Mittwoch, 23. Dezember 2015

Umzug auf SSD und erste Erfahrungen

Nachdem mein Notebook eine Frischzellenkur ganz, ganz dringend benötigt und ich am Montagabend gesehen hatte, dass die SanDisk Ultra II SSD 960GB bei Amazon als Deal des Tages gut 50 EUR unter Normalpreis angeboten wurde, habe ich zugeschlagen. Ich bin in der letzten Zeit immer unzufriedener mit Amazon, aber die Lieferzeiten sind schon gut. Bereits heute morgen war die SSD da. Das muss man wirklich loben.
Sofort Notebook aufgeschraubt, alte HDD raus, SDD rein, mit CloneZilla das Image der alten Platte vom NAS eingespielt und Rechner neu gestartet. Alles sofort ohne irgendwelche weiteren Anpassungen gelaufen :-). Absolut sauber.
Over all hat das keine Stunde gedauert. Schon beim Recovern des alten Systems habe ich den Zuwachs der Schreibgeschwindigkeit bemerkt. Alleine das Sichern auf dem NAS hat gut 3 Stunden gedauert, wobei da natürlich das Netzwerk ein zusätzlicher Flaschenhals war. Aber der war auch beim Rückspielen im Weg. Insgesamt bin ich total positiv überrascht, wie einfach das Clonen und Austauschen ganzer Festplatten mit CloneZilla geht. Bisher habe ich immer nur die Daten gesichert und das System lieber gleich neu aufgesetzt.
Doch zurück zur SSD. Ein kleines Problem habe ich beim Rückspielen des Images übersehen - die alte HDD war nur 500 GB groß und nach dem einfachen Rückspielen wurden auch auf der neuen SSD nur diese 500 GB verwendet. Also gut 460 MB waren erstmal nicht zugänglich.
Natürlich kann man mit Tools wie GParted die Partition wieder vergrößern. Aber ich habe aus der Not lieber eine Tugend gemacht und einfach wieder ein Linux als paralleles Betriebssystem installiert. Das hatte ich früher auch, aber irgendwann aus Platzgründen aufgegeben. Mit den gut 1 TB habe ich jetzt wieder mehr als genug Platz, um zwei OS auf dem Notebook zu halten.
Was nun das Verhalten von dem Notebook mit der neuen SSD angeht - das Teil scheint plöztlich gefühlt fast so schnell wie meine Workstation zu sein. Gut - die spielt mit 6 echten bzw 12 virtuellen Kernen und 32 GB RAM in einer ganz anderen Liga als der i5 der ersten Generation mit nur 4 GB RAM. Aber zumindest der Start der Programme auf dem Notebook geht jetzt total fix. Angeblich erreicht die neue SSD bis zu 550 MB/s Lese- und bis zu 500 MB/s Schreibgeschwindigkeit. So ganz auf dem neusten Stand ist sie wohl nicht (aus 2014), aber das ist mein Notebook ja auch nicht. Eine noch bessere SSD würde vermutlich gar nichts bringen. Die Flaschenhälse sitzen jetzt an den übrigen Bauteilen des Notebooks. Vor allen Dingen die Grafikkarte ist lahm und mehr wie 4 GB RAM bekomme ich am Mainboard nicht zu erkennen, was ich gerade mit 2 4GB-Riegeln aus einem anderen Notebook, das ich zur Reparatur da habe, testen konnte (auch damit werden nur 4 GB RAM erkannt ;-( ).
Also von daher war der Austausch der Festplatte wohl das optimale Tuning für das Notebook. Ich bin mit der Performanceverbesserung im Moment total zufrieden und hoffe, dass ich mit dem Gerät jetzt noch 2 - 3 Jahre arbeiten und für Schulungen nutzen kann.

Dienstag, 22. Dezember 2015

Einen USB Stick bootfähig machen & Platte sichern

Mein Notebook ist mittlerweile so grottenlangsam, dass ich kaum noch damit arbeiten kann. Das Gerät startet in gefühlten Ewigkeiten und auch die Programme scheinen in Honig eingebettet. Ich brauche aber das Notebook immer wieder in Schulungen und da ich dort auch mit recht anspruchsvollen Entwicklungsumgebungen wie Eclipse, NetBeans oder dem Visual Studio arbeite, ist das nicht mehr spassig. Da es sich aber ein solides Terra-Business-Notebook handelt und ich im Büro auch eine speziell dafür gedachte Dockingstation eingerichtet habe, will ich das Notebook nicht einfach ersetzen. Also ist Aufrüsten eine Option. Für mich kommen da 2 Varianten infrage:
  • Mehr RAM
  • SSD
Alles was ich bisher mitbekommen habe, ist vor allen Dingen der Austausch der Festplatte das Turbomittel für lahme Rechner und deshalb gehe ich das an. Zumal bei Amazon gestern ein m.E. ziemlich guter Sonderdeal für eine große SSD gelaufen ist (ja, ja - ich will Amazon weniger verwenden und mache das auch schon - aber ganz boykotieren muss ja auch nicht sein - wenn es günstig ist, kann man vereinzelt zuschlagen). Bis die SSD da ist, muss ich erstmal meine alte Festplatte sichern und da greife ich auf CloneZilla zurück. Im Moment schiebe ich gerade ein ISO der alten Festplate auf das NAS. Aber das Problem war, wie ich ich CloneZilla erstmal zum Starten bringe. Die Zeit von Boot-CDs oder Boot-DVDs ist endgültig vorbei, denke ich. Man startet heute vom USB-Stick. Und da fängt das Problem an. Das Teil muss ja startfähig gemacht werden. Ich wollte zuerst mal den oft empfohlenen Weg in Windows über Diskpart in der Konsole probieren. Geht ja im Grunde ganz einfach.
  1. Eingabeaufforderung als Administrator ausführen
  2. diskpart
  3. list disk
  4. Auswahl USB-Stick über select disk #
  5. clean
  6. create partition primary
  7. select partition 1
  8. active
  9. format fs=fat32
  10. assign
  11. exit
Dann einfach das Betriebssystem auf den Stick kopieren und neu starten. Alles kein Hexenwerk. Nur bei mir startet der Rechner einfach nicht vom USB-Stick. Bei mehreren Rechner probiert. Also doch wieder das geniale Tool UNetbootin genommen, mit dem ich schon früher verschiedene Linux auf USB-Sticks gezogen habe. Damit geht das alles wunderbar. Man kann ein eigenes ISO (in meinem Fall von CloneZilla) drauf brennen und bei Bedarf lädt das Tool diverse Linux-Distris automatisch aus dem Netz und macht einen USB-Stick damit startfähig.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Neue Datenschutz-Reform der EU

Wenn die EU irgendeine Gesetzgebung oder etwas ähnliches aushandelt, kam m.E. bisher so gut wie nie etwas Gutes heraus. Auch die neue Datenschutz-Reform ist auf den ersten Blick eine Maßnahme, die vielleicht gut gemeint, aber vollkommen an der Realität vorbei zielt und die eigentlichen Probleme verkennt - soweit ich das verstanden habe. Das Ziel der neuen Reform ist wohl, dass Internet-Nutzer in Europa einheitlich behandelt und vor allen Dingen mehr Kontrolle über ihre persönlichen Daten bekommen. In Zukunft sollen überall in der EU die selben Datenschutz-Standards gelten. Das zielt explizit gegen Auswüchse wie die Ansiedelung von Facebook Europa in Irland mit seinen extrem niedrigen Datenschutzstandard. In Zukunft sollen Kunden - wenn sie das wollen - mehr Klarheit darüber bekommen, was mit ihren persönlichen Daten genau passiert. Dazu gehört, dass sich Unternehmen explizit die Zustimmung der Nutzer einholen, wenn sie deren Daten verwenden wollen. Unternehmen sollen ihre Angebote im Web so voreinstellen, dass sie datenschutz-freundlich sind (muss mal schnell lachen). Erst einmal hört sich das auch alles vielleicht ganz gut an. Aber warum lehne ich als alter Datenschützer (nach meinem Selbstverständnis) den Kram dann ab?
  1. Die ganze Reform ist viel, viel zu kompliziert. Aber was kann man von der EU auch anderes erwarten?
  2. Die Reform blockiert das Web. Schon jetzt ärgere ich mich über Seiten, die immer wieder auf die Verwendung von Cookies hinweisen und meine Zustimmung einfordern. Das ist lästig und wird durch den Massengebrauch sowieso nur ignoriert. Leute - jeder wird im Web nach Strich und Faden getrackt. Wer das nicht will, muss sich schützen (wenn er das kann) oder soll nicht ins Internet gehen.
  3. Firmen mit Web-Ausrichtung werden gegenüber Konkurrenten außerhalb der EU massiv benachteiligt. Das ist wie beim Dopping - alle machen das und diejenigen, die selbstgerecht sauber sind, verlieren. Toll - dafür kann man sich nichts kaufen außer der Schadenfreunde der anderen. Diese Selbstbestrafung der EU ist mal wieder ganz toll. Die sollen lieber gegen TIPP kämpfen und endlich mal die wirklichen Interessen von Europa und seiner Bürger im Auge behalten.
  4. Die Reform geht am Problem vorbei. Das Problem sind nicht Firmen, die Daten sammeln und verwerten. Das Problem sind dumme Anwender, die diese Daten bereitwillig bereitstellen und hinterher jammern. Wer laut aus dem Fenster ruft, kann ja auch nicht fordern, dass niemand zuhört. In Deutschland braucht man für alles und jedes einen Schein oder Zertifikat. Nur das Internet kann Hinz und Kunz ohne Sinn und Verstand benutzen und sich dann beschweren, dass man ausspioniert oder geschädigt wurde. Leute - das Internet ist kein Ponyhof, sondern eine Schlangegrube und so muss man sich da bewegen. Wir brauchen keine Gesetze, die vor dem Trocknen der Katze in der Mikrowelle oder der Feuergefahr bei Streichhölzern warnen. Wir brauchen eine grundlegende Ausbildung von Anwendern, die das Internet nutzen wollen. Vielleicht nach dem Verfahren bei Winterreifen - wer die grundlegenden Prozesse im Internet nicht verstanden hat (mit einem Nachweis oder einer Prüfung), surft vollkommen auf eigene Gefahr und hat im Schadensfall die Konsequenzen zu tragen.

Firefox und die Schweiz

Sehr seltsam. Seit einigen Versionen des Firefox werde ich jedesmal zu gmx.ch umgeleitet, wenn ich gmx.de eingebe. Es gibt gar keine Chance, dass ich gmx.de erreiche.
Ich habe die erweiterten Konfigurationen von Firefox mit about:config durchsucht, die Registry (soweit nachvollziehbar), alle gespeicherten Daten etc. Kein Hinweis, warum das passiert.
Zumal es nur bei der Kombination von Firefox unter meinem Windows10 und eben gmx.de dazu kommt. Andere Browser auf dem Rechner oder andere Firefox auf meinen anderen Rechnern laden die richtige Seite. Ich hab natürlich auch im Internet geforscht und anscheinend bin ich nicht der Einzige, der das Problem hat. Wirklich sehr seltsam.
Andererseits ist die Seite von GMX auch nicht wirklich interessant - nur zum Einloggen in das Webmail, wenn gerade das eigene E-Mail-Programm nicht vorhanden ist.

Samstag, 28. November 2015

Deadstream statt Livestream bei der ARD

Ich verstehe es einfach nicht, dass der sogenannte Livestream bei der ARD immer Probleme macht. Mir scheint, die bekommen es einfach nicht hin. So schlecht die Mediathek vom ZDF auch ist (im Vergleich zu Youtube oder anderen professionellen Angeboten), das Medienangebot der ARD toppt das noch in negativer Hinsicht. Mir ist es schon mehrfach passiert, dass der Livestream der ARD bei mir nicht geht. Wenn ich parallel in Zattoo das Zeug ansehe, geht das problemlos. Was sind da denn für Amateure am Werk?

Freitag, 20. November 2015

Erinnerungen an die Buchmesse 2001 mit einem Buch von mir in prominenter Umgebung

Mein damaliger Lektor bei Markt & Technik postet auf Facebook gerade Erinnerungen an die Buchmesse 2001 in Frankfurt. Damals war Markt & Technik richtig dick im Geschäft und mit dem Heyne-Verlag verbundelt.

Was dazu geführt hat, dass mein JavaScript-Buch unmittelbar nebem dem Buch unseres ehemaligen Außenministers Joschka Fischer stand (2 Reihen links oberhalb).

