Mittwoch, 31. Dezember 2014

Synchronisierung mit dem NAS

Zum Backup-Ziehen meiner Daten auf dem NAS genügt die Backup-Software von Windows. Von den Linux-Rechnern komprimiere und kopiere ich einfach in gewissen Abständen das documents-Verzeichnis und überschreibe das vorhandene Backup.
Aber ich möchte eigentlich nicht immer mit Kanonen auf Spatzen schießen und habe mich jetzt durch verschiedene Tools zum reinen Synchronisieren von ausgewählten Verzeichnissen auf meinen Rechnern und entsprechenden Spiegelverzeichnissen auf dem NAS gequält. In der Tat gequält, denn so richtig überzeugt hat mich keines der Tools. Die Standardsoftware von Synology, die beim NAS dabei war, bekomme ich einfach nicht in Griff. Liegt vermutlich an mir, aber eigentlich sollte ich mich mit sowas auskennen. Das Teil macht immer ein komplettes Backup, synchronisiert aber nie - wie gewünscht - nur vorhandene Verzeichnisse auf beiden Seiten.
Es gibt aber diverse Synchronisationstools als Alternativen. Mit SyncToy von Microsoft (kostenlos) habe ich mich jetzt auf dem Windows-System für eine der vielen Angebote entschieden. Das Teil ist einfach zu konfigurieren und hat in den ersten Tests von mir ganz sauber und schnell alle von mir ausgewählten Verzeichnisse synchronisiert.
Von Linux aus ist rsync meine Wahl, was ja standardmäßig unter Linux vorhanden ist. Ein bisschen auf Konsolenebene konfigurieren und gut ist.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Problem mit der Übertragungsrate im lokalen Netzwerk wohl gelöst - Rätsel bleiben aber

Man sagt uns Mathematikern nach, dass wir zwar nicht viel wissen, sich aber an Problemem festbeißen und solange nicht loslassen, bis das Problem zur Strecke gebracht wurde. Dabei ist es unerheblich, ob es darum geht die Welt zu retten oder aber einfach nur etwas gelöst wird, was niemanden außer einem selbst interessiert. Praktischer Nutzen ist was für die anderen ;-).
  • Ungelöstes Problem. 
  • Geht nicht. 
  • Zubeißen und solange würgen, bis das Problem aufgibt.
  • Tag gerettet - wer auch immer mit der Lösung was anfangen kann.
Mein Tag ist insofern jetzt auch gerettet, weil wohl die Übertragungsrate von dem Windows-Rechner auf das NAS nun endlich den Wert erreicht, den sie haben sollte (wie unter Linux).
Es war ziemlich Aufwand alle Stellen abzuklopfen, die hier den Falschenhals bilden konnten. Ich habe mein eigenes Wissen natürlich mit ins Spiel gebracht, aber auch viel in Foren im Internet gesucht - bin ja Programmierer und kein Netzwerk- oder Windows-Admin.
Folgende Stellen habe ich als Falschenhälse lokalisiert und einen nach dem anderen ausgeschlossen:
  • Hardware: Router/Switch defekt oder Kabel beschädigt. Das scheint mir nach den Internet-Foren die häufigste Ursache zu sein. Ist bei mir ausgeschieden, denn mit Linux ging es von meinem Rechner ja schnell. Nur unter Windows nicht.
  • Netzwerk sonst zu langsam - konnte ich durch Messungen ausschließen. Trotzdem sitzt hier noch ein archithekturbedingter Falschenhals bei  mir - ich muss demnächst auf ein 1000MBit/s-Netzwerk hochrüsten. Für das konkrete Problem ist das allerdings irrelevant.
  • Große Hoffnung hatte ich auf die Deaktivierung der Firewall und des Antivirenprogramms gesetzt. Aber das war bei mir ohne Wirkung.
  • Die Netzwerkadapter prüfen und ggfls. neu installieren ist immer sinnvoll - auch wenn die Messwerte eine normale Funktion angezeigt haben. Schien bei mir auch alles im grünen Bereich und die Fehlerdiagnose hat keine Fehler ergeben. Seltsamerweise war die Übertragung nach der Diagnose wohl besser geworden. Zumindest war das der Schritt, nachdem ich wieder einen Quick-and-Dirty-Test gemacht und plötzlich besserer Übertragungsraten bekommen habe - sah zumindest danach aus. Kann aber auch an gewissen anderen Schritten gelegen haben, die ich vorher schon durchgeführt hatte.
  • Eine Sache habe ich aus dem Bauch heraus ausprobiert (und hinterher auch einen entsprechenden Tipp im Internet gefunden) - ich habe bei bestehender Ethernet-Verbindung das W-LAN explizit deaktiviert. Also keine zwei Netzwerkadapter parallel aktiv. Danach sieht mir die Übertragungsrate schneller geworden, aber was mich wieder verwirrt ist, dass das erneute Anstellen vom W-LAN keine Reduktion der Übertragungsrate gebracht hatte.
  • Ein paar Tipps haben auch das NAS selbst betroffen. Insbesondere sollte man die Ressourcenauslastung dort überwachen und ggfls. Dienste abstellen, wenn die CPU zu sehr unter Last fährt. Hab ich gemacht und die CPU-Last etwas runter genommen. Die Beobachtung hat mir gezeigt, dass die Daten in vernüftiger Geschwindigkeit rein gekommen sind, aber ich kann nicht sagen, welcher der vorherigen Schritte wirklich in meinem Fall dafür der entscheidende war.  Ich komm mir ein wenig vor wie ein Affe, der irgendwelchen Hebeln gespielt und dabei rein zufällig den richtigen erwischt hat.
Aber ich habe eine Vermutung, was wirklich das Problem gelöst hat und ich mir deshalb bis zum Schluss als Tipp aufhebe - Microsoft hatte mit Windows Vista eine Technologie zum Komprimieren von Daten im Netzwerk eingeführt - „Remote Differential Compression (RDC)“ - Remoteunterschiedskomprimierung. Damit soll das Übertragen von Dateien im Netzwerk im Grunde beschleunigt werden. Nun hat man aber festgestellt, dass das nur unter reinen Windows-Netzwerken ab Vista aufwärts auch prima funktioniert. In heterogenen Netzwerken mit mehreren Betriebssystemen (wie bei mir) bremst der Dienst die Übertragung in vielen Fällen aus (auch wenn Alt-Windows wie XP da mit drin sind). Gerade bei Kopieren von Dateien im Netzwerk soll das Abschalten von RDC viel nutzen. Das macht man in der Systemsteuerung unter Programme und Funktionen und dort Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren. Dort deaktiviert man die Option Remoteunterschiedskomprimierung, die oft standardmäßig aktiviert ist. Es dauert es wenige Minuten, bis RDC im Netzwerk nicht mehr aktiv ist und es kann ein Windows-Neustart erforderlich sein. Ich vermute wirklich, dass RDC der Schweinehund war.



Wo ist die Windows-Bremse im Netzwerk? Bitte um Tipps

So langsam glaube ich an Windows-Gespenster. Ich komme nicht dahinter, warum die Übertragsrate bei Kopieraktionen von meinem Windows-Rechner auf eine anderer Ressource im LAN so elend niedrig ist. Ich habe jetzt die gemessene Übertragungsrate sowohl mit WiFi als auch Ethernet mal genommen und theoretisch notwendige Zeit für die Übertragung einer Testdatei berechnet (das bekomme ich als Mathematiker gerade noch hin). Die Zeitspanne hat ungefähr dem entsprochen, was von meinem Linux-Rechner auch notwendig war (etwa um den Faktor 1,3 - 1,5 war die Zeit länger, aber das ist im Rahmen und sollte bei größeren Dateien noch besser werden). Passt also.
Und bei dem Windows 7 - Rechner dauert die Dateiübertragung der Testdatei sogar 12x - 15x länger als es sein dürfte.
Interessanter Weise dauert die Überragung mit dem langsameren WiFI "nur" gut 12x länger als wirklich notwendig, während das schnellere Ethernet noch langsamer ist. Es hängt also wohl in keiner Weise am Netzwerk - das langweilt sich in jedem Fall.
Die Geschichte wird noch besser - ich habe auf dem Rechner für einen weiteren Test ein Linux-Live-System gestartet und bekomme damit bei der Übertragung der Testdatei in etwa die errechnete Zeit hin, die die Übertragung dauern dürfte.
Da ist was komplett in meinem System verstellt, fürchte ich. Denn das Windows 7 so schlecht ist, will ich wirklich nicht behaupten.
PS: Bin für Tipps dankbar.
PPS: Dass Linux besser ist, ist mir klar. Aber der eine Rechner muss unter Windows weiter laufen.

Übertragungsraten in meinem lokalen Netzwerk - ungelöste Rätsel

Die Dauer der Datenübertragung von meinem Arbeitsrechner auf mein neues NAS ist unglaublich lang. Das kann einfach nicht sein. Ich habe mit ein paar Tools (u.a. IPerf) die Netzwerkgeschwindigkeit getestet und komme mit durchschnittlich 90000 KBit/s recht gut an das Limt meines Ethernets ran. Die Sache wird umso mysteriöser, da der Kopiervorgang von einem meiner Linux-Rechner etwa 5x - 10x weniger Zeit braucht. Ich muss das mal messen, aber es ist extrem signifikant. Keine Ahnung, ob die Bremse sitzt.

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Legales Sabotieren von W-LAN-Hotspots in Hotels vor US-Gericht eingeklagt

Das ist ja ein Hammer - da wollen geldgeile Hotels in den USA die Nutzung des eigenen Internet-Zugangs technisch mit Sabotagetools verhindern und das gerichtlich legalisieren lassen. Denn nicht anderes bedeutet das, wenn auf dem Gelände von einem Hotel kein eigener W-LAN gestartet werden kann. Ich nutze mein SmartPhone im Hotel grundsätzlich so, um über Tethering mein Notebook ins Internet zu bringen. Das würde damit unterbunden und man müsste die teueren Internet-Zugänge des Hotels nutzen. Gut - man kann USB-Tethering machen, aber alleine die Vorstellung, dass Hotels die technischen Möglichkeiten eines Gastes einschränken dürften, ist grotesk. http://www.heise.de/newsticker/meldung/USA-Kampf-um-Recht-auf-WLAN-Sabotage-2506559.html

Samstag, 20. Dezember 2014

Cordova und Emulatoren-Erfahrungen

Ich habe die Woche komplett mit App-Entwicklung unter Cordova verbracht. Das Framework selbst macht die universelle Entwicklung für diverse Plattformen wirklich einfach. Aber die Konfigurationen, die zum Einrichten notwendig sind, sind teils sehr aufwändig. Und was mir total gegen den Strich geht ist die Startzeit von dem Android-Emulator. Das dauert in der Regel zig Minuten - auf einem i7 mit Mörderpower und superschneller SSD. Das geht gar nicht. Ich habe die Woche bei einem Kollegen mitbekommen, dass die Android-App im Emulator (zugegeben wohl eine sehr aufwändige App) erst nach Stunden (!!) gestartet ist. So macht Entwicklung auch keinen wirklichen Spass. Man kann auf Microsoft schimpfen wie man will - der Emulator dort startet im Sekundenbereich und auch der iOS-Simulator unter MacOS ist fix. Was treiben die bei Google da mit dem Android-Emulator nur?

