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Bayeux gestattet Push-Technink mit AJAX

Ich bin gerade über Bayeux gestolpert. Das Protokoll gestattet Push-Technink mit AJAX. Sehr interessant. Das muss ich weiter verfolgen. Denn grundsätzlich kann man per HTTP eine Datensendung nur durch den Client anstoßen. Der Server kann immer nur auf eine Anfrage reagieren. Das ist im Grunde ein unabdingbares Sicherheitsfeature. Nur schränkt das viele sehr interaktive RIAs ziemlich ein. Deshalb erweitert das Bayeux-Protokoll HTTP in Hinsicht auf die bidirektionale Kommunikation - sowohl vom Client zum Server und umgekehrt vom Server zum Client. Bayeux wird mittlerweile schon bei diversen Webapplikationen verwendet, ohne dass das dem Anwender bewusst ist. Und zwar solche RIAs, bei denen der Server beim Eintritt eines bestimmten Ereignisses von sich aus Informationen an registrierte Clients übermitteln soll. Das können zum Beispiel Web-Onlinespiele oder Börsenticker sein. Die neu erschiene CometD-Version 1.0 ( http://cometd.org/ ) implementiert nu das Bayeux-Protokoll. Dazu bei es eine...

GWT 2.0 und qooxdoo 1.0

Gibt zwei mehr oder weniger interessante Entwicklungen im Umfeld von AJAX- bzw. Web-Frameworks. Das GWT ist in die Version 2.0 gegangen und ein neues Framework mit Namen qooxdoo erschienen. Ich persönlich finde die neue Version des GWT sehr interessant, während mir das Drumherum bei qooxdoo sehr befremdlich erscheint (unabhängig davon, ob die Welt wirklich auf noch ein Framework gewartet hat). qooxdoo wurde steht unter http://qooxdoo.org/ zum Download zur Verfügung. Das Framework unterstützt nach eigenen Aussagen die wichtigsten gängigen Browsern (Internet Explorer, Firefox, Safari, Opera, Chrome). Was mich persönlich zum Einen etwas befremdet ist, dass dAs Framework frei sein soll und unter einer dualen Lizenz (LGPL und EPL) steht, aber die Entwicklung wurde hauptsächlich von der 1&1 Internet AG vorangetrieben. Viel mehr stört mich aber die Marketingaussage aus dem Projekt dass man mit dem Framework RIAs erstellen kann, ohne dass man sich mit Webtechniken wie CSS, DOM und HTML au...

Vorratsausspionage vor Gericht

Ich muss mich doch mal bei den über 30.000 Klägern bedanken, die die so genannte Vorratsdatenspeicherung (für mich ist das nur reine Spionage auf Vorrat) vor Gericht gezerrt haben. Und es bestehen gute Chancen, dass der Mist gekippt wird. Schon seltsam, dass der verantwortliche Angeklagte - das Justizministerium - wohl selbst eine Verurteilung wünscht. Das macht zumindest Hoffnung, dass einige Leute in Deutschland aus den zwei Überwachungsstaaten im letzten Jahrhundert ein bisschen was gelernt haben. Und ich frage mich wo die Terroristen wirklich sitzen, die unsere Freiheit bedrohen?

Neuer Beitrag im Blog von Addison-Wesley

Im Blog von meinem Verlag Addison-Wesley schreibe ich hin und wieder Expertenbeiträge. Unter http://blog.addison-wesley.de/archives/6847 ist ein neuer Post von mir zu jQuery gepostet.

XML-Schulung

Ich bin mal wieder bei der Sparkassenakademie in Landshut. Ein XML-Seminar. Zwar ziemlich viel Fahrerei für 2 Tage, aber eigentlich hätte noch ein Java-Kurs hintendrauf laufen sollen. Der fällt aber aus.

Standardisierungsversuch XMLHttpRequest-Objekt

Da schau - das XMLHttpRequest-Objekt soll ein Webstandard werden. Zumindest nach dem W3C, das den letzten Working Draft dafür vorgelegt hat. Bis zum 16. Dezember 2009 nimmt das WW3C noch Kommentare zum aktuellen Entwurf entgegen. Das bedeutet, dass die Arbeiten an dem Standard fast abgeschlossen sind. Das W3C will mit der Standardisierung nun für einheitliche Implementierung sorgen. Bleibt zu hoffen, dass dies erfolgreicher verläuft als die bisherigen Standardisierungsversuche wie bei HTML oder CSS, an die sich Browserhersteller quasi als Qualitätsmerkmal nicht gehalten haben oder immer noch nicht halten. Aber so weit sich das XMLHttpRequest-Objekt mittlerweile schon etabliert hat kann selbst der zahnlose W3C-Tiger nicht mehr viel falsch machen.

Neue Programmiersprache von Google

Da schau an. Google beackert ja wirklich jeden Acker. Jetzt gibt es sogar eine neue Programmiersprache mit Namen Go . Sie soll C oder Pascal ähneln und bisher noch nicht produktionsreif sein. Google verfolgt in Bezug auf die OO einige ungewöhnliche Ansätze, denn angeblich gibt es keine Vererbung und keine Typhierarchien. Aber Schnittstellen und Pakete sowie private Elemente. Auch Polymorphismus wird unterstützt. Und entsprechend aller modernen Sprachen gibt es einen GC zur Speicherbereinigung. Nun stellt sich die Frage, wozu man eine weitere Programmiersprache braucht? Aber Google hat schon immer eine Nase für Trends und spannende neue Entwicklungen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob sich eine Beschäftigung mit Go lohnt. Aber ein bisschen werde ich wohl damit experimentieren. http://golang.org/