Diese prominente Umgebung ist mir damals definitiv nicht aufgefallen, aber im Nachhinein bin ich jetzt richtig stolz ;-)

Donnerstag, 19. November 2015

Google+ komplett neu gemacht - und in China ist ein Sack Reis umgefallen

Wow - über Nacht ist ein neues Google+ aufgetaucht. Angeblich „Einfacher, schneller, besser“. Aber wen interessiert das? Ich bin zwar auch auf G+, aber eigentlich nur, weil man das als IT-ler irgendwie muss. Wie ein Atheist, der zur Sicherheit doch ein Kreuz dabei hat. Man kann ja nie wissen... Selbst Google dementiert nur gebremst die Gerüchte, dass G+ tot ist. Der neue Anstrich könnte der letzte Versuch sein, doch noch etwas Leben in diese Geisterstadt zu bekommen. Angeblich hat sich nicht nur optisch viel verändert. Auch konzeptionell und unter der Haube wurden angeblich massive Änderungen vorgenommen. Der Fokus soll verstärkt auf Communities und Sammlungen liegen. Ich habe das neue G+ gerade mal ausprobiert und bin dann sofort zur alten Version zurückgekehrt. Man sieht ja noch weniger Beiträge auf einen Blick als vorher. Sieht auf den Desktop aus wie die Mobilversion :-(. Naja - vielleicht muss man sich halt Zeit lassen, die neue Idee zu verstehen. Aber dazu finde ich G+ zu unwichtig.

Montag, 16. November 2015

Lager & mehr

Über die Jahre haben sich so viele Belegexemplare von meinen Büchern, aber auch unzählige Materialen rund um die IT bis hin zu Hardware angesammelt - das soll nicht alles im Büro rumliegen.
Bei meinem Zweitstandort in Eppstein habe ich seit zig Jahren eine Gartenhütte auf unserem Grundstück am Waldrand zum Lager umfunktioniert, wo ich das Zeug horte. Und da die schön in der Natur liegt, sitze ich im Sommer häufiger davor mit dem Notebook unter dem Sonnenschirm. Zig Bücher von mir sind da in großen Teilen entstanden. Im Moment ist allerdings triste Novembermode angesagt.

Samstag, 31. Oktober 2015

Fire gefeuert

Eben das Fire-Tablet eingetütet und zum Rückversand an Amazon fertig gemacht. Die Hardware ist wirklich gut - für das geringe Geld allemal, aber auch sonst.

Das nutzt aber nichts, denn das Amazon-Android und die installierten Apps sind einfach nur indiskutabel. Selbst der Standardbrowser taugt nicht viel und im App Store gibt es gar keine Alternative.

Überhaupt der App Store von Amazon - eine einzige Lücke hinsichtlich notwendiger Apps und dafür Werbung und anderes überflüssiges Zeug. Grauenvoll.
Das Rooten von dem Teil ist nun auch ziemlich schwierig. Zumindest konnte ich unter Windows 10 gar kein ADB-Kontakt zum Device herstellen. Unter Linux zwar sofort, aber das Fire hat sich dann nicht gemeldet. Kurz und gut - das Rooten hat bei mir bisher nicht geklappt (das erste Android-Gerät, bei dem ich ein Scheitern zugeben muss) und ich habe keinen Bock mehr. Das Installieren von einem alternativen Android bin ich somit gar nicht mehr angegangen.

Die Frage, ob man ein Tablet wirklich braucht, geht mehr und mehr zur Antwort : Nein!

Freitag, 30. Oktober 2015

Neues Tablet - Kindle Fire 7

Ich habe mir ein neues Tablet zugelegt. Mein altes Bullmann-Tablet tut es noch halbwegs, aber so einige Sachen nerven.
  • Die Soundkarte hat z.B. den Geist aufgegeben und das macht das Anschauen von Filmen natürlich witzlos.
  • Ebenso klappt der Datenzugriff auf den USB-Port nicht mehr (Datenaustausch muss halt per Dropbox oder so erfolgen).
  • Das installieret Android ist uralt und lässt sich nicht wirklich aktualisieren.
  • Die Hardware ist auch in die Jahre gekommen und die Apps laufen sehr langsam. Zudem friert das Teil immer wieder ein.
Die letzte Zeit nutze ich das Tablet eigentlich nur noch zum Anzeigen von Schulungsmaterialien, wenn ich meinen eigenen Rechner am Beamer hängen habe und mein Schulungsmaterial in elektronischer Form mir bereitstehen soll. Nun stellt sich mir eigentlich schon seit dem Auftauchen dieser Computerform die Frage, warum man eigentlich ein Tablet braucht? Zum Arbeiten taugt es nicht, Bücher und Zeitschriften lese ich lieber in Papierform und zum Anschauen von Filmen hat man ja TV und PC sowie - falls unterwegs - grundsätzlich das Smartphone für alles, was ein Tablet auch kann. So richtig kann ich mir also die Frage nicht beantworten, was man eigentlich mit so einem Gerät soll? Es ist einfach ein zu groß geratenes Smartphone - aber eben da ist auch der Einsatzzweck - das Display ist entweder richtig oder zumindest den kleinen Tick größer und das macht das Anschauen entspannter. Und dann brauche ich auch immer wieder aktuelle Testgeräte für Apps oder mobile Webseiten sowie Experimente mit Android, Netzwerk und Linux. Dennoch - richtig viel Geld wie für den IPad-Schrott oder die teueren Android-Geräte will ich für ein Tablet definitiv nicht ausgeben. Deshalb habe ich mich für das Mediendarstellungsgerät von Amazon entschieden. Für absolut konkurrenzlos niedriege 59 EUR bekommt man ein 7-Zoll-Tablet, das in allen Tests hinsichtlich der Hardware richtig gut bewertet wird. Das Teil ist halt ein Verkaufskanal von Amazon für seine Inhalte und Produkte und deshalb hochsubventioniert. Das merkt man an dem vergewaltigten Android sowie den zwangsweise angezeigten Werbeeinblendungen auf dem Sperrbildschirm. Und es gibt halt nur das, was Amazon verkaufen oder zumindest anbieten will. Egal - ich teste das ne Weile und dann freue ich mich darauf, ggfls. das Gerät plattzumachen und mit CyanogenMod zu befreien. Wirklich - alleine der Spass beim Freilassen der Hardware wäre mir schon das Geld wert - wenn das so klappt wie ich mir das erwarte. Aber vielleicht kann ich sogar mit den Kastrationen von Amazon sogar leben. Ich habe das Gerät erst ganz kurz und mein erster Eindruck ist wirlich nicht schlecht. Zumindest wie es sich anfühlt, es aussieht und wie fix die Apps und Inhalte flutschen. Für das kleine Geld ist das zumindest ein unterhaltsames Spielzeug - sehe ich ähnlich wie bei meinem Rasperry Pi. Ich werde auf jeden Fall meine Erfahrungen die nächste Zeit posten.

Freitag, 23. Oktober 2015

Tachomanipulationen als Feigenblatt

Große Aufregung um des Deutschen liebstes Kind. Angeblich sind die Kilometerstände von 30% aller Gebrauchtwagen manipuliert.

Brauchte man früher noch eine Bohrmaschine und einige Zeit, geht das heute über ein kleines Programm kinderleicht und in Sekunden. Tja - warum mag ich wohl keine Elektronik im Auto? Ein weiterer Punkt.
Aber darum geht es mir im Moment gar nicht. Denn was ist die Konsequenz, die jetzt aus dem "SKANDAL" folgen soll?
Autos sollen permanent überwacht werden. Bei jeder Inspektion und jeder Reparatur soll der Kilometerstand ausgelesen und interessierten Personen und Organisationen zugespielt werden. Und beim Autoverkauf muss man dem Käufer eine Liste mit den Daten überlassen.
Ganz toll.
Wenn in Deutschland Tierbabys oder gar das Auto bedroht werden, dann ist der Deutsche zu Allem bereit.
Ist Euch eigentlich klar, dass etwa auch Versicherungen am Datenbestand sehr, sehr interessiert sind? Da gibt man als Jahresleistung 15.000 Km an und dummerweise ist man 16.000 Km in dem Jahr gefahren - Strafzahlung.
Oder man hat bei einem Fahrtenbuch gewisse Strecken angegeben, die aber nicht mit den Kilometerständen an bestimmten Stichtagen zusammen gehen.
Die Möglichkeiten zur Überwachung sind wirklich interessant. Big Data und die vollkommene Überwachung werden immer lückenloser und mit dem Auto haben die Spione ein verdammt starkes Argunent zur weiteren Aufgabe von Persönlichkeitsrechten, dem der deutsche Michel folgsam zustimmt.

Freitag, 16. Oktober 2015

Hab ich gerade ein Deja vu? Die Vorratsspeicherung ist wieder da

Ich bin wohl im falschen Film. Der Bundestag beschließt die Vorratsdatenspeicherung. :-(
Als hätten wir nicht genug Probleme in dem Land. Unsere Politiker haben nichts Besseres zu tun als die Bevölkerung unter Generalverdacht zu stellen und zu verfolgen. Schande über diese Verräter der freiheitlichen Gesellschaft.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

ANSI-C

Die letzten 2 Tage habe ich den ersten Teil einer Einzelschulung über insgesamt 4 Tage gehalten. Thema ist ANSI-C. Ganz ohne C++ oder Objektorientierung im Allgemeinen, einem Grafikframework wie Qt oder sonst was Modernes. Gnadenloses, pures C. Das ist wirklich heftig.
Der Teilnehmer ist zwar (bisher) kein Programmierer im engen Sinn, aber super fit und megainteressiert an den Details. Wir reizen die Grenzbereiche von C aus, die man in seinem Schutzzaun unter Java oder C# eigentlich gar nicht mehr erreichen kann. Von den schwächeren Sprachen wie JavaScript oder PHP ganz zu schweigen.
Wenn man sonst mit den mächtigen, modernen Techniken arbeitet, merkt man bei sowas einmal, woher bestimmte Konzepte kommen, über die man sich kaum noch Gedanken macht. Statische Variablen etwa. Was man aber auch merkt ist, wie viel man bei modernen Techniken an Arbeit abgenommen bekommt. Pures C ist wirklich mühsam. Und alt und gefährlich, denn viele Verhaltensweisen sind einfach nicht logisch, sondern rein zielorientiert und mal so und mal so in Anwendung und Wirkung. Eben historisch gewachsen.

C-Grundlagen-Training bei Video2Brain mit Ralph Steyer
Nun bin ich wirklich seit Jahren mit C vertraut (gleich ein klein bisschen Werbung für mein C-Grundlagen-Training bei Video2Brain) . Aber da muss man wirklich hochkonzentriert sein. Auf der anderen Seit macht es richtig Spaß, den Kram alles auszuprobieren und die ganzen Fallstricke abzuklopfen.
Mir ist folgender Vergleich eingefallen. Ich bin handwerklich kein großer Held, aber ich habe auch keine zwei linken Händer. Früher bin ich mehrere Enten (2 CV) gefahren. Da habe ich einfache Dinge wie Birnen oder Zündkerzen wechseln, Ölwechsel durchführen, Keilriemen wechseln bis hin zu komplizierten Dingen wie Rahmen zersägen und zusammenschweißen (das aber mit Hilfe) noch hinbekommen.
Bei modernen Autos kann ich teilweise nicht einmal mehr eine Glühbirne austauschen - vom Einstellen des Motors ganz zu schweigen.
So ist es auch bei C versus modernen Techniken. Bei C kann (und muss) man fast alles noch selbst machen. Mühselig, aber man hat die Kontrolle und eigene Verantwortung. Bei modernen Techniken ist die vollkommen entzogen.
Ich habe meine Enten geliebt und für mich sind das immer noch die genialsten Autos ever. Und ich habe schon angedeutet, dass Programmierung mit C auch richtig Spaß machen kann. Wenn man die Zeit hat ...
In der Praxis, wenn ich eine Applikation fertigstellen muss, möchte ich nicht unbedingt mehr damit arbeiten.

