Donnerstag, 5. Dezember 2013

NSA trackt alle Handys der Welt

Natürlich! Das war für mich schon seit Jahren selbstverständlich. Fragt sich nur wozu? Kein wirklich gefährlicher Terrorist wird ein Handy nutzen. Die kleinen Fische vielleicht ein Prepaid-Handy, aber die richtig guten sicher gar keins. Wen also will die NSA ausspionieren? Naja - mal sehen, wie lange die das Spiel noch durchhalten. Irgendwann wird es den Eigentümern der USA (also China) wohl zu bunt und der Geldhahn wird zugedreht. Dann hat der Spuk ein Ende. Nur ob das besser ist?

Dienstag, 3. Dezember 2013

Erste Erfahrungen mit CyanogenMod

Ich habe nun auf meinem Galaxy S2 einige Tage CyanogenMod im Einsatz. Leider hat sich die Laufzeit nicht so stark verbessert, wie ich gehofft habe. Zwar ist sie besser als mit dem Original-Jelly-Bean, aber so richtig dolle ist sie auch nicht geworden. Dennoch war der Umstieg eine gute Entscheidung, denn der ganze Müll von 1&1, Samsung und Google ist weg, der beim Standard-Android nicht zu löschen war. Und die Aktualität, Konfiguration und Leistungsfähigkeit ist auch besser. Der Umstieg lohnt sich also.

Freitag, 29. November 2013

Paypal ersetzt Java durch JavaScript

Unglaublich - das hässliche Entlein JavaScript rockt den IT-Markt. ZDNET - Paypal ersetzt Java durch JavaScript. War ne gute Entscheidung all die Jahre JavaScript die Treue zu halten :-).

Eventuell die Lösung für die immer kürzere Smartphone-Laufzeit - CyanogenMod

Nachdem die Akku-Laufzeit von meinem Smartphone inakzeptabel kurz wurde (letzter Post), habe ich mit einigen Einstellungen experimentiert und mit der Unterbindung eines Datenaustauschs eine recht brauchbare Einstellung gefunden, die die Akku-Laufzeit wieder auf das normale Maß erweitert. Nur ist das eigentlich auch keine Lösung, den Sinn und Zweck eines Smartphones zu kastrieren, um es es eine angemessene Zeit ohne Stromkabel nutzen zu können. Irgendwo ist so etwas lächerlich.

Nun habe ich gestern ganz zufällig auf Spiegel Online gelesen, dass Google die App zur Installation von dem Smartphone-System CyanogenMod aus dem App Store entfernt hat. CyanogenMod bezeichnet alternative Android-Versionen, die für viele Smartphones maßgeschneidert und kostenlos angeboten werden. Sie sind vor allen Dingen in der Regel aktueller als die von den Herstellern gelieferten Android-Aktualisierungen. 

Ich hatte schon vorher von diesem alternativen Android-System gehört und die gerade gelöschte App erlaubt es auf einfachste Weise mit einem Assistenten das Betriebssystem des Smartphone auszutauschen, indem in Android verborgene Entwickler- und Debugging-Werkzeug (ADB) aktiviert werden. Die eigentliche Installation des alternativen Betriebssystems erfolgt mit einem Desktop-Programm, mit dessen Hilfe das OS über USB auf das Smartphone aufgespielt werden kann.

Das CyanogenMod soll nun sehr schlank und ressourcenschonend sein und den ganzen unnützen Müll von Google, Smartphone-Herstellern und Providern nicht nutzen. Damit wird sicher auch die Akku-Laufzeit wieder besser (was auch Erfahrungsberichte so verlauten). Und das scheint wirklich effektiv zu funktionieren, sonst hätte Google nicht den Bannspruch ausgesprochen. Also war die Entscheidung klar - ich habe das System installiert, denn die App und das OS sind weiter von der CyanogenMod-Webseite herunterzuladen. Zumal mir die zunehmende Gängelei und die Werbung von Google auf den Keks gehen. 

Die Installation von CyanogenMod selbst ist vollkommen einfach durchgelaufen. Musste zwar fast alle Apps wieder neu installieren bzw. im Smartphone anmelden und auch die diversen Benutzerdaten neu eingeben, aber damit räumt man auch mal wieder den ganzen Mist auf, der sich so angesammelt hat. Bin gespannt, ob die Laufzeit wirklich wieder besser wird.

Donnerstag, 28. November 2013

Stromverbrauch beim Smartphone

Die letzten Wochen hat sich die Laufzeit meines Smartphones (S2) rapide verschlechtert. Obwohl es auch früher schon vorkam, dass das Gerät nach 24 Stunden keinen Akku mehr hatte, war das eher die Ausnahme. Die Gründe konnte ich zwar nie so direkt nachvollziehen, aber so ungefähr war das meist wohl eine recht hohe Beanspruchung wegen Telefonieren, Surfen, Spielen oder Musikhören. Oder die Verwendung von Apps mit GPS. Aber wenn ich keine Hintergrund-Apps laufen hatte, ging bis vor Kurzem mein Akku im Energiesprarmodus über Nacht nur 2% - 5% runter. Absolut ok.

Das hatte sich jeodch wie gesagt geändert und das Smartphone hatte auch im Energiesparmodus gerade mal so um die 12 Stunden Saft. Also flux einen neuen Akku (sogar mit etwas mehr Kapazität) besorgt, denn es deutete Vieles auf ein Nachlassen des selbigen hin. Nur - mit dem neuen Akku ist die Sache auch kaum besser geworden. Selbst wenn ich alle unnötigen Verbraucher wie W-LAN, GPS, Bluethooth, Synchronisation etc. ausschalte und den Bildschirm in den niedrigsten Energiemodus (ganz kurze Aktivitätzeit und minimale Helligkeit) setze, zieht es den Akku in Windeseile runter.

Nur eine Maßnahme hat Erfolg - das komplette Ausschalten der mobilen Daten! Dann bleibt der Akku auch über Tage voll.

