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Flach, flacher versus Nutzbarkeit

Die Tage bin ich in Köln und halte eine Python-Schulung. Im Gegensatz zu den letzten Wochen, wo ich in Wiesbaden Fachinformatiker ausgebildet habe, nehme ich dieses Mal mein Matebook Pro X als Schulungsrechner. Die Wochen in Wiesbaden hatte ich mein alten Terra-Notebook im Einsatz. Zum Einen, weil da wegen der riesigen SDD wirklich alles drauf ist, was ich mal brauchen könnten, zum Anderen, weil das Ding über die Jahre perfekt für alle denkbaren Schulungen etc. konfiguriert ist und man den Aufwand nicht unterschätzen sollte, bis man ein neues Gerät auch wirklich auf alle Eventualitäten wieder eingerichtet hat. Das kann nach meiner Erfahrung durchaus einige Schulungen bzw. Monate dauern. Zudem unterrichte ich in Wiesbaden in einer Schule und der Kreidestaub verdreckt alles - was bei dem alten Terra nicht wirklich schlimm ist.
Aber in Köln habe ich das Huawei im Einsatz und das Ding ist ja flach wie eine Briefmarke. Wie halt auch die Apfel Air-Dinger etc. Genial zum Mitnehmen. Aber das …
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Huawei am Pranger

Nachdem der verwirrte alte Mann im EvalOffice China den Handelskrieg erklärt und vor allen Dingen Huawei als Stellvertreter auserkoren hat, zeigen sich - neben den ganze Sachen mit Android & mobilen Geräten - weitere Auswirkungen.
So ist angeblich das Huawei Matebook Pro in US nicht mehr über Microsoft-Stores erhältlich und wird vermutlich auch keine Updates mehr bekommen. Das betrifft mich sogar direkt, denn ich habe mir ein solches Gerät vor einigen Wochen gekauft. Gibt es eigentlich Bestandsschutz oder so was? Oder ist man willkürlichen Regeländerungen durch die US-Großmacht rechtlos ausgeliefert?
Ich bin definitiv nicht dafür China oder die EU als die Guten in diesem dummen Handelskrieg zu sehen. Und auch nicht US als Reich des Bösen. Zumal China Copyrights und Markenrechts wohl sogut wie gar nicht beachtet. Aber die US-Konzerne und deren politische Pappfiguren sind kein Deut besser - nur anders übel. Die großen EU-Konzerne wohl auch.
Dieses ganze Gezackere um "Amerika fi…

Augen auf beim Online-Kauf

Ich brauche einen neuen, kleinen Rucksack ohne Firlefanz und da bin ich dazu bei ebay am Stöbern. Gerade habe ich ein interessantes Angebot entdeckt. Richtig billig - etwa 8 EUR - und das wäre als Mitnahmekauf passend. Also Angebot ausgewählt und ein Foto von dem Rucksack samt Preis taucht auf. Nur die Farbe ist nicht vorgewählt. Gibt mehrere zur Auswahl, doch bei allen Farben bekommt da plötzlich fast 30 EUR als Preis. Als letzte "Farbe" kann man "Socken" auswählen. Und als Bild erscheint eine Socke - mit dem besagten Lockpreis.
Was eine rafinierte Masche. Durch den niedrigen Preis wird man auf das Angebot gelockt und die Anbeiter rechnen sicher auch damit, dass da Manche nicht richtig hinschauen. Also entweder den Preiswechsel bei der Farbwahl oder den Produktwechsel bei der Socke nicht mitbekommen. Junge, Junge, ...