Freitag, 9. Oktober 2015

Apple versus Schulbildung oder das Versagen der Schule

Meine Kids sind gerade in die Oberstufe gekommen und haben das Pech, dass die Schule mit Ihnen ein Pilotprojekt durchzieht. Sie bekommen zwingend Tablets für den Unterricht. Apple finanzinert die Aktion mit. Natürlich vollkommen selbstlos. Anfixen von späteren Abhängigen, Datenspionage mit Benutzerprofilen und suptile Werbung auf allen Kanälen spielt natürlich keine Rolle ;-(.
Gerade haben die Jungs ihr IPad Air bekommen. Sie freuen sich natürlich darüber und im Grunde gönne ich Ihnen das Spielzeug. Sieht ja ganz "nett" aus. Aber in der Schule haben eben Spielzeuge nichts verloren.
Was passiert denn, wenn solche Teile im Unterricht eingesetzt werden:
  1. Irgendwas geht bei einem der Schüler oder auch Lehrer immer nicht und das kostet Zeit. Viel Zeit. Das geht an der Unterrichtszeit verloren.
  2. Die Schüler fotografieren einfach die Tafel ab statt mitzuschreiben. Von der Tafel ins Tablet unter Umgehung des Gehirns. Sowas habe ich bei meinen Vorlesungen an der Hochschule in Wiesbaden bei meinen Studenten auch erlebt. Nichts - rein gar Nichts - bleibt da hängen oder wird gar verstanden.
  3. Es werden Informationen gegoogelt. Das klassische Beispiel - die Temperaturen im Amazonas-Gebiet sollten mal von Schülern im Internet gesucht werden. Hatten die auch gefunden. Und Celsius und Fahrenheit verwechselt. Ungeprüft in die Powerpoint-Präsentation und im schlimmsten Fall merkt es keiner. "Information" zu leicht zu bekommen bedeutet, dass sie nicht gut ist und oft nicht verstanden wird. Gerade Kids fehlt die Erfahrung zu einer sorgfältigen Bewertung. Wie auch. Denn ...
  4. Viele Lehrer sind in jeder Form überfordert. Sie kennen sich weder ausreichend mit dem Internet aus noch mit technischen Geräten. Ein paar Wochen Weiterbildung reichen in keinem Fall auch nur annähernd aus.
  5. Die Schüler werden permanent abgelenkt von den Geräten und spielen. Das hat nichts mehr mit konzentriertem Unterricht zu tun.
Die Schule macht es sich verdammt leicht und drückt sich mit dieser Aktion aus der Verantwortung, den Schülern Bildung zu vermitteln. Das Feigenblatt, man müsste neue Medien nutzen, um in der modernen Welt eine Chance zu haben, ist vollkommen daneben. Warum denn nimmt das Wissen um Computer und Internet bei jungen Leuten immer mehr ab? Nicht weil die Kids damit nichts mehr machen, sondern weil die Hintergründe nicht mehr interessieren.Strom kommt aus der Steckdose und das Internet vom IPad (wahlweise auch einem anderen Gerät).
Interessanter Weise ist der Informatiklehrer der Schule (ein Diplom Informatiker) der wohl einzige Lehrer, der sich massiv gegen die Tablets ausspricht.
Und noch was zum Apfel selbst. Was mir gleich extrem unangenehm an dem IPad aufgefallen ist - ohne Internet kann man das Ding erstmal gar nicht starten. Das geht gar nicht. Und zudem braucht man irgendeine Apple-ID, um damit zu machen. Oh man, dass ist ja so üble Ausspionage, dass die NSA bei Apple in die Lehre gehen sollten.
Ich bin frustriert, weil meine Kids diesen Schwachsinn der Schule nun ausbaden müssen. 

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Im kleinsten Dorf ist Platz für IT-Firmen

Ich war jetzt zwei Tage am Schulen von jQuery. Der Sitz der IT-Firma ist in einem Taunus-Dörfchen gewesen, in dem es sonst als geschäftliche Aktivität noch ein Altersheim gibt. Kein Laden, keine Tankstelle, etc. Aber eben eine kleine IT-Firma.
Da das Örtchen auch in einem Seitental liegt, geht auch der Durchgangsverkehr rechts und links vorbei.
Ich selbst bin da hin und wieder mit dem Mopped durchgekommen und auch schon mal bei einer größeren Montain-Bike-Tour von meinem Eppsteiner Standort aus in den Wäldern und Wiese im Ortsbereich gewesen. Aber selbst ich, der gefühlt jede Gasse und die meisten Bäume im Taunus persönlich kennt, bin noch nie mit dem Auto da durchgefahren.

Freitag, 25. September 2015

Andrang vor dem Obstladen

Irgendwie kann man zynisch werden. Vor den EU-Grenzen drängen sich Flüchtlinge, um nach Europa rein zu kommen. Und vor Apple Stores heute die Kranken, um da rein zu kommen. Die Flüchtlinge fliehen vor Tod und Zerstörung, aber wovor fliehen die Apfelkranken?

Freitag, 18. September 2015

Flugzeug-Cockpit

An meiner Workstation hatte ich bisher schon zwei kleine 24er-Monitor ;-) und einen winzigen 22er-Zöller ;-) angeschlossen. Nachdem aber an einem Server der Monitor so langsam den Geist aufgibt, verlagere ich den kleinen 22er an den Server.

Gestern als Ersatz einen 27-Zöller bestellt und heute ist der schon geliefert worden. Das ist jetzt ein richtiges Flugzeug-Cockpit mit den drei Monitoren vor mir. Mein Schreibtisch ist eindeutig zu klein ;-)

Aber mit 27 Zoll ist man auch der Grenze von Full HD. Auf den 24-Zöllern sieht die Auflösung deutlich schärfer aus als auf dem neuen Großen. Es ist halt eine Preisfrage - mehr als Full HD kostet gleich wieder erheblich mehr.

Aber es geht noch und der Platz zum Aufteilen meiner zig Fenster ist jetzt wirklich klasse. Der Große steht auch ganz außen und damit ist mein Abstand gut 20 cm weiter als zu den 24-ern. Das macht das Gesamtbild wieder gut.

EDIT:

Donnerstag, 17. September 2015

xfce geht immer

Meinen alten Linux-Rechner geht langsam die Puste aus. Oder anders ausgedrückt - ich habe ewig mein Ubuntu nicht mehr auf die neue Versionen upgedated, sondern immer nur die Sicherheitsupdates für die aktuelle Version eingespielt. Und die haben vor einiger Zeit geendet.

Notgedrungen wollte ich die neusten Versionen der Distribution einfach als Update einspielen. Aber das ging bei beiden Rechnern nicht. Warum auch immer. Und bevor ich mir den Wolf suche, sichere ich lieber meine Daten und hau ein vollständig neues Betriebssystem drauf. Sonst überträgt man im Worst-case nur die Fehler aus der alten Version grad wieder auf die neue.

Ich bin dabei aber von Ubuntu auf Mint Linux umgestiegen. Im Unterbau ja sowieso identisch, macht mir das Gesamtpaket einen "runderen" Eindruck. Ich fahre auf einem Notebook sowieso schon geraume Zeit ein Mint Linux und jetzt vereinheitliche ich meinen Fuhrpark. Außerdem kann ich bei Bedarf Ubuntu & Co ja in virtuellen Maschinen nutzen. Wobei ich dazu wenig Grund sehe.

Nun ist mein einer Rechner, den ich jetzt auf Mint Linux 17.2 upgedatet habe, wirklich alt. Und ich meine alt. Ein Compaq Evo mit Pentium 4. Den habe ich damals schon gebraucht für ein Appel und Ei gekauft. Aber der hat was, was ich brauche - einen Parallelanschluss, an dem mein Drucker hängt. Die neuen Rechner haben sowas gar nicht mehr und ich werde einen Teufel tun, meinen noch einwandfrei funktionierenden Laserdrucker auszutauschen.

Ganz spannend und irgendwie typisch - seit Windows 7 wird der (ein Minolta Page Pro) nicht mehr unterstützt. Es gibt keine funktionierenden Treiber. Zumindest finde ich keine. Unter Linux gar kein Problem. Natürlich gibt es auch dafür Treiber und das Teil wird automatisch erkannt und eingerichtet.

Leider kommt nur aber der alte Compaq mit den neuen GUIs von Mint Linux 17.2 nicht mehr klar. Die Grafikkarte schaut vermutlich hilflos zu, was da an ihr vorbei rauscht. Aber da kommt eben xfce ins Spiel. Damit geht auch die Kiste problemlos und mein Druckserver hat zumindest einen Monitor (nur per ssh ist mir auf Dauer zu blöd).

Mittwoch, 16. September 2015

IAA goes Multimedia

Wenige Kilometer vor meiner Haustür startet heute mal wieder die IAA. Warum ich meinen Senf dazu in einem Blog gebe, in dem ich mich eigentlich hauptsächlich zu Themen rund um dem Computer und Internet was poste?

Nun - nachdem man in den letzten Jahren an Autos kaum wirkliche Neuerungen entwickelt hat - es sind immer noch 4 Räder (meistens), es gibt eine Karosserie, 4 - 7 Sitze, ein Lenkrad, ein Fahrwerk, ein Getriebe und ein Motor - scheinen die Ideen auszugehen, wie man Leute zu einem Kauf bringen will. Mir fällt zumindest kein Grund ein, warum ich ein funktionierendes KFZ durch ein anderes austauschen soll, wenn ich genau das Gleiche bekomme, was ich schon hatte.

Wenn ich schneller oder bequemer irgendwo hin kommen würde, wäre das vielleicht ein Argument. Aber bequemer werden die Autos seit Jahren nicht mehr (ganz im Gegenteil - die Fahrwerke und Sitze werden immer härter, habe ich den Eindruck) und schneller geht ob der Verkehrslage sowieso niemals.

Also stürzt sich die Automobilindustrie auf Internet, Computer und Unterhaltung im Auto. Klar - die klassischen Anwendungen gibt es schon:
  • Navi
  • Kinder per Gehirnwäsche mit irgendeinem Bildschirm auf der Rückbank stilllegen
  • Musik
  • Telefon
Aber jetzt muss es "smart" werden. Ganz toll.

Damit ihr Dollbohrer das auch mal von einem theoretischen Kunden hört: ICH WILL DAS NICHT.

Überhaupt will ich keine oder nur die absolut minimal unabdingbare Elektronik im Auto. Die klassische Regel aus dem Maschinenbau gilt seit eh und je:

Löse nie etwas elektronisch, wenn es mechanisch geht

Tja - Pech für die Automobilindustrie - ich zumindest bleibe bei meinem alten Wagen und tendiere in Zukunft zu einem Youngtimer ohne diesen smarten Mist.

Nun ist aber auch die andere Fraktion in Richtung Auto aktiv. Google will ja bekanntlich ein Auto bauen. Bei der Grundkompetenz sollte man sich an die alte Story hier erinnern.

Während einer Computermesse letztens (auf der ComDex) hatte vor einigen Jahren Bill Gates die Computer Industrie mit der Auto -Industrie verglichen und das folgende Statement gemacht: "Wenn General Motors (GM) mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computer Industrie, dann würden wir heute alle 2-Dollar-Autos fahren, die 1000 Meilen pro Gallone Sprit fahren würden."

Als Antwort darauf veröffentlichte General Motors (von Mr. Welch selbst) eine Presse - Erklärung mit folgendem Inhalt:

Wenn General Motors eine Technologie wie Microsoft entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:

  1. Ihr Auto würde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall haben.
  2. Jedes mal, wenn die Linien auf der Straße neu gezeichnet werden würden, müsste man ein neues Auto kaufen.
  3. Gelegentlich würde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach ausgehen und man würde das einfach akzeptieren, neu starten und weiterfahren.
  4. Wenn man bestimmte Manöver durchführt, wie z.B. eine Linkskurve, würde das Auto einfach ausgehen und sich weigern, neu zu starten. Man müsste dann den Motor erneut installieren.
  5. Man kann nur alleine in dem Auto sitzen, es sei denn, man kauft "Car95" oder "CarNT". Aber dann müsste man jeden Sitz einzeln bezahlen.
  6. Apple würde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren, zuverlässig laufen, fünfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren sind, aber sie laufen nur auf 5% der Straßen.
  7. Die Ladekontroll - Leuchte und die Warnlampen für Temperatur und Öldruck würden durch eine Warnlampe "Allgemeiner Fahrzeugfehler" ersetzt.
  8.  Neue Sitze würden erfordern, dass alle die selbe Gesäß - Größe haben.
  9.  Das Airbag - System würde "Sind sie sicher?" fragen bevor es auslöst.
  10.  Gelegentlich würde das Auto Sie ohne jeden erkennbaren Grund aussperren. Sie können nur wieder mit einem Trick aufschließen, und zwar müsste man gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit einer Hand die Radioantenne anfassen.
  11.  General Motors würde Sie zwingen, mit jedem Auto einen Deluxe Kartensatz der Firma Rand McNally (eine GM Tochter) mit zu kaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht brauchen oder möchten. Wenn Sie diese Option nicht wahrnehmen, würde das Auto sofort 5% langsamer werden (oder schlimmer) Darüber hinaus würde GM deswegen ein Ziel von Untersuchungen der Justiz.
  12.  Immer dann, wenn ein neues Auto von GM vorgestellt werden würde, müssten alle Autofahrer das Auto fahren neu erlernen, weil keiner der Bedien - Hebel genau so funktionieren würde wie in den alten Autos.
  13. Man müsste den "Start" - Knopf drücken, um den Motor auszuschalten.
Ich denke das macht ganz deutlich, was man an Kompentenz von Computerfirmen beim Autobau erwarten sollte.

