekommen. Der ist von Ende 2012 und ich hatte nicht viel erwartet. Ich wollte nur ein bisschen in die macOS-Welt hineinschnuppern und mit Xcode und Swift iOS-Apps programmieren. Da ich "die Katze im Sack gekauft habe", wusste ich auch gar nicht, was ich genau für ein iMac Mini erhalten habe.
Ich hab den Familienzuwachs heute Abend erstmal angeschlossen und bin fast vom Stuhl gefallen - das ist ein i7 mit 16 GByte RAM und 1,5 TByte Festplatte. Das Ding rennt wie blöd und fährt so gut wie alle anderen Rechner in meinem Fuhrpark an die Wand (vielleicht von meiner Workstation abgesehen). Und selbst mit diesem komischen macOS kann man halbwegs arbeiten (zwar alles andere als intuitiv, aber irgendwie kann man damit zurechtkommen).
Das Teil ist gefährlich - es macht Spass und könnte meine Vorurteile gegen Apple abbauen ...

Zurück aus Graz

Der Tripp nach Graz zu Video2Brain ist wieder beendet. Ich habe in den Tagen dort erstmal ein Training und diverse Trailer für weitere Trainings eingespielt und die als Arbeit mit nach Hause genommen.
Die Tage haben eine ganze Menge neue Erfahrungen und Input gebracht. Ende November letzten Jahres war ich einer der letzten Trainer, die noch in den alten Studios aufgenommen haben, bevor Video2Brain umgezogen ist. Jetzt habe ich auch die neuen Räumlichkeiten und Studios kennengelernt.
Richtig groß und modern. Und ich wusste bisher gar nicht, wie groß der Laden mittlerweile geworden ist und wieviele Leute da arbeiten. Vor allen Dingen extrem international. Durch die Verquickung mit Linkedin ähnelt die Location im Stil fast Google oder Amazon. Inklusive tollen Catering.
Und neue Gegenden in Graz selbst als auch in der Umgebung von Graz habe ich kennengelernt. Durch eine Großveranstaltung in Graz (die Special Olympics) war in ganz Graz kein einziges Hotelzimmer mehr zu bekommen.
Ich war deshalb mit 3 Content-Managern von Video2Brain München außerhalb von Graz untergebracht. Etwa 8 Kilometer von den Studios Richtung Maria Trost weg.
Wir mussten halt jeden Tag mit dem Taxi hin- und hergefahren werden.
So viel wie in den 4 Tagen bin ich noch nie mit dem Taxi gefahren - sonst immer nur von und nach dem Flughafen bei der An- und Abreise.
Die Unterkunft war auch kein Hotel, sondern eine Art Ferienhaus einige Strecke von dem Hotel selbst weg. Genau genommen ein alter Bauernhof. Sehr, sehr rustikal und wirklich im Wald bzw. in der freien Natur. Mit Tieren verschiedener Art direkt vor dem Zimmer.
Und man musste morgens durch den Wald über den Berg laufen, um im Hotel Frühstück zu bekommen.
Das hat gut 15 Minuten gedauert, aber mit dem Auto hätte man um den Berg herum fahren müssen und das wären gut 5 Kilometer gewesen.
Wirklich sehr interessant, aber es hat sogar Spass gemacht - nicht zuletzt da das Wetter richtig gut war. Mehr Urlaub als Arbeit irgendwie.
Auch für meinen üblichen Tripp auf den Schlossberg habe ich Zeit gefunden. Ist irgendwie Tradition über die mittlerweile gut 25 oder mehr Male, die ich schon in Graz war.
Insgesamt ein sehr interessanter und unterhaltsamer Tripp mit dem üblichen schlechten Abschluss - die Bahnfahrt vom Flughafen in FFM nach Hause hat wie immer nicht geklappt.
Dieses Mal hat ein herrenloser Koffer in Rüsselsheim dazu geführt, dass alle Züge für längere Zeit gestoppt wurden.
Da fliegt man gut 800 Kilometer in etwas mehr als einer Stunde, kommt beim Anflug bereits schräg über dem Haus vorbei (hätte mit einem Fallschirm abspringen sollen) und dann braucht man für die vielleicht 20 Kilomenter nach Hause per Bahn die doppelte Zeit. Ich (Ironie an) "liebe" (Ironie aus) die Bahn.