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Gastbeitrag im Blog von Video2Brain

Im Blog von Video2Brain ist ein Gastbeitrag von mir veröffentlicht worden (http://blog.video2brain.com/de/back-the-roots-visual-basic-10710.htm). Geht um meine Erfahrungen zu Basic und Visual Basic anlässlich meines letzten Trainings zu dem Thema.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Zu Gast bei Video2Brain

Ich bin gerade in Graz gelandet und wieder einmal bei Video2Brain eingelaufen. Richte mich noch im Tonstudio häuslich ein und dann gehen die Aufnahmen für ein neues Videotraining los.

Samstag, 13. Dezember 2014

Mein NAS ist fertig eingerichtet

Ich habe doch unterschätzt, wie lange das Kopieren der Daten von einer externen USB-Platte auf das NAS dauert. Gut - das NAS hat nur USB 2, aber dennoch sind gut 24 Stunden für 700 GByte ziemlich lang. Keine Ahnung, ob ich da irgendwo einen Fehler gemacht habe und die Daten einen Umweg über das Ethernet genommen haben. Ich hatte mich nur per SSH eingeloggt und direkt in der Linux-Konsole den Kopierbefehl abgeschickt. Sollte also bloß den kurzen Weg von der externen Platte zu internen Platte via 10 cm USB-Kabel genommen haben.
Ich habe dann die internen Verzeichnisstrukturen des NAS noch sinnvoll verschoben und strukturiert und auch da hat die Sache gut 16 Stunden im Hintergrund gewerkelt. Alles in Allem sind das Zeitfaktoren, die man nur am Anfang zum Einrichten akzeptieren kann.
Ansonsten habe ich diverse Server auf dem NAS nun erst einmal fertig eingerichtet. Ganz witzig am Rande - es gibt einen Videoserver, der auch DVB-T unterstützt. Sogar meinen einen DVT-T Stick, der unter Windows 7 nur kurzzeitig zwischen zwei Update-Zyklen mal gegangen war und jetzt wieder nicht einzurichten ist. Ebenso den ganz alten DVB-T-Stick, der nur unter Windows XP, aber nicht Windows 7 läuft. Für das Streaming von TV-Sendungen habe ich die beiden nun zu Wahl.
Beim Einrichten fand ich es sehr befriedigend, dass sich das NAS in Hessen wähnt. Obwohl Bodenheim auf der linken Rhein-Seite liegt. Wenn ich Sender mit Regionaleinstellung Rheinland-Pfalz scanne, bekomme ich keinen einzigen Sender rein. Mit Regionaleinstellung Hessen aber 23 Sender. Das freut mich als echten Hessen natürlich, dass das NAS die alte Zuordnung von Bodenheim zu Hessen bestätigt. Denn vor dem Krieg war das hier Hessen (Regierungsbezirk Darmstadt) und die paar hessischen Orte hier wurden erst nach dem Krieg im Austausch für Kastel, Kostheim & Co Rheinland-Pfalz zugeschlagen. Die Siegermächte aber einfach den Rhein als Grenze genommen. Auf der rechten Seite Hessen, links Rheinland-Pfalz - egal, wie es vorher war. Das NAS widerspricht ;-)

Freitag, 12. Dezember 2014

VirtualBox VM nachträglich vergrößern und neues Volume anlegen

Den Platz der virtuellen Maschine für meine Betaversion von Windows 10 habe ich - leider wie üblich - beim Aufsetzen zu knapp kalkuliert.
Da ich Windows 10 im Moment im Entwickleralltag teste und diverse Aktionen für die App-Entwicklung mit Cordova durchspiele, ist mir mal wieder der voreingestellte Platz der VirtualBox-VM von 30 GByte zugelaufen.
Leider ist es unter VirtualBox immer noch nicht ganz so trivial die VM nachträglich zu vergrößern. Zumindest ist mir kein Befehl in den Menüs vom VM VirutalBox Manager bekannt.

Macht aber nichts, denn in der Konsole kann man die Sache recht leicht bewerkstelligen und die VirtualBox Festplatte nachträglich vergrößern. Man muss einfach das Tool VBoxManage mit ein paar Parametern aufrufen.
Der Knabe ist manchmal etwas unwillig, weil er mit bestimmten Pfaden seine Probleme zu haben scheint. Zumindest bei mir.
Das einfachste ist es, wenn man in das Verzeichnis von VirtualBox wechselt (etwa C:\Programme\Oracle\VirtualBox\) und dann folgendes aufruft:

VBoxManage.exe modifyhd [Pfad zum Volume] -resize [Neue Größe in MByte] 

Sollte man den VBoxManage vollqualifiziert adressieren, muss man in der Regel mit Hochkommata arbeiten - besonders dann, wenn Verzeichnisnamen Leerzeichen enthalten. Also etwa so:

"C:\Programme\Oracle\VirtualBox\VBoxManage.exe modifyhd" "C:[Pfad zum Volume].vdi" -resize 51200 

Vergrößern bei Windows langt nicht - ein neues Volume ist notwendig

Leider war es das dann unter Windows aber noch nicht, denn obwohl die VM dann eine neue Größe hat, kennt Windows die neue Größe nicht an. Man muss
  1. entweder das Volumen neu formatieren (dann sind alle Daten weg, was ziemlicher Blödsinn ist) 
  2. oder man legt einfach ein weiteres Volume an. 
Das kann man unter den meisten Windowsversionen mit der Computerverwaltung und dort der Datenträgerverwaltung machen.
In Windows bis zur Version 8.x öffnet man dazu die Computerverwaltung in der Systemsteuerung und dann auf System und Sicherheit -> Verwaltung -> Computerverwaltung klicken (Administratorberechtigung erforderlich). Dort findet man unter Speicher die Datenträgerverwaltung.

Dort klickt mit der rechten Maustaste auf einen nicht zugeordneten Bereich der Festplatte fügt ein neues einfaches Volume hin. Der nachfolgende Assistent lässt die Größe des zu erstellenden Volumes in MBytes angaben und man übernimmt den standardmäßigen Laufwerkbuchstaben.

Soweit, so gut. Leider habe ich die Datenträgerverwaltung unter Windows 10 in der Systemsteuerung nicht gefunden (vielleicht bin ich auch nur blind). Aber Sie ist natürlich noch da. Musste Sie nur in der Konsole mit diskmgmt.msc aufrufen. Jetzt ist wieder genug Platz in der VM.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Mein NAS ist da

Ich habe die Faxen dicke, meine Datensicherungen immer auf meinen externen USB-Festplatten ziehen zu müssen. Die sind meist nicht synchron mit dem aktuellesten Stand und kommen - trotz 1 bzw. 1,5 TByte - langsam an die Grenzen der Kapazität. Außerdem habe ich mehrere Rechner zu sichern, was ohne zentrales Backupsystem noch mühsamer ist.
Ich habe zwar schon eine Weile mit FreeNAS und einem ausgedienten NetBook und einem Raspberry Pi experimentiert, aber so richtig überzeugt hat mich das nicht. War zwar ok und interessant zum Lernen, aber irgendwo doch wieder zu viel gefrickelt und mir zu unbequem, um im täglichen Betrieb unauffällig im Hintergrund zu werkeln. Zudem hat das NetBook viel zu wenig internen Speicher (vom Raspberry ganz schweigen) ich müsste wieder externe USB-Platten anhängen, die irgendwo rumliegen.
Also habe ich mir ein einfaches Synology-NAS (DS214se) gekauft und mit zwei 4TByte-Platten für ein RAID 1 ausgerüstet. Da läuft - wie bei FreeNAS - als Betriebssystem ein Linux, aber die Bedienung über ein Web-Interface und die Integration in das Netzwerk sind einfach super konfiguriert. Dazu braucht das Teil extrem wenig Strom, was ja auch kein Fehler ist. Auch die Erweiterungen wie ein Mediacenter samt TV-Streaming, SVN-Server, GIT-Server etc. sind wirklich gut gemacht. Alles ganz einfach zu nutzen und das macht die Sache für die Praxis sehr brauchbar. Ich kann zwar wie gesagt für ein NAS ein Linux von Grund auf aufsetzen, die Hardware zusammenstellen und konfigurieren - aber ich will das nicht für den täglichen Betrieb. Ist mir einfach zu viel Aufwand. In dem Fall ziehe ich die Tiefkühlpizza vor.
Ich werde die nächste Zeit meine Erfahrungen mit dem NAS posten, aber der erste Eindruck ist schon gut. Meine Datensicherungen auf das NAS laufen im Moment und daneben streame ich TV-Sendungen in mein LAN. Geht alles ganz ohne Probleme. Die limitierende Größe ist mein Ethernet, dass mit 10/100 MBit/s nicht mehr auf dem besten Stand ist.

Fast schon vergessen - Blue screen of death

Man, hat das eben gescheppert als ich bei Amazon eine Freisprechanlage in den Warenkorb gelegt habe. Ich hatte fast vergessen, dass es unter Windows den Blue Screen of death gibt. Mein Windows 7 läuft so stabil (pflege es aber auch regelmäßig), dass ich die ständig üblichen Abstürze älterer Windows-Versionen fast vergessen habe. Umso mehr bin ich erschrocken als es eben geknallt hat. Ob das an Amazon liegt? Eine Warnung nicht bei den bösen Preisdrückern einzukaufen? Muss ich zumindest testen ... :-)

Dienstag, 9. Dezember 2014

Windows 10 im Entwickleralltag mit Cordova

Ich bin nächste Woche am Schaffen mit dem neuen Cordova/PhoneGap und muss im Moment dafür ein wenig vorbereiten. Da zudem in einer Online-Schulung, die ich betreue, ein Teilnehmer massive Probleme hat mit den Command-Line Interface (CLI) von Cordova, um da alle Installationen hinzubekommen und vor allen Dingen dann die Cordova-Projekte für die verschiedenen Apps für Android, iOS oder WP8 zu erstellen, habe ich heute Abend eine Aktion ausgeführt, um mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Ich wollte sowieso meine vorliegende Beta von Windows 10 wieder ein bisschen weiter testen. Da lag es nahe, das jungfräuliche Windows in meiner VirutalBox sukzessive von Null auf Cordova-Entwicklersystem auszubauen. Auf dem System gab es bisher noch nichts an Entwicklertools (vom Visual Studio 2013 mal abgesehen).

Ich habe also wirklich von 0 an alle Installationen und Einstellungen vorgenommen, um am Ende mit CLI die App-Projekte erstellten zu können.
Das bedeutet folgende Installationen:
  • JDK 8
  • ADT-SDK samt diverser Pakete, die nach der Installation mti dem ADT-SDK-Manager nachzuinstallieren sind (die Nachinstallation dauert schon mal ein paar Stunden, läuft aber ziemlich automatisiert ab)
  • Node.js
  • Git
  • Ant
Dazu musste die path-Angabe - teils von Hand - um die Toolverzeichnisse erweitert werden.