Nun sollte mein Smartphone aber im Hintergrund gar keine mobilen Daten senden und empfangen - von meinem E-Mail-Client mal abgesehen. Die automatische Synchronisation ist ja sowieso immer deaktiviert. Ich frage mich ernsthaft, welche Apps da ungefragt und ständig zu Senden und Empfangen versuchen?

Leider muss ich in der Firewall ja diversen Apps den Netzwerkkontakt (wenn auch nur im W-LAN) einräumen, sonst funktionieren die nicht. Aber nach den letzten Updates scheinen da einige Apps ziemlich exzessiv auf das Netzwerk zuzugreifen und auch im Hintergrund zu laufen, obwohl ich sie nicht brauche. Ich werde mal radikal meine Apps durchschauen und löschen, was ich nicht unbedingt brauche. Schade, aber die App-Hersteller machen sich mit solchen beunruhigenden Aktionen ihr eigenes System kaputt. Und ebenso ärgerlich ist, dass sich einige Apps nicht so einfach löschen lassen, obwohl ich sie nie brauchen werde. Gerade die Apps von Google und Samsung selbst würde ich zu gerne weghauen, aber dann besteht das Risiko, dass Android muckt.

So langsam wird Google mit Android immer mehr zu einer Apple/Microsoft-Kopie. Das nächste Smartphone wird bei mir vermutlich ein freies Betriebssystem wie Ubuntu for phones oder Firefox OS bekommen.

Mittwoch, 27. November 2013

Teil 2 - Wer mit der Bahn fährt, der kann was erzählen …

Und wieder die klassische Erfahrung mit der Bahn gemacht :-(. S8 fährt als Zubringer aus FFM in Mainz ein (mit leichter Verspätung) und der Anschlusszug fährt in dem Moment auf dem Nachbargleis ab, an dem die Türen der S8 aufgehen. Eine exakte Koordination von etwa 5 - 10 Sekunden, damit die Leute aus FFM nicht in den Anschlusszug einsteigen können. Unglaublich! :-(

Montag, 25. November 2013

Wer mit der Bahn fährt, der kann was erzählen …

aber selten was Gutes! Ich bin mal wieder 3 Tage in FFM am Schulen. Kontrekt in Niederrad und ob der täglichen Staus und vor allen Dingen der katastrophalen Parkplatzsituation dort habe ich mich ganz mutig zur Anreise mit der Bahn entschlossen. Und bin natürlich wieder dafür abgestraft worden. Wie eigentlich fast immer, wenn ich dieses seltsame Verkehrtsmittels nutzen versuche.

Zuerst wollte der Fahrkartenautomat mein Geld nicht. Kannte des Problem und habe mir die ewigen Versuche schon am Vortag gegeben, um dann nach endlosen Versuchen und dem Zusammenstückeln der letzten Münzen eine Fahrkarte für den kommenden Tag erwerben zu düfen. Interessanter Weise bin ich auch ohne große Probleme heute morgen zum Ziel gekommen (kein Sitzplatz im Zug und dichtes Gedränge - das gehört zum Service, das würde ich nicht ein Problem nennen).

Aber die Rück-Reise war interessant. Zuerst hatte die S8 in Niederrad (natürlich) Verspätung, so dass mein Anschlusszug in Mainz (natürlich) flöten ging. Dann kam die S8 mit den angekündigten 10 Minuten Verspätung mit 12 Minuten Verspätung. Und dann im Zug wurde den verehrten Farhgästen mitgeteilt, dass sie nicht in der S8 sitzen würden und bitte in Rüsselsheim auszusteigen und auf die nächste S8 zu warten hätten. Nur - auf dem Zug stand S8, am Bahnsteig stand S8, die Dame hatte per Lautsprecher von der S8 gesprochen. Nur im Zug hatte man sich auf die S9 geeinigt und darauf, dass man in Rüsselsheim gerne in eine andere Richtung abbiegen würde. Also dort ausgestiegen. Auf dem Zug stand immer noch S8 (auf einem der Teilzüge), auf dem anderen aber jetzt S9 und am Bahnhof auch S9. Und dann wechselte auch das S8-Schild endlich. Die Metamorphose war vollzogen. Glücklicher Weise kam dann vor der nächsten regulären (und natürlich auch verspäteten S8) eine erheblich verspätete Regiobahn, die dann noch rechtzeigt zu meinem übernächsten Anschlusszug in Main war. Am Heimathafen habe ich dann wieder versucht eine Fahrkarte schon für morgen zu erwerben, um nicht die unterhaltsamen Spielchen morgen früh am Automat zu haben, wenn der Zug einrollt und noch mehr Spieler ihr Glück versuchen. Von 7 Scheinen hat der Automat dann gnädig einen akzeptiert. Im dritten oder vierten Durchlauf.

Was ein Sch... - Laden :-(. Die Bahn braucht sich nicht wundern, dass Kunden in Scharen auf das Auto flüchten. Wenn man nur in Niederrad parken könnte ...

Freitag, 22. November 2013

LG-Fernseher spionieren das Wohnzimmer aus

Ich habe schon immer Fernseher mit Internet argwöhnisch gesehen. Ich will auf keinen Fall Internet bei einem TV. Wozu? Und jetzt wurde bekannt, dass LG die Zuschauer überwacht und deren Sehgewohnheiten direkt an die LG-Zentrale per Internet sendet, um Benutzerprofile besser erstellen zu können. Geht es noch? Spionage durch Konsumergeräte direkt im Wohnzimmer oder Schlafzimmer. An Besten noch mit integrierter Kamera. Ich hab doch keinen Bock meinem "FERNSEHER" in der Firewall das Telefonieren nach Hause zu unterbinden. Ein Argument mehr bei meinem guten alten Röhrengerät zu bleiben. Scharfes Bild und kein Internet - eine Win-Win-Situation.