Externe JavaFX-Schulung in Nürnberg

Ich habe gerade 2 Tage JavaFX in Nürnberg geschult. Schon seltsam - viele Schulungen zu JavaFX kommen nicht rein, aber über das Schulungsunternehmen in Nürnberg doch immer mal wieder was dazu.
Dabei ist die An- und Abreise über die A3 immer problematisch. Auf dem Hinweg am Sonntag-Abend ging es ganz gut. Aber gestern Abend war die Rückreise eine Qual. Die ganze A3 scheint mir eine Baustelle zu sein. Oder eine Spielwiese für Schwerverkehr, der auf allen Fahrspuren seine Rennen mit 3 Km/h Unterschied ausfährt.
Mein Hotel war etwas außerhalb der Innenstadt und leider eines der mauesten seit viele Jahren. Aber für 2 Nächte ging es halbwegs.
Und wenige Meter von dem Hotel war ein sogenannter Tierpark und da war man innerhalb von Nürnberg scheinbar in der wilden Natur.
Wie in Düsseldorf neulich - ich entdecke bei Schulungslocations, bei denen ich schon häufiger war, erst jetzt die schöneren Ecken, wie mir scheint.

Dienstag, 1. September 2015

Video-Training Programmieren mit Qt – Crashkurs

Es gibt wieder einmal das Erscheinen von einem neuen Video-Training zu vermelden. Programmieren mit Qt – Crashkurs. Grafische Oberflächen und Komponenten in C/C++ erstellen ist erschienen.

Programmieren mit Qt – Crashkurs. Grafische Oberflächen und Komponenten in C/C++ erstellen - das Videotraining mit Ralph Steyer

Kostenlose Beispielfilme und Trailer: Die folgenden Videos sind als Appetithappen zum Training frei geschaltet:

Montag, 31. August 2015

Schwarze Youtube-Videos bei Firefox und Flash

Mir ist gerade augestoßen, dass beim Firefox mittlerweile Flash-Videos schwarz bleiben. Ich hatte zwar beiläufig mitbekommen, dass Mozilla Flash nun endgültig auf die Müllhalde der WWW-Geschichte schieben will und vollkommen auf HTML5 setzt. Aber dass dies so kompromisslos durchgezogen wird, überrascht mich doch. Mir ist das bisher nicht aufgefallen, denn natürlich habe ich ein Add-In installiert, das Flash erst einmal blockiert. In dem Fall wird bei Youtube automatisch HTML5 angezogen. Nur hatte ich eben die Blockade nicht aktiviert und mich gewundert, warum die Videos nicht mehr angezeigt werden.
Ich bin absolut kein Fan von Flash, aber diese Maßnahme von Firefox scheint mir doch radikal. Diverse Anwender werden das nicht nachvollziehen können und vermutlich dem Browser die Schuld geben, wenn Youtube-Videos nicht mehr laufen. Der Schuss kann für Mozilla nach hinten los gehen.

Mittwoch, 19. August 2015

Erste Erfahrungen mit Windows 10 im harten Praxiseinsatz

In einer VM hatte ich die Betaversionen von Windows 10 ja schon einige Zeit im Test und war da ganz angetan. Jetzt habe ich Windows 10 ein paar Tage auf meiner Workstation im harten praktischen Einsatz. Das bedeutet, die üblichen Standardvorgänge sollte ich alle mal durchgeführt haben (Programmieren von C/C++ bis Java, Videobearbeitung, Textverarbeitung, alles rund um Internet, ...) und auch alle relevanten Programme gestartet haben.
Es gibt aus meiner Sicht Licht und Schatten. Ich beginne mal mit dem Licht:
  • Es gab keine Probleme beim Upgrade. Weder beim OS selbst noch irgendeinem Programm oder irgendwelchen Daten. Auch alle Einstellungen sind erhalten geblieben. 
  • Das System funktioniert ganz einfach. Stabil und halbwegs fix. Bisher nur einen Absturz von einem Programm gehabt und da hab ich mein System ziemlich an die Grenze gebracht.
  • Durch die Classic Shell sieht der Desktop weiter wie der von Windows 7 aus. Die Usability ist weiter wie gehabt. Das elende Kachel-Design von Windows 8 ist nirgends im Weg.
  • Ein paar nette neue Features. Brauche eigentlich nichts davon, aber sicher nicht nett. Etwa die Linux-Kopie der verschiedenen Desktops. Da ich sowieso 3 Monitore habe, ist das bei mir  nicht notwendig. Aber ok. Genauso wie das automatische Docken und Größenfixieren von Fenstern an den Bildschirmrändern. Wirklich gut ist der Schnellzugriff, wobei ich den durch die Classic Shell etwas anders präsentiert bekomme. 
Was mir nicht gefällt:
  • Die neue Administration. Sie ist auf die Systemsteuerung (klassisch) und einen neuen Administrationsdialog verteilt. Die Classic Shell lässt die Systemsteuerung im Fokus, aber einige Einstellungen gehen im Grunde nur mit dem neuen Administrationsdialog. Und der ist m.E. richtig schlecht, weil ganz einfach gehalten. Es sollte hier erweiterte Möglichkeiten geben. Die allgemeine Tendenz von Microsoft den Anwender vor den Gefahren von falscher Administration über fehlende Updates bis zu gefährlichen Inhalten im Internet zu schützen, mag für Laien ok sein. Aber IT-Profis müssen diese Einschränkungen abstellen können. Ohne dass es gleich kompliziert bzw. unbequem wird.
  • Der Windows App Store. Ständig soll man was aus diesem Store installieren. Das will ich nicht. Ich suche mir mein Programm bei Quellen, die ich auswähle. Und das ist nicht der MS App Store. Den kann man nur mit Account verwenden und damit wir alles protokolliert. Geht gar nicht.
  • Überall wird von Apps geredet. Ich verwende Apps auf dem SmartPhone. Auf dem Computer laufen Programme. 
  • Ich wollte in der neuen Administration die Dateierweiterungen bestimmten Programmen zuordnen und bekomme da nur "Apps" angeboten, die Windows für sinnvoll erachtet. Wenn etwas in der Liste nicht dabei ist, soll man in den App Store gehen. Da gibt es nicht einmal ein Dateidialog, um sich ein Programm auf dem Rechner selbst zu suchen.  Natürlich geht das auch, aber umständlich (etwa Kontextmenü und dann öffnen mit und das für immer bestätigen). Wieder so ein Fall von Manipulation und für zu dumm verkaufen.
  • Wie immer - die Datenspionage muss abgestellt werden, damit man auf Dauer mit dem System arbeiten kann.
Allgemein gefällt mir eine Menge nicht an Windows 10, aber ich halte den Umstieg dennoch für sinnvoll. Denn man braucht schon ein aktuelles Betriebssystem und die Punkte, die mir persönlich nicht gefallen, müssen nicht jeden Anwender stören. Wichtiger - sie lassen sich beseitigen. Es braucht nur halt viel Zeit, zusätzlicher Programme (die nach und nach auftauchen werden) und Arbeit, um Windows 10 so hin zu bekommen, dass es meinen Anforderungen entspricht.
Letztendlich werde ich niemals sensible Dinge mit Windows 10 machen (etwa Onlinebanking), aber damit arbeiten kann man auf jeden Fall.

Montag, 17. August 2015

Upgrade durch

Es hat gar nicht weh getan. Das Upgrade der Windows 8.1 - Workstation auf Windows 10 ist problemlos durchgelaufen. Obwohl ich meine Benutzerdaten zwischen der SSD und der große HDD verteilt habe und das wohl gelegentlich zu Schwierigkeiten führt. Natürlich habe ich bei den Einstellungen erst einmal alles deaktiviert, was Daten an Microsoft sendet - es wird ja noch mehr als genug ungefragt verschickt, aber dagegen werden bald Tools auf dem Markt sein, denke ich.
Zum Betrieb kann ich nur sagen, dass ich eigentlich keinen Unterschied zu Windows 8.1 sehe oder merke. Das liegt daran, dass ich sowieso die Classic Shell verwende und das Design damit auf das Window 7 - Design verbessert wird. Die neuen Symbole von Windows 10 sind hin und wieder zu sehen und sehen irgendwie altbacken bzw. primitiv aus. Als hätte ein Kind versucht was zu zeichnen, aber nicht hingekommen. Die waren unter Windows 8.1 bzw. 7 viel moderner und schöner. Aber das Design ist nebensächlich - ich bin ja kein Apple-Anwender.
Die neuen Features von Windows 10 wie eine Spracheingabe brauche ich sowieso nicht. Angeblich soll Windows 10 aber schneller als die Vorgänger sein und die Ressourcen besser ausnutzen. Das kann ich im Moment nicht bestätigen. Der Betriebssystemstart ist gefühlt deutlich langsamer als der von Windows 8.1. Dafür scheint die Bedienung etwas smarter zu sein. Beim Start von Programmen merke ich gar keine Unterschiede. Allerdings habe ich auch einen sehr leistungsstarken Rechner hier und wenn es da Probleme gäbe, hätten die verdammt viel falsch gemacht. Ich werde das genauer verfolgen, wenn ich den Rechner versuche an die Grenzen zu bringen.
So aber ist mein erstes Fazit, dass ich nun einfach auf dem Stand der Entwicklung bei Windows bin und hoffentliche das Betriebssystem wieder vergessen und mich auf die wichtigen Dingen in der IT konzentrieren kann.

Sonntag, 16. August 2015

No risk no fun ;-(

Da schimpfe ich doch gerade über die unzumutbare Datenspionage von Windows 10 und direkt darauf erhalte ich die Mitteilung, dass mein Update auf Windows 10 nun bereitsteht.
So ein Mist. Jetzt muss ich mich entscheiden, ob ich die Datenspionage akzeptiere oder vom Fortschritt abgehängt werde.
Ich wollte die Entscheidung eigentlich noch etwas weiter verschieben, aber das ist wie mit dem Mausspielzeug bei meinem Kater, wenn ich mit dem vor seiner Nase rumwedele. Auch wenn er keinerlei Lust auf jagen hat und das Teil am Anfang vollkommen ignoriert - am Ende kann er dem Jagdtrieb nicht widerstehen.
So geht es mir jetzt auch - nun ist das Teil da und rein profilaktisch kann man es ja mal downloaden. Man kann es ja in einigen Wochen oder so noch installieren.
Ja klar - nix is. Ich kann meine Neugier nicht zügeln und füge mich in das Unvermeidliche. Irgendwann hätte ich es sowieso installiert. Allen Bedenken zum Trotz. Da kann ich es auch gleich hinter mich bringen. Das ist so wie wenn man auf einem Sprungturm im Schwimmbad steht und nicht mehr die Treppe runter gehen kann - je schneller man sich entschließt, desto besser. Je länger man wartet, desto unangenehmer wird es.
Also läuft gerade auf dem anderen Rechner das Update - obwohl mir ganz und gar nicht wohl dabei ist. Aber was schiefgeht, habe ich ja noch einen Ersatzrechner und die Daten sind alle gesichert. Und was die Spionage angeht - ich werde das System schon irgendwie dicht bekommen. Es gibt garantiert die nächste Zeit Tools und Tricks, um diesen Mist abzustellen.

Ich habe mich eigentlich richtig auf Windows 10 gefreut, ...