Aber dann ist auch unter Windows 10 alles gelaufen und in der Konsole konnte ich die Projekte für die Apps mit dem CLI erstellen. Windows 10 ist dabei erfreulich unauffällig. Und auch unter Cordova geht mittlerweile alles viel einfacher - sofern der Rechner richtig konfiguriert ist und alle Tools da sind (und das Einzurichten ist bei einem jungfräulichen Rechner eine Schweinearbeit, wie ich bei dem Test wieder gemerkt habe).

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Der Winter steht in den Startlöchern

Ich habe einen Kunden im Taunus, für den ich seit über 10 Jahren regelmäßig Schulungen halte. Und ich habe das Gefühl, dass ich in jedem Jahr im Dezember da war und die Einleitung vom Winter da mitbekommen habe. Während es unten im Tal noch nichts mit Schnee ist, ist da oben knapp unter dem Feldberg Anfang Dezember schon eher Schnee zu erwarten.
So auch dieses Jahr. Ich habe gerade 2 Tage JavaFX und erweiterte Java-Themen geschult und für den Winter da den ersten Schnee gesehen. War noch nicht genug für einen Schneemann und die Straßen waren noch frei, aber die Farbklexe und die eingefärbten Bäume waren eindeutig.
Am kommenden Montag muss ich da nochmal für eine JSP/Servlets-Schulung hin und für das Wochenende sind richtige Schneefälle angekündigt. Wir werden sehen.
Ich bin mit guten Winterreifen und meinem Forester mit Allradantrieb zumindest gut gerüstet.

Sonntag, 30. November 2014

Piloten bei der Lufthansa streiken - schon wieder

Nein! Ich habe kein Verständnis mehr für diese ständigen Pilotenstreiks. Es langt einfach. Wie soll man seine eternen Aufträge noch zuverlässig planen, wenn entweder die Bahn oder die Lufthansa ihre Leistungen nicht bringen?
Beide Gesellschaften schaffen sich im Moment selbst ab. Glücklicher Weise kann ich mehr und mehr Aufträge online oder vom Büro aus erledigen und ich versuche diese Tendenz zu verstärken (auch wegen dieser absolut unbefriedigenden Transportmöglichkeiten im Moment).
Die externen Aufträge werde ich soweit wie möglich mit dem Auto erledigen (trotz der immer vorhandenen Staugefahr), wobei ich gerne öffentliche Verkehrsmittel nutzen würde. Es ist aber einfach zu unzuverlässig. Bei der Bahn kommen die massiven Verspätungen und Ausfälle noch dazu.

Freitag, 28. November 2014

Der Hund bellt den Mond an, weil er nix Besseres zu tun hat

Oder anders ausgedrückt - das EU-Parlament möchte die Aufspaltung von Google. Zwar wird nur allgemein von Suchmaschinen gesprochen, aber es geht explizit nur um die Zerschlagung von Google.
Ich frage mich, was dieser Windbeutel soll?
Da sitzen in der EU hochbezahlte (sollte man vielleicht besser überbezahlte) Bürokraten und entsorgte Alt-Politiker und verschwenden Geld mit vollkommen unsinnigen Aktionen.
Gut - diese Sache verschwendet nur Geld und schadet nicht explizit, wie die meisten übrigen EU-Aktionen. Die populistische Forderung ist einfach nur lächerlich und geht am Leben vorbei, dass Null-komma-Nix rauskommen wird, wenn der Beutel geplatzt ist und die Leute ihre Langeweile mit anderen Dingen bekämpfen. Die Sache wird so vermarket:
Die Abgeordneten plädieren in einer nicht bindenden Resolution dafür, Unternehmen wie Google zur Trennung von Suchmaschinen- und anderen Geschäften zu zwingen.
"Nicht bindend" sagt schon alles.

Aber mal ernsthaft: wie sollte auch etwas bindend sein, was in Europa für eine US-Firma beschlossen wird? Nur weil man in Europa was in einem Browser sehen kann, gibt es immer noch keine rechtlichen Handhaben Google vorzuschreiben, wie die das in den USA vorbereiten. Das ist sowas von weltfremd und vollkommen uninformiert über das Wesen des Internets - mich schüttelt es einfach.

Da kommen Stammtischsprüche wie
Die Kommission und die EU-Staaten müssen verhindern, dass Suchmaschinen ihre "dominierenden Stellung" auf dem Markt missbrauchten.
Statt Zerschlagung kommt das (Un-)Wort einer Entflechtung von Google vor, bei der verschiedene Firmenteile so voneinander getrennt werden – selbst wenn sie unter einem Konzerndach bleiben –, dass sie sich nicht gegenseitig Vorteile verschaffen können.
Denn die EU wirft Google vor Treffer so anzuzeigen, dass bei bestimmten Suchen, die eigenen Ergebnisse aus dem Konzern gegenüber der Konkurrenz unfair bevorzugt werden.

Natürlich!!

Das machen andere Suchmaschinen auch und genauso würde ich es auch machen.

Das Problem ist einmal der Anwender, der das oft nicht kapiert. Die andere Seite ist, dass andere Suchmaschinen zu selten verwendet werden und vor allen Dingen, dass es in der EU keine gemeinsame Aktion gibt, eine vernünftige Alternative zu Google zu etablieren und auch den Leuten bekannt zu machen.Verbot und Zensur - mehr fällt der EU wie immer nicht ein. Hier sollte die EU ansetzen mit
  • Geld, 
  • Aufklärung, 
  • Marketing und 
  • politischen Maßnahmen (etwa eine solche EU-Suchmaschine als Standard in Browsern und Betriebssystemen vorschreiben, wenn die mal funktioniert). 

Das Geheule der Versager und Unwilligen, wie es im Moment geschieht, soll nur von der eigenen Unfähigkeit und Faulheit ablenken.
Google ist böse. Stimmt. Aber die anderen US-Suchmaschinen sind es auch. Wer in einen Löwenkäfig geht muss halt in der Lage sein die Tiere im Griff zu halten. Oder sich Hamster als Haustiere suchen.

Montag, 24. November 2014

JavaFX-Schulung

Bin mal wieder auf Tour wegen einer externen Schulung. Die letzten Schulungen sind allesamt online gelaufen, aber jetzt bin ich für 2 Tage nach Nürnberg. Thema ist JavaFX. Ich bin sowieso etwas verwundert, dass das Thema nicht stärker nachgefragt wird.

Mittwoch, 19. November 2014

System Volume Information ist verdammt hartnäckig

Die Tage hatte ich eine immense Platzverschwendung auf meiner externer USB-Festplatte entdeckt und beseitigt. Auf dieser wurden regelmäßig von Windows vollkommen unnötige Systemwiederherstellungsdaten angelegt. Das macht bei der eigentlichen Festplatte zur Wiederherstellung von Windows ganz viel Sinn, aber bei einer reinen externen Datenfestplatte, die fast ausschließlich für Backups verwendet wird, ist das total überflüssig. Leider zeigt sich Windows beratungsresistent und legt den Ordner System Volume Information immer wieder auf der externen Festplatte an. Und dieser wächst schnell auf 2- bis 3-stellige Gigabyte-Werte. Egal ob man in der Systemsteuerung festlegt, dass das nicht gemacht werden soll oder nicht. Und zudem weigert sich Windows das Verzeichnis oder dessen Inhalt zu löschen. Die ganzen Tricks mit zusätzlichen Zugriff für den Admin einzurichten und dann zu löschen hat die Tage wohl funktioniert, aber gestern ging auch das nicht.
Windows scheint zu lernen. Da will ein Anwender was und hat einen Weg gefunden. Dann mache ich auch zu!
Mir hat es dann gelangt. Der einzig zuverlässige Weg ist das Starten eines Linux-Live-Systems und dann weg mit dem Schrott. Das muss man halt alle paar Wochen machen, aber egal. Wegen den ganzen Mängeln in Windows muss man ja sowieso permanent sein System säubern und da ist so ein Zusatzschritt auch nicht so schlimm.

Dienstag, 4. November 2014

Seltsame Kontaktanfragen auf XING häufen sich

Ich bin schon lange auf XING und habe über das Netzwerk auch schon einige gute Aufträge erhalten. Grundsätzlich bin ich mit dem Business-Netzwerk wirklich zufrieden.
Aber in der letzten Zeit erhalte ich immer mehr Kontaktanfragen, die ich überhaupt nicht zuordnen kann. Anfänglich habe ich Kontaktanfragen auf Xing fast immer bestätigt, aber so langsam werde ich durch auffällige Anfragen kritischer.
Ich frage mich, warum und welche Kontakte ich in Xing eigentlich annehmen sollte? Gewünschte Kontakte sind die mit
  • Menschen, die ich getroffen habe, 
  • frühere, aktuelle und zukünftige Kunden/Kooperationspartner/Teilnehmende an meinen Seminare und
  • Personen, mit denen ich (geschäftliche) Interessen teile. 
Bei diversen Anfragen im Moment kann ich keinen dieser Schnittpunkte erkennen. Ich will niemanden Unrecht tun, aber ich habe im Moment mehrere Anfragen von Personen, die als sich als Head of Organisation von einem Einzelunternehmung aus Meißen bezeichnen. Meist haben die bisher auch noch keine große Anzahl an Kontakten.
Das werte ich entweder als Spam oder eine willkürliche Massenkontaktaufnahme über Xing (sieht mir fast als Reaktion auf ein Seminar für Existenzgründer oder so aus).
Solche Anfragen werde ich nicht mehr annehmen und meine Kontaktliste auch durchforsten, um bisher bereits unüberlegt angenommene Kontakte zu löschen. Qualität ist besser als Quantität.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Platzverschwendung auf externer USB-Festplatte beseitigen

Ich habe eine externe USB-Festplatte mit einem TByte in meinem System, auf der ich regelmäßige Backups fahre und zudem meine ganzen Mulitmediadateien ablege (insbesondere die ganze Videos, die ich beim Gleitschirmfliegen mit der GoPro mitschneide). So langsam wird es verdammt eng auf der Platte, aber bei einem Check mit einem Tool ist mir aufgefallen, dass ein Ordner System Volume Information zwar im Explorer mit der Größe 0 Byte angezeigt wird, tatsächlich aber fast 230 GByte groß ist.
Ein bisschen nachgeforscht und festgestellt, dass das vollkommen unnötige Systemwiederherstellungsdaten sind, die Windows idiotischer Weise auch für eine externe USB-Festplatte anlegt.
Es ist jetzt ein bisschen tricky die Datei überhaupt zu löschen (gibt aber einige ganz brauchbare Anleitungen im Internet) und da mir Windows bei der Aktion immer wieder gehangen hat, bin ich gar nicht sicher, welche der Schritte den Müll letztendlich gelöscht hat. Aber der Kram ist jetzt zumindest weg. Zwar gibt es den Ordner nach einem Neustart schon wieder, aber jetzt nimmt er nur wenige Byte ein. Praktisch habe ich folgendes gemacht:
  • Standardmäßig hat nur System Zugriff auf den Ordner. Ich habe für den Admin Zugriff eingerichtet und den Ordner gelöscht. Das schien zwar nicht zu funktionieren, aber ich denke, dass Windows da einfach falsche Rückmeldungen gegeben hat. 
  • Die zweite Maßnahme ging über die Systemsteuerung und dort die Systemwiederherstellung. Aber die war seltsamerweise schon für das USB-Laufwerk sowieso deaktiviert. 
Egal - Hauptsache, dass der Platz auf der Festplatte frei ist und ich den Kauf einer neuer Festplatte noch ein paar Wochen rausschieben kann.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Mal wieder etwas Senf zu Windows 10 geben

Wenn ich Zeit habe, dann starte ich immer wieder mal Windows 10 in einer VirtualBox. Gerade habe ich mich mal auf die Optik und das ganze Beiprogramm mit den vorinstallierten Apps konzentriert. Man merkt doch stark, dass das auf Spielerei, Design, Cloud und Verkauf von Zusatzleistung über Spiele, Musik, Bezahlinfos etc ausgerichtet ist. Klar kann man das alles ausschalten und ändern. Aber die Klicki-Bunt-Unterhaltung-IchWillNochWasVerkaufen-Philosophie stört mich doch gewaltig. Mein erster positiver Eindruck wird ziemlich getrübt.