Sonntag, 17. November 2013

Smartboard im Kurseinsatz

Ich habe heute einen VHS-Kurs zur Erstellung von Webseiten gehalten. Und hatte als Medium ein sogenanntes Smartboard zur Verfügung. Das besteht aus Rechner und einer riesigen Leinwand, auf die mit einem Beamer der Desktop des Rechner projjeziert wird. Die Leinwand fungiert als Touchscreen und bei Bedarf kann man eine virtuelle Tastatur und eine virtuelle Maus generieren.

Mein Fazit - eine absolute Katastrophe! Vollkommen unbrauchbar. Sowas kann man für PP-Folienvorträge oder etwas Spielereien bei Vorträgen weit jenseits von Internet oder Programmierung verwenden, aber nicht zu Live-Coding oder überhaupt etwas mehr Texteingabe. Die virutelle Tastatur ist unendlich langsam, ungenau und immer im Weg. Außer man braucht sie - dann verschwindet sie. Dazu dreht man den Zuhörern beim Schreiben den Rücken zu. Geht gar nicht. Ergonomisch ist das auch fürchterlich. Das ist so etwa den Eindruck, den von der Bedingung mit Touchscreens wohl auch Windows 8 macht - für Spielköppe nett, aber zum Arbeiten einfach nur eine Strafe.

Mittwoch, 13. November 2013

Mein Video-Training „JavaScript für Fortgeschrittene. Debbugging, Performance-Tools, OOP“ ist erschienen

Nachdem ich Anfang Oktober in Graz drei neue Videotrainings bei Video2brain aufgenommen habe, ist die Produktion dieses Mal sehr fix gelaufen. Heute ist das zweite Training veröffentlich worden: JavaScript für Fortgeschrittene. Debbugging, Performance-Tools, OOP.

Hier sind einige Beispielfilme und der Trailer aus dem Training.

Trailer

 

Projektorganisation

 

Gültigkeit und Qualität von Webseiten prüfen

 

Vererbung  

Samstag, 9. November 2013

Der Raspberry Pi ist da

Mein Raspberry Pi ist aber verdammt schnell da gewesen. Gestern bei Amazon bestellt und heute Mittag war er da. Natürlich sofort mit Experimenten begonnen und direkt auf Versehen meine externe 1-TB-USB-Platte statt der SD-Card für den Raspberry Pi formatiert :-(. Übelster Leichtsinnfehler. Aber glücklicher Weise habe ich von der Platte ein vollständiges und ziemlich aktuelles Backup. Das Rückspielen dauert vermutlich einen ganzen Tag aber sei es drum...
Die Problemchen gingen aber weiter - mir fehlt ein passenden Mini-HDMI-Adapter, um überhaupt einen Monitor anzuschließen. Ich habe Duzende von Adaptern und noch mehr Kabel jeder Art hier rumfliegen - nur genau der fehlt. Ich war mir sicher, dass ich sowas habe ... Und an das TV-Gerät lässt ich der Knabe auch nicht anschließen, weil dieses zu alt ist.
Aber ich habe ihn doch noch mit Raspbian "wheezy" zum Laufen gebracht. :-). Die SD-Karte mit dem Image unter Ubuntu gemounted, die Netzwerkkonfiguration auf ne statische IP geändert und dann mit SSH ferngesteuert. Dazu noch X-Umleitung (das ist selbst unter einem Windows-Client mit einem Xming-Server möglich) und nach der Nachinstallation von einem VNC-Server für den Raspberry Pi konnte ich das ganze System sowohl über die Linux-Konsole als auch mit einer vollständigen GUI bedienen.
Ist schon absolut faszinierend was so ein kleiner Minicontroller für eine Power hat. Ich bin schon gespannt, was ich da die nächste Zeit noch rausholen kann.

Freitag, 8. November 2013

Raspberry Pi

Ich habe mir gerade ein neues Spielzeug bestellt - einen Raspberry Pi, der sich vom geplanten Billigstcomputer für Kinder mittlerweile zum Liebling der Hacker-Gemeinde entwickelt hat. Bin richtig gespannt auf diesen Microcontroller, mit dem man angeblich so viel anstellen kann. Das Teil kostet ja nur 35 EUR und da kann man sicher nicht viel falsch machen. Wobei es schon fraglich ist, ob man wirklich sowas braucht. Aber wie gesagt - ich bin einfach neugierig, ob so ein ultrabilliges und auf das Minimalste reduzierte Minigerät in Streicholzschachtelgröße wirklich einem vollwertigem Rechner von der Leistung eines älteren Pentiums die Show stehlen kann. Ich hab schon ein paar Linux-Distributionen mit verschiedenen Einsatzzwecken im Auge, die ich mit dem Teil ausprobieren möchte. Vom Mediaplayer, einen Nodejs-Server, einen TOR-Client über einen NAS bis zum Sicherheitskontrollsystem gehen meine Planungen. Und es gibt sicher nutzlosere Spielereien für meine beruflichen Ambitionen. Lernen werde ich sicher wieder was und vielleicht kann ich das auch zukünftig noch verwerten.

Donnerstag, 7. November 2013

Rezension in der C't

Nett - mein PhoneGap-Buch beim Carl Hanser Verlag wird in der aktuellen C't rezensiert.

Videos aus meinem neuen GWT-Training

Unter https://www.video2brain.com/de/videotraining/gwt-crashkurs steht mein neues Online-Training zum GWT (Google Web Toolkit) zur Verfügung. Hier sind ein paar kostenlos verfügbare Videos aus dem Kurs.

Trailer



GWT-Applikation mit Eclipse erstellen



GWT-Modul



Widgets und Panels

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Dienstag, 15. Oktober 2013

An der Hochschule Rhein-Main

Bin mal wieder an der Fachhochschule in Wiesbaden. Halte heute und morgen eine Vorlesung bzw. ein Praktikum zu jQuery.