Mittwoch, 22. März 2017

Parallelität der Ereignisse

Da schau einer an. Während ich in Graz bei Video2Brain zum Einspielen neuer Trainings bin, wird zeitgleich das Resultat meiner letzten Aufnahmen veröffentlicht. Das hatte ich schon einige Male.
Das jetzt brandaktuell veröffentliches Training OOP mit JavaScript – Grundlagen - Überblick, Tools, Techniken, Konzepte zeigt nach einem Kurzüberblick über Objektorientierte Programmierung als Ganzes spezielle Techniken, wie man mit JavaScript die grundlegenden objektorientierte Konzepte umsetzen kann. Es handelt sich also um ein Training für Programmierer, die bereits Grundlagen zu JavaScript kennen.

Dienstag, 21. März 2017

Wieder zu Gast in Graz

Heute morgen bin ich wieder nach Graz geflogen. Zu Video2Brain bzw. Lynda bzw. Linkedin. Oder auch Microsoft. In der Reihenfolge geschluckt. Wobei das Branding Video2Brain immer noch ganz oben steht, aber Linkedin so langsam immer mehr am Horizont aufgeht.
Seit über 10 Jahren fliege ich mehrmals im Jahr hierher. Also eigentlich alles alt und vertraut. Eigentlich.
Doch es ist so gut wie alles neu dieses Mal. Die Fluglinie ist jetzt Austria Airlines. Aber gut - das war es schon letzen November.
Aber die Studios sind neu. Gleich drei Stockwerke, ultramodern und riesengroß. Ich fasse es kaum, wie Video2Brain mittlerweile gewachsen ist.
Dazu kommt erstmals ein Hotel etwas außerhalb von Graz. Denn wegen einer Veranstaltung in Graz gibt es im Stadtkern kein Zimmer mehr.
Und dann nehme ich erstmals was im Apple-Umfeld auf. Ich hatte da bei Cordova schon Berührungen, aber so richtig ist das Neuland. Aber von der Programmierseite dennoch vertraut.
Überhaupt - die ganze Geschichte ist vertraut und neu gleichzeitig dieses Mal. Was ich seit über 10 Jahren kenne sozusagen aus ganz neuen Blickwinkeln.

Montag, 20. März 2017

Die Trends auf der Cebit 2017

Die Cebit hat wieder begonnen und ich habe gerade mal nach den Trends gesucht, die aktuell auf der Messe verkündet werden.
  • 5G
  • Cloud
  • Intelligente Maschinen
  • Sicherheit
  • Drohnen
  • Internet der Dinge
  • Virtuelle Realität
Ok - es gibt absolut nichts Neues. Also braucht man wirklich nicht hingehen.