Freitag, 24. Oktober 2014

Mein Video-Training „Klassendiagramme mit UML. UML-Grundlagen, Tools, objektorientierte Modellierung.“ ist erschienen.

Vor nicht allzu langer Zeit war ich ja wieder in Graz bei Video2Brain und das erste Resultat meines letzten Besuchs ist fertig.
Heute ist das Video-Training „Klassendiagramme mit UML. UML-Grundlagen, Tools, objektorientierte Modellierung.“ erschienen.

Es ist auf der Website von Video2Brain unter  https://www.video2brain.com/de/videotraining/klassendiagramme-mit-uml verfügbar.

Kostenlose Beispielfilme und Trailer:

Die folgenden Videos sind frei geschaltet:

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Neuer Crashkurs AJAX und jQuery bei Akademie.de

Ab heute halte ich wieder den Kurs Crash-Workshop AJAX und jQuery. Anmeldungen sind noch möglich.

Microsoft Security Essentials beseitigt

Ich habe mir seit Monaten mal wieder eine Computerzeitschrift gekauft und bin durch einen Artikel zu Antiviren-Tools dazu gebracht worden, mir für meinen Windows-Rechner einen neuen Virenschutz zuzulegen. Ich wechsele die Tools hin und wieder und habe die letzten Monate auf die Microsoft Security Essentials gesetzt. Durch den Artikel motiviert habe ich bei diversen Computerzeitschriften nach Tests von aktueller Antiviren-Software gesucht.
Nun bin ich schon immer der Meinung, dass eine Statistik bzw. ein Test immer den Sieger bringt, den der Auftraggeben sich wünscht. Gerade als Mathematiker kenne ich mich da ganz gut aus, aber nicht zuletzt durch den ADAC ist wohl jetzt auch jedem "normalen" Nutzer klar, was solche Rankings wirklich wert sind.
Dementsprechend haben die unterschiedlichen Tests auch immer wieder andere Testsieger hervorgebracht, wobei ich gar keine Manipulationen unterstellen will. Was aber auffällig ist - ALLE (!) Tests haben die Microsoft Security Essentials ganz hinten gesehen. Entweder ganz abgeschlagen auf dem letzten Platz oder 1x auf dem vorletzten Platz. Das war eindeutig. Russisches Roulette habe ich offensichtlich zu lange gespielt.
Nun war die Suche nach einem kostenlosen und dennoch guten Antiviren-Tool aber nicht ganz trivial, denn da haben sich die Tests ziemlich unterschieden.
In der PC Welt wurde Qihoo 360 sehr gut bewertet. Aber vielleicht bin ich ein bisschen paranoid - ganz tief in mein System will ich ein Tool aus China nicht lassen. Wenn man schon den USA und der NSA misstraut ist es meiner Meinung nach keine gute Idee China in den OS-Kernel einklinken zu lassen.
Ich habe mich letztendlich für Panda Free Antivirus (oder auch Panda Cloud Antivirus genannt) entschieden. Das Tool war wohl in der Vergangenheit eher Mittelmaß, soll aber in der neuen Version richtig gut sein. Zudem braucht es ganz wenige Ressourcen, da die Signaturen über die Cloud auf Stand gehalten werden. So sollen dank einer "Collective Intelligence" genannten Logik deutlich mehr schädliche Programme als bei den klassichen Tools erkannt und trotzdem nur rund ein Zehntel der bisher üblichen System-Ressourcen verbraucht werden. Mal sehen.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Lufhansa lagert Rechenzentren zu IBM aus

Das macht Sinn. Da gibt es bei der Datenübergabe an die NSA weniger Probleme.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Samba bei der Telekom

Ich werf mich weg ;-). Die Telekom musste nach einer Abmahnung wegen der Verletzung von Namensrechten eine Unterlassungserklärung unterzeichnen. Die hatten doch glatt ein Projekt Samba genannt und übersehen, dass es da seit zig Jahren ein Open Source-Projekt mit diesem Namen gibt. Wie die das Gefühl wohl finden, statt selbst ständig abzumahnen, auf der anderen Seite zu stehen.

Freitag, 10. Oktober 2014

Windows Phone 7.x - no way out :-(

Ich habe noch zwei Nokia Lumia mit Windows Phone 7 übrig und wollte die doch noch in Betrieb nehmen, da zwei alte Android-Geräte gecrashed sind (beide wurden mechanisch zerstört). Die Nokia-Teile hatte ich als Testgeräte für meine Windows-Phone-Apps verwendet und beide sind im Grunde noch gut.
Aber es ist mir vollkommen unmöglich Apps aus dem Microsoft-Marktplatz darauf zu installieren (eigne aus dem Visual Studio geht halbwegs). Das ist vollkommen untransparent, was ich da wo eingeben muss und welcher Account wie konfiguriert werden muss. Für Windows 10 oder Office funktioniert doch auch alles. Aber keine Chance Apps da zu bekommen. Vom Handy aus kann ich mich nicht anmelden (warum auch immer).
Und Zune (ich habe noch einen damit verseuchten Rechner) will mir Musik und Videos verkaufen und alles mögliche zwischen Handy, PC und NSA synchronisieren. Aber eine App auf das Handy zu bekommen funktioniert einfach nicht (direkt per USB sowieso nicht).

Ich habe mich durch Windows 7 und 10 als auch Office 2010 und 2013 ja mittlerweile wieder ein wenig mit der Microsoft-Welt angefreundet. Aber dieser unlösbare Krampf mit Windows Phone 7, Zune und Co bringt mich zur Verzweifelung. Wenn ich meine Arbeitszeit rechne, die ich vergeblich mit diesem Mist verloren habe, hätte ich mir einen ganzen Laden an richtigen Smartphones (also Android) kaufen können. Die Lumia wandern jetzt als Ersatznavi ins Auto (das geht einigermaßen) und zur Not werde ich damit auch telefonieren oder fotografieren können. Aber mehr geht einfach nicht. So ein elendes Mistsystem :-)

Sonntag, 5. Oktober 2014

Erste Erfahrungen mit Windows 10 im praktischen Betrieb

Ich habe mittlerweile ein bisschen mit Access 2013 unter Windows 10 gearbeitet. Alles natürlich in einer VM.
Natürlich ist es totaler Quatsch ein Betriebssystem zu bauen, was sowohl Smartphones, Tablets und Desktop-PCs einheitlich unterstützen soll. Wer es jedem recht machen will, macht es niemandem recht. Durch die Philosophie kann ein OS sicher alles ein bisschen, aber nichts richtig. Das ist definitv ein Irrweg.
Aber dennoch macht Windows 10 wieder Dinge richtig, die unter Windows 8 vollkommen falsch angegangen wurden. Was soll ich sagen - ich habe zwischenzeitlich mehr oder weniger bei der Arbeit mit Access vergessen, dass ich mit Windows 10 da arbeite. Windows 10 auf dem Desktop ist wirklich unauffällig und das ist aus meiner Sicht richtig gut. Es drängt sich nicht in der Vordergrund wie Windows 8 mit den idiotischen Kacheln und lässt sich intuitiv bedienen, wie es bei den Vorgängerversionen der Fall war. Ich denke, wenn der technische Unterbau solide ist, wird man mit Windows 10 wirklich arbeiten können. Ich werde weiter posten, welche Erfahrungen ich noch mache.

Kostenfalle Amazon Prime

Vermutlich bin ich zu dumm oder leichtsinnig, dass ich bei der Anmeldung bei Amazon Prime übersehen habe, dass hier eine horrende jährliche Gebühr fällig ist (derzeit 49 EUR/Jahr). Ich habe das eigentlich für einen speziellen Lieferdienst für Kunden gehalten, die regelmäßig da bestellen. Aber dass dann nach einer gewissen Zeit Jahresgebühren fällig werden und irgendwelche Streaming-Mülldienste oder sowas als "Mehrwert" die Kosten rechtfertigen sollen, ist mir tatsächlich entgangen - me culpa.

Gerade habe ich die Prime-Mitgliedschaft gekündigt, um den Schaden nicht zu groß werden zu lassen. Ich ärgere mich über mich dabei hauptsächlich über mich selbst, dass mich Amazon so austricksen konnte. Dabei sollte klar sein, dass keiner der Anbieter irgendwas umsonst macht und versteckte Kosten überall lauern.

Naja - ich werde mehr Alternativen zu Amazon suchen und hoffe, dass ich demnächst bei Klicks auf irgendwelche Angebote noch mehr aufpassen.

Freitag, 3. Oktober 2014

Erster Kontakt zu Windows 10

Nachdem der erste Preview von Windows 10 zum Download bereitsteht, habe ich die Möglichkeit genutzt und mir das ISO besorgt. Trotz meiner Vorbehalte gegen Windows im Allgemeinen und der seltsamen neuen Versionierung will ich mir ein eigenes Bild machen.

Also flux in einer VM unter VirtualBox installiert. Bis auf die Notwendigkeit, das System als Windows 8.1 aufzusetzen (andere Windows-Emulationen machen wohl Probleme), ging das schon mal unerwartet problemlos. Nur die Gasterweiterungen machen noch Probleme, aber das ist nebensächlich und ein Problem der VM.

Auch der Ressourcenbedarf war angenehm niedrig. Obwohl ich nur ein etwas älteres i5-Notebook mit nur 4 GByte RAM habe, lässt ich die VM problemlos parallel zu normalen Arbeiten betreiben, wenn man auf dem Hostsystem nicht gerade Videobearbeitung betreibt.

Mein erster Eindruck von Windows 10 selbst ist also gar nicht schlecht. Bin selbst überrascht. Die eckligen Kacheln von Windows 8 stören durch die Verbindung mit dem Startmenü gar nicht mehr so. Windows 10 wirkt wieder bedeutend professioneller als dieses Spiel-Windows 8.x. Den Touch-Mist kann man leicht abstellen oder ignorieren. Das sieht wirklich wieder nach einem echten Betriebssystem aus.

