Donnerstag, 4. Juni 2015

Telematik-Tarife - der nächste Angriff auf unsere Kultur und Freiheit

So langsam bringen sich immer mehr KFZ-Versicherer in Stellung und versuchen Telematik-Tarife anzubieten. Dabei werden Autofahrer, die ihr Fahrverhalten überwachen lassen, für bei "vorsichtiger Fahrweise" (was auch immer das bedeutet und wie das zu bewerten ist) belohnt.
Was wieder einmal zeigt, wie man mit Wortwahl ein positiven Eindruck erzeugen will und damit verschleiert, dass alle Autofahrer, die sich der Datenverfolgung nicht anschließen, zwangsläufig nicht belohnt werden. Kann man auch als bestrafen formulieren.
Wer sich nicht von Hinz-und-Kunz ausspionieren lassen will, soll also in Zukunft nicht eingesperrt, aber zumindest angemessen bestraft werden.
Nach der Huk-Coburg kündigte auch die Allianz die Einführung dieser Telematik-Tarife an. Hierbei wird unter anderem das Brems- und Beschleunigungsverhalten von Autofahrern ermittelt, um die Kosten für die Versicherung anzupassen.
In Deutschland wird jede zu krummer Banane verboten und so etwas soll erlaubt werden. Ein absolutes Unding.
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