Donnerstag, 16. März 2017

COBOL-Unterlagen als Buch

COBOL wird schon lange tot gesagt. Es gibt jedoch unverändert zig Millionen von COBOL-Codezeilen. Gerade in Banken und Versicherungen werden COBOL-Programme immer noch eingesetzt und es ist nicht absehbar, dass diese Programme umgestellt werden. Deshalb beschäftige ich mich doch tatsächlich seit Mitte des letzten Jahres mit "echter" COBOL-Programmierung. Warum "echter"? Mit COBOL ich mich nämlich schon seit Ende des Studiums zu tun. Konkret seit meinem ersten Job nach meinem Studium. Aber nicht mit der konkreten Programmierung von COBOL-Programmen. Sondern damit COBOL-Programme auf „modernere“ Techniken umzustellen und COBOL-Programmierer in neuen Programmiersprachen weiterzubilden. Ganz ehrlich – ich habe mich immer als eine Art „Totengräber“ von COBOL gesehen. Was auch daraus resultiert, dass ich an meinem ersten Arbeitstag direkt die COBOL-Workbench in die Hand gedrückt bekam. Mit den Worten: „Wir haben noch eine Lizenz für dich gekauft, aber du wirst die nicht mehr brauchen.“ Allerdings hat man seit vielen Jahren nicht mehr in die Ausbildung von COBOL-Programmierern investiert und jetzt gehen die Programmierer so langsam in Rente, die COBOL beherrschen. Es besteht also ein wachsender Bedarf an frischem COBOL-Wissen. Das resultiert nicht zuletzt darin, dass bei Fachinformatikern und auch in Hochschulen wieder COBOL auf dem Lehrplan steht und Banken oder Versicherungen ihre Mitarbeiter wieder in COBOL ausbilden.
 COBOL - Crashkurs Diese Tendenz wurde mir 2016 immer deutlicher und deshalb habe ich mich vom „Totengräber“ zum „Sanitäter“ für COBOL gewandelt und erste Trainings dazu aufgebaut und gehalten. Etwa das Videotraining bei Video2Brain. Aber auch Liveschulungen und da habe ich keine für mich brauchbaren Unterlagen gefunden. Die waren entweder viel zu teuer, vor allen Dingen viel, viel zu alt und haben mir auch sonst nicht gefallen. Deshalb habe ich flux eigene COBOL-Unterlagen erstellt, die ich jetzt in ein Buch überführt habe. Ich bin also kein langjähriger COBOL-Programmierer, sondern eher ein kritischer, wenn auch treuer Begleiter, der aus der Sicht modernerer Sprachen COBOL beurteilt. Der Vorteil dieses vermutlich etwas ungewöhnlichen Blicks ist, dass ich aus der Verbindung vieler Sprachen eine Menge Lehren ziehen konnte und vergleichende Dinge sehe, die in dieses Buch einfließen.
COBOL - Einstieg und Grundlagen 
Nun habe ich ja verschiedene Verlage, für die ich regelmäßig schreibe. Aber Rand- oder Nischenthemen (und dazu zählt ein neues COBOL-Buch auf jeden Fall - trotz der beschriebenen Aktualität bei der Ausbildung) sind da kaum unterzubringen. Deshalb habe ich das Buch - wie auch das HTML-Buch - im Selbstverlag publiziert.
 HTML 
Dazu wird demnächst auch noch ein alternativer Weg als Trainerunterlagen erscheinen.

Mittwoch, 15. März 2017

Blitzer-App

Irgendwie scheinen die Kommunen und Städte dermaßen unter Finanznot zu leiden, dass sie nur noch mit "Raubüberfällen" die Löcher stopfen können. So kommt es mir mittlerweile vor, wenn ich die ausufernden Blitzer an allen möglichen und unmöglichen Stellen sehe. Wenn die dann noch so begründet werden, dass eine Summe X damit für den Haushalt erwirtschaftet werden kann, ist die Motivation klar. Es geht einfach nur um das Abkassieren. Selbst der Deckmantel der Verkehrssicherheit wird kaum noch angezogen.
Dummerweise beeinflusst mich diese Fallenstellerei in meiner Fahrweise. Ich bin eigentlich ein recht ruhiger Fahrer und neige so gut wie gar nicht zur Raserei. Aber durch die Blitzerflut fahre ich in der letzten Zeit immer aggressiver und die Sache streng auch tierisch an. Ständig muss man vor diesen Fallen auf der Hut sein.
Man müsste mal untersuchen, wie viele Probleme nur durch diese Blitzerfallen entstehen.
  • Der Vekehr fließt unruhiger, 
  • die Fahrer rasen extrem mehr, wenn sie die Fallen passiert haben, 
  • die Konzentration auf den richtigen Verkehr nimmt ab. 
Ich nehme mich da nicht aus - ich fahre insgesamt wie gesagt immer agressiver und schneller als ich eigentlich will, wenn mir so ein blöder Blitzer wieder untergekommen ist. Um mich vor mir selbst und auch vor allen Dingen dieser Abzocke zu schützen, probiere ich jetzt eine Blitzer-App aus. Ich hätte nicht gedacht, dass ich sowas mal brauchen würde :-(.