Sehr negativ hingegen - der Zwang zur Microsoft-Cloud. Man wird mehr oder weniger zu einem Microsoft-Live-Konto gezwungen und auch die Datenablage soll in der Cloud erfolgen. Das geht in Zeiten des NSA-Skandals gar nicht mehr. Von den unerträglich langen Up- und Download-Zeiten ganz zu schweigen. Aber da werden sich Lösungen finden lassen, das zu vermeiden.

Insgesamt aber bin ich nach den ersten Versuchen mit Windows 10 eher positiv überrascht. Ich werde das weiter testen.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Von Windows 8 auf 10

Bisher galt eigentlich immer die Regel, dass die ungeraden Versionen von Windows meist ganz ok waren, aber die mit gerader Versionsnummer vollkommen für die Tonne (ME, Vista, 8.x). Eigentlich hatte ich nach dem Totalausfall Windows 8 auf die Version 9 gehofft, weil das nach der Regel eine brauchbare Alternative als Betriebssystem hätte werden können. Was will MS nun mit dem Sprung auf die Versionsnummer 10 andeuten? Dass es wieder nur eine Müllversion gibt?

Freitag, 26. September 2014

Ganz wichtiger Internet-Pionier Ossi Urchs ist gestorben :-(

Selbst wenn man den Namen in unsere Szenen nicht kennt - die Optik von dem genialen Internet-Visionär Ossi Urchs hat ihn vielen Leuten bekannt gemacht. Langer Rauschebart und Dreadlocks. Sowas fällt auf, sollte aber nicht den Blick darauf verstellen, dass der Mann wirklich verdammt viel drauf hatte.

Montag, 22. September 2014

Onlineschulungen - weniger reisen

Als ich direkt vor meinen Videoaufnahmen bei Video2Brain aus dem Urlaub zurückgefahren bin, hat mich noch auf der Autobahn ein Schulungsunternehmen kontaktiert, denen ganz kurzfristig ein Trainer zu PhoneGap ausgefallen ist. Da hat echt die Hütte gebrannt, da es um einen Baustein in einer mehrmonatigen Maßnahme ging und keine Verschiebung möglich war. Ich konnte - eben wegen meinem direkt folgenden Tripp nach Graz - auch nicht die gesamte Maßnahme abdecken. Da aber wohl wirklich kein anderer Trainer zu finden war, habe ich dann direkt nach Graz den Kurs übernommen, der bis dahin von einem anderen Trainer nebenher (also der musste gleichzeitig 2 Schulungen halten) bei Laune gehalten werden musste.
 Das Spannende war, dass die gesamte Schulung über Abobe Connect online läuft. 8 Stunden am Tag wie eine normale Präzensschulung. Mit Chat, Telefonkonferenz, Dateiaustausch und Bildschirmübertragung. Das ist erstmal verdammt anstrengend, hat aber auch massive Vorteile, da ich nicht mehr irgendwo hin reisen muss. Meine Betrebungen gehen ja sowieso in die Richtung weniger auf Achse zu sein. Heute ist die Bausteinprüfung und dann ist die Sache für mich vorbei. Aber wenn es sich anbietet, werde ich das in Zukunft gerne wieder machen.

Mittwoch, 10. September 2014

Wow - Apple hat was Neues vorgestellt

Eine Uhr, eine Uhr, eine Uhr ... Ich überschlag mich fast vor Überraschung und Begeisterung. Und die kann sogar den Plusschlag messen. Gerüchten nach kann sie die ZEIT anzeigen. Das ist ja besser als die Erfindung des Rads. Und dann gibt es sogar ein neues Smartphone. Mit der Versionnummer 6. S E C H S ist Worten. Was eine Innovation... Und bezahlen kann man mit den Teilen auch noch. Also ein weiterer Weg noch schneller sein Geld loszuwerden. Darauf habe ich schon sooooo lange gewartet. Zumal Apple ja so sicher und zuverlässig um Umgang mit persönlichen Daten ist

Montag, 8. September 2014

I'll be back...

in Graz. Ich bin gestern am späten Abend zu Video2Brain geflogen und um 23.30 Uhr im Hotel angekommen. Jetzt geht's ins Studio für die Aufzeichnung von zwei neuen Videotrainings.

Dienstag, 2. September 2014

YUI wird eingestellt

Ich beschäftige mich schon einige Zeit immer wieder mit dem YUI (Yahoo User Interface), das es schon seit 2006 gibt. Ich habe vor einigen Jahren sogar ein Videotraining bei Video2Brain erstellt, bei dem ich mehrere Web-Frameworks inklusive des YUI behandelt habe. Ebenso habe ich vor einigen Jahren ein größeres Projekt mit dem YUI umgesetzt. Aber Yahoo wird mit sofortiger Wirkung die Arbeit am YUI-Framework einstellen. Zukünftig soll es nur noch in unregelmäßigen Abständen Bugfixes geben, sofern diese absolut notwendig für Yahoo-Projekte sind. Gründe sind angeblich ein gesunkenes Interesse von Seiten der Community und die stark veränderte JavaScript-Landschaft. Geht wohl fast alles auf jQuery, denke ich. Yahoo selbst nennt die starke Verbreitung von NodeJS, Package-Manager wie NPM oder Bower, das Aufkommen eines starken JavaScript-Ökosystems und fortschrittliche Browser als Gründe.

Samstag, 9. August 2014

Joomla! zum Dritten

Nun ist aber gut mit Joomla! ;-). Ich habe auch meine 3. Seite, die ich mit Joomla! unter meinen Fittichen habe, überarbeitet und dabei auf die neuste Joomla!-Version aktualisiert.
Dabei handelt es sich mit ajax-net.de sogar um die erste Webseite, die ich überhaupt mit Joomla! gemacht hatte. Damals noch mit der Version 1.0 und die habe ich nie richtig neu aufgesetzt. Hintergrund der Seite war, dass zur Cebit 2006 mein erstes Buch zu AJAX beim Addison-Wesley-Verlag erschienen ist. Die Resonanz auf das Buch war gewaltig. So was hatte ich bis dahin bei keinem meiner Bücher erlebt (und das waren bis dahin schon ein paar). Deshalb dachte ich, eine begleitende Seite zu AJAX wird seine Freunde finden.

Mittwoch, 6. August 2014

Neue Version der Weingutseite St Urban

Da ich im Moment mal wieder mit Joomla! arbeite, habe ich die Webseite vom Weingut St Urban aus Mainz-Laubenheim komplett überarbeitet. Die hatte noch auf einer uralten Version von Joomla! basiert und die habe ich jetzt auf die aktuelleste Version umgestellt. Durch das neue Veröffentlichungskonzept von Joomla! kann man das CMS sowieso viel leichter auf Stand halten. Joomla! orientiert sich da an Konzepten, wie sie etwa Wordpress schon länger bereitstellen.

Montag, 28. Juli 2014

Cloud-Dienste überwiegend nutzlos :-(

Da redet die Branche seit Jahren von der Cloud und davon, dass alle Daten dahin sollen.

Die Speicherung von Daten in (kostenlosen) Cloud-Diensten ist jedoch ein Fiasko!

Vollkommen ohne sinnvolle Anwendungsmöglichkeit.

Ich bin jetzt seit gut 15 Stunden am Upload von einer lächerlichen 9 GByte-Datei bei einem Anbieter. Es ist nicht absehbar, wie lange das noch dauert. Bei einem anderen Anbieter versuche ich parallel 4 GByte unterzubringen und auch hier ist kein Ende absehbar. Ich habe sogar extra die jeweiligen Clients installiert und lade nicht per Web-Interface, weil das angeblich besser ist. Leider deckt sich das auch mit den bisherigen Erfahrungen mit anderen Cloud-Anbietern.

Nochmal - meine Hardware ist vernünftigt und DSL16000 hat auch beim Upload genug Kapazität, damit das zumindest halbwegs flutschen sollte. Die Sache ist bei mir nur als Backup von anderen Backups zu verstehen und kann auch lange dauern. Wobei "lange" nicht so lange sein sollte.

Aber ich habe das auch als Test gesehen, ob man die Cloud wirklich in der Praxis anwenden kann. Meine Erwartung war::
  • Upload länger wie 2 Stunden -> Unbrauchbar. 
Die Realität:
  • Ich fasse es nicht, wie schlecht das ist. Dafür gibt es keine Worte mehr. 

Also Cloud zum Austausch einzelner Minidateien ja, alle größeren Dateien nur auf Datenträger vor Ort oder eigene Server. Zugegeben - die Cloud-Dienste, die ich hier nutze, sind umsonst. Aber wenn die so schlecht sind, diskreditieren sie die Technik als solches. Und umsonst ist wieder einmal zu teuer - wie so oft.

Sonntag, 27. Juli 2014

Backup in the cloud

Ich bin eher ein Schluderer mit meinen Backups. Obwohl ich es besser weis. Es kommt immer wieder vor, dass meine aktuellen Daten tagelang nicht mit den Backups synchron sind. Ich muss mich wirklich zwingen, dass ich die Backups zumindest nach jeder wichtigen Neuerung durchführe. Aber die Faulheit ...
Dafür habe ich aber zumindest eine gewisse Anzahl an Key-Backups auf verteilten Datenträgern. Wenn ein Rechner crashen sollte, gehen mir damit höchstens die Daten verloren, die ich seit dem letzten Sync nur auf dem Rechner geführt habe. Das kann ärgerlich genug sein, wäre aber kein Beinbruch, denn so schlampig bin ich dann doch nicht, als dass große Datenmengen nur auf einem Datenträger liegen.
Was mir allerdings da doch Sorgen macht ist, dass ein Feuer, Einbruch, etc. im Haus alle (!) Rechner und externen Datenträger vernichten könnte. Zwar habe ich auch ein paar Key-Backups in meinem Zweitbüro weit genug weg, aber die sind wirklich meist auf einem alten Stand und nur der letzte Notnagel
Von daher beiße ich den saueren Apfel und überlasse ein größeres Backup von Daten der Cloud. Ich bin gerade am Hochladen von wichtigen Datenstrukturen, die ich in - natürlich - verschlüsselte ZIP-Dateien strukturiere. Dahin kommen definitiv keine sensiblen Daten, aber meine Programmierprojekte, Kursunterlagen und Bücher und später vielleicht noch Bilder will ich schon so sichern. Wie gesagt - natürlich komprimiert und mit einem sehr starken Passwort gesichert und verschlüsselt, aber wenn die ausspioniert werden - so what?
Allerdings sind die Nachteile einer Cloud für den täglichen Betrieb unerträglich. Die Upload-Zeit ist dermaßen kritisch, dass man das wirklich nur für eine Sicherung über Nacht nuzten kann. Und DSL16000 ist ja nicht sooo langsam. Außerdem sind die 15 GByte, die ich etwa auf Google Drive bekomme, in keiner Weise ausreichend. Da muss ich wirklich mich auf die grundlegenden Daten beschränken. Das Zusammenfassen von mehreren Clouddiensten ist zwar machbar, aber unbequem (auch wenn die verschiedenen Clouddienste mit Tools zentral verwalten kann) und die anderen Clouddienste bieten meist noch weniger Platz. Für Videos kann man das Zeug dann sowieso knicken.
Aber egal - die Verlagerung in die Cloud sichert zumindest zusätzlich ab und im Worst-Case holt man sich seinen Datenbestand halt über Nacht aus der Cloud zurück. Einfacher als jeden Mal bei der NSA darum zu bitten ;-)

