Donnerstag, 21. Oktober 2010

3% Widerspruch bei Google Street View

Es kommt doch ziemlich auf die Formulierung an:

Fast 250.000 Haushalte widersprechen Google

So heißt es bei Spiegel Online.

Nur 3% aller Betroffen haben widersprochen

So formuliert es Google und so war es im Radio zu hören.

Man merke den Unterschied bei der Interpretation.
Offiziell gibt sich Google sogar exterm zufrieden, dass es nur so wenige Widersprüche gegen die Aufnahme eines Hauses in dem Online-Straßenatlas gibt.

Definitv ist aber die Zahl der Widersprüche deutlich geringer als es zu erwarten war. Es gab ja eine regelrechte Hysterie in dem Medien in den letzten Monaten. Insbesondere Umfragen waren hier sehr aussagekräftig, dass die meisten Betroffenen gegen Google Street View wären.

Tja, aber so betroffen sind die Betroffenen wohl doch nicht. Und es ist auch ein Unterschied, ob man gegen irgendwas ist und ob man den A... hoch bekommt. ;-)

Wer meinen Blog ein bisschen liest wird wissen oder sehen, dass ich ein großer Gegner von Datenspionage und Beschränkung der persönlichen Freiheiten bin. Aber bei Google Street View halte ich die ganze Hysterie doch für überzogen. Die Bekanntgabe persönlichen Daten, wie es in Social Spionageworks wie Facebook und Co der Fall ist, geht in ganz andere Regionen und hier machen das zum Teil die gleichen Leute freiwillig, die gegen Google Street View agieren. Verstehe ich einfach nicht.
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