Donnerstag, 9. März 2017

Endlich geht mein DSL wieder halbwegs

Ich habe leider nur DLS16000, weil einfach keine schnelleren Verbindungen hier in der Straße freigeschaltet werden. Zwar wurde mir schon vor gut 15 Monaten VDSL50000 zugesagt und vertraglich fixiert, aber es geht einfach nicht voran. Aber zur Not kann man mit DSL16000 halbwegs leben bzw. seine Arbeit machen.
Als ich an dem besagten Vertragsumstieg auf VDSL50000 auch ein neues VDSL-Modem bekomme hatte, hatte ich das alte DSL-Modem auch gleich ausgetauscht. Seltsamer Weise schien mir damals die Internet-Geschwindigkeit damit deutlich aber deutlich schlechter als mit dem alten Router. Also wieder zurück getauscht und mit dem alten Gerät weiter gearbeitet. Das war zwar weder VDSL-fähig noch zu mehr Speed als diesen lahmen 16.000 Bps in der Lage, aber solange der Anschluss nicht umgestellt wurde, war es ja egal.
Nun hat der alte Fritz jedoch vor ein paar Wochen immer öfter Probleme gemacht. Die Verbindung war immer wieder zusammengebrochen und an manchen Tagen wollte das Teilchen gar nicht mehr online gehen. Die neue Fritz!Box konnte allerdings eine Leitung aufbauen und somit war recht eindeutig das alte DSL-Modem hinüber. Bei fast 10 Jahren Alter ist das auch zu akzeptieren.
Nur dann war wieder das Geschwindigkeitsproblem mit dem neuen Gerät da. Rein vom Gefühl her war es schon grausam langsam. Obwohl ich im Online-Monitor die Werte 13,4 Mbit/s und 1,1 Mbit/s sehen konnte. Aber alle DSL-Speedtests, die ich durchgeführt habe, kamen auf weit geringere Werte. Mir ist schon klar, dass ich nicht wirklich die 16.000 Bps im Downstream erreiche und das nur ein "Bis-zu"-Wert ist, bei dem 13.000 - 14.000 Bps noch im Rahmen liegen würden. Aber die habe ich nicht erreicht. Je nach Messung und Tageszeit zwischen 5.000 Bps und maximal 11.000 Bps. Im Schnitt vielleicht 8.000 Bps. Das war eindeutig zu wenig. Aber zur Not hätte ich das sogar noch geschluckt. Nur der Upstream war bei den Messungen bei 180 Bps - 220 Bps. Also bei nicht einmal 20%! Der Upstream ist wichtiger als man vielleicht vermutet. Für mich sowieso, weil ich immer große Datenmengen übertragen muss. Aber auch wenn man nur Webapplikationen im Browser nutzt, wird dennoch ständig was zum Server übertragen (und wenn es nur Anforderungen für neuen Content sind). Damit wurde das Gesamtsystem durch diesen vollkommen unzureichenden Upstream noch einmal zusätzlich gravierend ausgebremst.
Ich habe sowohl die Firmware von meinem Router aktualisiert als auch mehrmals bei der Hotline des Providers angerufen. Die haben von außen die Fritz!Box und die Leitung gemessen und angeblich wäre alles ok. Bis auf den Anruf vor 3 Tagen. Da kam der Mitarbeiter gar nicht mehr auf die Fritz!Box. Er hatte dann aber sich erinnert, dass er schon mal so einen Fall hatte und empfohlen, die Fritz!Box komplett auf Werkeinstellungen zu reseten und den gesamten Anschluss noch einmal mit frischen Zugangsdaten einzurichten.
Und siehe da - jetzt bin ich beim Download etwa bei 13.000 Bps und vor allen Dingen beim Upload tatsächlich bei über 1.000 Bps. Das war es wohl. Man merke sich - wenn man das DSL-Modem tauscht, sollte man auch den gesamten Anschluss von Grund auf neu einrichten.

Nein sowas - die CIA hört Smart-Geräte ab ...