Mittwoch, 23. Juli 2014

Fingerprint und Canvas

Im Moment geistern Horrormeldungen von wegen Tracking mit Canvas über visuelle Fingerprints durch die Medien (etwa Spiegel Online - http://www.spiegel.de/netzwelt/web/canvas-fingerprinting-macht-internetnutzung-nachverfolgbar-a-982280.html).
Mit Canvas zu zeichnen hat aber erst einmal gar nichst mit Tracking und Fingerpriniting zu tun. Es ist nur eine bequeme Möglichkeit den Fingerprint lokal zu speichern. So what?
Erst auf einen externen Rechner ist die Information kritisch und da interessieren nur die Fingerprint-Informationen, nicht das Bild. Die notwendigen Daten kann man bei jeder Anfrage eines Browsers erheben - das ist mittlerweile wohl altbekannt. Mit dem Zeichnen von einem Canvas wird das Fingerprinting nur lokal genutzt. Warum den Server belasten, wenn es am Client brachliegende Ressoucen gibt?
Und bevor "Schlauberger" wieder auf JavaScript schimpfen - ohne geht es nicht mehr im Web und wenn JavaScript deaktiviert ist, dann halt die relevanten Daten für den Fingerprint auf den Server übertragen und dort errechnet.

Aber was gibt es als Schutz gegen das Fingerprinting und das Tracking - wenn man wirklich diese Anonymität braucht?

  1. Gegen das Fingerprinting kann man sich ganz einfach schützen - man geht nicht ins Internet oder am besten schaltet man keine Computer an. Das wirkt auf jeden Fall. Und nur das! Der Fingerprint kann niemals verhindert werden.
  2. Aber weshalb die Panik? Der Fingerabdruck ist ja nicht (!) eindeutig und nachvollziehbar, wenn man etwas aufpasst. Und das ist die Antwort auf Teil 2 der Frage. Einfach, aber etwas unbequem führt man Fingerabdrücke ad absurdum. Natürlich verwenden man Tor oder ein VPN, aber gegen den Fingerprint hilft das direkt nicht ausreichend. Damit ist nur die Lokalität verschleiert, die aber beim Fingerprint nur einen Teil der Datenbasis darstellt und die durch Fuzzylogik ausgeglichen werden kann. Nun gilt natürlich immer, dass man nach jeder Browsersession den gesamten Browserverlauf löscht und/oder sowieso nichts cachen lässt. Dazu haut man bei jedem Schließen des Browsers noch alle Cookies weg (aus Tradition - die braucht kein Tracker mehr wirklich), insbesondere aber die Flash-Cookies. Und den LocalStorage leeren. Das ist trivial, weil das verschiedene Browser-Addons machen können. Nun ist man schon so weit, dass der Treffer bei einem Fingerprint nicht mehr richtig gut sein sollte. Aber immer noch so, dass man mit einer hohen Wahrscheinlichkeit identifziert werden kann, wenn sich jemand wirklich Mühe macht oder den automatisierten Aufwand treibt.
    Aber auch diesem Resrisiko kann man begegnen.
    Man verwendet einfach eine Reihe von verschiedenen VM, über die man wechselseitig ins Web geht. Dann können die Tracker zwar immer noch den Fingerprint erstellen, aber eben nur virtuelle Fingerprints tracken. Und die sind nicht mehr zuordenbar und ändern sich für jeden Anwender nach zufälligen Kriterien.

Mittwoch, 16. Juli 2014

JavaFX-Webseite komplett überarbeitet

Anlässlich des Erscheinens von meinem neuen Buch Einführung in JavaFX - Moderne GUIs für RIAs und Java-Applikationen, aber auch meinen Videotrainings rund um JavaFX bei Video2Brain (Videotraining zu Netbeans , JavaFX Scene Builder – Crashkurs, JavaFX 2 – Crashkurs) habe ich meine Webseite zu JavaFX vollständig neu aufgesetzt. Die bisherige Seite war mit einem alten Joomla!-CMS erstellt und da ich seit der Woche an der Überarbeitung von Joomla!-Schulungsunterlagen sitze, schlage ich damit 2 Fliegen mit einer Klappe - ich beschäftige mich mit der aktuellen Version 3.3/3.4 und aktualisiere alle meine Joomla!-Seiten, die noch mit alten Joomla!-Versionen erstellt wurden. Da kann ich die Sachen gleich "in-the-wild" ausprobieren. JavaFX - Ralph SteyerNetBeans IDE 8.0 - Onlinetraining bei Video2Brain von Ralph SteyerJavaFX - Onlinetraining bei Video2Brain von Ralph SteyerJavaFX Scene builder - Onlinetraining bei Video2Brain von Ralph Steyer

Mittwoch, 9. Juli 2014

Mein neues JavaFX-Buch ist da

Gerade kam die Post mit den Belegexemplaren von meinem neuen Buch Einführung in JavaFX - Moderne GUIs für RIAs und Java-Applikationen - 07/2014 339 Seiten :-)

 JavaFX - Ralph Steyer

eBook 19,99 € (Preis inkl. MwSt.) Preis für Deutschland ISBN 978-3-658-02836-7
Softcover 24,99 € (Preis inkl. MwSt.) Preis für Deutschland ISBN 978-3-658-02835-0

Montag, 7. Juli 2014

BND-NSA-Doppelagent oder umgekehrt oder was?

Angeblich gab es beim BND Doppelagent, der auch für die NSA gearbeitet und Informationen dorthin weitergegeben hat. Das glaube ich nicht. Die Leute beim Wurmfortsatz legen doch sowieso erst alle Informationen in USA zur Zensur vor, bevor die gereinigten Daten in Deutschland verwertet werden dürfen. Mich würde interessieren, wo der Doppelagent wirklich sein Zweiteinkommen her bezogen hat?

Sonntag, 15. Juni 2014

Schnuppervideos aus dem SVG-Training

Hier sind einige freie Schnuppervideos aus dem neuen SVG-Training.

Sonntag, 8. Juni 2014

Das SVG-Training wurde veröffentlicht

Das geht ja wie beim Bretzelbacken - mein neues Videotraining zu SVG ist auch schon veröffentlich worden. SVG-Training von Ralph Steyer bei Video2Brain

Dienstag, 3. Juni 2014

Mein Interview auf NetBeans Zone

Anlässlich meines Videotrainings zu NetBeans 8.0 bei Video2Brain bin ich von Geertjan Wielenga zu dem Training interviewed worden. Die Geschichte gewinnt immer mehr an Fahrt :-).

NetBeans Training Ralph Steyer bei Video2Brain

Sonntag, 1. Juni 2014

Mein neues Videotraining NetBeans IDE 8.0 – Crashkurs

NetBeans IDE 8.0 - Onlinetraining bei Video2Brain von Ralph Steyer

Für das neue Videotraining zu Netbeans sind hier ein paar freie Schnuppervideos aus dem Training.
- Trailer

- Eclipse-Projekt importieren

- Texte internationalisieren

- JavaFX-Projekt auf FXML-Basis erstellen

- Debuggen

Bin immer noch ganz baff, dass am gleichen Tag das Videostraining im offziellen Blog von Oracle (Geertjan Wielenga - Product Manager bei NetBeans) besprochen und empfohlen worden ist - https://blogs.oracle.com/geertjan/entry/new_online_netbeans_8_crash. Das kann man fast als eine Art Ritterschlag ansehen, denn zum Einen muss man erst einmal von so einem Riesenunternehmen bemerkt und dann noch als deutschsprachiges Tutorium in den USA empfohlen werden.

Freitag, 30. Mai 2014

Das NetBeans-Training im offiziellen Blog von Oracle

Super klasse - mein neues Videostraining zu NetBeans ist im offziellen Blog von Oracle (Geertjan Wielenga - Product Manager bei NetBeans) besprochen worden -  https://blogs.oracle.com/geertjan/entry/new_online_netbeans_8_crash

:-)

Mein neues Videotraining NetBeans IDE 8.0 – Crashkurs ist erschienen

Mein neues Videotraining zu Netbeans ist heute bei Video2Brain veröffentlicht worden. Ging mit der Produktion wieder sehr flott :-), denn ich war erst Anfang Mai in Graz zu den Aufnahmen.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Urteil zum Recht auf Vergessen im Internet

Mit dem neuen Urteil vom EUGH kann man Google dazu verpflichten Verweise auf Webseiten mit sensiblen persönlichen Daten aus seiner Ergebnisliste zu streichen. Das Urteil wir groß als Sieg des Datenschutz und der Stärkung der Persönlichkeitsrechte gefeiert. Das ist meines Erachtens aber nur eine Seite der Geschichte. Denn das Web wurde damit weiter den Juristen zum Frass vorgeworfen. Und das ist einfach nur schlecht. "Das Internet ist kein rechtsfreier Raum" wird von den Lobbisten diverser Interessensverbände immer wieder rausposaunt. Was nichts anderes bedeutet, dass diese Leute keinen Zugriff auf das Geld und Verhalten der Nutzer haben und das stört. Die weitere Gängelung von Internet-Diensten durch Lobbisten und Einzelpersonen mithilfe willfähiger Juristen macht dem Umgang mit dem Internet immer gefährlicher und schwieriger. Pervers ist es, wenn das noch unter dem Deckmantel des Datenschutz versteckt wird. Der Datenschutz wird damit missbraucht und ausgehöhlt. Das sogenannte Recht auf Vergessen kann man auch Zensur nennen. Ich bin bei dem Urteil wirklich sehr zwiegespalten.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Ein paar Eindrücke von meinem aktuellen Tripp nach Graz

Ich bin zurück von den Videoaufnahmen zu SVG und NetBeans bei Video2Brain. Ich war schon so oft in Graz, dass ich die Stadt mittlerweile fast wie meine Heimatregionen kenne. Aber es gibt doch immer wieder ein paar schöne Fotomotive.

Freitag, 2. Mai 2014

Auf dem Sprung nach Graz

Gleich geht es ab zum Flughafen, um mal wieder zu Video2Brain nach Graz zu fliegen. Zwei neue Onlinetraining stehen auf der Agenda sowie ein kleines Update zu meinem PhoneGap-Training.

Montag, 28. April 2014

US-Regierung warnt vor Internet Explorer

Da schau - die Sicherheitslücke im Internet Explorer führt sogar so weit, dass das US-Heimatschutzministerium vor dem Surfen mit dem IE warnt. Dabei dachte ich, dass die Version 10 ganz brauchbar und die Version 11 wirklich gut wäre. Ok - Internet Banking oder einkaufen hätte ich auch so nie damit gemacht. Aber das liegt auch daran, dass ich dazu meist sowieso Linux nehme. Aber ansonsten dachte ich, dass Microsoft endlich zur Konkurrenz aufgeschlossen hätte. So kann man sich täuschen ...