... aber was da die letzte Zeit bekannt wird, lässt mich mehr und mehr zögern das Betriebssystem zu installieren. Klar - Medien brauchen Schlagzeilen und suchen geradezu Dinge, die sich als Problem aufbauschen lassen (ich schreibe ja selbst seit Jahren für Computer-Zeitschriften und kenne das, aber das ist ja bei allen Medien so - erstmal laut und spekulierend und im Fehlerfall still und leise zurückrudern). Aber diese Spionagefunktion in Windows 10 scheint ja extrem zu sein. Was auch immer man als Anwender abschaltet - das System sendet weiter. Nach meinem derzeitigen Wissensstand sind dabei viele Daten unkritisch, aber ein paar Sachen gehen gar nicht:
  • Angeblich wird beim Öffnen des Startmenüs oder bei der Eingabe eines Textes im Suchfeld des Startmenüs immer automatisch eine Anfrage an die Bing-Server von Microsoft gesendet. Was soll das? Warum? Und das absolut Schlimme - die dabei übertragene Datei threshold.appcache soll eine zufällig genierte Rechner-ID enthalten, die auch nach Neustarts des Rechners unverändert bleibt und letztendlich alle Anfragen einem Rechner zuordnen lassen. Das ist mehr als der gläserne Anwender :-(. Das System ist angeblich mit diesem neuen Cortana verbunden, aber selbst dann, wenn Cortana vom Nutzer eigentlich deaktiviert wurde, werden die Daten verschickt.
  • Ganz schlimm sind auch die Live-Kacheln. Die waren schon in Windows 8 für meine Begriffe ein total lästiger Müll. Selbst wenn der Nutzer alle Live-Kacheln im Startmenü entfernt, sendet Windows 10 abgeblich weiter Informationen zu Microsoft-Servern und lädt neue Kachel-Informationen über eine unverschlüsselte Verbindung herunter. Warum findet überhaupt eine Datenübertragung statt, wenn man als Anwender explizit keine Live-Kacheln will?
  • Genauso scheint Windows 10 regelmäßig eine Verbindung zu einem Microsoft-Server namens ssw.live.com herzustellen. Den braucht man für OneDrive und andere Microsoft-Dienste. Doch wenn man die Dienste gar nicht will und abschaltet, werden weiterhin Daten übertragen.
  • Es gibt Tests, dass Windows 10 bei einigen Verbindungen zu Microsoft-Servern Proxy-Einstellungen umgeht, mit denen man als Anwender eine bestimmte Route für die Kommunikation vorgibt. Die Vorgabe eines Proxies hat jedoch immer Gründe und wenn Microsoft das ignoriert ist das so als wenn man seinen Kindern Fernsehen verbietet, die sagen Ja, und wenn man nicht hinschaut, sitzen sie vor der Glotze.
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat die Datensammelwut von Windows 10 neulich massiv kritisiert. Windows 10 sei ein Betriebssystem, das "den PC in eine Art private Abhöranlage" verwandle. Muss man leider zustimmen - und ganz schlimm ist eben, dass man zwar verschiedene Einstellungen vornehmen kann, die aber nur vordergründig etwas zu bewirken scheinen und wohl nur den Sinn haben, die Nutzer in trügerische Sicherheit zu wiegen. Mensch Microsoft - ich hatte mich über die letzten Jahre mit Dir wirlich angefreundet und jetzt das :-(

Freitag, 14. August 2015

App-Entwicklung bzw. Tests - eine Dose der Pandora :-(

Ich teste im Moment das neue Visual Studio 2015. Da passiert ja ziemlich viel. Gerade auch in Hinsicht auf Cross-Over-Entwicklung.

Klar - ich nutze das Visual Studio für meine Sachen mit Visual C# und VB.NET (da bin ich permanent mit irgendwelche kleinen Sachen rund um Kurse und Schulungen dran). Aber Microsoft baut die IDE nun auch in Richtung Web-Entwicklung und sogar App-Entwicklung für iOS und Android aus. Es gibt zig Vorlagen, die die unterschiedlichsten Frameworks integrieren. Cordova, Xamarin, Node.js, Git etc.

Nun dachte ich mir, dass ich auch mal wieder was in Hinsicht auf App-Entwicklung machen und das mit meinen Experimenten mit dem neuen Visual Studio kombinieren sollte. Ich mache ja schon einige Jahre immer wieder was mit App-Entwicklung, aber ich bin grundsätzlich ziemlich ernüchtert von der Sache. Dabei stört mich weniger, dass diese "Alles-muss-umsonst-sein"-Mentalität auch bei Apps es quasi unmöglich macht, Apps für einen halbwegs seriösen Preis zu verkaufen - ich verdiene bei Apps mit Schulungen, Publikationen und Support und da spielen die Geiz-Geil-Kunden keine Rolle.

Aber die App-Entwicklung selbst macht mir in letzter Konsequenz einfach keinen Spass mehr - nur Probleme und Schwierigkeiten. Gerade unter Android.

Dabei ist das eigentliche Schreiben von Quellcode für Apps kein Problem. Ganz und gar nicht und das macht auch noch richtig Laune.
  • Für Android geht das mit Java und den speziellen APIs richtig gut. 
  • App-Entwicklung für die Windows-Mobiles mit dem Visual Studio ist sowieso easy und eigentlich klasse (unabhängig davon, dass es so gut wie keine mobilen Geräte mit Windows in der Praxis gibt). 
  • Mit Xcode geht es wohl auch für iOS ganz vernünftig, was ich bei meinen wenigen Experimenten in dieser Welt bemerkt habe. 
  • Wenn man für mehrere Plattformen entwickeln will und auf Web-Technologie setzt hat man mit Cordova/PhoneGap ein Wrapper-Framework, das eigentlich alle Wünsche abdeckt und die Sache fast zum Kinderspiel werden lässt. 
Aber wenn die App geschrieben ist, dann fängt es an unschön zu werden.
  • Die Veröffentlichung ist teils eckelhaft unbequem. Aber gut - das ist nur dann ein Problem, wenn man die App vertreiben will und das betrifft mich wie schon erwähnt nur am Rande.
  • Aber bereits vorher - man will und muss das Zeug ja testen. Unter Android gibt es - gefühlt - tausende von API-Versionen und Hardware-Kits, die - gefühlte - 100 Mal nacheinander installiert und aktualisiert werden müssen und dazu 24 Stunden oder so brauchen. Und dann der Emulator unter Android - eine reine Katastrophe. Eben hat mich dieser Android-Emulator wieder dermaßen genervt. Ich habe hier einen 6-Kern-Xeon mit SSD und 32 Gigabyte RAM und der Emulator hat mehr als 10 Minuten gebraucht, um zu starten und meine App aufzurufen. Das deckt sich mit früheren Erfahrungen, die ich bei Video2Brain mit Highend i7 mit ähnlich viel RAM gemacht hatte. Ich hatte gehofft, dass das irgendwann besser wird. Aber nix ist. Selbst auf Rechnern, die RAM ohne Ende haben und fix genug sind PI in 5 Minuten bis auf die letzte Stelle zu berechnen, will der Emulator beim Start vorher wohl ein Bier zapfen (man weis ja - ein gutes Bier braucht 7 Minuten). Das geht gar nicht. Nun starten der Emulator für Windows im Prinzip viel schneller - nur braucht der Hyper-V. Und das knallt mit anderen Virutellen Systemen wie VMWare. Also muss man das manuell erst einmal an- und ausstellen. 
Ne - die App-Entwicklung läuft einfach nicht rund. Es kann doch nicht so schwer sein...

Mittwoch, 5. August 2015

Externe Schulung in Düsseldorf

Zur Zeit
  • produziere ich viele Videotraining in meinem Büro, 
  • schreibe Bücher und Schulungsunterlagen, 
  • betreue Computerkurse via Internet oder 
  • halte Schulungen im Rhein-Main-Gebiet. 
Also allesamt meist Maßnahmen ohne die Notwendigkeit zu weit zu reisen oder gar extern zu Übernachten.
Aber die Woche hat es mich zu einer 3-Tage-Schulung mal wieder nach Düsseldorf verschlagen. Und da muss man natürlich im Hotel übernachten.
Dabei hat mich durchaus überrascht, dass es in Düsseldorf richtig schöne Ecken gibt.
Ich war da schon mehrmals (und sogar auch schon in dem Hotel, wo die Woche übernachtet habe), aber so richtig schön fand ich Düsseldorf bisher nicht. Kann sein, dass die Ecken, durch die ich bisher gekommen bin, einfach zu viel Industriegebiet war oder sonst was.
Aber hinter dem Hotel war ich am Feierabend nach einigen Metern unten am Rhein und da war es richtig nett.
Zudem muss ich das Restaurant loben, in das es in der Mittagspause ging - 5-Stern-Asia mit einer Riesenauswahl am Buffet.

Sonntag, 2. August 2015

Windows 10 und Visual Studio 2013

Ich habe gerade einen etwas verstörenden Bericht gelesen, dass angeblich das Visual Studio 2013 nicht unter Windows 10 zu installieren ist. Ich kann es zwar nicht glauben, aber das sind so die kleinen und großen Probleme, mit denen man sich wohl beim Umstieg auf Windows 10 konfrontiert sieht. Gut - ich habe mittlerweile schon das Visual Studio 2015 installiert, aber ich brauche zum Nachvollziehen gewisser Dinge explizit das Visual Studio 2013 oder 2012. Zumal ich nur vom Visual Studio 2012 die Professional-Version habe und bei den folgenden Versionen mit der Community-Edition vorlieb nehme.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Windows 10 ist da - und ich warte lieber

Ich teste ja Windows 10 schon geraume Zeit in den Vorversionen - in VMs. Jetzt ist die finale Version da und ich habe mich zum Update auch registriert. Bei mir sind zwar die ominösen Ordner noch nicht da, in denen das Update wohl ausgeliefert wird - obwohl ich mich zum Update registriert habe. Aber das stört mich nicht, wenn ich erst in einer späteren Welle die Installationsdateien bekomme. Ich bin mitterweile sogar wieder unsicher, ob ich überhaupt umsteigen soll. Mit den Tests der Betaversionen war ich zwar zufrieden und auch positiv von dem Betriebssystem überrascht. Aber es gibt ein paar Nogos in Windows 10, die mich zurück halten:
  1. Zwangsupdates. Ich entscheide ausschließlich selbst, wann und ob ich Updates einspiele. Der Zwang ist zwar angeblich nur in den Home-Editions rigoros, aber auch in den anderen Versionen werden Anwender ziemlich gegängelt. Das geht nicht und wenn das nicht zu beeinflussen ist, dann installiere ich kein Windows 10. 
  2. Datenspionage. Unter Windows 10 scheinen sehr viele Daten an Microsoft (oder gleich die NSA) zu fließen. Da sollte klar sein, wie man das deaktivieren kann. 
  3. Kinderkrankheiten. Es wäre das erste Betriebssystem, was nicht erheblich Kinderkrankheiten hat. Mal abwarten, was so alles an schwerwiegenden Bugs, Lücken und Problemen in den ersten Wochen bekannt werden. Ich denke, ich warte das erste Service-Pack ab und installieren frühstens Windows 10.1 (sofern Punkt 1 und 2 beseitigt sind). Ich rechne Ende August mit dem Service-Pack, weil bis dahin der Sturm der Entrüstung über die Kinderkrankheiten Microsoft überrollt und zum Handeln gezwungen haben wird. 
  4. Die Kacheln sind zwar nicht mehr so penentrant wie bei Windows 8, aber sie stören immer noch massiv. Und das System bringt so elend viele unnütze Apps mit, die erst einmal im Weg sind. Zumal viele dieser Apps auf das Internet zugreifen. Und ich akzeptiere nicht, dass irgendein Programm ohne meine ausdrückliche Genehmigung ins Internet geht. Mit der Classic Shell kann man sicher auch Windows 10 wieder bedienbar machen, aber muss erst einmal rausbekommen, wie man diesen ganzen überflüssigen Müll, der mit ausgeliefert wird, eleminieren kann. 
  5. Die Konfiguration von Windows 10 geht wohl über neue Dialoge, die noch weniger Kontrolle erlauben als es mit der Mausschubserei unter der Systemsteuerung nur möglich war. Gefällt mir gar nicht, aber mit dem Mangel könnte ich noch leben.
Alles in Allem werde ich wohl mein Notebook auf jeden Fall auf Windows 7 lassen. Die Workstation date ich vielleicht ab, denn Windows 10 reizt mich doch. Ich peile mal den Herbst für eine Überprüfung meiner Einschätzung an.