Seit gestern wurde ganz "überraschend" bekannt, dass die CIA angeblich SmartPhones und sogar Smart-TVs abhört. Wikileaks hat mal wieder enthüllt. Und das auch noch aus Frankfurt, was die Sache gleich noch schlimmer macht. Zudem kam die vollkommen überraschende Meldung, dass jeden Morgen die Sonne aufgeht.
Ironie aus! Was ist da denn eine Meldung wert? Selbstverständlich kann jedes "smarte" Gerät ausspioniert und übernommen werden. Wie jeder PC auch. Es ist auch keine Frage, dass das gemacht wird. Nur von wem und wie massenhaft? Vielleicht kann man noch fragen, wie aufwändig so was ist? Einfach oder ganz einfach?
Gerade SmartPhones und Tablets sind unsicher bis Anschlag und natürlich muss man immer einkalkulieren, dass andere Personen die gesamte Kommunikation mitbekommen und auch auf die Hardware zugreifen. Das ist wie Nacktbaden in einem öffentlichen Schwimmbad. Natürlich wird jeder hinsehen und manche werden das auch fotografieren. Wer glaubt, dass der Stritease unbemerkt bleibt, nur weil er selbst dabei die Augen zu macht, hat eben nur einen an der Waffel.
Dass aber Smart-TVs und andere "smarte" Geräte noch unsicherer sind, sollte mittlerweile auch angekommen sein. Deren Benutzung ist wie Nacktbaden in einem öffentlichen Schwimmbad und gleichzeitigen Schreien, dass bloß niemand hinschauen soll.
Was zur Frage überleitet, warum man sich diesen Gefahren so bereitwillig (und oft dumm) aussetzt? Warum muss denn ein blöder Fernseher ins Internet? Gut - vielleich kann man das noch halbwegs verstehen, wenn man über Internet unterhalten werden will und nicht versteht, wie man das mit externen Ergänzungen wie etwa einem RasPi bei Bedarf temporär nachrüsten kann. Aber wozu eine Kamera am TV? Wenn ich eine Videokonferenz machen will, nehme ich das Notebook, das Tablet oder das SmartPhone. Nicht jedes Gerät muss alles können. Diese verdammte Bequemlichkeit bzw. Faulheit erlaubt erst diese triviale Ausspionage. Und dass der CIA dabei ist, ist mir ehrlich gesagt egal. Bedenklicher sind die Anderen.

Dienstag, 7. März 2017

Visual Studio 2017 ist da

So sehr ich Microsoft bei diversen Programmen wie dem IE oder deren Office, den Sicherheitskonzepten sowie dem gesamten Klicki-Klicki in Administrationsschritten und der GUI kritisiere, so sehr bin ich mittlerweile Fan des Visual Sudios.
Die IDE hat sich über die Jahre wirklich zu einem intuitiven, vollständigen, flexiblen und leistungsfähigen Entwicklungstool weiterentwickelt. Heute wurde die Version 2017 offiziell freigegeben und ich habe die sofort installiert. Bin gespannt, wie sie sich anfühlt und was sich alles geändert hat. Werde meine Erfahrungen sukzessive posten.

Dienstag, 28. Februar 2017

Mein neues Buch "Cordova - Entwicklung plattformneutraler Apps" ist da

Gerade kamen die Belegexemplare meines neustes Buchs an. Thema ist Cordova - Entwicklung plattformneutraler Apps. Cordova - Ralph Steyer
Es geht darum, wie mit dem Cordova-Framework Apps einheitlich für verschiedene Plattformen und App-Stores erstellt werden können. Die Programmierung der Apps erfolgt dabei unter Einsatz von etablierten Web-Technologien wie HTML5, CSS3, JavaScript und Web-Frameworks sowie Web-APIs. Die Themen des Buches reichen dabei von dem ausführlichen Einrichten von Cordova-Projekten inkl. Fragen zur Hardware über die intensive Behandlung des Frameworks und seiner Bibliotheken samt des Aufbaus einer geeigneten Oberfläche einer App, den Zugriff auf typische Elemente eines modernen Smartphones (Geolocation, Orientierung, Kamera, Audiowiedergabe etc.) bis hin zum Vertrieb und der Vermarktung von Apps.
Erschienen ist es beim Springer-Verlag als Softcover für 34,99 € - ISBN 978-3-658-16723-3.

Montag, 27. Februar 2017

DVB-T wird eingestellt

Die Werbe-Fuzzies schreien es von den Dächern: "DVB-T wird eingestellt. Jetzt ganz dringend auf DVB-T2 umstellen.".
Warum? Es kommt sowieso kaum noch sehenswertes Material im TV. Gerade die privaten Sender unterbieten sich im Niveau dermaßen, dass selbst Ameisen nach unten schauen müssen. Und dann wollen die sogar noch Geld, damit man in Zukunft per DVB-T2 den Mist noch deutlicher in HD sehen kann. Nichts mehr mit kostenlosem Fernsehen, scheint die Devise zu sein und die Umstellung hat wohl für die privaten Müllschleudern auch ausschließt den Zweck, diese Bezahlsysteme den Anwendern verkaufen zu können (und vermutlich muss man trotzdem die belästigende Werbung zusätzlich ertragen, wenn denn doch mal was gezeigt wird, was man ohne Hirnschlag sehen kann). Gerade hier einen interessanten Beitrag dazu gelesen.
Aber auch die öffentlich-rechtlichen Sender bekleckern sich nicht mit Ruhm, da sie den sinnlosen Umstieg mitmachen und ein etabliertes System einstellen, dass noch zig Jahre ausgereicht hätte.
Selbst wenn man auf das Bezahlsystem der Privaten verzichtet - Geld für neue Hardware bedarf es auf jeden Fall.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Neuer Mobilfunkvertrag - mit ärgerlichen Provider-Spielchen