Freitag, 4. Oktober 2013

Spaziergang über den Schlossberg

Nachdem meine Videoaufnahmen bei Video2Brain im Kasten sind, das Wetter gut wurde und ich noch ausreichend Zeit bis zum Flieger heim hatte, bin ich in der Mittagspause mal wieder über den Schlossberg getigert. Immer wieder schön.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Erstes Videotraining fertig aufgenommen

Mein erstes Videotraining bei dieser Session ist fertig aufgenommen. Zu JavaScript. Und da es in Graz mittlerweile aufgehört hat zu regnen, bin ich zur Mittagspause kurz runter in die Stadt.

Sonntag, 29. September 2013

In Graz gelandet

Bin heute wieder nach Graz geflogen und mittlerweile im Hotel angekommen. Ziel ist wieder Video2Brain, um dort neue Videotrainings aufzunehmen.

Samstag, 28. September 2013

Die Betrugsmasche von Facebook wird immer dreister

Ich hatte schon einige Male beim Einloggen in Facebook die Meldung bekommen, sie könnten meinen Rechner nicht identifizieren und ich müsste meine Identität durch die Beantwortung gewisser Fragen bestätigen. Heute morgen war das wieder der Fall.

Das führt mich zu der Frage, warum zum Teufel ich immer den gleichen Rechner nehmen muss, um mich in diesem assozialen Netzwerk einzuloggen? Das ist doch totaler Bullshit. :-|

Und das Dreisteste ist, dass ich mich heute morgen von dem Rechner eingeloggt habe, von dem ich fast immer das mache und gerade am Abend zuvor noch eingeloggt war.

Diese Begründung von Facebook ist schlicht und einfach Betrug bzw. eine dreiste Lüge, um User dazu zu bringen Informationen preiszugeben, die ich zumindest dieser NSA-Hilfsorganisation sonst nicht geben würde. So wird man etwa zum Taggen von Bekannten gezwungen, ohne das man eben den Account nicht mehr weiter nutzen kann. Facebook ist und bleibt einfach ein Dreckladen.

Donnerstag, 19. September 2013

Länge von JavaScript-Arrays unter Webkit

Ich war fast am Verzweifeln, weil mein aktuell in Arbeit befindliche PhoneGap-App nicht so wollte wie ich. Ich bin wieder am Vorbereiten von Trainings bei Video2Brain und beschäftige mich dazu im Moment auch mit den Neuerungen von PhoneGap 3. Und zu Testzwecken erstelle ich gerade eine neue App zum Lernen von Vokabeln (auch in der Hoffnung, dass meine Jungs die für Englisch oder Latein nutzen).
Nun will ich die Vokabeln im Local Storage speichern. Und die Arbeit mit PhoneGap ist auch deswegen so schön, weil man viele Sachen im Webbrowser testen kann, bevor man sie in eine App portiert.
Also genau das gemacht - erst eine RIA erstellt und dann daraus die PhoneGap-App erzeugt.
Soweit, so gut. Nur hat die Geschichte auf meinem Smartphone nicht so funktioniert, wie in meiner RIA.
Und es war einfach nicht nachzuvollziehen, wo der Fehler liegt.
Ich hab den gesamten Quellcoce auf den Kopf gestellt, JavaScript mit JSLint optimiert, dann sogar auf Speichern auf dem Dateisystem umgestellt, etc. Und mit jeder Optimierung wurde es schlimmer ... :-(. Kennt man ja.
Dann bin ich wieder auf meinen ursprünglichen Stand, den ich aus der RIA gehabt habe, zurück. Und hab die RIA mal im Chrome getestet, denn mir war mittlerweile aufgefallen, dass das JSON-Format, das ich zum Speichern der Vokabeln verwende, einen undefined-Index hatte. In der Android-App wohlgemerkt. Und im Firefox als RIA nicht. Im Chrome hingegen, der ja auch auf Webkit basiert, kam dieser undefined-Index auch!
Und das ist die Lösung - in Webkit wird wohl die Eigenschaft length von JavaScript-Arrays falsch geführt bzw. sie steht nicht zur Verfügung. Das kann nur ein Bug in der Engine sein oder aber eine Standard-widersprechende propiertäre Eigenheit. Was eine Arbeit, das rauszufinden.
Ein Workaround nutzt die Methode size() von jQuery. Aber die Besonderheiten von Webkit gehen noch weiter, denn auch getItem() liefert aus dem Storage ein leeres Objekt. Zumindest die String-Repräsentation. Das ist auch nicht so, wie man es m.E. zu erwarten hat. Da sollte null oder undefined kommen. Auch den Bug muss man bewusst bei einer PhoneGap-App einkalkulieren und umschiffen.

Frage mich wirklich, warum die blöden JavaScript-Engines immer noch so unterschiedlich arbeiten? Zumindest wenn man hart am Wind segelt.

Montag, 16. September 2013

Spam-Toolbar Delta Search

In meine Browser hat sich eine Webseite namens Delta Search eingenistet, obwohl ich die nie akzeptiert habe. Die ist mal bei der Installation von einer Software als optionales Zusatzfeature aufgetaucht und ich habe die Installation explizit nicht(!) gestattet.
Dennoch hat sie sich in so ziemlich alle Stellen im Rechner eingetragen, die zu finden waren. Von der Registry über die Browsereinstellung mit Toolbar bis hin zu diversen neuen Dateien auf dem Rechner.
Scheint wohl nicht gefährlich zu sein, aber ärgerlich ist so ein Zumüllen schon. Und in Browsern wird erstmal die normale Verwendung behindert. Bin jetzt schon eine ganze Weile immer wieder am Beseitigen von dem Müll, wenn wieder eine versteckte Sache auftaucht und mich stört. Also am besten Finger weg von Programmen, die irgendwas mit dieser Deltasearch zu tun haben.
Hier sind zwei Links, wie man den Dreck wieder los werden sollte:
http://www.flamedia.de/delta-search-entfernen/
http://www.chip.de/news/Delta-Search-So-entfernen-Sie-die-Nerv-Toolbar_61930154.html

Mittwoch, 11. September 2013

Es ist Apfelzeit und die Obstphones werden upgedatet

Die ersten Äpfel für diese Jahr sind reif. Wir gehen auch bald wieder zum Selbstpflücken zum Obstbauern unseres Vertrauens. Und gestern wurden die neuen Obstphones vorgestellt. Das neue Apfel IchTelefon 5C hat ein Plastikgehäuse und gibt es in bunt. Das ist der "Fortschritt" gegenüber dem Vorgänger. Offensichtlich ist die Entwicklung bei Smartphones ausgereizt. Wobei der Luxus-Apfel sogar einen Fingerscanner hat - das hat in meinem Sozi-Netzwerk Facebook zu einem Kommentar geführt: "Dafür hat das neue 5s einen Fingerabdruck-Scanner direkt auf dem Home-Button... damit die NSA nun auch die letzte Informationslücke mit Hilfe von Apple schließen kann." - dem kann man nur zustimmen.

