Samstag, 31. Dezember 2011

Und nochmal etwas Werbung für Autoren-net.de

Das Projekt Autoren-net.de - http://autoren-net.de - schreitet voran und füllt sich mit Inhalt.

Sie wollten schon immer schreiben? Veröffentlichen Sie Ihr Wissen, Ihre Ideen, Ihre Erfahrungen, Ihre Leidenschaften, Ihre Träume, Ihre Gedichte, Ihre Kurzgeschichten oder was auch immer Ihnen einfällt in Form eines Artikels/einer Kurzgeschichte bei autoren-net.de. Werden auch Sie zum Autor. Registrieren Sie sich jetzt und fangen Sie an zu schreiben!


Kostenloser Generator für Werbebanner

Ich war die Tage auf der Suche nach einem Generator für Werbebanner, um Verweise auf meine (und auch andere interessante) Seiten zu erstellen. Hat mir aber alles nicht gefallen, da meist zwingend mit Backlinks versehen, nicht wirklich kostenlos oder auf Flash basierend. Außerdem fand ich meist die Bedienung oft kompliziert. Von daher dachte ich mir, dass es Bedarf für einen solchen Dienst geben könnte. Und ich habe flux einen solchen Bannergenerator programmiert und in der Version 0.9 unter http://cornfakes.net/ online gestellt. Auf der Domain hatte ich bisher ein Portal betrieben, was kaum Besucher hatte und von daher steht sie sowieso zur Verfügung.

Der RJS Bannergenerator hilft Ihnen online und kostenlos bei der Erstellung von einen Werbebanner für Ihre Website oder eine andere Ressource im WWW, auf die Sie von einer weiteren Webseite verweisen wollen?! Die Installation einer Software ist überflüssig, da der Code für den Werbebanner auf dem Webserver generiert wird. Dabei wird die Erstellung so einfach wie möglich gehalten, damit das Werbebanner in kürzester Zeit erstellt werden kann. Das Werbebanner muss nur mit wenigen Angaben versehen werden und kann auf Wunsch in der Farbe und Größe verändert werden. Auf die Verwendung proprietärer Techniken wie Flash wird bewusst verzichtet, um eine breite Unterstützung zu gewährleisten. Und Sie können Ihren Werbebanner frei, kostenlos und ohne Einschränkungen verwenden.
So einfach wird's gemacht
Füllen Sie einfach im Register Werbebanner generieren das Formular aus. Es werden folgende Angaben benötigt:
  1. Die Adresse, zu der verlinkt werden soll. Diese geben Sie als vollständigen URL (also mit http://...) an.
  2. Der Titel, der angezeigt werden soll. Das ist die Überschrift von dem Werbebanner. Die Länge der Überschrift sollte nicht zu groß sein. Sie ist rein technisch auf maximal 60 Zeichen beschränkt, aber das ist eigentlich schon viel zu lang.
  3. Der Text, der unterhalb der Überschrift angezeigt werden soll. Die Anzahl der Zeichen ist auf maximal 1000 Zeichen eingeschränkt.

Optional können Sie noch folgende Einstellungen vornehmen.

  1. Die Hintergrundfarbe für den Werbebanner. Vorgabe ist Weiß.
  2. Die Vordergrundfarbe für den Werbebanner. Vorgabe ist Schwarz.
  3. Haben Sie ein Logo? Dann können Sie die Adresse dafür angeben. Auch diese Adresse geben Sie als vollständigen URL (also mit http://...) an. Mit einem Schieberegler können Sie die Breite anpassen.
  4. Die Breite von dem Banner ist auf 128 Pixel voreingestellt. Mit einem Schieberegler können Sie die Breite zwischen 50 und 800 Pixeln verändern.

Über einen Button wird der Banner erstellt und sofort auf der Seite in einer Vorschau angezeigt. Ebenso sehen Sie den kompletten Quellcode für das WerbeEinstellungen vornehmener. Sie kopieren einfach den Bannercode in die Zwischenablage und fügen Einstellungen vornehmendann an einer beliebigen Stelle auf Ihrer Website ein. Er kann frei verwendet werden.

Hier sind ein paar Beispiele, was man damit machen kann:


































Donnerstag, 29. Dezember 2011

Browserstatistiken

Bin gerade über eine Statistik von Net Applications gestolpert, die den weltweiten Marktanteil verschiedener Browser von Mitte 2011 abbilden soll:

Microsoft Internet Explorer: 54,68%
Firefox: 21,67%
Chrome: 13,11%
Safari: 7,47%
Opera: 2,98%

Ich bin verblüfft. Gut - ich kann als Mathematiker gut nachvollziehen, wie man Statistiken fälschen - oder vornehmer "im gewünschten Sinn beeinflussen" kann. Und die Daten werden offen auf Grund der eigenen Webbrowser-Angabe erhoben und da zählen Opera-Browser ja oft als Internet Explorer. Aber dennoch - dass sich die Verteilung weltweit so extrem von der Verteilung in Deutschland unterscheiden soll, kann ich nicht glauben. In Deutschland ist ja Firefox unbestritten die Nummer 1 und auch Chrome hat den Internet Explorer nach verschiedenen Statistiken (wieder mit der Einschränkung, dass man eben Statistiken nie wirklich glauben darf) deutlich überholt. Und in den Auswertungen meiner Seiten liegt der IE (mit allen Versionen) unter 10%. Warum soll der IE weltweit noch so viele Anwender haben? Das kann nicht mit rechten Dingen zugehen.

Sonntag, 25. Dezember 2011

Wer wirklich wichtig ist ...

In der Steinzeit der Kommunikation war wichtig, wer sich ein Handy leisen konnte. Vor einigen Jahren habe ich gehört, dass der wichtig ist, der es sich leisten konnte, kein Handy zu haben. Der hatte wirklich geschafft. Stimmt wohl immer noch, aber wer heute wirklich wichtig ist kann es sich leisten auf Facebook und Co zu verzichten und auch Google keine Bedeutung zumessen zu können.

Das stelle ich mir wirklich unter Erfolg vor - kein Handy, geschweige denn Smartphone - haben zu müssen und von den (as)sozialen Netzwerken unabhängig zu sein. Aber dazu muss man leider wirklich reich und stark sein.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Neues freies Onlinevideo im Blog

Es ist mal wieder Zeit, ein weiteres freies Onlinevideo im Blog zu posten, das aus der Reihe von Videos stammt, die ich über die Jahre bei Video2Brain aufgenommen habe. Davon sind diverse Episoden als freie Schulungsvideos abrufbar.





Mehr dazu gibt es auf meiner Webseite unter www.rjs.de und immer wieder Zeit in meinem Blog.

Freitag, 9. Dezember 2011

Ich habe fertig

Die Aufnahmen für das JavaScript-Training sind im Kasten. Morgen fliege ich dann zurück nach Deutschland.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Schlossberg






Aufnahmestress hin oder her - heute scheint hier in Graz so schön die Sonne. Da musste ich einfach für eine Mittagspause mal aus dem Studio raus an die frische Luft. Und irgendwann muss ich ja auch meinen obligatorischen Spaziergang über den Schlossberg machen. Das habe ich jedes Mal mindestens 1x gemacht, wenn ich in Graz bei Video2Brain war. Und mit der Tradition wollte ich auch nicht brechen.



Mittwoch, 7. Dezember 2011

Vor der Kamera

Bei den Videotrainings wird ja mein Desktop aufgezeichnet und alles, was ich da so tue. Dazu erzähle ich. Wie bei einer Schulung, bei denen ich am Rechner sitze und die Teilnehmer meinen Bildschirm auf ihrem Monitor bzw. über einen Beamer an der Leinwand sehen.

Nur es gibt auch einen Part, an dem Trainer sich vor die Kamera stellen dürfen (müssen). Zu der Vorstellung von dem Training und sich selbst. Das läuft dann vor einem Bluescreen (der hier nur grün ist) ab. Gerade habe ich meine Session beendet. Ist immer wieder ungewohnt, obwohl ich das schon mehrfach gemacht habe. Aber so vor der Kamera zu agieren ist was ganz Eigenes.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Am Aufnehmen

Hab gestern schon kräftig mit den Aufnahmen angefangen. Interessanter Weise ging es von Anfang an recht locker von der Hand. Die letzten Male musste ich mich erst eine Weile "eingrooven".

Samstag, 3. Dezember 2011

Aufnahmen für ein neues Videotraining

Ich bin wieder einmal zu Gast bei Video2Brain in Graz, um ein neues Videotraining aufzunehmen. Genau genommen wird ein Videotraining von mir auf den neuen Stand gebracht - zu JavaScript. Die alte DVD war auch das erste Videotraining, dass ich bei Video2Brain je aufgenommen habe. Sie ist also etwas in die Jahre gekommen. Das war bisher kein Problem, denn bei JavaScript hatte sich lange nicht viel getan. Nur gerade im letzten Jahr eben doch. Das stetige Interesse an HTML5 und den neuen Rich Internet Applications sorgt bei den Leuten, die sich auskennen oder das machen wollen/müssen, für ein massives Interesse an zeitgemäßer JavaScript-Programmierung. Oder anders ausgedrückt - es passierte in den letzten Jahren gar nicht so viel bei JavaScript, aber die Art der Programmierung hat sich massiv weiter entwickelt. Und dem trage ich mit der Neueinspielung Rechnung. Dabei geht das Videotraining natürlich synchron mit meinem neuen JavaScript-Buch, das vor 5 Tagen erschienen ist. Und das ganz offiziell, denn es wird eine Koproduktion von Video2Brain und Addison-Wesley, wo das Buch herausgegeben wird.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Montag, 28. November 2011

Man könnte verzweifeln

Mir ist die Tage aufgefallen, dass auf 0,5-Liter-Flaschen Cola steht, dass die 500ml 2 Tassen mit 250ml entsprechen. Haben die Privatsender es mit ihrer Verdummungsgehirnwäsche wirklich so weit gebracht, dass man so etwas erklären muss?
500 ist 2 x 250?

Oh man :-(

Freitag, 25. November 2011

Europäischer Gerichtshof verbietet zentrales Filter- und Sperrsystem

Endlich mal eine gute Meldung aus Europa - der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die präventive Überwachung des gesamten Netzverkehrs durch einen Internetprovider verboten. Das hatten insbesondere Rechteinhaber gefordert, um illegale Downloads zu erschweren. Nach dem EuGH dürfen Zugangsanbieter nicht gezwungen werden, Datenübertragungen auf rechtswidrige Inhalte hin zu kontrollieren und zu filtern. Ein kleiner, aber wichtiger Sieg für die Informationsfreiheit gegen die zunehmende Überwachung und Zensur.

Donnerstag, 17. November 2011

Neuer Onlinekurs zu AJAX und jQuery

Seit heute halte ich wieder einen neuen Online-Kurs zu AJAX und jQuery bei akademie.de. Wer will, kann sich gerne noch anmelden.