Ich hatte bisher noch einen unglaublich teuereren Mobilfunkvertrag - zumindest in Hinsicht auf das aktuelle Preisgefüge. Das war der früher üblichen Praxis geschuldet ein SmartPhone zu inkludieren. Das musste dann über die monatlichen Gebühren für den Provider wieder reinkommen - natürlich. Aber die Preise sind ingesamt gesunken und das macht einen neuen Vertrag in jedem Fall insgesamt billiger.
Die Laufzeitbindung macht jedoch den Wechsel vor Ende der Bindungsfrist ziemlich unmöglich. Aber vorgestern ist meine Vertragsbindung ausgelaufen. Deshalb bin ich letzte Woche auf die Suche nach einem neuen Tarif gegangen. Leider hatte ich verpeilt, dass man explizit 3 Monate vor Laufzeitende kündigen muss, um aus dem Vertrag raus zu kommen. Das ist auch so eine Knebelklausel, auf die man oft nicht achtet. Einerseits kann man aktiv den Vertrag verlängern oder beim Provider umstellen und auf der anderen Seite verlängert er sich automatisch um 1 Jahr, wenn man nicht aktiv 3 Monate vor Ende der Bindungsfrist kündigt. Als Kunde ist man also auf jeden Fall in Gefahr gelackmeiert zu sein. Es sei denn, man bleibt beim Provider. Sowas mit "Kundenbindung" zu umschreiben ist verdammt positiv verklausuliert.
Ich bin also bei meinen bisherigen Provider auf die Suche nach einem neuen Tarif gegangen, der mit Tarifen bei anderen Providern halbwegs konkurrenzfähig ist. Aber ich habe nur 2 Tarife für die Verlängerung angeboten bekommen, die mir einfach zu teuer waren und diverse Dinge beinhaltet haben, die ich nicht gebrauchen konnte. Dazu wollte der Provider bei dem etwas günstigeren Tarif eine "Umstellungsgebühr" von 30 EUR, womit der auf 2 Jahre nur irrelevant günstiger als der umfangreichere Tarif gewesen wäre (der ohne Umstellungsgebühr angeboten wurde - ich hör dir tapsen...).
Die Tarife für Neukunden hingegen sahen teils ganz ok aus, aber die konnte ich einfach nicht auswählen. Selbst nach Rücksprache mit der Kundenhotline wurden mir nur diese beiden teueren und überladenen Tarife angeboten.
Ziemlich zornig habe ich daraufhin per Internet gekündigt. Der Provider macht das aber ziemlich schlau, denn obwohl das sofort bestätigt wurde, muss man zwingend innerhalb von 14 Tagen selbst die Kündigung per Telefon noch einmal bestätigen. Auch hier ist klar, was damit beabsichtigt ist. Kundenrückgewinnung. Wobei mir aber auch erst bei dem Anruf aufgefallen war, dass ich diese 3 Monate Frist verpeilt hatte und die Kündigung erst Februar 2018 eingetreten wäre. Bis dahin hätte ich sogar meinen alten und zu teuereren Tarif weiter bezahlen müssen. Das hätte sich gar nicht gerechnet :-(.
Aber "Kundenrückgewinnung" sei Dank, hat mir der Provider plötzlich einen günstigen Tarif - wie für Neukunden - ohne Umstellungsgebühr angeboten, wenn ich die Kündigung zurück nehme. Nicht ganz so günstig wie bei einigen anderen Providern, aber im Rahmen. Geht doch. Was dabei wirklich ärgerlich ist - Bestandskunden werden ziemlich abgezockt, wenn sie nicht aktiv werden und am besten kündigen, um dann die Konditionen für Neukunden zu bekommen. Muss doch nicht sein.

