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Braucht es noch Glasfaser?

Aktuell gibt es unzählige Baustellen in Deutschland, weil Glasfaserkabel verlegt werden. Aber braucht es das überhaupt noch oder ist das eine Technologie der Vergangenheit? Ich denke Letzteres. Klar – die Anbieter müssen ihre Investitionen reinbekommen und verkaufen Anschlüsse mit allen Tricks, die man sich vorstellen kann. Aber wenn man Technologieoffen bzw. Zukunftsorientiert ist, brauchen m.E. die meisten der normalen Anwender kein Glasfaser mehr. Bereits jetzt kann 5G oft bei der Performance mithalten und 6G kommt ja auch bald. Es ist geradezu unendlich billiger und sinnvoller, Daten durch die Luft zu übertragen statt teuer Straßen aufzureißen und zusätzlich gigantische Kosten durch Staus etc. zu produzieren. Da fast jeder sowieso einen Mobilfunkvertrag hat, ist der Verzicht auf einen Festnetzanschluss zudem eine super Chance, unnötige Kosten zu beseitigen. Aber das versucht die Lobby der Glasfaseranbieter natürlich unter dem Teppich zu halten.

Wenn die KI spazieren geht

Als "Weckruf" wurde es gestern mehrfach bezeichnet. Nur - wer bisher noch geschlafen hat, hat hinter dem Mond gelebt. Das neue KI-Modell von ChatGPT hat einen Test besser bestanden als vorgesehen. Statt in einer Sandbox zu bleiben und dort einen Hackerangriff in einer simulierten Umgebung auszuführen, hat die KI einfach mal die Sandbox selbst gehackt und ist "In-the-wild" auf Beutezug gegangen. Eigenständig und erfolgreich unter Verwendung von Lügen und Betrügen, was besonders kritisch sein sollte. Es gibt m.E. zwei Bewertungen von dem Vorfall, die sinnvoll sind: Marketing der beteiligten Firmen, die einfach zeigen wollen, wie mächtig ihre Modelle mittlerweile sind. Das negative Rauschen wir hingenommen, denn jede Werbung ist gut für's Geschäft. Wir haben KI nicht mehr unter Kontrolle und die geöffnete Dose der Pandora wird ihre Wirkung voll entfalten.

Neue "Dreharbeiten" für Linkedin Learning

Die Woche stehen neue Aufnahmen für LiL an. Das vierte Mal in diesem Jahr und wieder in meinem Büro in Eppstein. Aufgrund der katastrophalen Verkehrsbedingungen im Rhein-Main-Gebiet und derzeit vor allen Dingen in Eppstein bin ich mit dem eBike in mein Zweitbüro gewechselt. Spart im Nebeneffekt Sprit, was bei den derzeit absurd hohen Benzinpreisen ein angenehmer Nebeneffekt ist. 

Gutes Wasser

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Zurück von zwei Tagen einer Cobol-Schulung für erfahrene Entwickler in Gotha. Tatsächlich ist es schon eine ganze Weile her, dass ich „On-Tour“ war. Die letzte Zeit habe ich nur im Rhein-Main-Gebiet oder remote gearbeitet. Ich bin bereits am Abend vor der Schulung angereist, denn es dauert mit dem Auto doch gut 3 Stunden von mir aus. Wenn die Straßen frei sind, was bei mir sowohl auf der Hin- als auch Rückfahrt der Fall war. Wie ich von einem Teilnehmer erfahren habe, bedeutet Gotha übersetzt „Gutes Wasser“.  Ich bin zwar schon einige Male privat in der Ecke (Bebra, Sontra, Erfurth oder Eisenach) gewesen. Berfuflich war ich noch nicht in der Gegend und Gotha selbst habe ich noch gar nicht besucht. Ein schönes kleines Städtchen mit großer Geschichte, auch wenn die Besucher im Rentenalter deutlich dominieren.

Zunehmende Probleme bei Google Maps - warum nicht Waze & Co?

Zugegeben - die Verkehrssituation im Rhein-Main-Gebiet ist im Moment chaotisch. Zig Straßen und Brücken sind gesperrt oder es gibt Baustellen. Dazu fallen viele Bahnverbindungen aus. Aber die Navigation mit Google Maps ist trotzdem signifikant schlechter geworden als es sein sollte. Insbesondere werden Änderungen bei Straßensperrungen nicht zeitnah berücksichtigt. Ich hatte es für ein Einzelproblem gehalten als vor einigen Tagen die B455 rund um Eppstein gesperrt wurde und man nur noch von Osten nach West durch die Innenstadt fahren konnte, Google Maps aber die  erlaubte Fahrtrichtung von West nach Ost angegeben und dafür die Zufahrt von Osten auf die B455 und in die Innenstadt als gesperrt angezeigt hatte. Der Fehler hatte mindestens 1 - 2 Tage zig Ortsunkundige falsch geleitet und in dem engen Tal die sowieso vorhandenen Verkehrsprobleme potenziert. Aber am Freitag hat Google Maps die B9 bei Nierstein als frei angezeigt, obwohl es für diese eine Vollsperrung gab. Ich habe keine A...

Google disqualifiziert sich selbst

Früher war Google die Suchmaschine der Wahl. "Googlen" wurde sogar als Synonym verwendet. Das ist vorbei. Die qualifizierte Suche ersetzt in der aktuellen Google-Strategie eine KI-Suche, welche zensierte, zusammengefasste, gekaufte oder manipulierende Ergebnisse statt Orginalquellen liefert. Das geht gar nicht. KI soll man m.E. gezielt nutzen, sich aber nicht von den Interessen der KI-Anbieter zu unkritschen Schafen herabwürdigen lassen. Aber auch die Maßnahmen zur Verhinderung von Werbeblockern in Chrome sind ein Nogo, das künftig die Verwendung von Chrome unmöglich macht. Ich zumindest kann das Web ohne Werbeblocker nicht mehr nutzen.

Rote Karte für ChatGPT - möge der Mistral mit Dir sein

Die Sperre der neusten KI-Modelle von Anthropic durch das US-Regime vor einigen Tage kann man zum Teil nachvollziehen, wenn man spätere Gerüchte einbezieht, dass alle Schutzmaßnahmen der NSA-Server angeblich in einem Test damit pulverisiert wurden. Die Rücknahme der Roten Karte bei der Fussball-WM durch D. Trump ebenso, denn kein dreckiger, f...ing Ausländer darf einen Gott-gesandten Amerikaner bestrafen. Aber dass das neuste Modell von ChatGPT wieder durch D.T. als Waffe bzw. Erpressungsmittel gegen die freie Welt benutzt wird, macht die orange Gefahr unerträglich. Wir müssen mit allen Mitteln weg aus der Abhängigkeit von US-Konzernen, die mittlerweile noch schlimmer unter der Fuchtel ihrer Herrscher stehen als chinesische Firmen. Bei China weiß man zumindest, wo man dran ist. Bei dem übellaunigen Kleinkind in Gestalt eines Greises nicht. Und die Geisteshaltung der meisten Tech-Bros stimmt auch nicht optimistisch für die Nach-Donald-Zeit. Die orange Abrissbirne hat bis dahin die USA p...