Samstag, 12. November 2011

Zum Ende von Flash

Das hätte ich wirklich nicht erwartet. Zwar habe ich in allen Schulungen rund um Web-Technologien und die Zukunft im Web meine Einschätzung zum Besten gegeben, dass sich weder Silverlight noch JavaFX wirklich durchsetzen können, weil es durch die proprietären Techniken zu viele Probleme gibt und dass vor allen Dingen Flash bereits in Kürze mausetot sein wird. Letzteres vor allen Dingen wegen dem Gegenwind von Apple, der mehr als nur noch halbherzigen Unterstützung von Google und dem durch Flash blockierten Nachfolger AIR. Aber dass Flash jetzt so schnell und schlagartig von Abobe fallen gelassen wurde. Unglaublich. Ich habe ja gerne recht, aber wenn das so explosionsartig geht, erschrecke ich regelrecht.

Adobe will ganz offiziell kein Flash mehr für mobile Geräte entwickeln. Stattdessen wird voll auf HTML5 gesetzt. Das wurde gestern auf den Seiten von Adobe angekündigt. Und das ist letztendlich auch der Beginn vom Ende von Flash auf Desktop-Geräten.

Obwohl es viele Fans von Flash gibt, finde ich die Entwicklung gut. Natürlich wegen der unzähligen Sicherheitslücken, mit denen der Flash-Player die Internet-Gemeinde regelmäßig geglückt. Über den Nutzen von Flash und den zahllosen überflüssigen Gimmicks will ich gar nicht lästern. Aber dass es mehr in Richtung HTML5 geht, läuft auch genau in meine Arbeitskreise.

Sonntag, 6. November 2011

On the road again

Nachdem ich über den Sommer hauptsächlich an zwei neuen Büchern zu JavaScript (fertig - erscheint in 2 Wochen) und zu Java 7 (in Arbeit) geschrieben habe und dabei kaum raus musste, ist seit Oktober wieder die Jahresabschlussralley mit Schulungen (und mehr) angebrochen. War ich im Oktober dazu noch lokal im Rhein-Main-Gebiet unterwegs, verlagert sich das im November und Dezember wieder in größere Kreise. So wie es aussieht bis hin zu einem neuen Tripp nach Graz im Dezember. Das heißt - bis auf die Sache in Graz (Flugzeug) - Kilometer auf der Autobahn schrubben. Und aktuell mal wieder in Hotels etc. und aus dem Koffer leben.

Thematisch geht es hauptsächlich um Webprogrammierung (HTML5, JavaScript, AJAX, jQuery), aber auch Java sowie C# und .NET sind im Moment bei mir angesagt.

Mittwoch, 2. November 2011

Tatsch end trevel - für alle sichtbar ;-|

Wow - da hat die Bahn für viel Geld wieder einen tollen Marketingtitel für sein Onlinebuchungssystem gefunden und dann beschweren sich Querulanten, dass die gesamten Buchungsdaten der Kunden (mit Adresse und Kontodaten) für andere Besucher öffentlich sichtbar sind. Was soll diese Kleinkarriertheit? Dafür ist doch der Name so cool :-)

Samstag, 29. Oktober 2011

Die Welle baut sich auf - Google will das erste Geld

Da schau - kostenlos war vorgestern. Gestern wurden die Geldeintreiber in Stellung gebracht und nun geht es los. Google will die Nutzung der Maps-API nicht mehr uneingeschränkt kostenlos gestatten. Nur noch bei einer begrenzten Anzahl von täglichen Aufrufen in Seiten, die das API verwenden, und bei nicht gewinnorientierten und gemeinnützigen Organisationen (wer das ist, entscheidet Google!!) soll die Sache kostenlos bleiben.

Früher hatte man kostenlos Öllampen verschenkt und dann mit dem Öl Geld gemacht, später dann haben Dealer Neukunden angefixt und jetzt kommt halt so etwas. Erst nimmt man potentiellen Konkurrenzprodukten die Basis (wozu investieren, gibt es doch kostenlos bei Google) und wenn es keine Alternativen mehr gibt, wird langsam die Preisschraube eingeführt und dann angezogen. Schlau, aber vorhersehbar und nicht zuletzt von den großen Supermarktketten bekannt. Und Maps ist definitiv nur der Anfang. Ich prophezeie mal - da kommt die nächsten Jahre eine Monsterwelle auf das Internet zu.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Raus aus der EU

Die EU will Deutschland verklagen. Und zwar weil sie Kommunikationsdaten nicht (!!) lange genug speichert. Richtig - Deutschland soll nicht verklagt werden, weil Daten ohne Verdacht unzulässig gespeichert werden, sondern weil das zu wenig gemacht wird. Unglaublich :-(. Einzig logische Folge - raus aus der EU.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Rettungsschirm und Schuldenerlass

Wenn die Banken für den Rettungsschirm auf 50% ihren Schulden verzichten, dann dürfen sie das abschreiben. Und das senkt deren Steuer. Was nichts anderes bedeutet, dass der Steuerzahler dafür aufkommt. Warum redet davon keiner?

Freitag, 21. Oktober 2011

Tja, was mit Facebook machen?

Beruflich muss ich eigentlich in Fratzenbuch sein. Alleine um den Feind von innen zu beobachten.

Aber der Mist nervt. Da meldeste dich an und permanent bekommt man irgendwelche Leute aufgedrängt, mit denen man angeblich befreundet sein soll. Dazu spamt mich das Fratzenbuchsystem permanent mit Mail voll, dass ich irgendwas verpasst hätte. Nur weil ich einen Tag mich nicht angemeldet habe.

Soll ich nun meinen Account wirklich wieder stilllegen? Oder ertrage ich diesen Trash um live zu sehen, wie weit die Datenrechtsverletzungen und Verbrechen gegen die informelle Selbstbestimmung in Fratzenbuch gehen? Bin mir nicht sicher.

Montag, 10. Oktober 2011

Skandal um Bundestrojaner

Na so was - der Bundestrojaner spät Daten aus. Wer hätte das gedacht ;-)

Dass dieser Trojaner nach Angaben des CCC viel mehr kann als er eigentlich darf ist wohl das Problem. Ja, ja. Begehrlichkeiten entstehen schnell. Da schaut man sich halt einfach noch ein bisschen mehr um. Wenn man schon da ist. Und dann soll das Teil noch so schlecht gemacht sein, dass auch Fremde das Feature nutzen können. Wenn es schon auf Windows so frei rumliegt.

Wie wäre es mit Linux? ;-)

Samstag, 8. Oktober 2011

Und mal wieder ein neues Schulungsvideo

Der goldene Spätsommer ist wohl vorbei :-(

Also ist Zeit für Weiterbildung. Wie wäre es damit?





Das Onlinevideo stammt aus meiner Serie bei Video2Brain, die ich über die letzten Jahre aufgenommen habe. Davon sind diverse Episoden als freie Schulungsvideos abrufbar. Und wie immer der Hinweis - mehr dazu gibt es auf meiner Webseite unter www.rjs.de und die nächste Zeit in meinem Blog.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

The clone wars

Wegem dem Tot von Steve Jobs werden im Moment ja auf allen Sendern alte TV-Aufzeichnungen von seinen Präsentationen als auch die von seinen Nachfolgern gezeigt.

Ist irgend jemand aufgefallen, wie die alle Ihre Händen halten und auch sonst gestulieren?

Die Fingerspitzen meist zusammengelegt und dann mit ausladenden Gesten auf Details gezeigt.

Die gesamte Gestik ist austauschbar. Die machen das alle gleich. Und die gleiche Gestik habe ich damals bei der offiziellen Microsoft-Veranstaltung zur Vorstellung von Office 2003 in München gesehen. Bill Gates war aus USA weltweit live in alle Veranstaltungsorte zugeschaltet und hat genauso gestuliert. Und alle seine Kumpanen von Microsoft, die nach ihm dran waren, auch. Das war selbst den deutschen Microsoft-Vertretern so offensichtlich, dass sie das zur Sicherheit als kleinen Scherz thematisiert haben.

Sind das alles Clone oder haben die Ihre Präsentationstechniken alle in der gleiche Schule gelernt? Fürchterlich, welche Masken da aufgezogen werden. Wie Robboter.

Übrigens Mutti und andere Politiker stellen sich genauso hin, wenn die eine Präsentation halten. Mal drauf achten.

Quo vadis Apfel?

Ich kann die Apple-Anhänger nicht verstehen. Weder habe ich irgendein Verständnis für den religösen Hype, der um die Apfelprodukte und die Marke selbst gemacht wird, noch finde ich Design (was ja bei Äpfeln wohl das Hauptmerkmal ist) bei technischen Geräten in irgendeiner Form einen relevanten Fakt. Ich werde mir niemals ein technisches Gerät kaufen um irgend jemand damit zu beeindrucken. Ebenso geht mir die Zensur und Kontrollparanoia bei den gesamten Produkten ziemlich gegen den Strich.

Dessen ungeachtet war Steve Jobs einfach ein Genie. Ein echter Mastermind, den man nur respektieren kann. Wie es immer so schöne heisst - Jobs war ein Meister darin Produkte den Leuten zu verkaufen, von denen sie vorher nicht einmal gewusst haben, dass sie diese brauchen könnten. Und ohne ihn wird es Apple schwer haben. Man wird sehen, wo es mit Apple hingeht.

Freitag, 30. September 2011

Update auf Firefox 7

Da haben wir es - nachdem ich vor wenigen Tagen auf Firefox 5 umgestiegen war, bin ich jetzt von der neuen Version 7 (gab es eigentlich eine Version 6?) überrollt worden. Und da ich natürlich die neuen Versionen testen muss, damit ich darüber was sagen kann, habe ich sie installiert. Und die befürchteten Probleme sind da! Wichtige Add-ons funktionieren nicht mehr. Diese ultrakurzen Versionszyklen zwingen Entwickler von Add-ons zum Mitziehen. Und das können die meist nicht. Von daher wird Mozilla die Add-on-Szene kaputt machen. Und sich damit des wichtigsten Arguments für den Browser entledigen. Netscape hat es ja vorgemacht, wie man sein eigenes Produkt zerstört. Und Mozilla scheint sich ganz in diese Tradition seines Vorgängers stellen zu wollen.

Scheinbar hat der Lästerer von dem Beitrag auf ZD-Net aus dem März 2011 doch recht, wonach Firefox in 1 bis 2 Jahren verschwinden soll. Der Schreiber behauptete da allen Ernstes, dass es in Zukunft als relevante Browser nur noch Google Chrome und den Internet Explorer gibt. Ich fand das damals zum Brüllen und die Kommentare auf ZD-NET haben den Autor in der Luft zerrissen.

Mitterweile bin ich mir nicht mehr so sicher, wenn ich diese Versionspolitik sehe. Zwar macht Goolge auch so einen Mist mit den schnellen neuen Versionen, aber da spielen kompatible Add-ons ja keine relevante Rolle.

Dessen ungeachtet ist Firefox 7 aber ziemlich fix - das muss man zugeben.