Samstag, 7. September 2013

Überraschung ... ;-|

Wow - die NSA kommt auch an verschlüsselte E-Mails und Kontoüberweisungen ran! Was ne Neuigkeit! In welcher Traumwelt haben den alle gelebt?
Das Problem ist dabei sicher nicht das Verschlüsselungsverfahren an sich. Ich habe im Studium bei Zahlentheorie mal gelernt, dass ein hartgekochtes Ei nicht mehr weichzukochen ist. Oder anders - asynchrone Verschlüsselung ist ein One-Way.
Auch die NSA kann mathematische Gesetze nicht brechen (menschliche schon).
Aber sie haben die Rechen-Power und das Geld einfach Brute-Force auf die verschlüsselten Daten anzuwenden. Und das mit einer gewissen Intelligenz bei der Verwertung gepaart knackt "irgendwann" jede Verschlüsselung.
Das Problem ist das "Irgendwann". Bisher gibt es ja so Milchmädchen-Überlegungen, dass es mit 200 PCs 200 Jahre dauert, einen 128-Bit-Key zu knacken oder so. Wenn die NSA halt die Power von 2 Millionen PCs loslässt, ist der Key dann in ein paar Stunden oder gar Minuten platt. Das ist einfach und nicht zu vermeiden.
Spannend ist jedoch, dass auch die NSA wohl den Aufwand scheut und deshalb in die wichtigen amerikanischen Softwareprodukte Hintertüren einbauen lässt. Offensichtlich sind die auch bei der NSA zu faul für ständigen Brute-Force.
Einzige sinnvolle Lösung für Anwender und vor allen Dingen Firmen - keine amerikanischen Produkte in kritischen Situationen. Und die wichtigste Ebene ist das Betriebssystem. Also KEIN Windows und KEIN iOS mehr.
LINUX ist wohl das einzig sichere System, da vollkommen transparent. Und es ist fasizinierend, dass PGP (Open Source) bei der Verschlüsselung immer noch als sicher gilt. Ich erinnere ich, dass es ursprügnlich nicht aus USA in Programmform ausgeführt werden durfte, weil es unter das Waffenkontrollgesetz gefallen ist. Das ist schon Jahre her, aber da haben die Geheimdienste wohl schon die weltweite Überwachung geplant und Probleme kommen sehen. Da PGP aber als ausgedruckter Quellcode die freie Welt doch erreicht hat, würde ich im Moment bei kritischen E-Mails darauf setzen. Dann müssten die doch Brute-Force versuchen, statt bequem die Hintertür zu benutzen

Freitag, 23. August 2013

GWT-Schulung

Ich habe gerade mal wieder eine Schulung zum GWT (Google Web Toolkit) gehalten. Vielleicht geht das Framework demnächst doch noch ab. Sollte man im Auge behalten.

Freitag, 16. August 2013

Nachhaltige Energie - tue Gutes und rede darüber

Ich bin schon lange am Überlegen mit einer Solaranlage die Energieversorgung im Büro bzw. ganzen Haus zu entlasten. Zwar gibt es auch in meinem Bekanntenkreis ein paar "Ingeniöre", die Solarenergie als viel zu teuer und gar nicht umweltfreundlich ablehnen ("nur Atomstrom wäre wirklich billig und sauber"). Aber ich teile diese Ansicht ganz und gar nicht und will meinen Teil an der Verwendung erneuerbarer Energie beitragen.

Eine komplette Anlage ist mir allerdings derzeit viel zu teuer und amortisiert sich wohl erst in 20 Jahren, da die Stromspeicher derzeit noch viel zu teuer sind. Und Einspeisen in das Stromnetz rechnet sich mittlerweile auch nicht mehr.

In unserem Gewerbenetzwerk ist nun auch die Firma ecofriends vertreten und die vertreibt und installiert auch ganz kleine Solarmodule ohne Speicher. Damit kann man für kleines Geld soviel Strom produzieren, dass zumindest die Grundlast von meinem Büro bzw. dem restlichen Haus abgedeckt wird (wenn die Sonne scheint).

Und so ein Modul habe ich mir gestern an die Wand montieren lassen. Ein brandneues Modell, bei dem ich auch als eine Art Testkunde agieren (und damit einen guten Preis bekomme ;-)). Mal sehen, was das bringt. Angeblich amortisiert sich das Modul bereits in 7 - 8 Jahren.

Montag, 12. August 2013

Crash-Workshop AJAX und jQuery - Programmieren fürs Web 2.0!