Donnerstag, 23. Juli 2015

Hacker sollen Auto per Internet ferngesteuert haben

Ich will möglichst gar keine Elektronik in meinem Auto oder Motorrad. Und schon gar nicht, dass da auch nur das kleinste Bauteil irgendwie online ist. Ich weiß warum:
  1. Jedes elektronische Bauteil ist eine weitere Fehlerquelle und ein Kostenrisiko. Wer kann schon noch selbst irgendwas an diesen fahrenden Computern und Unterhaltungsgeräten machen?
  2. Das meiste Zeug, was angeblich Komfort darstellen soll, ist nur nerviger Terror, den ich auch noch bezahlen sollte. Etwa Beepen wenn ich nicht angeschallt bin. Warum? Darf mich die Automobilindustrie ungestraft als so blöd beleidigen, dass ich das nicht mitbekomme? Und ich soll noch Geld für solches Zeug bezahlen. 
  3. Dieses ganze Unterhaltungsgeraffel zeigt doch nur, dass Menschen scheinbar vor den Momenten Angst haben, an denen sie mit Ihrem Gehirn alleine sind. Radio und CD langt. Der Rest lenkt auch noch massiv vom Fahren ab und wird vermutlich sowieso bald verboten.
  4. Wie oft stürzt mein Computer ab? Ich freue mich schon, wenn das erste Auto mit einer allgemeinen Schreibschutzverletzung liegen bleibt oder sich nicht mehr starten lässt. 
  5. Und dann ist da noch die Sicherheit. Ich lästere schon lange, dass die Terroristen der Zukunft keine Bomben mehr brauchen, sondern sich einfach mit einem Sender an eine Autobahn stellen.
Und nun war es erstmal "offiziell" soweit. Zwei US-Hacker ist es offenbar gelungen, erstmals ein Auto (einen Jeep Cherokee) per Internet in voller Fahrt zu hacken. Aus einem Wohnzimmer heraus. Zuerst wurde angeblich nur ein Bild auf den Multimedia-Bildschirm des Autos geschickt und die Musik laut gestellt. Und dann stoppten die beiden Hacker den Motor, hatten Zugriff auf die Lenkung und konnten die Bremsen deaktivieren.

 http://www.spiegel.de/auto/aktuell/hacker-verschaffen-sich-kontrolle-ueber-jeep-cherokee-a-1044840.html

Schöne neue Welt - aber ohne mich. 

Montag, 20. Juli 2015

Videotraining CGI-Programmierung mit Perl

Das 3. Videotraining aus meiner kleinen Reihe zu Perl ist bei Video2Brain erschienen. Dieses Mal geht es um CGI-Programmierung.
 CGI-Programmierung mit Perl
Die folgenden Videos sind frei geschaltet:
Trailer
Datenübergabe an CGI-Programme
Die Basis des Gästebuchs mit HTML und CSS

Donnerstag, 16. Juli 2015

VMWare und Hyper-V

Ich benötige oft verschiedene Betriebssysteme parallel und habe mir nicht zuletzt deswegen eine Xeon-Workstation mit 32 GByte RAM (wird noch erweitert) besorgt. Da kann ich über Virtualisierung parallel mehrere Betriebssysteme laufen lassen. Mein Host ist derzeit Windows 8.1.

Grundsätzlich nutze ich schon lange VirutalBox, aber mittlerweile auch den VMWare-Player. Die Tools haben für mich jeweils in einigen Bereichen spezifischen Vorteile.

Soweit, so gut. Aber nun habe ich gestern auch das Visual Studio 2013 als auch 2015 installiert. Samt der Emulation für Windows Phone. Und da wird Hyper-V als Virtualisierung benutzt.

Dummerweise vertragen sich VMWare und Hyper-V nicht. Oder anders ausgedrückt - sie können nicht gleichzeitig auf einem Rechner laufen (nach meinem Wissensstand - vielleicht gibt es ja irgendwelche Tricks).

Aber Hyper-V wird - wenn vorhanden - von Windows nach der Installation standardmäßig gestartet. Wenn man nun mit dem VMWare-Player eine VM starten will, bekommt man die Fehlermeldung "VMware Player and Hyper-V are not compatible. Remove the Hyper-V role ...".

Das Problem hatte ich vor einiger Zeit in Graz bei Aufnahmen bei Video2Brain schon mal und daher wusste ich, was zu tun ist. Die Lösung ist auch einfach - man deaktiviert einfach Hyper-V und aktiviert es erst dann, wenn man wirklich was mit dem Visual Studio emulieren will. Das ist etwas unbequem, geht eigentlich aber ganz gut.

Um VMWare also zum Laufen zu bringen, sind mir grundsätzlich zwei sinnvolle Möglichkeiten bekannt.

  1. Man deaktiviert Hyper-V in den “Programmen & Features” von Windows
  2. Man setzt den Bootstatus von Hyper-V auf “off”. 

Zu Punkt 1 startet man das Programm OptionalFeatures.exe und entfernt man das Häkchen vor Hyper-V.  Danach noch neu Starten und VMWare sollte ohne Fehlermeldung starten.

Für Punkt 2 kann man Hyper-V über ein Bootflag und das Programm bcdedit.exe in der Konsole  deaktivieren. Dort führt man zwei Kommandos aus (was ich aber noch nicht ausprobiert habe):

C:\Windows\System32\bcdedit.exe /set {current} hypervisorlaunchtype off shutdown /r /f /t 0 1 2 
C:\Windows\System32\bcdedit.exe /set {current} hypervisorlaunchtype off shutdown /r /f /t 0 

Mit folgendem Kommando kann man Hyper-V wieder reaktivieren:

C:\Windows\System32\bcdedit.exe /set {current} hypervisorlaunchtype auto shutdown /r /f /t 0 1 2 
C:\Windows\System32\bcdedit.exe /set {current} hypervisorlaunchtype auto shutdown /r /f /t 0

Dienstag, 14. Juli 2015

Das war es wohl mit Flash

Firefox blockiert ab sofort Flash und reiht sich nach Apple und Google in die Reihe der Totengräber ein (Beitrag in der PC Welt). Jetzt müssen die Contentanbieter nur noch umstellen, was gerade sehr technikferne Anbieter wie Fernsehsender immer noch nicht geschafft haben. Aber wenn denen die Kunden weglaufen, weil sie das Flash-Geraffel nicht sehen können, werden auch die etwas Geld in die Hand nehmen und auf moderne Formate umstellen.

Sonntag, 12. Juli 2015

Mein Joomla!-Buch ist da

Gestern kamen die Belegexemplare von meinem neusten Buch an. Thema ist dieses Mal Joomla!.

Samstag, 11. Juli 2015

Speicherplatzprobleme beim Samsung S2

Das Samsung S2 ist mittlerweile in die Jahre gekommen und ich bin auch schon vor einiger Zeit auf das S4 umgestiegen. Aber das S2 ist in der Familie immer noch im Einsatz. Eigentlich ist es für mich immer noch das beste Smartphone, dass ich je hatte - nicht so klobig wie das S4 und leichter. Und die Leistung langt auch heute noch ganz dicke.
Nur gibt es wohl einen großen Bug in der ganzen S2-Serie. Vollkommen grundlos meldet das S2 wohl ziemlich häufig, dass es keinen Speicher mehr frei hat und verweigert die Installation neuer Apps. Auch bei meinem S2 tritt seit einigen Tagen das Problem wieder auf.
Konkret sind aber auf dem internen Telefonspeicher etwa 3 GByte und auf der externen SD-Karte gut 6 GByte Speicherplatz noch frei. Also vollkommener Unsinn.

Ich bin darauf hin im Internet auf die Suche gegangen und habe zahllose Hilferufe und Lösungsangebote zu dem Problem gefunden. Die meisten Lösungsangebote waren die oft nutzlosen Tipps zum Verschieben von Daten auf die SD-Karte und Löschen von Müll im internen Speicher. 

Aber die Meldungen „nicht genügend Speicherplatz“ oder aber „Systemspeicher fast voll“ reden eben von dem Systemspeicher und da legt das S2 wohl im Laufe seinen Lebens unglaublich viel Müll an, der eben diesen Systemspeicher irgendwann blockiert. Da hilft kein Freiräumen von anderen Speicherbereichen.

Ich hatte das Problem schon einmal, mich aber nicht mehr erinnert, wie ich es damals gelöst hatte. Natürlich habe ich mit den diversen Speicherbefreiungs-Apps erst einmal alles an Müll weggehauen, was so zu finden war und zudem alles vom Telefonspeicher auf die SD-Karte verschoben, was nicht bei 3 auf den Bäumen war. Aber hatte wie gesagt keinen Erfolg. Erst mit der Clean Master - App mit Root-Rechten und einer "tiefen Systemreinigung" lies sich das Problem lösen, denn damit wurde wohl der Systemspeicher befreit.

Einige Apps können also den Systemspeicher bereinigen, aber da muss man meist das Gerät gerootet haben. Ohne Root-Rechte (und angeblich nur dann) kann aber auch das funktionieren -  ein Code, den man über die Telefon-App vom Galaxy S2 eingibt. Man öffnet die Telefon-App und gibt dort den Code „*#9900#“ (ohne Anführungszeichen) ein. Dann den Menüpunkt „Delete Dumpstat“ und „Logcat“ auswählen. Jetzt sollte der interne Speicher wieder etwas freier sein.

Freitag, 10. Juli 2015

Elende Windows-Reaktivierung

Ganz tolle Überraschung am Morgen - bei meiner Workstation musste das Mainboard getauscht werden und heute morgen hat Windoof festgestellt, dass es angeblich nicht aktiviert wäre. Würde ja schon auf einem anderen Rechner laufen. Absoluter Blödsinn.
Klar ist das Mainboard ein Kernkriterium zur Bildung einer Kenn-Id, mit der der Rechner identifiziert werden kann (übrigens auch von außen - also Internet - kleiner Hinweis für die Pseudo-Profis, die Ihre IP-Nummer verschleiern und glauben, dass sie damit anonym wären), aber das muss auch anders funktionieren.
Denn die Reaktivierung ist unverschämt unbequem. Zwar gibt es eine kostenlose Hotline mit einem Automat auf der Gegenseite, aber man muss gut 100 (!) Zahlen in Folge am Telefon eingeben (ohne Fehler natürlich), bevor Windows wieder aktiviert wird. Das ist am frühen Morgen kein Spass und bringt mich gerade wieder dermaßen gegen Windows und MS auf, dass meine guten Eindrücke von Windows 8.1 und 10 wie Butter in der Sonne schmelzen.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Workstation works

Gerade meine Workstation wieder abgeholt. Es war tatsächlich das Mainboard hinüber. Aber jetzt läuft sie wieder. Gut so - ich habe mich an die drei Monitore und genügend Power gewöhnt und bin mit dem i5-Notebook als Ersatz nicht wirklich glücklich gewesen. Das taugt eigentlich nur noch für unterwegs und als Schulungsrechner. Trotzdem gut, dass ich das Teil als Alternative habe.

Freitag, 3. Juli 2015

Workstation doesn't work

Ich wollte über Nacht ein gerade geschnittenes Video auf Youtube hochstellen, aber bei der Aktion hat sich mein Rechner wohl verhoben. Ich kann im Videomanager von Youtube sehen, dass der Upload bei 68% abgebrochen ist. Zu dem Zeitpunkt hat sich der Rechner wohl ausgeschaltet, denn heute morgen war er in ebenso einem Zustand. Das Problem ist, dass er sich nicht mehr anschalten lässt. Die Lüfter laufen, DVD-Laufwerk und USB gehen, aber nicht einmal das UEFI meldet sich. Dementsprechend kann ich auch kein Notfallsystem oder so starten, um überhaupt rauszubekommen, was das Problem ist. Sieht nach Hardwarefehler aus. Dabei ist die Workstation noch ziemlich neu (keine 4 Monate) und ich habe bewusst eine teuere und zuverlässige Serverarchithektur genommen. Und dann das. Aber mein Händler ist genau gegenüber meiner Zweitwohnung und ich bringe das Teil heute noch hin. Jetzt zeigt sich der Vorteil, wenn man einen halbwegs adäquaten Zweitrechner als Alternative hat (mein Notebook) und Daten regelmäßig auf einem NAS sichert. Ich kann glücklicher Weise ohne große Einschränkungen weiterarbeiten (nur ist das Notebook halt deutlich schwächer auf der Brust und es dauert bei verschiedenen Aktionen etwas länger).