Egal - ich kehre jetzt zu Opera als Standardbrowser zurück.

Aigner will das Recht zum Löschen von persönlichen Daten im Internet gesetzlich verankern

Das zielt explizit gegen Facebook. Bundesverbraucherschutzministerin Aigner will die persönlichen Daten insbesondere von Facebook-Nutzern (wobei das natürlich auch für andere SN gilt) besser schützen und möchte das Recht der Nutzer, selbst ins Internet gestellte Informationen endgültig zu löschen, als Gesetz festschreiben. Und das auf europäischer Ebene.

Im Grunde ein lobenswerter und ehrenwerter Versuch. Und in jedem Fall ein Ansatz, den ich unterstützen würde. Wenn er nicht vollkommen an der Wirklichkeit vorbei gehen würde und damit dem Datenschutz nur schadet. Wer etwas gut meint, aber schlecht macht, ist schlimmer und schädlicher als der, der von vorneherein schlechte Absichten hat.

Selbstverständlich vergisst das Internet nie etwas und selbst wenn man auf der kleinen Insel Europa etwas beschließt und gar Daten löschen lässt - was ist denn mit den USA? Oder China, Ländern in der 2., 3., 4. oder 5. Welt? Lächerlich. Ich könnte jetzt wieder lästern, dass Politiker das Internet einfach nicht kapieren. Aber so langsam kann ich es nicht mehr glauben, dass ihnnen oder ihren Beratern nicht irgendwann jemand das System erklärt hat.

Von daher kann es eigentlich nur Populismus und Aktionismus sein um zu zeigen, dass man "was tun will" - und damit seinen eigenen Stuhl sichert. Und solche dummen Aktionen nur zum eigenen Vorteil schaden der Sache.

Mittwoch, 28. September 2011

Schon wieder eine neue Version von Firefox

Und schon wieder eine neue Version von Firefox. Diese schnellen Versionswechsel machen einfach keinen Spaß mehr :-(

Samstag, 24. September 2011

Anit-Facebook gründen?

Je mehr ich über die neuen Fratzenbuch-Pläne erfahre, Kommentare lese und darüber nachdenke, desto mehr macht mir die Sache Angst, dass unser gesamtes zukünftige digital Leben von dieser Datenkrake abhängig ist. Ich denke ernsthaft darüber nach, ob es nicht langsam Zeit wird ein Anti-Facebook zu gründen, in denen sich Leute explizit darauf committen ihre Daten in FB nicht so freizugeben und Ihr Umfeld auf die Gefahren hinzuweisen.

Freitag, 23. September 2011

Jetzt rastet Facebook vollkommen aus

Wie weit soll man denn noch seine Identität diesem sozialen Spionagedienst überlassen? Die neusten Pläne von Fratzenbuch gehen soweit, dass man sie nicht einmal als Satire verstehen kann. 1984? Trueman Story? Brave new world? Da wurde wohl eine maximale persönliche Freiheit und Selbstbestimmung glorifiziert. ;-(

In Fratzenbuch soll ein jeder sein komplettes Lebensarchiv ablegen. Jede Kleinigkeit soll da gespeichert werden. Von der Geburt bis zur unter die Erde. Jede nichtssagende Information bis hin zu privatesten Informationen. Alle Fotos, alle angesehenen Videos, alle gelesenen Bücher, jedes Essen, jeder Waldlauf, ... Und das bei jedem Schritt, den man im Leben macht. Live und sofort online. Das fasst der Spionagedienst unter Timeline und Livestream. Und das soll automatisch dem digitalen Bekanntenkreis mitgeteilt werden. Auch dann, wenn die nicht bei Fratzenbuch sind.

Ich fasse es nicht. Nicht nur, weil das Ziel von Facebook ist, so viel Information wie möglich über seine Nutzer anzusammeln und diese kommerziell oder sonstwie auszubeuten und letztendlich das ganze öffentliche Leben der digitalen Weltgemeinschaft zu diktieren. Wie kann man nur als Anwender so eitel sein und solche Informationen veröffentlichen wollen?

Sonntag, 18. September 2011

Das nächste Schulungsvideo

Die Piraten haben gerade mit fast 9% den Berliner Landtag geentert. Ich will mich gar nicht dazu committen, ob ich das gut finde. Aber es zeigt, dass auch klassiche Politiker die neuen Medien endlich so wahrnehmen müssen, wie sie in der Wirklichkeit sind. Und nicht nur als nebulöse Bedrohung. Wenn Ihr das Medium Internet und die mobile Welt schon nicht kapiert - Ihr kapiert aber vielleicht, dass Ihr da 9% Wählerstimmen holen könntet, wenn Ihr es wenigstens versucht.

Ich möchte aber in dem Post vor allen Dingen wieder eines meiner Onlinevideos von Video2Brain bereitstellen. Es geht um den Weg vom Text zur Webseite.







Und wie immer der Hinweis - mehr dazu gibt es auf meiner Webseite unter www.rjs.de und die nächste Zeit in meinem Blog.

Freitag, 16. September 2011

Was wäre mir an einem Betriebssystem wichtig

Nach der Ankündigung von Windows 8 habe ich mal gegrübelt, was mir eigentlich wichtig wäre, wenn ich ein neues Betriebssystem charakterisieren wollte.

1. Es müsste schlank sein. Möglichst wenig Platz auf der Festplatte wegnehmen.
2. Es müsste stabil sein
3. Es dürfte sich in der Bedienung nicht von bestehenden Systemn unterscheiden. Auf keinen Fall ein neues Bedienkonzept. Hier hat mich das letzte Ubuntu-Update dermaßen verärgert, dass ich das nicht noch einmal brauche. Windows 8 geht da klar in eine Sackgasse
4. Es müsste ultraschnell starten. Maximal 5 Sekunden over all. Noch besser - sofort da. Das muss machbar sein
5. Es dürfte beim Beenden nicht noch ewige Nacharbeiten durchführen. Shutdown und fertig. Wie beim Lichtschalter
6. Es müsste schnell sein und auf alten Rechnern laufen. Also auch wenig RAM benötigen. 0,5 GByte RAM sollte maximal notwendig sein. Aber dennoch sollten auch große RAM verwaltet werden können. Also auf keinen Fall so eine Beschränkung auf 4 GByte oder so.
7. Unterstützung für mehrere Kerne ist klar

Tja - davon werde ich wohl in den kommenden Betriebssystemen nicht viel finden. Dafür aber viel Spielereien und Nogos für mich. Frage mich, was ich in Zukunft als OS verwenden werde?

Donnerstag, 15. September 2011

Petition Verbot der Vorratsdatenspeicherung

Ich traue Politikern nicht weiter als ich sie werfen kann. Und politische Gremien sind für mich auch keine wirkliche Option, um den Willen und die Rechte der Bürger zu unterstützen. Dennoch habe gerade die Petition zum Verbot der Vorratsdatenspeicherung unterzeichnet. Ich denke, dass man sich da unbedingt anschließen muss. Das Thema ist zu wichtig und die Angreifer auf die Freiheit und Demokratie haben sich schon zu sehr in Stellung gebracht.

Mittwoch, 14. September 2011

Warum ich keine Tatschscrins mag

Also ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen, dass ich auf einen Bildschirm drücken muss, wenn ich von einem Computer oder Handy was will. Ich mag diese Touchscreens einfach nicht. Dabei muss ich nicht einmal die grauenvoll fettverschmierten Oberflächen als schlimmstes NO-GO anführen. Es gibt zig andere Sachen, die mich an dem Bedienkonzept stören.

Vielleicht weil ich aus einer Generation komme, die als Kinder noch ein paar Dinge beigebracht bekamen:
- Man isst mit Messer und Gabel.
- Man zeigt nicht mit dem Finger auf andere Leute.
- Narrenhände beschmieren Bildschirme ;-) und Wände.
- Beim Lesen fährt man nicht mit dem Finger die Worte entlang.

Ok - Fastfood kann man mit der Hand essen, aber dennoch ...

Und ich hasse es, wenn ich was auf dem Bildschirm sehen will und mir meine eigene Hand im Weg ist.

Zudem ist es grauenvoll, wenn man mehrfach auf so ein blödes Symbol auf dem Bildschirm drücken muss, weil es beim ersten Mal nicht reagiert.

Und gerade beim Schreiben fehlt mir der Tastaturanschlag extrem.

Dazu kann man gerade auf einem Handy die kleinen Tasten und Symbole mit dicken Fingern nicht sicher bedienen.

Außerdem finde ich die Apple-Gestik auf den Touchscreens mit Wischen und Zweifingergymnastik einfach nur affig.

Meine Liste der Abneigungen gegen Touchscreens könnte noch erheblich verlängert werden.

Wenn ich jetzt höre, dass sich die Bedienoberfläche von dem neuen Windows 8 in Richtung von Bedienoberflächen von Handhelds und Smartphones entwickelt bin ich ziemlich sicher, dass ich wieder eine Windows-Version überspringen werde. Obwohl da eine Unterstützung für HTML5 und JavaScript zum Kern gehören soll und das geht ja voll in meine Baustelle.

Freitag, 9. September 2011

Vortrag auf der MobileTech Conference

Da schau. Auf der MobileTech Conference 2011 vom 12. und 14. September 2011 in der Rheingoldhalle in Mainz ist kurzfristig ein Speaker zu HTML5 und CSS3 ausgefallen. Ich springe am kommenden Montag für ihn ein.

Nicht schon wieder

Nein - nicht schon wieder. Da wird vermutlich in Berlin ein Anschlag verhindert und konservative Politiker nehmen das zum Anlass erneut die Vorratsdatenspeicherung zu fordern. Jedes Mal die gleichen paranoiden und aus meiner Sicht verfassungsfeindlichen, freiheitsbedrohenden Reaktionen. Hoffentlich hält unsere Gesellschaft diesen Angriffen stand.

Dienstag, 6. September 2011

Versionswahnsinn bei Browsern

Jetzt ist Google Chrome in der Version 13 - in Worten Dreizehn - erschienen. Und das erst wenige Wochen, nachdem die Version 12 veröffentlicht wurde. Auch Firefox schließt sich den ultrakurzen Versionszyklen an und versucht mit hohen Versionsnummern Dummbolzen und Laien zu beeindrucken. Haben die sie noch alle? Soll man denn seine Webapplikationen alle paar Wochen testen, ob die denn noch in den Updates laufen? Und wieso soll ich als Anwender alle paar Wochen eine Neuinstallation durchführen. Never touch a runing system ist wohl nicht mehr angesagt.
Jetzt bringt Chrome 13 eine Neuerung mit Namen Instant Pages. Wenn man bei Google nach einem Begriff sucht, lädt Chrome bereits die ersten Treffer im Hintergrund. Klickt man auf den Link, ist die Seite sofort da. Soweit so gut. Und was ist, wenn man keine Flatrate hat? Aber auch mit Flaterate kann ich es auf den Tod nicht leiden, wenn Programme permanent irgendwelches Zeug auf den Rechner schaufeln. Ich schaue mir den Kram an und wenn man das nicht deaktivieren kann, fliegt Chrome von meinem Rechner runter.