Ein bisschen Werbung in eigener Sache - nächste Woche halte ich wieder einen Online-Workshop zu AJAX und jQuery bei der Akademie.de.

http://www.akademie.de/online-workshops/ajax-jquery-programmieren

Beginn: 22.08.2013
Ende: 18.09.2013
Veranstaltungsort: Internet
Dauer: 4 Wochen
Zeitaufwand/Woche: ca. 12 - 18 Std.
Voraussetzungen:
Sichere Kenntnisse in HTML
Grundkenntnisse in CSS
Grundkenntnisse in PHP und JavaScript sind hilfreich, aber nicht zwingend

Dieser Online-Workshop bietet Ihnen einen schnellen und fundierten Einstieg in die Programmierung fürs Web 2.0 mit AJAX und jQuery. Mit vielen praktischen Beispielen und Übungen geht es
  • vom Schnelleinstieg ins "Prinzip AJAX"
  • über die Kerntechniken von AJAX: (X)HTML, Style Sheets, DHTML und JavaScript
  • bis zur Programmierung anspruchsvoller AJAX-Applikationen
  • außerdem lernen Sie die wesentlichen Möglichkeiten kennen, jQuery für Ihre eigenen Webapplikationen zu nutzen: von einfachen Webseiten, die um einzelne Effekte aufgewertet werden sollen, bis hin zu komplexen RIAs
Am Ende dieses Crash-Workshops können Sie mit AJAX und jQuery "Rich Internet Applications" effizient programmieren: superschnelle Webanwendungen, die ohne lange Wartezeiten auch auf komplexe Aktionen der Besucher reagieren.

Wie funktioniert das "Prinzip AJAX"?

Mit AJAX (=Asynchrones JavaScript und XML) ist es seit 2005 möglich, Teile einer Webseite auszutauschen, ohne die gesamte Seite vollständig neu laden zu müssen. Dadurch werden Webanwendungen extrem beschleunigt. Lange Wartezeiten bei einfachen Änderungen der Webseite gehören der Vergangenheit an und es sind interaktive Anwendungen möglich, die sich für die Nutzer wie Desktop-Anwendungen anfühlen: die Basis des Web 2.0.

Und wozu jQuery?

Die zweite Basis moderner RIAs sind Frameworks wie jQuery, die die Programmierer bei der Erstellung von modernen Webapplikationen unterstützen. Denn es ist wenig sinnvoll, moderne Webanwendungen mit ihrer Vielzahl von Features noch komplett von Hand zu programmieren.
jQuery ist das populärste Framework zur Erstellung speziell von AJAX-Applikationen und ganz allgemein modernen Webapplikationen auf Basis von JavaScript. Denn jQuery ist ein freies, umfangreiches und erprobtes Framework das sich zudem nahtlos in viele Web-Plattformen großer Industrieanbieter integriert (so verwendet beispielsweise Microsoft jQuery in der Entwicklungsumgebung "Visual Studio" und Nokia in ihrer "Web-Runtime-Plattform".)

Themen im Detail

Woche 1: Schnelleinstieg ins "Prinzip AJAX"

Sie erfahren zunächst im Schnelldurchlauf, wozu AJAX eigentlich da ist, was AJAX genau bezeichnet, wie sich AJAX im allgemeinen Umfeld des WWW eingliedert, wozu es eingesetzt werden kann und auch, wo die Probleme von AJAX liegen und welche Probleme mit AJAX-Applikationen auftauchen können.
Doch nichts fördert das Verständnis von AJAX so gut wie ein praktisches Beispiel. Mit einem Sprung ins kalte Wasser richten Sie sich deshalb Ihre eigene Programmier- und Testumgebung (XAMPP) ein und programmieren schon in der ersten Woche Ihre erste eigene AJAX-Applikation, variieren sie und werden so schnell vertraut mit dem typischen Ablauf einer AJAX-Anfrage.
Nachdem wir uns so den großen Überblick verschafft haben, befassen wir uns detailliert mit den elementaren Hintergründen der Datenübertragung im Internet und WWW (Datentransfer per Paketvermittlung und HTTP). Dies umfasst einen Abschnitt zu den Details von HTTP und den Interna des XMLHttpRequest-Objekts inklusive der Hintergründe der Datenübertragung per HTTP und den Geheimnissen des XMLHttpRequest-Objekts und der Meldungen eines Webservers.

Woche 2: Die elementaren Grundtechniken

In der zweiten Workshop-Woche widmen wir uns ausführlich den elementaren Grundtechniken moderner RIAs. Dies ist der wichtigste Part, denn AJAX ist im Wesentlichen genau die Verbindung dieser Techniken:
(X)HTML und DOM für AJAX-Programmierer: mit dem Aufbau von (X)HTML-Dateien, Steueranweisungen, Parametern, HTML-Grundstrukturen, Formularen, DOM aus Sicht von HTML und der Reaktion auf Ereignisse mit Eventhandlern und dem event-Objekt. Dabei wird insbesondere Wert darauf gelegt, dass sich die Aufgaben von (X)HTML in modernen Webseiten auf die Strukturierung von Webseiten reduzieren und man viele Befehle der Vergangenheit zur Gestaltung von Webseiten gar nicht mehr verwendet.
Denn die Gestaltung von Webseiten obliegt Style Sheets. Diese werden mit CSS und etwas XSL sowie der praktischen Verwendung von Style Sheets in einer Webseite das nächste Thema sein.
JavaScript mit allen elementaren Grundstrukturen und -techniken, soweit sie für AJAX unabdingbar sind. Dies ist der Dreh- und Angelpunkt des gesamten AJAX-Konzepts und damit des gesamten Workshop. Auch jQuery ist ja explizit ein JavaScript-Framework.
Programmier-Praxis: Sie erstellen u.a. eine AJAX-Applikation, bei der einem Anwender, der mit der Maus über ein Bild fährt, über dem Bild eine Zusatzinformation angezeigt wird.