Touch the sky

Bin heute Mittag zu einem kleinen geschäftlichen Mittagessen nach Biebrich geradelt und als ich da mit meinem Geschäftspartner in der Sonne saß, haben wir uns von den neusten IT-Anschaffungen erzählt. Ich unter anderem von meinem Matebook X Pro. Dazu kam die Rückfrage, ob das auch einen Touchscreen hätte?
Und ich wusste es nicht. Ich nutze die Schmierbetastung von Bildschirmen eigentlich so selten wie möglich. Schon schlimm genug beim SmartPhone oder Tablet. Aber beim Computer geht ausschließlich Maus oder Tastatur. Kein Touchpad und never ever Touchscreen. Und eben habe ich es mal getestet - das Ding hat tatsächlich einen Touchscreen. Hätte beim Kauf aufpassen müssen - vielleicht hätte ich für weniger Geld ein gleichwertiges Gerät bekommen, das diesen überflüssigen Kram nicht hat - denn sowas kostet ja sogar extra Geld. Naja egal - das Ding ist gut und obwohl nichtsnutzig und überflüssig, ist ein Touchscreen ja kein Mangel an sich.

Der Spion in deinem Drucker

Gerade hat mich ein Blogbeitrag von Günter Born auf den Heise-Artikel gestoßen, dass HP wieder einmal mit unlauteren Mitteln versucht billigere Tintenpatronen von Fremdherstellern zu sabotieren. Nach automatischen Updates verweigern wohl eine Reihe an Druckern des Herstellers die Annahme von diesen billigeren Tintenpatronen, die sie vor dem Update noch geschluckt hatten. Also neben der bekannten Spionage eines Druckers und ungewünschtem Einschleusen von Werbung noch ein weiteres Übel, das ein Internet-Kontakt eines Druckers ermöglicht. Meinen neuen Samsung-Druckerspion hatte ich ja sofort in der Firewall gesperrt (wobei der vom reinen Drucken wirklich nicht schlecht ist), aber meinen HP-Spion hatte ich echt vergessen an die Leine zu nehmen. Also flux der IP-Adresse des Dings das Internet entzogen und damit müsste es (weitgehend) gut sein.

EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung

Was bin ich froh, dass ich kein Arbeitnehmer mehr bin. Und noch mehr, dass ich als Freiberufler keine Angestellten habe. Die EU schlägt mit einem Bürokratiemonster nach dem anderen sowohl auf Arbeitnehmer als auch Unternehmen ein. Jetzt muss man wieder sämtliche Arbeitszeiten von Angestellten minutengenau protokollieren. Weg mit Vertrauensarbeitszeit, Arbeit nach Bedarf, Homeoffice, etc.
Flexible Arbeitsmodelle? Das können nur die Anderen. Die Stechuhr bestimmt, welchen Teil des Lebens ein Arbeitnehmer als Arbeit verkauft. Das ist so rückständig und weltfremd - schlimmer geht es kaum.
Natürlich muss der Ausbeutung - vor allem im Niedriglohnsektor, aber auch im Gesundheitswesen etc. - mit aller Macht entgegengewirkt werden. Aber per Gesetz dafür auch die Arbeitnehmer schlechter zu stellen, die sich für ein flexibles Arbeitszeitmodell entschieden haben und etwa den Luxus sich leisten, dem täglichen Pendlerwahnsinn durch Homeoffice zu entgehen und dabei die Umwelt auch noch entlasten? Od…

Google Nest Hub Max - gezielte Provokation?

Die neue Gesichtserkennung von Google im Rahmen dessen vernetzen Hauses steht im wahrsten Sinn des Wortes vor der Tür und die Kommentatoren sind sich weitgehend einig, dass hier ein neues Level der Überwachung bzw. Spionage im privaten Umfeld erreicht wird, das - um den alten Vergleich zu bemühen - George Orwell als naiven Optimisten darstehen lässt.
Ist schon die Überwachung von allen Geräuschen via Alexa oder anderen Schnüffeltools im privaten Umfeld ein Eingriff in die Privatshäre, gegen den die aufgeklärten Leute vor vielleicht 30 oder auch nur 20 Jahren noch auf die Straßen gegangen wären, scheinen die modernen, dumpfen Eloy so abzustumpfen, dass sie jede Steigerung des Angriffs einfach apathisch hinnehmen. Oder sich wie dummes Schlachtvieh sogar darüber freuen und das Zeug kaufen (wollen). Dabei wird bei diesem "Nest Hub Max" ein "smarter" Lautsprecher mit Kamera aufgebohrt. Damit will Google erkennen, wer vor dem Gerät steht.
Die Diskrepanzen sind exorbitant…