Und grundsätzlich werde ich wohl Opera wieder zu meinem Standardbrowser machen, denn dessen Versionszyklen sind nicht so extrem. Ich hoffe, die bleiben dabei.

Sonntag, 4. September 2011

Und wieder ein Schulungsvideo

Es ist absolutes Mistwetter draußen. Also kann man die Zeit nutzen und auf ein weiteres Schulungsvideo von mir verweisen. Geht um die Einbindung von JavaScripts in Webseiten.



Und wie immer der Hinweis - mehr dazu gibt es auf meiner Webseite unter www.rjs.de und die nächste Zeit in meinem Blog.

Freitag, 2. September 2011

Sicherheitslücke in Wikileaks gibt Informanten preis

Gar nicht gut. Informanten von Wikileaks wurden durch ein Datenleck im System enthüllt. Ob das Problem bei Wikileaks, bei der Presse oder dem deutschen Aussteiger und Openleaks-Gründer liegt, ist vollkommen egal. Die Vertrauensbasis ist zerstört und das wird nachhaltige Konsequenzen haben. Was Besseres kann den mächtigen Geheimniskrämern der Welt gar nicht passieren :-(.

Mittwoch, 31. August 2011

Was zur Hölle ist ein Ultrabook?

Und schon wieder gibt es eine neue Kategorie - Ultrabooks. Was zu Hölle soll das denn sein? Ich kann mir gerade merken, wie man ein Netbook von einem Notebook und die wiederrum von einem Tablet unter unterscheidet und jetzt kommt wieder was, was angeblich eine Revolution darstellt? Fehlt jetzt auch der Bildschirm oder was? Tablet kastriert einfach ein Notebook um die Tastatur und es bleibt nur ein Schirmschirm übrig. Naja - und da wäre es konsequent, den jetzt wegzulassen. Vielleicht nur eine Tastatur? Gäbe sicher noch interessante Ideen, mit denen man neue Kategorien aufbauen und Dummköpfen andrehen könnte.

Samstag, 27. August 2011

Telekom-Chef Sprachpanscher 2011

Ob die Mitglieder des Verein Deutsche Sprache mit der Telekom den schlimmsten Sprachpanscher fanden wage ich fast zu bezweifeln, wenn man die Konkurrenz um den Titel betrachtet. Aber den Falschen hat es sicher nicht erwischt. Das passt schon. Wer so dummdreiste und anbiedernde Flachsprüche wie "Weekend Flats", "Entertain Comfort“, "CombiCard Teens"“ oder "Extreme Playgrounds" als Produktbeschreibung ausdenkt, kann nur als rückständig und "uncool" bezeichnet werden. Dieses Marketing-Englisch geht sowas von am A... vorbei. Vollkommen überflüssig und nichtssagend.

Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar :-(

Oh man,

ich bin genervt von diesen Zensurmeldungen. Gleich ob von GEMA oder sonst einem Inhaltsverbieter. Und egal ob Musik, Videos, Filme oder was auch immer. Was soll denn der Quatsch? Über einen Proxy in den USA, Japan, China etc. kommt man ja doch ran. Nur ist die Verbindung meist langsam und es ist unbequem. Konsequenz - man wird dazu gedrängt illegale Raubkopien zu ziehen. Das ist irgendwo eine Anstiftung zu einer Straftat statt einer sinnvollen Wahrung von Rechten der Künstler.

Denn das Hauptproblem ist, dass die Zensurorganisationen nicht begreifen wollen, dass das Internet kein nationales Medium ist. Wenn die Inhalte in einem Land legal angeboten werden, kann es nicht sein, dass sie in einem anderen Land nicht verfügbar sind. Ich sehe es nicht ein warum ich diskriminiert werden soll, nur weil ich aus Deutschland komme. Denke da ist der Gesetzgeber gefordert, der solche Sperren endlich verbieten muss.

Mittwoch, 24. August 2011

Bundesregierung will einfachen und bequemen Internet-Handel verbieten

Ich habe gerade gehört, dass die Bundesregierung den einfachen, leichten und bequemen Internet-Handel verbieten will. Das hört sich erst wie ein Witz an, denn eigentlich sollte man meinen, dass die Föderung selbigens das wichtigste Ziel sei. Aber es ist kein Witz!

Wobei die Motivation eigentlich ehrenwert ist. Man möchte einen Schutz einrichten, damit Anwender nicht durch dubiose Geschäftemacher im Internet abgezockt werden. Insbesondere mit solchen Angeboten, bei denen es angeblich was umsonst gibt und hinterher die dicke Rechnung kommt. Es ist geplant, dass solche Geschäfte erschwert werden, weil die tatsächlichen Kosten nicht mehr im Kleingedruckten am Rand einer Webseite verschwinden dürfen und zudem erst der Klick auf einen Button mit der Kennzeichnung "Kostenpflichtige Bestellung" eine Vertrag bestätigt.

Soweit m.E. gar nicht falsch. Nur ich frage mich, ob man Dummheit per Gesetz verbieten kann? Ich beklage schon lange, dass das Internet kein Platz für unmündige Anwender ist. Seien es Kinder, seien es Erwachsene ohne das geringste Verständnis der Zusammenhänge. Wenn ein Erwachsener glaubt, dass es im Internet etwas umsonst gibt und er dazu aber seine persönlichen Daten angeben muss, dann hat derjenige nichts im Internet verloren. Wir bewegen uns mit diesem neuen Gesetzesvorschlag auf das Niveau der Amerikaner, bei denen auf einer Microwelle stehen muss, dass man die nicht zum Trocknen der Katze verwenden darf.

Außerdem ist auch dieser Button m.E. der falsche Weg um Rechtssicherheit zu bekommen. Alleine die Angabe von Adressdaten oder anderer persönlicher Daten kann niemals zu einem rechtskräftigen Vertrag führen. Zumindest muss die Beweislast im Streitfall beim Verkäufer/Anbieter liegen. Sonst ist Schindluder Tür und Tor geöffnet. Von daher sollte man schleunigst den Internet-Handel auf Zertifikate und digitale Signaturen oder eine schriftlich notwendige Bestätigung einer Identität umstellen und nur dann überhaupt einen Vertrag anerkennen. Auch wenn das erst einmal unbequem ist. Aber das wäre effektiv.

Montag, 22. August 2011

Besser im Schatten oder Trockenen bleiben

Was ein Sommer. Gestern sollte es 34 Grad werden und ich hab am Vormittag bei einem MTB-Rennen am Getränkestand meines Vereins geholfen (musste von der Leichtatletikabteilung besetzt werden). Natürlich in T-Shirt und kurzen Hosen. Dazu Sonnenbrille und natürlich die Regenjacke im Auto gelassen. Was war? Es war durch die Wolken so dunkel, dass ich wegen der Sonnenbrille nix gesehen hab, bei unwetterartigem Regen hat es so abgekühlt, dass wir uns unter unserem Pavillon den A... abgefroren haben und ich bin nach meiner Schicht auf dem Weg zum Auto total durchnässt worden. Toll! Am Nachmittag ist man dann in schwüler Hitze wieder eingegangen. Ne - das taugt im Moment nichts.

Dem restlichen Land dürfte es ähnlich gehen. Wie wäre es mit einem weiteren freien Onlinevideo aus meiner Serie bei Video2Brain? Kann man wahlweise im Trockenen oder Schatten ansehen ;-).



Und wie immer der Hinweis - mehr dazu gibt es auf meiner Webseite unter www.rjs.de immer wieder in meinem Blog.

Donnerstag, 11. August 2011

Datensicherung und Export in Eclipse

Und wieder gibt es ein Schulungsvideo hier im Blog.

Und wie immer der Hinweis - mehr dazu gibt es auf meiner Webseite unter www.rjs.de und die nächste Zeit in meinem Blog.

Montag, 8. August 2011

Sommer? Frage mich wo?



Bei den Wetteraussichten habe ich im Moment echt kein Problem an meinem neuen Buch zu JavaScript weiterzuarbeiten ;-(.

Sonntag, 7. August 2011

Neuer Zeitschriftenbeitrag zum GWT

In der Ausgabe 5.2011 vom Entwickler Magazin erscheint ein Beitrag von mir zum Google Web Toolkit.

Innenminister Friedrich fordert Ende der Anonymität im Internet.

Nicht schon wieder :-(. Als Reaktion auf die Anschläge in Norwegen fordert der Innenminister die Abschaffung der Anonymität im Internet.

Warum zur Hölle führt jeder Anschlag auf die Freiheit bei konservativen (und/oder unwissenden) Politikern dazu, dass sie die Freiheit abschaffen wollen? Woher nehmen diese Leute das Recht und die moralische Legitimation, eine Katastrophe für die Befriedigung ihrer paranoiden Angst vor der Freiheit der Gedanken zu missbrauchen? Norwegen hält sich in der Katastrophe bewundernswert (sogar die Politiker dort) und unsere Politiker haben - wie meist - nichts bessers zu tun als sich als Erfüllungsgehilfen der Attentäter, Terroristen und Verbrecher anzudienen. Und das unter dem Deckmantel der Legitimität. Das ist übelster Populismus.

Nun mache ich mir keine Sorgen, dass die Anonymität im Netz wirklich abgeschafft wird. Rein technisch und durch die Strukturen im Internet ist das gar nicht möglich. Wer wirklich anonym sein will, kann das jederzeit sein (unabhängig davon, dass Lisschen Müller vollkommen von Google & Co beim Surfen erfasst wird - mit Namen, Standort, EDV-Ausstattung, E-Mail, etc. und wahrscheinlich oft auch über die heimlich aktivierte Webcam).

Ich frage mich nur, was will unser IM mit solch einer vollkommen blödsinnigen Forderung erreichen? Ist er so uninformiert oder dumm, dass er wirklich glaubt, man können die Anonymität im Internet abschaffen? Dann ist das seines Amtes nicht angemessen und er sollte sich Berater suchen, die schon mal im Internet waren (soll es geben). Oder er versucht nur die Katastrophe in Norwegen zu missbrauchen, um seinen Stuhl zu sichern. Und das wäre typsich für einen P o l i t i k e r. Pfui.

Dienstag, 2. August 2011

Onlinevideo zu jQuery

Hier ist das dritte meiner Videos aus den Video2-Brain-Trainingspool. Dieses Mal zu den Voraussetzungen bei jQuery und dessen Zielen.






Mehr dazu gibt es auf meiner Webseite unter www.rjs.de und die nächste Zeit in meinem Blog.

Sonntag, 31. Juli 2011

On the road again

Nach ein paar Wochen, in denen ich Urlaub machen und in Ruhe an meinem Buch arbeiten konnte, geht es heute abend on the road again. Wieder mal nach München. Allerdings nur kurz. Halte da morgen eine 1-Tage-Einzelschulung zu jQuery.