Mittwoch, 9. April 2014

Europäische Gerichtshof kippt Vorratsdatenspeicherung

Mal wieder ein Sieg für den Datenschutz, die Bürger und die Gesellschaft :-). Der EuGH hat das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung für unzulässig erklärt. Damit dürfen die Paranoia-Überwacher aus dem Staatsdienst nicht mehr ohne Verdacht auf Straftaten unbescholtene Bürger ausspionieren. Das EuGH meint, die Richtlinie sei "ein besonders schwerwiegender Eingriff in die Grundrechte auf Achtung des Privatlebens und auf Schutz personenbezogener Daten" und dass der EU-Gesetzgeber "die Grenzen überschritten hat, die er zur Wahrung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit einhalten musste". Richtig so.

Donnerstag, 27. März 2014

Onlinetraining „JavaFX Scene Builder – Crashkurs. Grafische Oberflächen visuell erzeugen.“

Mein nächstes Video-Training „JavaFX Scene Builder – Crashkurs. Grafische Oberflächen visuell erzeugen.“ ist bei Video2Brain erschienen.

 Hier sind eine Reihe von freien Filmen zum Reinschnuppern.


Trailer: http://youtu.be/QBT2tVsB2u0



Scene Builder installieren: https://www.video2brain.com/de/tutorial/scene-builder-installieren



Accordion und TitledPane: https://www.video2brain.com/de/tutorial/accordion-und-titledpane


Mächtig, aber einfach: https://www.video2brain.com/de/tutorial/maechtig-aber-einfach




JavaScript - Die universelle Sprache zur Web-Programmierung

Gerade kam mein Belegexemplar für mein neustes Buch beim Hanser-Verlag mit der Post.

Das Thema ist JavaScript.

JavaScript - Die universelle Sprache zur Web-Programmierung
  • 474 Seiten, Fester Einband, Buch: € 29,99 inkl. kostenlosem E-Book, ISBN: 978-3-446-43942-9 
  • E-Book (PDF): € 23,99, ISBN: 978-3-446-43947-4

Montag, 24. März 2014

Neues Video-Training „Reguläre Ausdrücke – Crashkurs. Programmiertechniken für Fortgeschrittene mit RegEx.“




Kostenlose Beispielfilme und Trailer:
Die folgenden Videos sind frei geschaltet, so dass man sie zum Reinschnuppern kostenlos ansehen kann:

-       Trailer
o   Frame:
-       Patterns
o   Frame:
-       Tabellenkalkulation
o   Frame:
-       Bereitstellung von regulären Ausdrücken mittels JavaScript
o   Frame:

Freitag, 14. März 2014

High-End JavaScript-Schulung

Es hat mich die letzten Tage mal wieder etwas weiter weg auf ne Schulung verschlagen - nach Alsdorf, einem Vorort von Aachen. Soweit im Westen war ich beruflich bisher noch nie.

Thema war JavaScript auf einem High-End-Level, denn die Teilnehmer waren alles erfahrene Java-Programmierer - oft auch mit langjähriger Erfahrung in anderen Programmiertechniken. Dieses Klientel fordert immer häufiger JavaScript als aufbauende Weiterbildung.
Von daher werte ich solche JavaScript-Schulungen mittlerweile als absolutes Expertenthema, was deutlich über Java- oder .NET-Schulungen anzusiedeln und extrem anspruchsvoll ist. Etwas schwierig ist das allerdings oft Auftraggebern zu vermittlen, denn die haben meist noch die alten Ideen verinnerlicht, dass JavaScript einfach ist und es sicher auch noch diese Einsteigerschulungen zu JavaScript gibt. Man kann die einfach nicht gleichsetzen.
Der Markt wird diesen Irrglauben aber regeln, wenn es keine Dozenten gibt, die eine JavaScript-Schulung für erfahrene Programmierer als Low-End-Schulung anbieten oder nicht ausreichend qualifizierte Dozenten oft genug untergegangen sind.

Donnerstag, 13. März 2014

Neues Video-Training „Datenbankprogrammierung mit Java. ODBC und JDBC verstehen und anwenden.“

Mein neues Video-Training „Datenbankprogrammierung mit Java. ODBC und JDBC verstehen und anwenden.“ ist bei Video2Brain erschienen.Bin ganz überrascht, wie schnell das dieses Mal produziert wurde. Ich war erst vor wenigen Wochen unten in Graz zu den Aufnahmen.


https://www.video2brain.com/de/videotraining/datenbankprogrammierung-mit-java



Freitag, 7. März 2014

Neuer Beitrag auf ngo-online.de

Ich habe gerade einen neuen Beitrag auf ngo-online zu jQuery veröffentlicht.

Mittwoch, 5. März 2014

Cebit?

In Hannover laufen die letzten Vorbereitungen für die Cebit. Und ich frage mich, wen das noch interessiert? Klar - ich bin früher gerne auf die Cebit gefahren. Man hat Leute getroffen, es gab Unterhaltung und sogar ein paar Neuheiten.
Nur -
  • die interessanten Leute gehen kaum noch auf die Cebit, 
  • Neuigkeiten hat man vorher im Internet oder den Fachzeitungen mitbekommen und 
  • Unterhaltung ist ja im neuen Cebit-Konzept sowas von bäh. 
Also gibt es keinen Grund, warum man die lange Anfahrt in Kauf nehmen soll. Auch wenn mir Freikarten im Duzend angeboten wurden.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Es ist das S4

Ich habe mich entschieden und das Galaxy S4 als neues Smartphone genommen. Die Erfahrungen mit dem S2 waren so gut, dass ich das Risiko mit den Display-Problemen bei dem S4 in Kauf nehme. Selbst wenn ich mehrere Hundert Posts von sich selbst ohne Fremdeinwirkung zerstörenden Displays beim S4 gefunden habe - bei der riesigen Anzahl an S4 ist das prozentual noch nicht riesig und gerade ist ja wieder in den Medien, dass über ein Drittel aller "Bewertungen" und "Erfahrungsberichte" auf Amazon als auch im Web Fakes sind, die entweder von den Herstellern (positiv) oder deren Konkurrenten (negativ) verfasst werden. Keine Überraschung - genau wie die manipulierten Statistiken beim ADAC.

Also von daher nehme ich also das S4 und packe es zu Sicherheit in eine Schutzhülle. Wir werden sehen, ob das Display auch bei mir Schaden nimmt.

Erst einmal habe ich das Gerät natürlich gerootet (mit Odin). Ging problemlos.
Dann musste das überfrachtete und instabile Standardsystem von Samsung und meinem Provider weg. Bei einem neuen Smartphone ist man ja in der glücklichen Situation nichts sichern zu müssen und ich konnte gefahrlos das gesamte System plattmachen. Als Betriebssystem habe ich wieder CyanogenMod gewählt. Schon auf dem S2 hat das massive Vorteile gegenüber der ursprünglichen Installation gezeigt. Ich habe die Version 11 aufgespielt.

Mit dem CyanogenMod-Installer One Click ist die Installation vollkommen trivial.
Allerdings hatte ich nach der Installation ein seltsames Problem mit dem W-LAN. Das Gerät hat eigentlich alle W-LAN im Umfeld angezeigt. Nur meinen eigenen W-LAN nicht. Irgendwie habe ich eine Weile an den Einstellungen rumgespielt und dann ging auch der Connect. Leider kann ich nicht mehr ganz nachvollziehen, was ich genau umgestellt habe, damit das Problem gefixed war. Egal - läuft jetzt alles und die nächsten Tage ziehe ich auch mit der Telefonkarte und allen Daten vom S2 auf das S4 um. Das S2 halte ich als Backup bereit, wenn ich doch Display-Probleme bekommen sollte. Oder einfach für meine Outdoor-Aktivitäten, die das Smartphone strapazieren. Das S2 hat da schon ziemlich was eingesteckt, ohne das geringste Problem zu zeigen.

Synchronisation Windows Phone 7.x

Du meine Güte - endlich habe ich es geschaft ein Windows Phone mit der Microsoft-Cloud zu synchronisieren. Ich will nicht wissen, wieviele Stunden ich es versucht und im Internet nach einer Lösung gesucht habe.

Im Grunde ist es angeblich ganz einfach, wenn man einen Windows-PC und Exchange verwendet. Dazu noch Outlook als Kommunikationsprogramm.

Aber genau diese Konstellation liegt hier nicht vor. Klar habe ich Windows und Outlook, aber ich werde einen Teufel tun und Outlook in der Praxis verwenden. Exchange habe ich natürlich nicht und zudem soll das Gerät mit einem Linux-Rechner zusammenarbeiten.

Von daher bin ich auf die Microsoft-Cloud gekommen, um die auf dem Linux-Rechner einfach über einen Browser verwenden zu können. Sollte ja eigentlich ganz einfach sein - dachte ich. Am A... die Räuber.

Erst einmal gibt es Outlook.com und Windows Live. Warum es zwei Dienste gibt und wie die zusammenhängen, ist sowas von verworren. Ich habe es immer noch nicht ganz verstanden. Irgendwie scheint der Outlook-Kram speziell für Exchange gedacht zu sein und das Live-Zeug für normale Anwender.

Nun haben wir hier sowohl einen Acconut für Outlook.com als auch Windows Live angelegt. Auf dem Windows Phone kann man dann beide Accounts als Konten hinzufügen. Aber die Synchronisation hat nicht funktioniert! Oder teils doch und teils nicht...

Vollkommen undurchschaubar.

Heute morgen habe ich endlich die Lösung gefunden.

Auf dem Windows Phone muss man als Windows Live-Konto den Outlook.com-Account(!!) angeben! Also nicht Outlook-Konto und Outlook-Account und Windows Live-Konto und Windows-Live Account. Wie schräg ist das denn? Das hat MS wohl auch gemerkt, denn soweit ich das verstanden habe, gilt das für Windows Phone 8.x nicht mehr. Zumindest funktioniert der Mist mit der Synchronisierung jetzt.

Freitag, 21. Februar 2014

Galaxy S2 oder LG G2?

