Donnerstag, 25. Dezember 2014

Wo ist die Windows-Bremse im Netzwerk? Bitte um Tipps

So langsam glaube ich an Windows-Gespenster. Ich komme nicht dahinter, warum die Übertragsrate bei Kopieraktionen von meinem Windows-Rechner auf eine anderer Ressource im LAN so elend niedrig ist. Ich habe jetzt die gemessene Übertragungsrate sowohl mit WiFi als auch Ethernet mal genommen und theoretisch notwendige Zeit für die Übertragung einer Testdatei berechnet (das bekomme ich als Mathematiker gerade noch hin). Die Zeitspanne hat ungefähr dem entsprochen, was von meinem Linux-Rechner auch notwendig war (etwa um den Faktor 1,3 - 1,5 war die Zeit länger, aber das ist im Rahmen und sollte bei größeren Dateien noch besser werden). Passt also.
Und bei dem Windows 7 - Rechner dauert die Dateiübertragung der Testdatei sogar 12x - 15x länger als es sein dürfte.
Interessanter Weise dauert die Überragung mit dem langsameren WiFI "nur" gut 12x länger als wirklich notwendig, während das schnellere Ethernet noch langsamer ist. Es hängt also wohl in keiner Weise am Netzwerk - das langweilt sich in jedem Fall.
Die Geschichte wird noch besser - ich habe auf dem Rechner für einen weiteren Test ein Linux-Live-System gestartet und bekomme damit bei der Übertragung der Testdatei in etwa die errechnete Zeit hin, die die Übertragung dauern dürfte.
Da ist was komplett in meinem System verstellt, fürchte ich. Denn das Windows 7 so schlecht ist, will ich wirklich nicht behaupten.
PS: Bin für Tipps dankbar.
PPS: Dass Linux besser ist, ist mir klar. Aber der eine Rechner muss unter Windows weiter laufen.
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