Was mich dazu bringt, auf mein Buch jQuery - Das JavaScript-Framework für interaktives Design - ISBN: 978-3-8273-3072-7 - 496 Seiten- 1 CD, 1-farbig - € 34,80 [D] - Reihe: Open Source Library - Verlag: Addison-Wesley - Ralph Steyer hinzuweisen ;-).


Das Buch zu jQuery

Donnerstag, 28. Juli 2011

Onlinevideo zu Eclipse

Bei Video2Brain habe ich über die letzten Jahre zahlreiche Video-Training und Online-Training aufgenommen. Davon sind diverse Episoden als freie Schulungsvideos abrufbar. Ich habe ich jetzt entschlossen, diese regelmäßig in meinem Blog einzubauen. Hier ist das zweite dieser Videos. Es geht um Eclipse und die History






Mehr dazu gibt es auf meiner Webseite unter www.rjs.de und die nächste Zeit in meinem Blog.

Mittwoch, 27. Juli 2011

HTML5 2022 fertig?!

Die neueste HTML5-Spezifikation steht gerade als Arbeits- und Vorentwurf zur Prüfung bereit. Aber bis die endgültige Verabschiedung durch sein soll, werden die Jahre 2020 bis 2022 genannt. Zumindest ist das in Bezug auf die derzeitige Entwicklungsgeschwindigkeit von einigen Experten zu hören. Das steht voll im Widerspruch zu dem Hype, der gerade um HTML5 gemacht wird und mich auch schon bei ein paar Schulungen erwischt hat.

Theorie, Praxis, Hype, Prognosen. Frage mich, ob das je in Einklang zu bringen ist?

Montag, 25. Juli 2011

Freie Schulungsvideos

Bei Video2Brain habe ich über die letzten Jahre zahlreiche Video-Training und Online-Training aufgenommen. Davon sind diverse Episoden als freie Schulungsvideos abrufbar. Ich habe ich jetzt entschlossen, diese in meinem Blog immer wieder einzubauen. Hier ist das erste dieser Videos:


Mehr dazu gibt es auf meiner Webseite unter www.rjs.de und die nächste Zeit in meinem Blog.

Nach den Anschlägen in Oslo :-(

Ich bin immer noch fassungslos wegen den Anschlägen in Norwegen. Gerade in einem solchen Land, dass so offen ist. Und dann noch gezielt Kinder und Jugendliche als Ziel :-(.
Ich war schon oft da und liebe Skandinavien. Vielleicht bin ich auch deshalb echt betroffen.

Aber dass jetzt konservative Politiker in Deutschland erneut die Vorratsdatenspeicherung fordern ist unglaublich. In Norwegen gibt es diese! Und nichts konnte damit verhindert werden!

Sonntag, 24. Juli 2011

Krass - was man mittlerweile alles preisgibt

Irgendwie bin ich ziemlich hin- und her gerissen zwischen dem Schutz meiner Privatsphäre und Datenschutz auf der einen Seite und der Notwendigkeit von Social Media Marketing auf der anderen Seite.

Ich bin ja massiv für Datenschutz und dafür, dass nur man selbst das Recht an den eigenen Daten hat. Auf der anderen Seite muss jemand mit meinem Job unbedingt im Netz zu finden sein. Ich schreibe seit jetzt 16 Jahren Computerbücher zu Internet-Themen und halte genauso lange Schulungen in dem Umfeld. Von daher war und bin ich an der vordersten Front im Web. Auch wenn ich mehr die technischen Seiten behandele und Web 2.0 als technische Entwicklung sehe, berühren mich die Entwicklungen im Userverhalten schon. Gerade mit meiner Ausrichtung kann ich mich Facebook, Google+, XING, LinkedIn, WKW oder was auch immer nicht verweigern. Blogs und Twitter schon gar nicht. Ich will und muss ja gefunden werden. Auch kann es nicht sein, dass meine Leser, Schulungsteilnehmer oder Studenten im Web mit Dingen umgehen, die wichtig sind und ich gar nicht kenne. Und ich muss die Entwicklungen erst Recht wegen meiner kritischen Einstellung von Innnen heraus beobachten, um ggf. zu wissen, wogegen ich agieren muss.

Nur bin ich gestern mal wieder fast vom Stuhl gefallen als ich in Google+ einer Lokalisierung mit einer App zugestimmt habe, obwohl ich sowas im Grunde schon wusste. Aber wenn es einen selbst betrifft, ist das eindrucksvoller. Ich bin von meinem Büro aus online gewesen und ohne dass ich eine Ortsangabe selbst eingetragen habe, wurde ich sowohl im Ort als auch der Straße!!! lokalisiert. Selbst wenn sich Google+ in der Hausnummer minimal geirrt hat (das Haus gegenüber wurde ermittelt - immerhin 8 Meter weg), bin ich richtig schockiert gewesen. Was bedeutet das konkret? Du bist grundsätzlich im Web bis in dein Wohnzimmer zu verfolgen. Schutzmaßnahmen im Browser sind in keiner Weise ausreichend. Hide-my-Ass ist wohl demnächst absolute Pflicht. Ich muss auf jeden Fall testen, ob die App mich dann immer noch so genau lokalisiert. Ich fasse es wirklich nicht.

Autorenseite unter Amazon

Als Reaktion auf den letzten Autorentag bei meinem Verlag Pearson in München habe ich mir eine Autorenseite bei Amazon eingerichtet.

Samstag, 23. Juli 2011

Google+

Jetzt bin ich auch drin. Mal sehen, ob Google+ genauso mies die Daten ihrer Mitglieder missbraucht wie Facebook. Aber ich bin - trotz meiner grundsätzlichen Skepsis gegen Google - ganz optimistisch, dass Google+ den Datenschutz besser einhält und zudem rundrum besser als Fratzenbuch ist.

Dennoch werde ich in Fratzenbuch mehr aktiv werden. Es ist halt im Moment ein Medium, in dem man viele Leute erreicht.

Montag, 18. Juli 2011

Crash-Online-Workshop AJAX und jQuery - Programmieren fürs Web 2.0!

Ich halte mal weider einen Crash-Workshop zu AJAX und jQuery bei adademie.de


http://www.akademie.de/programmierung-administration/html-und-css/workshops/ajax.html


Kurzinfo

Moderne Websites kommen ohne "Rich Internet Applications" heute nicht mehr aus: superschnelle Webanwendungen, die ohne lange Wartezeiten auch auf komplexe Aktionen der Besucher reagieren. Wie Sie solche Web 2.0-Anwendungen mit AJAX und jQuery effizient programmieren zeigt Ihnen Ralph Steyer in diesem Crash-Workshop.

Mit AJAX (=Asynchrones JavaScript und XML) ist es seit 2005 möglich, Teile einer Webseite auszutauschen, ohne die gesamte Seite vollständig neu laden zu müssen. Dadurch werden Webanwendungen extrem beschleunigt. Lange Wartezeiten bei einfachen Änderungen der Webseite gehören der Vergangenheit an und es sind interaktive Anwendungen möglich, die sich für die Nutzer wie Desktop-Anwendungen anfühlen: die Basis des Web 2.0.

Die zweite Basis moderner RIAs sind Frameworks wie jQuery, die die Programmierer bei der Erstellung von modernen Webapplikationen unterstützen. Denn es ist wenig sinnvoll, moderne Webanwendungen mit ihrer Vielzahl von Features noch komplett von Hand zu programmieren.

jQuery ist das populärste Framework zur Erstellung speziell von AJAX-Applikationen und ganz allgemein modernen Webapplikationen auf Basis von JavaScript. Denn jQuery ist ein freies, umfangreiches und erprobtes Framework das sich zudem nahtlos in viele Web-Plattformen großer Industrieanbieter integriert (so verwendet beispielsweise Microsoft jQuery in der Entwicklungsumgebung "Visual Studio" und Nokia in ihrer "Web-Runtime-Plattform".)

Dieser Online-Workshop bietet Ihnen einen schnellen und fundierten Einstieg in die Programmierung fürs Web 2.0 mit AJAX und jQuery. Mit vielen praktischen Beispielen und Übungen führt Ralph Steyer Sie

vom Schnelleinstieg ins "Prinzip AJAX"

über die Kerntechniken von AJAX: (X)HTML, Style Sheets, DHTML und JavaScript

bis zur Programmierung anspruchsvoller AJAX-Applikationen

Am Ende des Workshops kennen Sie außerdem die wesentlichen Möglichkeiten jQuery für Ihre eigenen Webapplikationen zu nutzen: von einfachen Webseiten, die um einzelne Effekte aufgewertet werden sollen, bis hin zu komplexen RIAS.

Weitere Workshops zum Thema Websites programmieren

Start: 26.07.2011

Ende: 22.08.2011

Dauer: 4 Wochen

Teilnahmegebühr: 345,00 €

für akademie.de-Mitglieder: 295,00 €

Alle (genannten) Preise enthalten 19% MwSt.

Freitag, 15. Juli 2011

Warum nicht XFCE? Sieht gut aus.

Die neuen Fenstermanager unter Linux im Allgemeinen und Ubuntu im Besonderen haben mich ziemlich frustriert. Ich merke, dass ich mehr und mehr wieder unter Windows 7 arbeite. Das kann es nicht sein. Ich bin nicht vor 12 Jahren weitgehend umgestiegen, um mich von Spielzeugoberflächen wieder auf ein System zurückzwingen zu lassen, dass ich eigentlich nicht mag.

Aber Unity ist einfach eine Katastrophe, GNOME 4 nicht besser und selbst die KDE 4 macht nicht wirklich Spass. Bezahlt jemand die Leute, damit Linux-Fans wieder zu Windows wechseln oder warum füllen sich diese Oberflächen mit überflüssigem buntem Mist und Bedienstrukturen, die man von MAC-Oberflächen und teils Windoof fürchtet?

Jetzt bin ich bei XFCE gelandet und hier scheint die Welt noch in Ordnung. Klare Strukturen, direkte Zugriffe auf alle Dateipfade und Ressourcen, verständliche Einstellungsmöglichkeiten, etc. Das ist wenigstens ein Fenstermanager, der nicht auf DAUs zielt und weiter eine direkte Kontrolle des Rechners gestattet. Wenn mich nicht interessiert, wo sich Dateien und Ressourcen befinden, nehme ich Windoof oder trete gar der Apple-Religionsgemeinschaft bei. Aber dazu verwende ich nicht Linux!

Dienstag, 12. Juli 2011

Vorratsdatenspeicherung wegen Film- und Musikdownloads ;-(

Die Musik- und Filmindustrie hat sie nicht mehr alle. Die fordern doch allen Ernstes eine Vorratsdatenspeicherung, um gegen Copyright-Verstöße vorzugehen. Es gibt sogar Forderungen an die Telekommunikationsanbieter, Verbindungsdaten im Kampf gegen Copyright-Sünder 24 Monate vorzuhalten.