Freitag, 26. Juni 2015

Politiker werden von Wissen und Information abgeklemmt

Der Hackerangriff auf dem Bundestag treibt kuriose Blüten. Wie der Spiegel meldet, werden nach dem Cyberangriff für Bundestags-Abgeordnete Zehntausende Websites gesperrt.
Toll - nun sind Politiker, die per Definition nicht gerade zu den gut informierten Experten zählen, vollkommen von Informationen und von dem Wissen der Welt abgekoppelt. Das kann es sicher nicht sein.
Die richtige Lösung wäre ganz einfach - der Bundestag und alle Politiker erhalten ein gehärtetes Linux und gut ist. Gerade für Super-DAUs, die nicht wissen, was sie am Computer tun, oder wie das Internet funktioniert, sollte sowieso Windows absolut tabu sein. Mit einen gut konfigurierten Linux sind die Anwender sicher und einfacher und leistungsfähiger ist das auch - von der Administration ganz schweigen.
Aber so einfache und effektive Lösungen sind zu billig. Lieber ein krankes System mit viel Geld kurz vor dem Abgrund halten und uninformierte Politiker.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Das nächste Onlinetraining zu Perl ist da - Effektive Programmierung mit Perl

Nach dem Perl 5 – Grundlagen – Installation, Sprach- und Syntax-Elemente, Datenzugriff ist jetzt auch das Onlinetraining Effektive Programmierung mit Perl - Reguläre Ausdrücke, Module und andere Techniken und Funktionen bei Video2Brain erschienen.
 Effektive Programmierung mit Perl von Ralph Steyer
Dieses baut auf den Kenntnissen des Grundlagentrainings auf, ist aber ein in sich geschlossenes Video-Training und richtet sich an alle, die bereits die elementaren Grundregeln von Perl kennen, sich aber mit anspruchsvolleren Skripten auseinander setzen wollen oder müssen. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Arbeit mit Dateien und Verzeichnissen, eigene Kapitel widmen sich regulären Ausdrücken und Funktionen für Skalare und Listen.

Sonntag, 21. Juni 2015

Auf dem Weg zu Windows 10

Windows 10 ist ja so gut wie fertig und wird vermutlich in Kürze offiziell freigegeben. Ich habe ja schon seit geraumer Zeit einen recht frühen Build einer Betaversion in einer VirtualBox am Laufen und so meine Erfahrungen mit dem neuen Windows gesammelt. Hat mir in dem frühen Build gar nicht schlecht gefallen.
Heute habe ich mir den gerade freigegebenen aktuellsten Build geladen und wieder in einer VM installiert. Dieses Mal im VMware Player, um auch den mal etwas genauer anzusehen.
Die Installation ging erst einmal problemlos, aber danach ist Windows 10 oder der VMware Player mehrfach abgestürzt und hat sogar das Windows 8.1-Host-System ins Grab geschossen. Ich habe keine Ahnung, ob der Windows-Build oder der VMware Player die Verantwortung dafür hat (mein Ubuntu läuft im VMware Player problemlos).
Mittlerweile konnte ich Windows 10 in der VM aber starten und gerade installiere ich dort das neue Visual Studio 2015. Auch das will/muss ich mir natürlich ansehen.
Ansonsten sieht Windows 10 wirklich gut aus und gerade der neue Spartan-Browser scheint ein großer Wurf zu werden. Es sieht so aus als würde Microsoft dieses Mal Vieles richtig machen.

Terrorgefahr in Deutschland nimmt zu - SPD wird zum weiteren Steigübelhalter von Terroristen

Nun ist es passiert - auch die SPD fügt sich den Wünschen der Terroristen und stimmt für die Vorratsdatenspeicherung. Die Politiker lassen der Reihe nach die Masken fallen und dahinter kommt die Überwachungsparanoia zum Vorschein, die in Deutschland schon mal ein Reich über tausend Jahre sicher sollte und dann auch in der kleinen Ostdiktatur perfide durchgeprügelt wurde.

Donnerstag, 11. Juni 2015

Mein Onlinetraining Perl 5 – Grundlagen Installation, Sprach- und Syntax-Elemente, Datenzugriff

Mein nächstes Videotraining ist online. Gerade hab ich auf den Webseiten von Video2Brain/Lynda die Freischaltung gesehen. Das Thema ist dieses Mal Perl. Genaugenommen behandele ich in dem Onlinetraining die Grundlagen von Perl von Grund auf. Das Training ist das erste einer ganzen "Serie", die ich mit Perl aufnehme. Die Sprache wird meines Erachtens total unterbewertet und ist im Web gegenüber PHP oder auch ASP.NET oder JSP & Co zu Unrecht ins Hintertreffen geraten.  Wobei ich an meine eigene Nase fassen muss, denn obwohl ich mich schon vor über 10 Jahren mit Perl beschäftigt hatte, habe ich Perl die letzten Jahre auch mehr oder weniger links liegen gelassen. Aber nachdem ich mich der Sprache wieder zugewendet habe, hat mich regelrechte Begeisterung erfasst. Gerade im Vergleich zu PHP (wenn man mal den Web-Aspekt mit CGI nimmt) ist Perl viel professioneller und leistungsfähiger. Und mit dem CGI-Modul genauso bequem wie PHP & Co. Dazu kommt noch der absolut leistungsfähige Ansatz zur Steuerung des Betriebssystem. Gerade unter Linux, aber auch anderen Betriebssystemen.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Telematik-Tarife - der nächste Angriff auf unsere Kultur und Freiheit

So langsam bringen sich immer mehr KFZ-Versicherer in Stellung und versuchen Telematik-Tarife anzubieten. Dabei werden Autofahrer, die ihr Fahrverhalten überwachen lassen, für bei "vorsichtiger Fahrweise" (was auch immer das bedeutet und wie das zu bewerten ist) belohnt.
Was wieder einmal zeigt, wie man mit Wortwahl ein positiven Eindruck erzeugen will und damit verschleiert, dass alle Autofahrer, die sich der Datenverfolgung nicht anschließen, zwangsläufig nicht belohnt werden. Kann man auch als bestrafen formulieren.
Wer sich nicht von Hinz-und-Kunz ausspionieren lassen will, soll also in Zukunft nicht eingesperrt, aber zumindest angemessen bestraft werden.
Nach der Huk-Coburg kündigte auch die Allianz die Einführung dieser Telematik-Tarife an. Hierbei wird unter anderem das Brems- und Beschleunigungsverhalten von Autofahrern ermittelt, um die Kosten für die Versicherung anzupassen.
In Deutschland wird jede zu krummer Banane verboten und so etwas soll erlaubt werden. Ein absolutes Unding.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Darkness on the Edge of Town

In der gesamten Ecke von Köln, in der ich die letzten drei Tage meine Schulung gehalten habe, hatte ich die ganze Zeit nur Edge als Internet-Verbindung auf dem Smartphone. Sowohl im Hotel als auch dem Gebäude, wo die Schulung war. Dazu war heute das Netzwerk der Unternehmensberatung tot und ich musste mir mit Tethering über das Smartphone behelfen, wenn ich was aus dem Internet gebraucht habe. Ich hatte schon fast vergessen, wie langsam Internet sein kann ;-|.

Montag, 1. Juni 2015

Statt virtuell mal wieder real

In den letzten Monaten habe ich fast nur noch online Schulungen gehalten bzw. remote oder via Internet aus dem Büro gearbeitet. Heute morgen bin ich aber wieder einmal zu einer Präsensschulung aufgebrochen. Thema ist HTML/CSS/XML. Da die Schulung in Köln, bin ich erst morgens angefahren. Das ist zur Not noch halbwegs machbar. Als ich vorhin im Hotel eingecheckt habe, ist mir mal wieder der "Kurbeitrag" übel aufgestoßen, den viele Städte mittlerweile als neue Einnahmequelle aufgetan haben. In Köln nennt es sich Kulturförderabgabe, was die Sache keineswegs lustiger macht. Reine Beutelschneiderei und man ist als Geschäftsreisender gezwungen einen Fragebogen auszufüllen, der jedes Maß an Datenschutz vermissen lässt, um diese Abzocke zu vermeiden. Ich bewundere die Leute in den Verwaltungen fast, mit welche Unverfrorenheit die sich Gebühren aus der Luft saugen, um Besucher (oft auch Anwohner) unberechtigt zu schröpfen.

Freitag, 29. Mai 2015

Die GroKo beschließt die Vorratsdatenspeicherung, ...

... weil ja 80 Millionen potentielle Terroristen und Straftäter in Deutschland leben. Seltsam, dass die schlimmsten Verbrecher immer alle anderen im Verdacht haben. Blatter ist natürlich unschuldig und die anderen sind die Bösen. Und Politiker haben nur das Wohl des Staats im Blick. Da muss man die 80 Millionen Verbrecher, die den Staat verunreinigen, schon mal besonders genau verfolgen. Warum nur lassen wir uns das gefallen? Wir sind mehr als diese paranoiden Verfolger!

Montag, 25. Mai 2015

Towel Day

Oha - ich hatte heute kein Handtuch mit dabei (abgesehen von dem, das ich immer im Auto liegen habe). Mea culpa. Und wer mit der Aussage nichts anfangen kann, der hat in der EDV, Physik, Mathematik etc. nichts zu suchen. Aber hier kann man sich zumindest grob über diese Pflichtlektüre informieren: Towel Day: ESA erinnert an Douglas Adams

Warum geht Spiegel Online nicht mit meinem Firefox?

Sehr seltsam - mein Firefox friert seit einiger Zeit grundsätzlich ein, wenn ich Spiegel Online öffne. Keine Ahnung warum und mit welchem Update von Firefox sich das eingeschlichen hat. Manchmal erholt sich Firefox nach einigen Minuten, aber öfter ist er ganz tot. Interessanter Weise passiert das ausschließlich bei der Seite. Und im Chrome lässt sich Spiegel Online problemlos öffnen. Natürlich habe ich Flash im Firefox standardmäßig deaktiviert, aber sonst ist der Browser eigentlich nicht so eingestellt, dass das die Seite blockieren sollte. Muss man testen, ob Firefox bei der Seite auch mit aktiviertem Flash einfriert. Wenn nicht, dann sollte man Spiegel Online nicht mehr ohne Sandbox aufrufen.

GNUs in freier Wildbahn

Heute mal wieder unser beliebtes und bekanntes unixähnliches Betriebssystem mit vollständig freie Software GNU in freier Wildbahn erlebt (naja fast - halt Zoo).

Samstag, 23. Mai 2015

Alles Gude, zum Geburtstag ...

Der heutige 23. Mai gilt laut Oracle als der offizielle Geburtstag von Java (wenngleich es noch diverse weitere Stichtage im Entstehungszeitraum um 1995 gibt). Am 23. Mai 1995 präsentierten Sun und Netscape erstmals die Programmiersprache Java, die nach 20 Jahren weltweit die Programmierplattform Nummer eins geworden ist. Ich erinnere mich noch, dass ich bereits 1996 zusammen mit einem Kumpel den Quellcode für ein Apfelmännchen in einem Artikel für eine Computerzeitschrift veröffentlicht und damit eines meiner ersten Honorare als Freelancer eingefahren hatte. Man konnte damals wirklich noch mit dem Abdrucken von Quellcodelistings in Computerzeitschriften Geld verdienen.

Samstag, 16. Mai 2015

Hackerangriff auf den Bundestag

Der Hackerangriff auf das Netzwerk des Deutschen Bundestags war sicher ein Versehen, denn was gibt es bei Politikern denn schon an lohnendem Zeug? Vermutlich wollten die den Deutschen Fußballbund ausspionieren oder so und haben die falsche Abzweigung genommen.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Perl versus PHP

Ich habe vor vielen Jahren mit Perl gearbeitet, bin aber - wie wohl viele Programmierer - beim Webserver hauptsächlich auf PHP (und teils auf Java-Techniken oder ASP.NET) umgeschwenkt. Vieles von Perl ist dabei bei mir in Vergessenheit geraten.

Nun bin ich seit einigen Wochen wieder mit Perl am Schaffen. Es hat eine Weile gebraucht mich an die ganzen Spezialitäten zu erinnern und auf Perl richtig einzustimmen. Aber jetzt bin ich wieder richtig drin und frage mich, warum PHP eigentlich Perl in vielen Bereichen verdrängt hat?