Woche 3: DHTML und die Serverseite bei AJAX sowie das Datenformat

Bei AJAX geht es darum, Daten vom Server anzufordern. In dieser Woche beschäftigen uns wir mit der Serverseite und damit, wie angeforderte Daten dem Anwender präsentiert werden und ihm beim Datennachladen gegebenenfalls eine Rückmeldung gegeben werden kann:
DHTML für AJAX-Entwickler mit allen wichtigen Grundlagen und den zentralen Techniken für den Zugriff auf Elemente einer Webseite. Dieser Abschnitt vertieft insbesondere die JavaScript- und CSS-Themen aus der Woche 2 in praktischer Anwendung, denn DHTML ist im Kern nicht mehr oder weniger als die Verbindung von (X)HTML, JavaScript und CSS.
Grundlagen serverseitiger Programmierung mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen serverseitiger und clientseitiger Programmierung, den Voraussetzungen zur Ausführung von serverseitigen Skripten und Programmen sowie den Techniken, um serverseitige Skripte und Programme zum Laufen zu bringen.
Die Behandlung von PHP als konkrete Sprache zum Programmieren auf einem Webserver mit allen unabdingbaren Grundlagen. Also den Aufbau von PHP-Skripten, wichtigen PHP-Elementen, der Datenübergabe an PHP und dem Zugriff auf Webdatenbanken (an Hand von MySQL).
Bei AJAX können Sie beliebigen Klartext nachfordern. Natürlich auch in Form von XML, mit dem wir uns in dieser Woche ebenfalls näher beschäftigen. Als wichtige, da leichtere, Alternative zu XML erfahren Sie auch noch etwas zu JSON.
Programmier-Praxis: In dieser Woche erstellen Sie u.a. eine AJAX-Applikation, die die Anmeldung eines Anwenders für einen geschlossenen Bereich einer Webapplikation überprüft. Je nachdem, ob die Zugangsdaten korrekt sind oder nicht, soll dem Anwender eine unterschiedliche Antwort angezeigt werden - selbstverständlich ohne dass die Webseite neu geladen wird. Denn das ist ja ein wesentliches Kriterium von AJAX.

Woche 4: AJAX-Frameworks im Allgemeinen und jQuery im Besonderen

AJAX-Applikationen müssen Sie nicht von Hand erstellen. Mittlerweile tummeln sich auf dem Markt eine Vielzahl an so genannten Frameworks und Toolkits, die Sie bei der Erstellung unterstützen.
Diese Woche soll einen kleinen Überblick über Frameworks liefern, wie sie im Umfeld der modernen Webprogrammierung verwendet werden. Und jQuery wollen wir explizit herauspicken und intensiver vorstellen:
Überblick zu Frameworks für AJAX-Entwickler bzw. allgemein Ersteller moderner Webseiten
Einstieg in jQuery
Programmier-Praxis: In der abschließenden Workshop-Woche erstellen Sie u.a. eine AJAX-Applikation auf Basis von jQuery und jQuery UI.

Wieviel Zeit sollten Sie für diesen Workshop einplanen?

Die bisherigen Teilnehmer dieses Online-Workshops haben im Durchschnitt ca. 15-20 Stunden pro Workshopwoche aufgewendet.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Jede Zeit braucht ihre Helden

Einst waren Widerstandskämpfer die Helden, die die nachfolgende Gellschaft geehrt hat. Heute sind Whistleblower wie Manning oder Snowden, die Unrecht an den Tag zerren, die Helden unserer Zeit. Leider regagieren die Angegriffenen wie immer schon mit Gewalt und jeder Form von Unterdrückung. Man sieht ja, wie die U.S.A. mit besagten Whistleblowern umgeht. Von daher ist das Risko auch heute kaum geringer als es früher bei Widerstandskämpfern war. Denn es ist eine Schlagzeile wert, dass Manning nicht die Todesstrafe droht. Unglaublich.
Was mich aber nachdenklich stimmt - die derzeit bekannten Skandale betreffen nur die USA mit ihren schmutzigen Geheimdiensten. Was ist denn mit den anderen? Sind Russland, China, Iran, Syrien, Nordkorea oder auch unsere Freunde auf der Insel wirklich besser als die USA? Oder haben sie ihre involvierten Leute nur besser unter Kontrolle?

Samstag, 20. Juli 2013

Dreister Betrugsversuch

Am Donnerstagabend flattern mir doch gleich zwei Schreiben von einer Firma Euro Betaalservice ins Haus. In beiden werde ich aufgefordert 580 EUR zu überweisen. Alles auf Englisch und ziemlich deutlich als Rechnung mit Zahlungstermin etc. aufgemacht. Dazu noch Daten, die durchaus in Zusammenhang mit mir stehen. Aber ich konnte in keiner Weise zuordnen, dass ich jemals mit der Firma Kontakt hatte oder welche Leistung mir da in Rechnung gestellt werden sollte. Auf den zweiten Blick habe ich dann gesehen, dass die Geschichte aus den Niederlanden kam und im Internet schnell Hinweise gefunden, dass dieser "Service" mit mehreren Betrugsversuchen in Verbindung gebracht wird. Und nachdem ich mit anderen Betroffenen darüber gesprochen habe, wurde ich auch darauf aufmerksam, dass diese Schreiben "Angebote" darstellen. Das steht sogar drin. Ganz klein bzw. versteckt. Von daher ist das rechtlich vermutlich sogar nicht angreifbar. Aber es ist eindeutig, dass die Masche darauf abzielt, dass sich Empfänger die Geschichte nicht genau ansehen und die Beträge mal schnell überweisen.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Ich bin ein Berliner...

 - ne, das nicht ganz. Aber Sonntagabend bin ich zu einer Schulung in JavaScript + jQuery nach Berlin geflogen. Ging über zwei Tage. Am Montag hab ich nach der Schulung noch das klassische Touri-Programm durchgezogen und bin die wichtigsten Stationen in Reichweite abgelaufen. Kanzleramt, Reichstag, Brandenburger Tor, Sowjet-Denkmal, Tierpark, Straße des 17. Juni, Siegessäule, Englischer Garten... - alles in einen relativ kleinen Rundgang zu erreichen. Wobei ich das bei meinem letzten beruflichen Tripp nach Berlin vor wenigen Jahren schon mal so gemacht hatte. Da war ich ganz in der Nähe im Spreebogen für 5 Tage in einem Hotel gewesen.