Ja geht es noch? Ich bin in jedem Fall gegen Vorratsdatenspeicherung, aber bisher ging es um Fälle, in denen Leib und Leben von Personen oder der Staat als solches extrem gefährdet war. Und nun die Forderung Grundrechte auszusetzen, weil ein in veralteten Strukturen verhafteter Industriezweig kein Geld mehr verdient. Ob man diese Leute nicht wegen grundgesetzgefährdender Aktivitäten einbuchten kann?

Montag, 20. Juni 2011

Na toll - es gibt weitere Internet-Adressen

Nun es es amtlich - die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) gestattet neue Internet-Adressen fast ohne verbindliche Strukturen. Die Top-Level-Domains lassen sich in Zukunft genauso frei wie die untergeordnete Level wählen.

Im Extremfall ist damit sogar eine einstellige Domain (nur Top-Level) möglich.

Hört sich ja ganz gut an, ist aber meines Erachtens nicht weiter als eine Gelddruckmaschine. Mit Luft wird Geld gemacht.

Denn zum Einen sind die neuen Endungen sauteuer - allein die Bewerbungsgebühr beträgt angeblich 185.000 Dollar. Die ICANN will die Bewerber genau prüfen (was auch immer das heißt), zudem gibt es strikte Markenschutzregeln. Im Klartext - die ICANN hofft wohl, dass auf einen Top-Level möglichst viele Bewerber kommen, sie einem das Recht einräumt und von den anderen die Millionen für die reine Bewerbung einsackt.

Und was wird zusätzlich der Fall sein? Wie schon bei den Leveln info, name, etc werden sich Firmen und andere potente Organisationen einfach alle verfügbaren Varianten von einem Bezeichner und jetzt halt auch Top-Level sichern, da dann ja die Anwender gar keinen Leitfaden mehr haben, was Sie für eine Internet-Adresse eingeben sollen. Und letztendlich stärkt dieser Wirrwar weiter die Macht von Suchmaschinen (also Google und Microsoft). Nicht gut - gar nicht.

Samstag, 18. Juni 2011

Zurück von der Web-Programmierungsschulung in Düsseldorf

Im Moment reise ich beruflich ziemlich viel durch die Gegend. In kurzer Zeit Süd-Schwarzwald, Münster, München, Vorarlberg und jetzt Düsseldorf. Meine Schulungs- und Beratungstätigkeiten haben sich fast schleichend aus dem Rhein-Main-Gebiet in entferntere Regionen verlagert. Zwar habe ich auch noch meine Maßnahmen hier in der Gegend, aber im Gegensatz zu früheren Jahren kommen immer mehr Anfragen von weiter her. Das hat schon letztes Jahr begonnen, aber da ist mir das gar nicht aufgefallen, weil ich schon immer hin und wieder weiter unterwegs war. Aber mittlerweile kommt das ziemlich Dicke. Das will ich nicht als Beschwerde verstehen, denn es ist ja auch interessant. Nur geht mir die viele Autofahrerei auf den Keks (wobei ich zumindest dazu komme, viele Hörbücher zu hören) und regelmäßige Termine wie die Band oder das Leichtathletiktraining leiden.

Zudem kristalisiert sich bei den Themen eindeutig ein Trend heraus, der auch die Sache in Düsseldorf getroffen hat. Web-Programmierung. Mehr und mehr. Vor allen Dingen heizt HTML5 die Nachfrage an. Und das, obwohl es im Moment weder vernünftig in den Browsern unterstützt wird (es gibt etwa mit den neuen Formularelementtypen eher Schwierigketen, da die Browser da extrem uneinheitlich reagieren) noch einen sichtbaren Nutzen in der Darstellung (nur halt in der Semantik für Suchmaschinen und Co) hat. Aber irgendwie scheinen viele Leute über das Schlagwort ein Interesse daran zu haben, obwohl HTML5 nach offiziellen Prognosen vom W3C erst 2014 echte Relevanz haben soll. Egal - ich verarbeite das Thema auch jetzt schon in meinem neuen JavaScript-Buch, das ich über den Sommer schreibe.

Das zweite Schlagwort, das im Moment die Nachfrage nach Schulungen im Web-Programmierungsumfeld anheizt, ist jQuery. Dazu habe ich nicht nur meinen Lehrauftrag an der Hochschule RheinMain erhalten, sondern das durchzieht eigentlich auch alle anderen Schulungen der letzten Monate, die sich um Web-Programmierung drehen. Und da bin ich mit meinem brandneuen Buch jQuery - Das JavaScript-Framework für interaktives Design - ISBN: 978-3-8273-3072-7 - 496 Seiten- 1 CD, 1-farbig - € 34,80 [D] - Reihe: Open Source Library - Verlag: Addison-Wesley - Ralph Steyer ja auch sehr gut positioniert.



Das Buch zu jQuery



Was mir noch aufgefallen ist, ist die Professionalität der Teilnehmer an den Schulungen in der letzten Zeit. Waren es früher eher Teilnehmer, die vielleicht ein bisschen HTML und CSS konnten und oft noch nie programmiert hatten, ist es im Moment so, dass es überwiegend gestandene J2EE- und .NET-Programmierer mit langjähriger Praxiserfahrung (oft auch schon in der Web-Programmierung) sind. Damit ist das Level solcher Schulungen oft auch auf ein Niveau gehoben, das einer Spezialschulung in J2EE oder so entspricht. Was die Folge hat, dass man auch für eine JavaScript- oder HTML5-Schulung in Java und .NET professionell fit sein muss, um dem Teilnehmern gegenüber gewapnet zu sein. "Nur" Erfahrung mit HTML, CSS, XML und JavaScript reicht definitiv nicht mehr. Was mir recht ist, denn das reduziert die Konkurrenz.

Freitag, 10. Juni 2011

Autorentreff in München + Trip nach Österreich

Gestern war ich auf dem Sommerfest von meinem Verlag Pearson (zu dem gehört Addison-Wesley, aber auch Markt+Technik). Die letzten Jahre gab es immer einen Autorenabend auf der Cebit, aber da er diese Jahr ausgefallen ist, bin ich halt mal nach München runter.

Erst gab es ein paar Vorträge, dann was zu Grillen. Wichtiger ist jedoch wie immer das Soziale. Man trifft bei so Veranstaltungen alle paar Monate die Kollegen und Partner aus der Branche und bekommt mit, was es so Neues gibt.

Wobei wenige Altbekannte da waren. Dafür ein paar interessante neue Bekanntschaften gemacht. Untert anderem habe ich festgestellt, dass ein anderer Autor (auch aus Mainz) genau wie ich einen Lehrauftrag an der Hochschule RheinMain hat (als Fotograf). Und es kommt noch doller - sogar im gleichen Studiengang. Er hat die gleichen Studenten wie ich. Bei ihm kommen die hin, die sich für den kreativen Weg entscheiden, zu mir diejenigen mit IT-Schwerpunkt.

Die Welt ist klein (was ich aber bei der vielen Fahrei nicht glauben will). Denn am späteren Abend bin ich gleich weiter nach Vorarlberg (Österreich). Ich konnte da für heute einen Termin hinlegen und so die Fahrerei verbinden. Musste von München nur etwas über 200 Kilometer nach Westen. Ist dennoch ne ziemliche Tour für zwei Tage.

Freitag, 3. Juni 2011

Sony, Google und was noch?

Schon wieder wurde Sony gehackt. Und kurz davor Google. Ich frage mich, welche Netze denn überhaupt noch sicher sind, wenn es selbst die Firmen mit EDV-Kernkompentenz nicht schaffen, die Hacker draußen zu halten? Wie sollen dann solche Amateuere wie Banken oder staatliche Einrichtungen eine Chance haben? Ich fürchte, dass in allen interessanten Systemen bereits Schläfer infiltriert sind.

Montag, 30. Mai 2011

Kinder und Internet - Vorsicht

Ich habe gerade meine Kidds mit einem Schulfreund in die Schule gefahren. Die Diskussionen im Auto machen mir Angst. Von wegen - "da gibt es eine Seite, da kann man alle aktuellen Filme umsonst sehen" oder "Da suchst du in Google ... und dann gibt es das Spiel kostenlos zum Download ...". Die Themen kommen die letzten Monate immer mehr auf den Tisch, was sicher auch durch die Gruppendynamiken in der Schule gefördert wird.

Es ist fatal, das ganz junge Kidds schon die Möglichkeiten im Internet kennen, aber nicht die Fallen und Gefahren oder sie nicht einschätzen können. Gerade Letzteres ist ein Problem, dem auch Warnungen und Hinweise durch Eltern und Lehrer nicht entgegen wirken können. Wenn die überhaupt selbst eine Ahnung haben. Ich bin nun selbst an der vordersten Front im Internet, was die technische Entwicklung angeht, aber auch die Sicherheit und die allgemeinen Trends sind Gebiete, mit denen ich seit gut 15 - 20 Jahren mein Geld verdiene. Und ich denke, dass ich mich viel um meine Kidds kümmere, sie nur begleitet ins Internet lasse und von daher sie schützen kann. Ebenso habe ich sie seit Jahren vorsichtig und stark dosiert mit dem Computer und dem Internet vertraut gemacht.

Und dennoch - die permanente Gefahr im Internet für unmündige Kidds (und teilweise auch Erwachsene) finde ich besorgniseregend. Denn die Dynamik der unerfahrenen Neugier lässt alle Vorsicht vergessen.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Erste Erfahrungen mit Ubuntu 11

Ich habe jetzt einige Tage Erfahrungen mit Ubuntu 11 gemacht und bin das erste Mal von einer neuen Version eines Linux-Systems nicht begeistert. Gut - der größte Teil meines Entsetzens kam von dieser grauenvollen und unausgereiften Spielzeugoberfläche namens Unity. Aber auch nachdem ich auf Gnome in der Version 3 umgestiegen bin, wurde die Sache nur wenig besser. Die Version 3 von Gnome ist gegenüber der Vorgängerversion 2 ein Riesenrückschritt und total unflexibel. Außerdem habe ich Probleme mit meinen Zweitmonitor, der vorher (und - peinlich zu sagen - selbst unter Windows) problemlos funktioniert. Ich gehe mal auf die Suche nach einem vernünftigen alternativen Desktop. Da soll z.B. Enlightenment ganz brauchbar sein. Und wenn das nichts taugt, kann ich ja wieder zurück zur KDE gehen. Damit habe ich früher auch gerne gearbeitet. Ich hoffe, die hat sich nicht auch so verschlechtert wie Gnome.

Facebook gab zig Jahre Unbefugten Zugang zu Nutzerprofilen

Oh welch ein Aufschrei: "Facebook gab seit 2007 Unbefugten (Werbekunden!!!) Zugang zu Profilen von Facebook-Anwendern". Diese konnten unter anderem Fotos, Namen und Adressdaten ansehen oder Chats mitlesen. Dieses Datenleck hat Symantec jetzt rausgefunden und öffentlich gemacht. Nur - das war gar kein Datenleck bzw. eine Datenlücke bei Facebook - das ist deren Geschäftsmodell! Und ein Schelm wer mehr dahinter vermutet, dass es gerade Werbekunden waren, die an diese Daten gekommen sind.