Sonntag, 19. Februar 2017

My Friend Cayla

Nun wird es erstmals sogar gefährlich für Eltern, die ihren Kindern das falsche Spielzeug schenken. Angeblich drohen Eltern bis zu 2 Jahren Haft, wenn sie nicht schleunigst die Puppe "My Friend Cayla" vernichten, so sie denn im Kinderzimmer rumspioniert. Aktuell warnen Medien wie BILD (ok - da muss man immer genau das Gegenteil annehmen), aber auch die Süddeutsche Zeitung, Netzpolitik und Co. vor dieser Puppe, die laut Bundesnetzagentur nach §90 Telekommunikationsgesetz verboten wird. Daraus wird geschlossen, dass Eltern verpflichtet sind, das Spielzeug zu vernichten - andernfalls droht ihnen sogar eine Haft von bis zu 2 Jahren! Die Puppe beinhaltet eine verbotene Sendeanlage in sich. Sogar durch mehrere Wände hindurch und aus rund 10 Metern Entfernung kann man auf Lautsprecher und Mikrofon via Bluetooth zugreifen und heimlich mithören.

Freitag, 17. Februar 2017

Mit Volldampf zurück in die Steinzeit - die Münchner Stadtverwaltung migiert zurück auf Windows

Seit gut 10 Jahren arbeitet man in der Stadtverwaltung München erfolgreich mit einem angepassten Linux mit Namen LiMux. Das war bisher das(!) Vorzeigeprojekt rund um Open Source und Linux im professionellen Umfeld. Doch jetzt kommt scheinbar das Aus. Es geht zurück zu Windows. Über die Gründe wird in der Szene heftig spekuliert:
  • Bestechung der Entscheidungsträger durch Microsoft
  • Politische Gründe
  • Ideologische Gründe
  • Doch zu ausgeprägte Dummheit der Beamten
Da gibt es die wildesten Spekulationen und viele sind sicher weit hergeholt. Trotzdem - ich persönlich kann die Entscheidung in keiner Weise nachvollziehen und keinerlei objektiv greifbare Gründe finden. Und ich bin wirklich kein Microsoft-Feind (zumindest die letzten Jahre nicht mehr). Gerade die Woche habe ich C#-Programmierung geschult und ich nutze auch Windows 10 recht oft.
Aber für Laien ist Windows m.E. im öffentlichen Dienst und auch meist im Business-Umfeld einfach nicht zu gebrauchen. Als reiner Anwender, der auf seinen schmalen und eingefahrenen Wegen bleibt und bei dem ein Crash des Systems oder Befall durch Viren und Trojaner nicht wirklich relevant ist, kann man damit gerne arbeiten. Windows ist ein gutes Spiel-, Customer- und Normalanwender-System.
Aber es geht hier um die öffentliche Verwaltung und damit sensible, sicherheitskritische Bereiche. Da hat Windows rein gar nichts zu suchen.
Zumal Linux gerade für Laien so viel einfacher zu bedienen ist. Fast jeder kommt mit einem Android-SmartPhone klar. Hat schon irgend jemand ein SmartPhone mit Windows bedienen können? Solche Leute sind m.E. seltener als der Yeti ;-). Und auch die Integration in das Web ist bei Linux um Welten besser. In Zeiten von RIAs und Web 2.0 bzw. HTML5 ist das ein unschätzbarer Vorteil. Darüber hinaus klappt der Datenaustausch mit Linux und Programmen wie LibreOffice einfach besser als mit dem eingeschränkten Microsoft-Zeugs.
Die klassischen Tugenden von Linux gegenüber Windows wie Sicherheit, Stabilität, Performance, Quelloffenheit, bessere Hardwareunterstützung greifen zusätzlich.
Und wenn all das nicht überzeugt - in Zeiten von einem unberechenbaren Trump darf man einfach keine Kontrolle an US-Firmen abtreten. Never-ever. Die werden garantiert gezwungen alle Firmen, Behörden, etc. auszuspionieren, um diesem "America first"-Wahnsinn zu dienen.
Es bleibt also nur die Umstellung zu stoppen und Ermittlungsverfahren gegen die Entscheider einzuleiten, warum man in diese offensichliche Falle gezwungen werden soll.

Onlinetraining mit Ralph Steyer

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