Es ist mal wieder soweit - für die Verlängerung meines Mobilvertrags spendiert mir mein Provider ein neues Smartphone.Grundsätzlich brauche ich eigentlich kein neues Smartphone, denn mit meinem derzeitigen Arbeitsgerät (ein S2)  bin ich dermaßen zufrieden, dass ich nur wegen dieser Verlängerung überhaupt die Geschichte angehe. Nun bin ich aber schwer am überlegen, welches ich denn nehmen soll? In der engsten Auswahl ist das Samsung Galaxy S4 und das LG G2. Aber beide haben jeweils Nogos, die mich massiv zweifeln lassen. Mit dem S2 habe ich nur gute Erfahrungen gemacht und von daher war der Nachfolger S4 eigentlich meine erste Idee, was ich als neues Smartphone nehmen sollte.
  • Nur bin ich mittlerweile über soviele User-Klagen gestoßen, dass das Display sich bei der kleinsten Sache und sogar ganz ohne Fremdeinwirkung zerstört hat. Das schreckt mich massiv ab. 
  • Beim G2 stört mich, dass der Speicher nicht mit ner SD-Karte erweitert werden kann und der Akku fest verbaut ist. Das geht irgendwie gar nicht. 
Tja - was soll ich nehmen? Vielleicht noch das Sony Xperia? Aber das ist recht klobig und die Topkamera, die das Teil auszeichnet, ist mir nicht wichtig. Sonst kommt mir keine echte Alternative in den Sinn. Wobei das einzige echte Kriterium Android ist. Apple ist per se ein NOGO. Aber auch Windows Phone scheitet auf jeden Fall aus. Das Zeug kapiere ich nicht, kann es nicht nutzen und es leistet nicht das, was ich will.
Ich bin ja aktuell mit einer richtigen Armada an Smartys ausgestattet. Ich habe neben dem Galaxy S2 noch zwei einfache HTC Firewire und eine Troika mit Nokia Lumia zur Verfügung. Brauche ich auch, da ich ja Apps entwickele, App-Programmierung schule und vor allen Dingen auch dazu publiziere (siehe mein Buch Apps mit PhoneGap entwickeln beim Hanser-Verlag). Die Nokia sind als Hardware auch echt gut, aber ich kann sie eben wegen dem Müllbetriebssystem nicht bedienen, da ich das Windows Phone von der Handhabung nicht verstehe. Das ist alles so nach dem Motto "Microsoft weis schon was du willst und was gut ist" und "Mulitmedia uns sonst nix". Also von daher sind die Teile nur als Testgeräte für PhoneGap-Apps im Einsatz.

Aber das S2 - das ist schon richtig klasse. Außer der Tonqualität beim Telefonieren und der schwachen Laufzeit stört mich daran nichts. Will eigentlich nicht von dem System weg und eben deshalb sollte der Nachfolger S4 eigentlich die beste Wahl sein. Die schlechte, unausgereifte Software und das überladene Zeug, das viele Poweruser beim S4 beklagen, stören mich nicht. Ein Smartphone wird natürlich sofort gerootet und selbstverständlich wird ein bessere Android  (CyanogenMod) aufgespielt, bei dem man die ganzen störenden und überflüssigen Müll-Apps vom Provider und dem Hersteller eliminieren kann.

Wenn nur nicht diese vielen negativen User-Erfahrungen mit der Displayqualität vom S4 wären ....

Donnerstag, 20. Februar 2014

Facebook zahlt 19 Milliarden (nicht Millionen) für WhatsApp

Sind die wahnsinnig? Wie wollen die das wieder reinbekommen? Kann man Anwender so melken, dass sie das wieder einspielen? Hm - mal überlegen.

NSA zahlt - sagen wir mal - 2 Milliarden. Die Werbeindustrie auch. Woher kommen dann die anderen 15 Milliarden?

Tja - wenn die SMS von den WhatsApp-Nutzern nun 10x teuerer werden, könnte sich das irgendwann rechnen. Und die sozialen elektronischen Bindungen bei WhatsApp geben nur wenige auf, denke ich. Wer einmal angefixt ist und an der Sozialnadel hängt, wird seinem Dealer auch bei Preiserhöhungen hörig sein. So ist das leider mit Junkies - die vergleichen keine Preise.

Dennoch - die haben viel zu viel gezahlt.

Dienstag, 11. Februar 2014

Auf ein Neues - Video2Brain

Sitze mal wieder in Frankfurt am Flughafen und warte auf meinen üblichen Flieger nach Graz. On the way to video2brain. Wie schon so oft in den letzten Jahren. Dieses Mal will ich drei neue Onlinetraining aufnehmen.

Samstag, 8. Februar 2014

Mein neues Buch zu jQuery ist erschienen

Eben kam mit der Post mein Belegexemplar zu meinem neuen Buch:

jQuery 

Das universelle JavaScript-Framework für dasinteraktive Web und mobile Anwendungen 

Erschienen beim Carl Hanser Verlag 



ISBN (Buch): 978-446-43941-2
ISBN (EBook): 978‐3‐446‐43949‐8 (ISBN: 978-3-446-43949-8)




Donnerstag, 6. Februar 2014

Mittwoch, 29. Januar 2014

App-Entwicklung mit PhoneGap und AngularJS

Morgen erscheint mein neues Onlinetraining bei Video2brain aus Graz, bei dem ich mit Saban Ünlü zusammengearbeitet habe. Wobei der Großteil von dem Training von Saban stammt (der komplette Part zu AngularJS).  Nur die Einleitung zu PhoneGap stammt bei diesem Training von mir.
 

Sonntag, 26. Januar 2014

Windows-Update - vieeeellll Zeit nehmen

Ich habe die automatischen Updates bei meinem Windows deaktiviert, weil mir die dämlichen Blockaden beim Runterfahren des Rechners und die ewigen Konfigurationen beim Neustart nach einem Update so etwas von auf den Keks gehen. Aber natürlich muss man aus Sicherheitsgründen immer wieder Updates fahren. Mache ich auch - manuell, wenn ich gaaaaaannz viel Zeit habe und den Rechner über ein paar Stunden nicht brauche. Denn es dauert in der Tat Stunden!!! Jedes Mal. Unglaublich. Unter Linux ist ein vergleichbarer Vorgang in 1 - 2 Minuten erledigt. Und ganz ohne Neustart oder Konfigurationen bei einem erneuten Start. Die bekommen es in Windows einfach nicht in den Griff - selbst wenn Windows 7 im täglichen Gebrauch gar nicht schlecht ist. Aber diese Mängel sind einfach systemeigen.

Dienstag, 21. Januar 2014

Welchen Browser nutzen?

Im Moment bin ich unschlüssig, welchen Browser ich bei meiner täglichen Arbeit im Internet wirklich nutzen soll? Als Entwicklungsbrowser führt nichts an dem Firefox vorbei, denn dessen Möglichkeiten - gerade mit dem Add-on Firebug - sind unerreicht. Aber was ist mit dem normalen Surfen?

Bisher war mein ganz klar bevorzugter Browser Opera. Aber seit Opera auch mit der Webkit-Engine arbeitet und zudem ein neues Managment den Laden übernommen hat, geht es so massiv damit nach unten, dass ich schon wieder Verschwörungstheorien in den Raum stelle. Ähnlich wie beim Niedergang vom Netscape Navigator beim Wechsel der Version 4.7 auf 6 bei gleichzeitiger Übernahme durch AOL stellt sich mir die Frage, ob da nicht Geld fließt, um einen gefährlichen Konkurrenten kaputt zu machen? Auf jeden Fall finde ich die neue Oberfläche von Opera nicht mehr bedienbar. Ich finde nicht einmal die Lesezeichen mehr. Alles extrem vereinfacht und mit dem gleichen Usability-Gedanken wie bei Apple, Windows 8 oder Unity. Der Benutzer muss nichts wissen und will nicht hinter die Kulissen schauen, sondern der große Bruder Computer macht das schon... Dazu eine Engine, die auch andere Browser haben. Wozu also noch Opera? Sehr, sehr schade.

Dann gibt es natürlich noch den Internet Explorer. Zumindest, wenn ich Windows verwende. Klar - vor der Version 9 keine Alternative, sondern nur eine Krücke und Sicherheitsrisiko. Aber spätestens seit der Version 10 hat der Browser zur Konkurrenz aufgeschlossen. Ich habe im Moment die Version 11 installiert und werde sie auf jeden Fall mal testen, wenn ich Zeit habe. Sicher nicht bei sicherheitskritischen Dingen und vielleicht erstmal nur lokal, aber der IE hat langsam das Potential zu einem ernsthaften Browser zu werden. Andererseits - warum muss ich es der NSA ganz so einfach machen und direkt vom Browser aus meine Daten senden? Die sollten sich zumindest die Mühe machen müssen und die Daten erst im Netz selbst abfangen.

Dann wäre da noch Chrome. Ganz klar ein guter Browser. Aber Google und NSA sind halt direkt auf der Tastatur dabei und das macht ihn nur zum Spielen interessant. Niemals für echte Anfragen ins Web. Vielleicht Chromium, aber auch da bin ich unsicher.

Safari ist Apple. Mehr gibt es nicht zu sagen, außer dass wohl da auch die NSA einen direkten Vertrag hat. No chance.

Was bleibt? Ich wollte ihn schon kicken wegen der ständigen Aktualisierungen, aber nun bleibt doch nur Firefox. Durch die offenen Quelltexte und die nicht vorhandene Abhängikeit von US-Firmen ist er wohl die einzig mögliche Wahl.

Montag, 13. Januar 2014

Ich werde mit Unity einfach nicht warm

Nachdem ich mich dafür entschieden habe, nur noch ein Betriebssystem auf meinem Rechner direkt zu installieren und dies aus wirtschaftlichen Gründen Windows 7 sein muss, brauche ich natürlich ein Linux, das ich in einer VM (VirtualBox) ausführen kann. Ich habe deshalb Ubuntu 13 geladen und eingerichtet. Aber wie ich es auch drehe und wende - mit diesen seltsamen Unity kann man nicht arbeiten. Das ist vielleicht was für Umsteiger von MacOS oder zur Not reinen Windows-DAUs. Aber wenn man wirklich mit Linux arbeiten will, wird man massiv behindert. Nicht einmal die Shell ist so ohne weiteres zu finden. Was will das Projekt denn mit sowas? Werden die von Microsoft bezahlt, damit ein ernstzunehmender Konkurrent sich selbst an die Wand fährt?

Aber es gibt ja Alternativen und auch Ubuntu mit der KDE oder Gnome, was ich mir dann aufgesetzt habe. Ist mir immer noch zu sehr an Bonbon-Oberflächen orientiert, aber schon etwas besser. Und zudem gibt es ja diverse Linux-Alternativen zu Ubuntu/Unity. Das ist ja das Schöne an der Linux-Welt. Jeder findet irgendwo das, womit er am besten zurecht kommt.

Sonntag, 12. Januar 2014

Melden Sie sich an, um ein Dokument aus Ihrem Online-Speicher auszuwählen :-(

Was läuft denn da bei Google wieder falsch? Ich wollte bloß wie gewöhnlich Bilder in meinen Fliegerblog hochladen und da blockiert mir eine Meldung den gewohnten Weg. Ich solle mich bei irgendeinem Online-Speicher von Google anmelden, von dem ich noch nie etwas gehört habe. Und wenn ich das probiere, dann ist der Dienst nicht erreichbar. Was soll der Mist? Ich habe nur die Erklärung gefunden, dass man für diesen seltsamen Dienst die Cookies von Drittanbietern nicht blockieren darf. Das macht mich ziemlich misstrauisch, was das Google wieder für Spionagedienste weiterverkauft hat. Naja -dann nutze ich halt Google nicht mehr und lade die Bilder auf meinen Server. Von da kann das das aus in Blogger verlinken.

Onlinetraining mit Ralph Steyer

Onlinetraining mit Ralph Steyer
Onlinetraining mit Ralph Steyer und anderen Autoren bei Video2Brain