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Freistaat Bayern nutzt bereits in den 1960ern Software von Microsoft ;-)

In dem Beitrag zur Rolle rückwärts hinsichtlich des geplanten Lizenzvertrags mit Microsoft durch die Bayern-Regierung sind ein paar nette Anekdoten zu finden. Ich kann nicht bezeugen, dass diese stimmen, aber laut dem Bericht hat der bayerischen Finanzminister Albert Füracker (CSU) bei der Rechtfertigung für den Milliarden-Vertrag mit Microsoft angegeben, dass der Freistaat Bayern bereits in den 1960ern Software von Microsoft genutzt hätte. Wohlbemerkt – Microsoft wurde 1975 gegründet. Ebenso zeugt von Fachkompetenz, dass Bayern angeblich seit den 1960er-Jahren bei 51 Vermessungsämter komplett mit Open-Source-Arbeitsplätzen gearbeitet hätte. Dumm nur, dass es damals natürlich noch keine Open Source gab und zudem keine Computerarbeitsplätze in den Vermessungsämtern. Anyway - die neue Strategie hin zu Computerarbeitsplätzen ohne Microsoft ist erfreulich. Auch wenn der Umstieg vermutlich noch lange Zeit benötigt. Aber die Richtung stimmt jetzt.

The Heat Is On

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Seit  Pfingst-Beginn ist bei mir die Sommerhitze da. Ich will mich nicht beschweren, nur ist damit auch meine alljährliche Schlacht gegen Hitzeprobleme in meinem Büro unter einem unisolierten Dacher eröffnet und ich bringe meine Abwehr in Stellung. Ventilatoren gibt es gleich drei Stück, aber die quirlen ab einer gewissen Temperaturgrenze nur die heiße Luft von links nach rechts. Und der kleinste Ventilator wird abgestellt, um direkt meinen Mini-PC zu kühlen. Ohne diese externe Belüftung stirbt der bei den möglichen Temperaturen in meinen Büro sonst den Hitzetot. In den letzten Sommern waren teils 40 Grad nur dann zu unterbieten, wenn auch mein kleiner, mobiler Kühlblock die gesamte Zeil läuft und dabei leider ziemlichen Lärm macht. Zumindest ist das Klima-neutral, denn den Strom dafür bringen unter sonnigen Umständen meine Solar-Panels. Meine stärkste Waffe, die zwar nichts gegen die Temperatur im Büro macht, mir aber zwischenzeitliche Erholung verspricht - ich habe mein "Schwimm...

Bitte warten - ich hatte glatt vergessen, wie schlecht Windows ist

Mein Dual-Boot-Rechner hat gerade ein Update von Windows 11 hinter sich. Es muss was Größeres gewesen sein, denn das Update hat gefühlt eine Ewigkeit gedauert und zig-fach den Rechner neu gestartet. Das ist bei einem Dual-Boot-Rechner ein Spass, weil jedes Mal das Hauptsystem (also Linux) hochgefahren wird und man den Zeitpunkt nicht verpassen sollte, wann dann Windows sich nach ewiger Verzögerung zu einen Neustart bequemt. Die bekommen es einfach bei Windows bzw. Microsoft nicht hin. Schaut doch mal, wie unter Linux selbst vollständige Updates gehen.  So muss Betriebssystem ... Es kann doch nicht so schwer sein.

Wer hat den KI-Schuss noch nicht gehört?

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Ich spiele ja Saxophon in einer Rock-Band , die ich bereits direkt nach meinem Studium mit unserem Sänger gegründet habe. Viele Auftritte haben wir nicht mehr, aber gelegentlich geht es an die Öffentlichkeit. Am 31. Mai sind wir endlich mal wieder zu hören, aber "inoffiziell", da der Flohmarkt in den Höfen keine Musik bei der GEMA angemeldet hat. Aber dass wir zeitgleich in unserem Proberaum proben, kann niemand verbieten. Auch nicht, dass wir die Fenster aufmachen ;-). Ich will aber hier gar nicht Werbung für diesen (inoffizellen) Gig machen (naja - ein bisschen schon). Ich habe nur gerade von der KI ein Plakat erstellen lassen und bin wieder einmal sprachlos, wie gut das geworden ist. Dabei habe ich nur ein bisschen beschrieben, was genau die Umstände für diese "Probe" sind und der KI gesagt, sie solle sich unsere Webseite ansehen. Das kam raus.   Hallo! Das gefällt mir nicht nur (was bekanntlich Geschmacksache ist), das Design passt perfekt zu dem Kontext meiner...

Nr 3 lebt

Es sind zwar nicht die 5.-ten  Videoaufzeichnungen für Linked Learning (LiL) in diesem Jahr, aber der Bezug zu dem alten Film passt einfach thematisch zu meiner dritten Recording-Session für LiL in 2026, an der ich gerade dran bin. Diese etwas "mystische" Aussage soll als kleiner Spoiler dienen, um was es im weiteren Sinn geht.

Code lesen statt Code schreiben

Ich bin über einen Artikel auf Heise gestoßen und muss ihn geradezu empfehlen. Im derzeit lauten Geschrei zu Vibe Coding und dem Auslaufen des Entwicklerberufs ein ruhiger, fundierter, besonnener Beitrag, der den Kern prägnant fasst. Lesen und verstehen von Code ist die (massiv unterbewertete) Kernkompentenz der Softwareentwicklung. KI macht nur das Produzieren von Code leicht, aber das Verstehen sogar noch schwerer als es vor KI schon war. Nur Verstehen ist das, was man bei Softwareentwicklung braucht. Nicht planloses Zusammenschustern und Fixen von Programmen.

Die Beobachter sind unter uns

Bei meinem heutigen  Java Praxistipp bei Linkedin Learning (LiL) geht es um ein Pattern mit Namen Observer .  So etwas hat man oft beim Event Handling, aber auch allgemein, wenn man auf nicht-deterministische Ereignisse reagieren will. In dem Tipp nehme ich dazu Messwerte von einer Wetterstation, die immer wieder Daten liefert.