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Neues SmartPhone von Samsung für 1.000 (in Worten Eintausend) EUR

Ich habe gestern auf Spiegel Online den Test von einem neuen SmartPhone von Samsung gelesen. Das Gerät scheint wirklich nicht schlecht zu sein, aber der Preis von 1.000 EUR ist meiner Meinung nach absolut lächerlich.
Ich kann nicht verstehen, wie man für ein Gerät, was im Grunde nicht mehr kann als Geräte, die es für 10% - 15% des Preises gibt, soviel Geld ausgeben kann. Klar - es kann alles besser, aber das ist doch wirklich irrelevant. Wenn ich HiFi-Lautsprecherboxen habe, die Frequenzen im Hörbereich 20–20000 Hz wiedergeben kann, dann kann ein System mit einem Frequenzbereich von 10–30000 Hz das natürlich viel "besser". Nur können das nur noch Tiere wahrnehmen, denn kein Mensch kann so tiefe oder hohe Töne wahrnehmen. Was soll das also?
Ich habe mich im Spiegel-Forum entsprechend geäußert und wurde gleich gedissed, dass für mich ein SmartPhone wohl immer noch nur ein Telefon wäre und ich die Technik nicht verstehen würde ;-(. Aber der Dummbeutel war einer der wenige Foristen (und vielleich sogar von SmartPhone-Produzenten irgendwie abhängig), der sich entsprechend oder verständnisvoll hinsichtlich des Preises geäußert hat. Ich schätze, dass über 90% den Preis ähnlich kommentiert haben. Und das Ziel des Geräts. Ein Statussymbol für Männer mit viel Einkommen, mittlerem Alter und Notwendigkeit zur Kompensierung anderer Probleme.
Mal sehen, wie schnell der Preis zusammenbricht. Ich schätze mal, in einem Jahr wird der Straßenpreis bei ca 300 EUR liegen.
Die gleiche Geschichte folgt jetzt auch bald bei Apple. Da kommen wohl nächste Woche mehrere neue und ebenso exorbitant hochpreisige Geräte raus. Alle Presseberichte sind sich einig, dass Apple damit voll ins Risiko geht und zum Erfolg verdammt ist. Ich muss mir wirlich überlegen, ob ich meine Apple-Aktien weiter halte oder meinem Gefühl trauen soll, dass irgendwann die Gläubigen mehr und mehr erkennen, dass das goldene Kalb nicht wirklich Gott ist. Dann bricht der Aktienkurs zusammen.

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Word - Der Arbeitsspeicher reicht nicht aus, um den Vorgang abzuschließen

Na, das Problem hatte ich schon lange nicht mehr. Zwar ist Word 2016 bei mir grotteninstabil und es kommt immer wieder vor, dass ich Dokumente nicht öffnen kann. Die lassen sich dann aber mit Word 2010 öffnen. Nur habe ich gerade eine kleine RTF-Datei vorliegen, die sich weder mit der Version 2016 noch der Version 2010 öffnen lässt. Etwa 400 KB groß und da langen 32 GB (!!) RAM natürlich nicht (Ironie aus).
Klar - die Datei kann korrupt sein und auch Sonderzeichen bei Dateinamen machen Word manchmal Probleme. Aber die üblichen Tricks von Umbenennen bis hin zum Neustart des Rechners fruchten nicht.
Aber es hilft die harte Tour - LibreOffice. Da geht die Datei ganz normal zu öffnen. Da gibt es eigentlich nie Probleme - nur leider gehen da Sonderformatierungen von Word flöten. Fragt sich, was da Word nicht hinbekommt?

Dampf ablassen über die Post

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DSGVO 2018 in meine Webseite integriert :-( :-(

Oh man - ich habe gerade über einen DSGVO-Generator alle notwendigen juristischen Passagen für die kommende Datenschutzverordnung erstellt und in meine Webseite eingebaut. Dazu noch den schon vorhandenen Disclaimer, welchen ich bereits vor geraumer Zeit über den Generator von eRecht24 erstellt hatte. Mit ein paar Anpassungen sollte das halbwegs sicher sein.
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Die DSGVO ist absoluter Schwachsinn, der zudem den Datenschutz an die Wand fährt und Verbrechern alle Türe öffnet, die man im Internet aufmachen kann. Von skrupellosen Annahmanwälten hin zu Unternehmen, die sich jetzt jeden denkbaren Missbrauch an Daten erlauben können, weil niemand mehr diese überbordenden Warnungen und Erklärungen lesen wird und dies…