Montag, 9. Mai 2011

Volkszählung 2011

Irgendwie regen sich mir zu wenige Leute wegen der Volkszählung (oder dreist Zensus 2011 genannt) auf! Meine Güte - denkt den jeder bei Big Brother nur noch an das Unterschichten-TV? Diese Ausfragerei ist ein weiterer Sargnagel der informationellen Selbstbestimmung, der persönlilchen Freiheit. Ich habe keine Lust mich ausfragen und in Schubladen stecken zu lassen. Schon jetzt wissen mir zu viele staatliche Stellen, Firmen, assoziale Netzwerke und andere "wasauchimmer" über mich Bescheid. Was ich bewusst und gewollt nach außen gebe, das kann und soll auch zur Kenntnis genommen werden (sonst würde ich nicht bloggen). Auch gewisse Informationen in Hinsicht auf staatliche Notwendigkeiten (Wohnort, finanzamtliche Infos, ...) muss und kann ich gegenüber den legitimierten Stellen akzeptieren. Aber alles andere geht niemanden etwas an!

Freitag, 6. Mai 2011

Neuer Onlinesprachkurs Latein

Unter http://lms.cspcampus.de/goto_cspcampus_cat_164.html steht eine Demoversion von einem neuen Onlinesprachkurs in Latein zur Verfügung. Der vollständige Kurs ist noch in Arbeite. Anregungen zur Verbesserung sind willkommen.

jQuery geht in die Version 1.6

Am 04.Mai 2011 ist die Version 1.6 von dem jQuery-Framework offiziell erschienen. Der Download steht unter http://docs.jquery.com/Downloading_jQuery zur Verfügung. Bemerkenswert ist der ziemlich schnelle Versionszyklus, denn die Version 1.5 ist erst im Januar 2011 veröffentlicht worden.

Die neue Version habe ich glücklicher Weise noch mitbekommen, denn so konnte ich in mein neues Buch zu jQuery noch die Neuerungen berücksichtigen und bin brandaktuell, wenn das Buch Ende des Monats erscheint.


jQuery -  Das neue JavaScript-Framework für interaktives Design

Sonntag, 1. Mai 2011

Umstieg auf Ubuntu 11.04

Hab gerade mein Ubuntu auf die neue Version 11.04 upgedated. Technisch ging es wie üblich problemlos. Nur bin ich von der neuen Oberfläche entsetzt. Was soll denn der Mist mit dem Starter? Und wo sind die bisherigen Menüstrukturen? Auch finde ich es fürchterlich, dass sich Menüs immer wieder ausblenden, wenn der Mauszeiger aus deren Bereich verschwindet. Das erinnert mich an die fürchterliche Windows-Bedienung. Ich hoffe mal, dass ich die Oberfläche wieder so konfigurieren kann, wie sie bisher war. Und dass die technischen Neuerungen im Hintergrund den Umstieg rechtfertigen. Denn wirklich - so entsetzt war ich noch nie von einer neuen Linux-Version :-(

EDIT: Ich habe jetzt raus, dass Ubuntu 11.04 statt mit Gnome 3 in der Standardeinstellung mit einer Bedieneroberfläche namens Unity daher kommt. Diesen Mist tausche ich sofort durch Gnome aus und dann sollte es wieder zu arbeiten gehen. Warum zur Hölle hat man sich bei Ubuntu für so eine Windows/Mac-artige Spielzeugoberfläche entschieden? Wollen die Linux-Fans explizit vergraulen?

EDIT 2: So - bin jetzt auf Gnome 3 umgestiegen. Die Sache war aufwändiger als ich gedacht habe und von Linux gewohnt bin :-(

Ne - auch Gnome 3 finde ich nicht wirklich gut. Das wird bei den Linux-Oberfläche immer mehr zu Clones der Mac/Windows-Welt. Mit Gnome 2 war ich wirklich zufrieden, aber die neuen Bedienungstrukturen sind gar nicht mein Ding. Vielleicht gewöhne ich mich noch dran, aber erstmal bin ich frustriert. Nicht immer wird in einer neuen Programmversion alles besser. Oder anders - mir geht es hier wie unter MS Office - das ist m.E. von der Bedienbarkeit auch immer schlechter und unlogischer geworden. Und diesem Trend folgen nun immer mehr Anwendungen unter Linux. Nicht gut, nicht gut ...

Mittwoch, 27. April 2011

Wir wollen doch nur spielen - wozu nennt sich das Teil denn auch Playstation?

Na toll - über eine Attacke auf das Playstation-Netzwerk haben Hacker angeblich Millionen von Sony-Kundendaten gestohlen. Nicht nur Namen und Adressdaten, sondern auch zugehörige Kreditkartennummern und Passwörter. Da werden sich aber einige die nächsten Monate über ungewöhnliche Abbuchungen freuen. Weltweit seien mehr als 75 Millionen Nutzer des Playstation Network und des Video- und Musikservices Qriocity betroffen.

Diese Attacke erklärt auch, warum Sony die Dienste vor einer Woche ohne Erklärungen offline gesetzt hatte.

Vermutungen über die Hintergründe gehen aber - neben der Ausnutzung der Kreditkarten - auch Richtung Racheakt. Denn Sony hatt einen Playstation-Hacker verklagt, der den Schutzmechanismus der Konsole geknackt und die Anleitung dazu im Internet veröffentlicht hatte.

Wie dem auch sei - es ist peinlich, dass ein Unternehmen wie Sony seine Kundendaten so wenig schützt oder schützen kann. Und es zeigt, dass gerade die Communities, die sich per Internet der Unterhaltung und sozialen Kommunikation widmen, unsicher sind. Und gerade DAUs und Kinder sind hier ja besonders aktiv. Gefährlich, gefährlich ...

Donnerstag, 21. April 2011

Rheinfall






Komm gerade von einer Webschulung zurück. Und zwar im südlichsten Schwarzwald wenige Meter weg von der Schweizer Grenze kurz vor Schaffhausen. Bin zwar nur zwei Tage da gewesen, aber das war irgendwie fast wie Urlaub. War super Wetter und für die Jahreszeit ungewöhnlich warm. Das habe ich am 1. Tag nach der Schulung ausgenutzt und bin nochmal an den Rheinfall bei Schaffhausen gefahren. Und dabei bin ich das erste Mal überhaupt an einer Grenze von Zöllnern rausgewunken worden. Es war auch nicht schlimm (die Zöllner waren richtig freundlich), aber ich wusste gar nicht, dass in Mitteleuropa überhaupt noch kontrolliert wird. Dafür hat sich das Tanken in der Schweiz gelohnt. War gut 15 Cent billiger als auf der deutschen Seite der Grenze.

Samstag, 16. April 2011

Zurück aus dem Microsoft-Universum

Die ganze letzte Woche habe ich mal wieder eine Schulung in C# mit dem Visual Studio (erstmals in der Version 2010) gehalten. Ist immer wieder spannend, wenn man so einen längeren Zeitraum einen tiefen Blick in das Universum von .NET wirft. Wären da nicht die ständigen - m.E. künstlichen - kleinen Syntax-Unterschiede könnte man meinen, dass man einfach eine Java-Schulung halten würde.

Aber in der Tat habe ich mich während der Woche überzeugt so einige Erweiterungen in dem Java-Klon sogar als ganz brauchbar zum empfinden. Obwohl die meisten Erweiterungen - insbesondere in der neuen Version 4 von .NET - meines Erachtens den vollkommen falschen Weg gehen, indem sie bereits vorhandene Features nur um eine neue optionale Syntaxstruktur aufbauschen. Statt damit einfachere und besser wartbare Codestrukturen zu erzwingen, soll wohl jeder Programmierer seine individuellen Befindlichkeiten verwirklichen können. Ein Horror für Projektleiter, die auf wartbaren Code achten müssen.

Egal - sollte ich nur für Windows programmieren, wäre C# durchaus eine Alternative, zumal das Visual Studio auch gar nicht so schlecht ist. Kommt zwar nicht an Eclipse ran, aber die Mausschubserei zur Erstellung einer Oberfläche hat auch was. Bin sogar am überlegen, ob ich eine aktuell Anfrage zu einer VB.NET-Schulung annehme. Obwohl ich mich da wirklich überwinden müsste, dieses krude Zeug anzufassen.

Sonntag, 3. April 2011

BigBrotherAwards 2011 vergeben

Die schlimmsten Datenverbrecher wurden wieder ausgezeichnet. Im Detail sind das u.a.
- Facebook (na klar - schlimmer geht's nimmer),
- die Zensuskommission für die als „Zensus2011“ verharmlosend bezeichnete Vollerfassung der Bevölkerung Deutschlands,
- die Modemarke Peuterey, weil sie Kleidung mit versteckten RFID-Chip in Verkehr bringt und
- Apple, da sie durch Ihre Geschäftsbedingungen ihre Kunden in Geiselhaft nimmt (die Kunden bei einem iPhone haben quasi keine Wahl, den auf 117 iPhone-Display-Seiten versteckten Datenschutzbedingungen zuzustimmen, denn sonst könnten sie ihr Gerät maximal zum Telefonieren nutzen - und damit erlauben sie die vollständige Überwachung ihres Standorts und die Weitergabe an Werbeunternehmen).

Freitag, 1. April 2011

Der E-Postbrief - eine Erfolgsstory - BRÜLL

Gerade in einer Zeitung eine doppelseitige Anzeige der Post gelesen, dass der E-Postbrief eine Erfolgsstory wäre. Hätte vor Lachen brüllen können ;-).

So ein umständlicher Quatsch, bei dem man der Post gegenüber erst einmal einen Persönlichkeitsstipteas hinlegen muss (der zudem noch umständlich ist), der keinen erkennbaren Nutzen hat und der kaum akzeptiert wird, wird einfach in einen verlässlichen Helfer in Alltag und Beruf umdefiniert. Man sieht - die Post hat als ehemaliges Bundesunternehmen von der Politik gelernt: auch der schlimmste Reinfall wird als Erfolg umgedeutet.

Donnerstag, 31. März 2011

Schalten Sie Ihren Rechner nicht aus - ja verdammt, warum denn nicht?

Es nervt. Da will man unter Windows mal schnell den Rechner runterfahren und dann fährt das Teil einfach nicht runter. Noch schlimmer - es kommen Befehle, den Rechner nicht auszuschalten. Unverschämter Befehlston.

Warum denn fährt man den Rechner runter? Entweder hat er sich aufgehängt, man will weg oder das Betriebssystem wechseln. In jedem Fall habe ich da weder Zeit noch Lust darauf zu warten, dass das Betriebssystem hinter sich aufräumt oder irgendwas installiert.

Wenn ich zwei Forderungen an ein gutes Betriebssystem stellen darf:
- Schneller starten. Vielleicht 10x + 20x so schnell wie bisher. Mindestens
- Runterfahren ist Ausschalten. Wie bei einem Lichtschalter. Das ist nicht zuviel verlangt

Selbst Linux hat hier noch Nachholbedarf, obwohl das natürlich viel schneller und besser als bei Windows ist.