Je mehr ich mich wieder mit Perl beschäftige, desto besser finde ich es im Vergleich zu PHP.

PHP ist ja im Grunde eine Vereinfachung von Perl, aber genau darin liegen auch die Vorteile von Perl - Perl ist in vielen Teilen mächtiger und eleganter. Und vor allen Dingen ist mir bei dem Schritt zurück zu Perl aus einer "höheren Sicht" vieles klar geworden, was ich in PHP immer angewendet habe, aber nie wusste, warum PHP das so macht. Das wurde einfach von Perl übernommen.

Ich werde wohl in Zukunft wieder verstärkt auf Perl setzen, wenn sich das anbietet.

Donnerstag, 7. Mai 2015

Satireabend KANT RELOADED am 28.05.2015 in Bodenheim

Ich habe mal einen Beitrag, der nicht direkt was mit Internet und Computer zu tun hat. Aber schon mit meinem beruflichen Umfeld, denn ich bin auch im Business-Netzwerk der VG Bodenheim aktiv und dieses präsentiert am 28. Mai 2015 den Autor und Satiriker Dr. Klaus-Ulrich Moeller mit seiner Business-Satire KANT RELOADED. Termin vormerken und Karten bestellen unter www.vg-bodenheim.biz.

Mittwoch, 29. April 2015

Video-Training Struts 2 – Crashkurs

Mein neustes Video2Brain-Training Struts 2 – Crashkurs. Grundlagen, MVC-Konzept, Webanwendungen mit dem Java-Framework ist erschienen.
Struts 2 – Crashkurs. Grundlagen, MVC-Konzept, Webanwendungen mit dem Java-Framework mit Ralph Steyer bei Video2Brain
Unter dem Link findet man es auf der Website von Video2Brain: https://www.video2brain.com/de/videotraining/struts-2-crashkurs

Kostenlose Beispielfilme und Trailer:
Die folgenden Videos sind frei geschaltet:
Trailer
Was ist Struts?
Die Architektur kennenlernen
Standard-Interceptors kennenlernen

Dienstag, 28. April 2015

eCall wird Pflicht bei Neuwagen

Ab 2018 wird das automatische Notrufsystem eCall in allen neuen Pkw-Modellen in der EU zur Pflicht, wie gerade das EU-Parlament beschlossen hat. Bei einem Unfall wird dann das Auto angeblich automatisch Hilfe herbeirufen. Soweit, so gut. Sofern man den dazu notwendigen zusätzlichen elektronischen Kram im Auto akzeptiert (was ich nicht mache). Dass damit allerdings der lückenlosen Verfolgung Tür und Tor geöffnet wird, ist die andere Seite. Angeblich wäre eCall ein "schlafendes System", was nur im Fall der Fälle aktiviert wird. Und der Osterhase legt bunte Eier. Dass ich nicht lache. Das System wird mit Sicherheit von der Versicherungswirtschaft, den Behörden, Hackern oder der eifersüchtigen Ehefrau zu lückenlosen Kontrolle eingesetzt. Legal oder heimlich. Wenn sowas vorhanden ist, wird es genutzt. Bleibt nur, ab 2018 keinen Neuwagen mehr zu kaufen.

Dienstag, 21. April 2015

Google straft angeblich demnächst Webseiten ohne responsive Design ab

Verschiedene Fachmedien melden, dass Google im Ranking immer mehr ein responsive Design fordert. Insbesondere straft Google angeblich demnächst Webseiten ohne Mobiloptimierung ab. Wobei man das weiter fassen und von responsive Design reden kann. Ganz interessant ist dazu der offizielle Blogeintrag des Webmaster-Teams von Google und es gibt sogar eine extra Testseite , ob eine Webseite den modernen Anforderungen genügt.

Donnerstag, 16. April 2015

Und ewig grüßt die Vorratsdatenspeicherung

Da haben wir es wieder - die Drohung der Vorratsdatenspeicherung. Die Paranoia-Politiker und die NSA-Lakaien versucher immer wieder alle freien Bürger in unserem Land unter Generalverdacht zu stellen. Wie kann man nur so verdorben sein und ein ganzes Volk als potentielle Terroristen einstufen? Krank - einfach nur krank :-(.

Mittwoch, 25. März 2015

Da schau - der Internet Explorer wird eingestellt

Ich habe das zuerst für einen Fake gehalten, aber der Internet Explorer wird tatsächlich mit der Version 11 eingestellt. Offiziell heisst es zwar nur, dass er nicht mehr weiter entwickelt wird, aber das ist Marketing-Dünger. Allerdings wird der IE uns noch lange erhalten bleiben, denn Firmenkunden nutzen den ja überwiegend sind teils noch bei der Version 7 oder 8. Gut so - das erhält uns den Job. Denn was sollten wir Web-Teckies denn alle arbeiten, wenn der IE nicht mehr so viele Baustellen aufmachen würde?

Dienstag, 24. März 2015

Beispieltrailer zu meinem neuen Videotraining

Wie bei jedem Video-Training von Video2Brain gibt es auch zu meinem neuen Training C – Grundlagen. Einführung in die mächtige Programmiersprache kostenlose Beispielfilme und Trailer. Die folgenden Videos sind frei geschaltet und ich darf sie (und will sie natürlich) zum Bewerben des Trainings nutzen.


Neues Onlinetraining zu C-Grundlagen


C-Grundlagen 

Bei Video2Brain ist aktuell mein neustes Videotraining veröffentlicht worden. Es handelt sich um einen Grundlagenkurs zu C. Nein - nicht C/C++ oder C++, sondern explizit reines C. Es gab in der Wunschliste von Video2Brain einen hohen Bedarf dafür. Nach dem Motto - C++ kann man überall lernen, aber zu reinem C findet man kaum noch was.
Ich habe ja schon zig Trainings für Video2Brain eingespielt, aber der Kurs war für mich dennoch eine Premiere. Ich habe nur den Trailer in Graz eingespielt (als ich dort vor Kurzem das Cordova-Training aufgenommen habe), den Rest aber dann bei mir vor Ort. Das spart den Reisestress, was in Zeiten unzuverlässiger Bahnverbindungen und permanenter Streiks bei der Lufthansa wirklich von Vorteil ist. Andererseits ist Graz ja auch schön und direkt vor Ort hat man direkten Support und weniger Ablenkung. Ich werde wohl in Zukunft beide Varianten durchziehen - aber die Lufthansa strafe ich over-all mit weniger Flügen in Zukunft doch ab.

Freitag, 20. März 2015

DSL-Update die nächste

Da schau an. Ich habe meine alte Fritzbox wieder angeschlossen und obwohl die in der Konfigurationsoberfläche der Box selbst schlechtere Werte anzeigt, habe ich bei den DSL-Speedtests im Download 10 MBit/s. Immer noch nicht gut, aber gerade noch zu tolerieren und eben deutlich mehr als mit der neuen Fritzbox. Der Knackpunkt ist aber, dass nun der Upload in den Tests wieder bei 0,9 - 1 MBit/s liegt und damit zwischen 90% - 95%. Das ist richtig gut. Also ist vermutlich die neue Fritzbox defekt.

DSL-Umstellung - nächster Schritt :-(

Ich habe meinen Vertrag von DSL 16.000 auf DSL 50.000 umgestellt und ganz fix die neue Fritzbox erhalten. Leider war noch nicht rauszubekommen, wann die Leitung dann auf 50.000 Kbit/s hochgefahren wird. Heute habe ich so unverbindlich gehört, dass das noch 1 - 2 Monate dauern könnte. Ich fasse es nicht. Der Vertrag läuft aber schon. Gut - ich zahle auch nicht mehr wie bisher, aber dennoch krass. Den Hauptärger macht aber meine DSL-Geschwindigkeit, die ich nach der Umstellung auf VDSL habe. Laut Fritzbox 13 MBit/S Download und Upload 1 MBit/s. Das ist soweit im Rahmen. Aber gefühlt ist das Internet unerträglich langsam geworden und die DSL-Tests, die ich gestern und heute durchgeführt habe, bestätigen das. 7 MBit/s im Download und katastrophale 0,1 - 0,2 MBit/s im Upload. Ich habe das 1&1 als Störung gemeldet und heute eine gute Stunde mit der Hotline verbracht, um das Problem zu lokalisieren. Keine Chance - die behaupten auch, dass die Fritzbox oben genannte Werte hat. Toll. Aber die Tests als auch meine praktische Arbeit zeigen ganz deutlich, dass ich im Download bei 45% und im Upload zwischen 10% - 20% der vertraglich vereinbarten Leistung bin. Das geht gar nicht. Ich werde jetzt nochmal meine alte Fritzbox wieder anschließen und neu einrichten und dann wieder testen. Wenn ich Glück habe, ist nur die neue Fritzbox defekt. Andernfalls muss ich mir überlegen, ob ich ein Sonderkündigungsrecht habe.

Dienstag, 17. März 2015

Cebit .... Cebit ....?

An was erinnert mich der Begriff? So nebulös verbinde ich damit was. Aber ich komm nicht drauf ... Ach ja - das war doch früher eine Computer- und IT-Messe. Und so dunkel kommt es mir - da war ich mehr als ein Duzend Male gewesen. Gerüchte sagen, dass die im Moment wieder sein soll. Aber nichts Genaues erfährt man nicht. Schon gar nicht ein Motto oder warum man da hin gehen sollte ...

Dienstag, 10. März 2015

DSL-Upgrade

Mit DSL 16.000 bin ich eigentlich gar nicht so schlecht bedient in Hinsicht auf meine Internet-Geschwindigkeit. Aber man vergisst leicht den asynchronen Charakter von DSL. Nachdem ich am Wochenende beim Gleitschirmfliegen mit meiner GoPro mehrere HD-Videos gedreht habe und das Rohmaterial für einen anderen Flieger in die Cloud stellen wollte, ist mir das aber wieder brutal bewusst geworden. Ich habe bei meinen Vertragsmodell trotz 16 MBit/s Download-Stream nur 1 MBit/s Upload-Stream. Also ein Verhältnis 16 : 1. Das nenne ich wirklich mal asynchron :-(. Was umgerechent bedeutet, dass eine HD-Videodatei von etwa 3 - 4 Minuten Länge mit gut 200 MByte Größe eine halbe Stunde braucht, bis sie in der Cloud angekommen ist. Bei knapp einer halben Stunden Rohmaterial auf 14 Videos verteilt bedeutet das bei voller Ausnutzung des Upload-Streams gut 7 bis 8 Stunden. Und da dann auch kaum noch surfen geht, denn die Anforderungen der Browser oder auch den E-Mail-Programms müssen ja weggeschickt werden, begrenzt man sinnvoller Weise den Upload-Stream auf maximal 100 KByte/s. Oder besser noch weniger, damit die restliche Arbeit halbwegs flüssig bleibt. Nun ist der Upload von privaten Videos keine zeitkritische Sache und wenn der Rechner für die im Hintergrund halt 2 Tage braucht, dann ist das halt so. Kostet ja nichts extra außer ein bisschen Strom. Aber ich arbeite ja immer mehr von zuhause und muss nicht nur Daten aus dem Internet laden, sondern auch immer mehr verschicken. Videos, Korrekturen von Onlinekursen, Daten bei Video- und Telefonkonferenzen etc. Und dann wäre da noch die Datensicherung in der Cloud für die wichtigsten Dateien, die zusätzlich zu den lokalen Sicherungen auf dem NAS bis den externen Festplatten da hin geladen werden sollen (natürlich nur verschlüsselt). Also ist der Upload nicht so unwichtig, wie mein bisheriger Vertrag suggeriert. Die fatal lange Uploadzeit hat mich veranlasst meine maximal mögliche DSL-Geschwindigkeit zu checken und oh Wunder - seit ein paar Tagen geht an meinem Anschluss DSL 50.000. Und der Vertrag dazu hat einen Upload-Stream von 10.000. Immer noch asynchron, aber im Verhältnis 5:1 und das kann ich akzeptieren. Eben bestellt und ich hoffe nun, dass der Umstieg ohne Probleme geht. Wenn es gut geht, mache ich dann positive Werbung für meinen Anbieter und andernfalls kann der sich auf ein Gewitter freuen ;-).

Onlinetraining mit Ralph Steyer

Onlinetraining mit Ralph Steyer
Onlinetraining mit Ralph Steyer und anderen Autoren bei Video2Brain