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Arbeiten, wo andere Urlaub machen

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Genaugenommen mache ich Urlaub, ohne groß zu arbeiten. Aber da gerade mein neustes Videotraining für Linked Learning (LiL)  freigeschaltet wurde, will ich doch von unterwegs das kurz verlauten lassen. Thema ist WebAssembly (Wasm) lernen – Einstieg mit Python . Mit WebAssembly (Wasm) und Python finden zwei der aktuell angesagtesten Technologien zusammen. Wasm ist ein portables, sicheres Bytecode-Format, das in einer virtuellen Maschine mit nahezu nativer Geschwindigkeit laufen kann. Das eignete sich perfekt als Ergänzung zu JavaScript im Browser und wird auch zunehmend auf Servern eingesetzt. Gerade im Web nutzt man zunehmend Wasm für rechenintensive Funktionen (z. B. Bild/Video, 3D, Spiele), aber auch viele erweiterte Einsatzgebiete. Da Wasm neben einer hohen Performance, starker Sicherheit (Sandbox, kein direkter Systemzugriff) und Portabilität Sprachunabhängig ist, kann man hervorragend Python zur Erstellung einsetzen. Denn Python ist weit verbreitet und einfach, aber ebenso por...

42 - Produktives Scheitern

Ich möchte Werbung für den Beitrag Macht uns Scheitern erfolgreicher? - 42 - Die Antwort auf fast alles von Arte machen, den ich aber unlängst auf Alpha gesehen habe. Und das nicht nur wegen der Antwort auf alle Fragen oder weil die Reihe "42 - Die Antwort auf fast alles" generell sehr viele gute Beiträge hat, sondern weil die Kernaussage Wasser auf meinen Kampf gegen die KI-Mühle ist. Ich sehe schon länger die massive Gefahr, dass KI uns immer dümmer macht. Gerade in der Schule, Ausbildung oder Uni ist Verwendung von KI extrem gefährlich. Nicht nur wegen der vielen Falschaussagen. KI liefert eine Lösung und nimmt die Mühe, eine Lösung selbst zu erarbeiten und vor allen Dingen die Chance zu scheitern. Gerade Kiddies wollen meist nur die Lösung und verstehen nicht, dass nicht die Lösung, sondern der eigenständige Weg dahin Erfolg bedeutet. Selbst wenn die Lösung nicht erreicht wird. Leider werden aber auch Lehrende schnell dem KI-Gift  erliegen. Genau das postuliert dieser Be...

KI-Agenten

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Ich bin eben auf OpenClaw gestoßen und wollte doch einmal ausprobieren, wie man einen KI-Agenten bzw. AI-Agenten selbst erstellt. Zumal gerade OpenClaw (oder auch Moltbot bzw. ClawdBot) im Moment einen gewissen Hype auslöst. In positiver/optimistischer als auch negativer/pessimistischer Richtung. Das hatte ich schon vor einer Weile sogar peripher mitbekommen, aber es ist mir erst bewusst geworden, nachdem ich  OpenClaw  installiert und ein bisschen nach Berichten dazu gesucht habe.  Dabei habe ich nach den Experimenten zwei Resultate für mich gezogen. Der Agent darf unter keinen Umständen auf einem produktiven System laufen, da man für einen sinnvollen Einsatz unbeschränkte Zugriffe einräumen muss. Aber ich habe genügend alternative, unkritische Systeme. Die Installation ist wirklich einfach, wobei ich meinen Raspberry PI4 ein bisschen umkonfigurieren musste, bevor das System installiert und dann genutzt werden konnte. Aber die Fehlermeldungen auf dem Weg dahin waren kla...

Instabile Fritz!Box fixen

Ich habe die letzten Tage extrem instabiles Internet bzw. WLAN im Büro. Der Grund könnte am aktuellen Fritz-OS 8.20 liegen. Ich habe den Workaround aus dem Artikel ausprobiert und die Hardware-Beschleunigung unter Hilfe und Support -> FRITZ!Box Support deaktiviert. Scheint zu funktionieren. Zumindest läuft das WLAN seit der Zeit wieder stabil. Dumm nur, dass dies wirklich nur ein Workaround ist und nach jedem Reboot der Fritz!Box neu eingestellt werden muss.  

KI-Verseuchung bei Windows 11 heilen

Nicht falsch verstehen - ich nutze KI. Eigentlich ständig. Wenn man die explodierenden KI-Fehler im Griff hat, kann das wirklich Vorteile bringen. Oder anders ausgedrückt - keine KI ist auch keine Lösung und man macht sich unnötig das Leben schwer. Aber ich (!) entscheide, wann und wie. Die Durchseuchung aller möglichen Programme bis hin zum Betriebssystem ist inakzeptabel. Datenschutz alleine ist Grund genug, aber auch die Systemüberlastung und ständigen Störungen und Behinderungen bei der Arbeit durch unerwünschte Besserwisserei. FlyOOBE scheint ein Tool zu sein, dass Windows 11 halbwegs heilen kann, wenn man damit arbeiten muss.

Wenn es sicher sein soll - Windows 10 statt 11

Schon interessant, dass Datenschützer explizit vor einem Wechsel auf Windows 11 warnen und dazu raten, lieber bei Windows 10 zu bleiben . Die Begründungen sind stichhaltig und ich unterstütze sie vollumfänglich. Seit Recall bei Windows 11 aufgetaucht ist, ist mein Vertrauen in die Seriosität des Betriebssystems zerstört. Das bedeutet nicht, dass ich Windows komplett meide. Kann ich gar nicht, denn manche Aufträge basieren auf Windows als Betriebssystem. Sogar Windows 11 habe ich und nutze es hin und wieder. Natürlich ohne Recall, wobei massiv angezweifelt wird, dass man diesen "Trojaner" - denn nichts anderes ist das - wirklich komplett dekativieren kann. Es ist wahrscheinlich, dass ein Deaktivieren durch Systemeinstellungen nur vorgaukelt, es würden keine sensiblen Daten mehr abgegriffen und in die USA gesendet. So lange wie möglich bei Windows 10 bleiben, verhindert zumindest diese Sicherheitslücke als auch die ganzen anderen KI-Spionagefunktionen wie Copilot. Die Tatsache...

Wie immer und alles anders

Ich starte wieder einmal neue Videoaufzeichnungen für Linked Learning (LiL) . Die Aufnahmen erfolgen in meinem Büro in Eppstein und nicht bei LiL in Graz, aber das war schon in den letzten Jahren sowieso mehr und mehr der Regelfall. Also im Grunde alles wie gehabt, nur intern gibt es jenseits der reinen Aufnahme komplett neue Abläufe. Unverändert führt aber auch der neue Prozess zu einem bewährten und stimmigen Training.