Samstag, 26. März 2011

So fndet sich alles wieder

Hab doch die Tage meinen Mini-USB-Stick, den ich als Schlüsselanhänger am Autoschlüssel hatte, verloren. Heute dachte ich auf dem Parkplatz bei meiner Zweitwohnung, was denn da unter der Anhängerkupplung so klitzert ... ? Tja, das Teil ist so klein, dass es niemanden bisher aufgefallen war. Und der Stick geht noch, obwohl er mehrere Wochen in Wind und Regen da lag.

Freitag, 25. März 2011

Faszinierend - Firefox soll bald am Ende sein ;-)

Hab auf ZD-Net einen Artikel gelesen, wonach Firefox in 1 bis 2 Jahren verschwinden soll. Und ich hab noch nie einen Beitrag gesehen, der so viele Kommentare mit einem Urteil (was ein Mist) bekommen hat. Der Schreiber behauptet allen Ernstes, dass es in Zukunft als relevante Browser nur noch Google mit seinem Spionagebrowser Chrome und den (!!) Internet Explorer gibt.

Ich sag nur - die Kommentare lesen!
;-)

Mittwoch, 23. März 2011

Firefox 4 ist da

Nun ist sie endlich da - die vierte Version des derzeit erfolgreichsten und verbreitesten Browsers. War m.E. auch langsam notwendig, denn die neuen Versionen von Opera und Chrome haben in diversen Tests Firefox abgehängt. Und nachdem Microsoft mit dem Internet Explorer in der Version 9 erstmals einen konkurrenzfähigen Browser präsentiert hat, muss der Marktführer schon was bieten. Sonst war es das mit Marktführerschaft vom Firefox. Dem Anwender kann es recht sein. Hoffentlich verschwinden jetzt auch bald die IE bis inklusive Version 8. Dann kann man als Webseitenersteller und Webseitenprogrammierer auch endlich vernünftig arbeiten.

Mittwoch, 16. März 2011

Neue mobile Webseite

Angeregt durch die Arbeit an meinem neuen Buch zu jQuery habe ich eine neue Webseite für mobile Devices wie Handy und Smartphones erstellt. Diese haben ja in der Regel sehr kleine Displays und damit werden normale Webseiten nicht korrekt dargestellt. Oder der Besucher muss viel scrollen.

Ich habe daher in meine normale Webseite unter www.rjs.de eine Browserweiche integriert, über die Besucher mit mobilen Devices zu der neuen Seite unter www.rjs.de/indexmobilrjs.html umgeleitet werden. Man kann Sie natürlich auch mit einem PC aufrufen, nur ist die neue Seite explizit auf kleine Displays und schwache Übertragungsraten optimiert.


Ich habe dazu jQuery und das darauf aufbauende neue jQuery Mobile Framework verwendet. Letzteres behandele ich ausführlich in meinem neuen Buch, obwohl es sich noch in einer Alphaphase befindet. Es ist aber sehr vielversprechend.

Sonntag, 6. März 2011

Windows 7 misstraut Microsoft

Die verdammten Treiberprobleme in Windows 7 lassen mich einfach nicht ruhen. Zumal auch die Updates nicht richtig funktionieren. Insbesondere lässt sich das Servicepack 1 nicht einspielen.

Mittlerweile habe ich raus, dass Windows 7 offensichtlich Microsoft als nicht vertrauenswürdig einstuft. Denn die Treiber, die mittlerweile nicht mehr gehen, sind Originaltreiber von Mircosoft (und die gingen ja bis vor Kurzem) und deren Signatur gilt als unseriös. Jetzt habe ich mit F8 den Bootprozess unterbrochen und den Start ohne die zwangweise Überprüfung der Treiber ausgewählt. Und schon geht's wieder. Wie dumm ist das denn?

Aber egal - ich gehe ja sowieso wieder vermehrt zu Linux zurück, nachdem ich für Windows 7 zwischenzeitlich fast fity-fity zwischen den Systemen getauscht habe. War halt doch ein Fehler. Man sollte nicht der Masse folgen, sondern seinen Erfahrungen trauen. Und die sprechen nunmal seit zig Jahren eindeutig für Linux.

Spritpreise jenseits jeder Moral

Das hat zwar nix mit EDV zu tun, aber die Preise für Sprit regen mich im Moment mehr als auf. Ich bin grundsätzlich für Umweltschutz und so gesehen sorgen die unverschämten Spritpreise sicher dafür, dass weniger gefahren wird. Das ist schon ok. Aber andererseits brauchen viele Leute Mobilität (ich natürlich auch - insbesondere, wenn ich zu Schulungen muss - auf die Bahn kann man sich ja leider nicht mehr verlassen - viel zu unpünktlich und unbequem). Und dann ist die heimtückische Erhöhung unter dem Deckmantel der E10-Einführung dreist. Vor einigen Wochen war Super bei 1.34 EUR. Zumindest, wenn man eine dieser verdammten Wellenbewegungen des Preises richtig abgepasst und ein Wellental erwischt hat (meist am Sonntag oder Montagmorgen).

Aber jetzt ist das Zeug bei 1,60 EUR und selbst das minderwertige E10 bei 1,52 EUR. Das ist kein Raubrittertum mehr - das ist einfach Straßenräuberei. Ich bin sauer. Erste Konsequenz - zur Cebit bin ich diese Jahr nicht gefahren. Zumindest die 80 Liter habe ich mir gespart.

Donnerstag, 3. März 2011

iPad 2 ist da

Leute, kauft den neuen iPad. Ich habe Aktien von Apfel und die sollen ja steigen. Und da ich das überteuerte, überhypte Zeug nicht kaufe, müssen andere für meine Dividente sorgen.

Dienstag, 1. März 2011

Wo ist mein USB-Stick?

Nicht immer ist es gut, dass USB-Sticks immer kleiner werden. Mein 4GB-Stick ist so klein, dass ich ihn als kaum bemerkbaren Schlüsselanhänger verwenden kann. Und nun ist er irgendwo abgegangen und runtergefallen. Ich erinnere mich sogar, dass ich das Fallen gehört habe. Nur ich finde ihn nicht, so winzig ist das Ding ;-(

Freitag, 25. Februar 2011

Das war es mit Windoof

Mittlerweile startet Windoof gar nicht mehr. Irgendwie behauptete Windoof nun, dass die bisher immer verfügbaren und perfekt funktionierenden Treiber (Original beim Kauf dabei) nicht signiert wären. Deshalb wurden sie beim Update rausgeschmissen. Eine Systemwiederherstellung funktioniert auch nicht, denn der Unsinn bleibt bestehen. Weitere Reperaturmaßnahmen haben dazu geführt, dass dieses Sch...system gar nicht mehr startet. Im Moment hängt der Rechner (ich schreibe von meinem Zweitrechner) und Windoof behauptet, da würde was automatisch repariert und das könnte man auch nicht abbrechen. Warte seit etwa 30 Minuten, dass da was passiert.

Sch... auf Updates!!! Never touch a runing (Win) System. Ich habe glücklicher Weise auf dem Rechner eine parallele Linux-Installation. Werde von da nochmal schauen, ob im Windoof-Bereich irgendwas Wichtiges ist. Und dann war es das mit Windoof. Das Sch...system nehme ich nur noch, wenn ich richtig Geld dafür bekomme. Ich bin stinksauer.

Update von Windows 7 mit SP1

Na toll. Ich habe das SP1 von Windows 7 eingespielt, weil man ja sicher arbeiten will. Und das Resultat? Wie immer bei Windoof. Das Update klappt nicht vollständig. Dafür gehen jetzt weder meine Soundkarte noch meine Webcam. Ok - mein Computer ist schon verdammt alt - etwa 3 Monate. Da kann es ja sein, dass so ein altes Teil nicht mehr unterstützt wird (würg).

Ich fasse es nicht. Unter Linux geht das doch immer. Wie leidenfähig muss man denn sein, wenn man Windoof immer wieder eine Chance geben will? Langsam frage ich mich wirklich, warum ich - gegen alle meine Erfahrungen und meine Überzeugung - immer wieder einmal Windows einsetze? Das System taugt einfach nichts. Manoman. Nichts als Ärger mit dem System.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Nationales Cyber Abwehrzentrum bis hin zu Cyber-Sicherheitsrat

Der Cyber-War ist in Berlin angekommen. Die Bundesregierung will gegen die zunehmende Internet-Gefahren vorgehen. Und das mit einer sogenannten "Cyber-Sicherheitsstrategie", deren zentraler Bestandteil ein neu einzurichtendes "Nationales Cyber-Abwehrzentrum" (NCAZ) sein soll. Darin werden Experten vom Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, vom Verfassungsschutz und vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz sowie dem Bundeskriminalamt, der Bundeswehr und der Geheimdienste mitarbeiten.

Im Grunde ist so eine Maßnahme m.E. auch sinnvoll, solange der Datenschutz und die persönliche Freiheit der Bürger nicht eingeschränkt oder bedroht werden (und davor habe ich irgendwie immer Angst, wenn der Staat sowas anpackt). Aber ich bin misstrauisch, ob die staatlichen Stellen wirklich Experten stellen können, die in der gleichen Liga wie Hacker und Krimminelle spielen. Hacker sind viele, haben Zeit und Intelligenz und Krimminelle Geld. Was will da dieses NCAZ dagegen stellen? Kann mich ja täuschen, aber mir drängt sich der Vergleich auf als wolle man mit einer Mannschaft aus Freizeitkickern die Bayern in der Bundesliga vom Platz fegen.

Dienstag, 22. Februar 2011

Neue Schulung zu jQuery

Passend zur Neufassung von meinem jQuery-Buch halte ich eine Schulung dazu. Bin drei Tage in Wiesbaden bei der HZD.

Freitag, 18. Februar 2011

Auswärtigen Amt geht zurück auf Windows

Wow - da stellt man seit Jahren im AA auf Linux um und ist nach Aussage einer Studie von McKinsey erfolgreich (unabhängig davon, dass ich solche Studien im Allgemeinen für reine Schaumschlägerei halte). Und dann dreht das Ministerium das Rad zurück auf Windows. Angeblich gibt es keine sachlichen Gründe außer Akzeptanzproblemen bei den Mitarbeitern. Wie soll man das verstehen? Dass Beamte zu blöd für Linux sind? Oder zu unflexibel, von ihren privat genutzten Kram auf ein anderes System umzuswitchen?

Aber statt den Beamten das Zeug beizubringen (irgendwann würden auch die kapieren, dass Linux einfacher, stablier, sicherer und logischer als Windoof ist), wird auf Kosten der Steuerzahler alles wieder auf proprietäre und teuere Software zurückgestellt. Wer da wohl wen geschmiert hat?

Onlinetraining mit Ralph Steyer

Onlinetraining mit Ralph Steyer
Onlinetraining mit Ralph Steyer und anderen Autoren bei Video2Brain