Freitag, 12. Juli 2013

Microsoft als Handlanger der NSA

Ist irgendjemand überrascht, dass Microsoft der NSA Zugriff auf Skype, Outlook.com, Skydrive, etc. ermöglicht? Dann sind die Leute auch davon überrascht, dass die Erde eine Kugel ist. Der Guardian-Bericht, dass Microsoft der NSA dabei geholfen hat, die Verschlüsselung von Daten durch Nutzer seiner Dienste zu umgehen, ist doch nur die Bestätigung dessen, was man schon lange über US-Firmen und den Geheimdiensten weiß. Immer den Nutzen der USA im Fokus und dabei Feind und Freund nach allen Regeln der Kunst ausnutzen und betrügen. Wenn nun Microsoft sichergestellt, dass die NSA stets einen Zugriff auf die Informationen auf ihren Servern und Diensten bekommen kann, ist das eben im Sinn der USA. Wer die Cloud bei solchen Unternehmen nutzt, spielt halt Russisches Roulette mit 6 Kugeln. Und im Grunde gilt das auch für Hotmail, Live, Outlook.com, Skype etc. Besonders perfide - die Daten werden einfach weitergegeben, bevor sie verschlüsselt werden. Aber auch die anderen US-Firmen sind wohl nicht besser. Immerhin eröffnet das Chancen für Europäische Unternehmen, denn kein verantwortungsvoller Manager wird noch US-Dienste nutzen.

Montag, 1. Juli 2013

Reise zu Arbeit

Ist wieder soweit - die Arbeit ist die Woche so weit weg, dass der Weg zur Reise wird. Ohne Wenn und Aber, denn ich bin dieses Mal vier Tage in Ulm. Thema ist JavaScript. Aber nicht wie gewöhnlich im Zusammenhang mit Web-Programmierung, sondern reduziert auf den Kern der Sprache. Javascript soll auf einer Engine zur Verarbeitung von Daten und Abläufen verwendet werden und die Teilnehmer sind im Wesentlichen gestandene C++-Programmierer.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Providerprobleme

Heute wieder gemerkt, wie abhängig ich vom Internet bin! Verdammte Kiste. Heute morgen war nach dem Start vom Rechner kein Internet verfügbar. Erstmal mehrere Rechner ausprobiert, dann den DSL-Router mehrfach neu gestartet. Nix. Nur W-LAN und LAN - kein Internet und kein Telefon. Dann mit dem Smartphone probiert ins Internet zu kommen und auch nur tröpfelnde Bits. Letztendlich die Hotline vom Provider angerufen und schon in der Warteschlange mit der Meldung konfrontiert worden, dass es in meiner Region Probleme mit DSL und Internet-Telefonie gibt. Mittlerweile rausbekommen, dass die regionalen Probleme ganz Deutschland betrafen. Das 1und1-System ist wohl komplett abgeraucht. Und ich hatte eine Online-Schulung über Internet-Konferenz zu halten! Glücklicherweise ging das Netz dann irgendwann und ich konnte die Schulung mit 30 Minuten Verspätung dann noch starten.

Samstag, 8. Juni 2013

Prism, T-Online und der Tot der Cloud

Wie unlängst wieder mal hochgekocht wurde, späht der US-Geheimdienst NSA weltweit Internetnutzer aus. Ist ja nicht neu - im Gegenteil. Altbekannt und nur von Lobbyisten und Politkern geleugnet.

Nur jetzt gibt es einen konkreten Begriff, womit man diese Spionage verbinden kann - das Projekt Prism. Damit spioniert die NSA (angeblich) alles aus, was elektronisch durch das Netz geht - E-Mails, Fotos, Chats, Videos, .... Oder auf US-Servern lagert.

Was die Sache richtig brisant macht - die große US_Internetkonzerne sollen die Daten ihrer Nutzer freiwillig an den US-Geheimdienst liefern. Apple, Microsoft, Google, Facebook, Yahoo, .... - alles sind Sie angeblich willfähige Kollaborateure der Cyber-Attacken. Und wenn US-Internetfirmen nicht freiwillig am Prism-Überwachungsprogramm teilnehmen, können Firmen per Geheimbeschlüssen zur Teilnahme gezwungen werden.

Soweit, so schlecht. Aber es werden natürlich nicht nur US-Bürger überwacht. Im Gegenteil - eigentlich sollen bei Prism nur Ausländer überwacht werden. Nun sollte dazu natürlich noch erwähnt werden, dass die US-Geheimdienste sowieso Wirtschaftsspionage als großes Einsatzgebiet haben. Es ist ja deren Kerngeschäft US-Unternehmen Vorteile gegenüber deutschen und anderen Konkurrenten zu schaffen. Das kann man jetzt super mit Prism kombinieren. Gerade wenn ausländische Firmen Daten in der Cloud haben. In der Cloud bei einem US-Internetkonzern.

Gut - wenn eine europäische Firman Daten in eine US-Cloud verlagert, dann spielt sie aus Unkenntnis oder bewusst Russisches Roulette mit 6 Kugeln. Aber man kann wohl auch bei europäischen Clouds nicht seiner Daten sicher sein, denn die müssen ja über Leitungen gehen. Verschlüsselung hin oder her.

Diese Cyber-Trolls von der NSA verleiten den Trend zur Cloud. Wenn dann noch Anbieter wie T-Online Flatrates drosseln wollen, wird die Cloud auch im privaten Bereich sterben und Rich Internet Applications in die Sackgasse gedrängt.

Also nix wie zurück in die Vergangenheit. Alles auf lokale Rechner und Firewall hochgezogen, um die schmutzigen US-Spionen draußen zu halten.


Freitag, 31. Mai 2013

Hanser-Blog ist online

Der Hanser-Verlag, bei dem mein Buch zu PhoneGap erschienen ist, hat unter http://update.hanser-fachbuch.de/ einen neuen Blog freigeschaltet. Da habe ich auch gleich zum Start zu PhoneGap einen Post beigesteuert.

Sonntag, 19. Mai 2013

Was versucht denn Facebook da wieder für schmutzige Tricks?

Wollte mich eben wieder auf Facebook anmeldung und Facebook erkennt angeblich das Gerät nicht, mit dem ich mich anmelde. Dabei war ich heute morgen mit dem PC und gleichen Browser bereits auf Facebook online.
Die Drecksäcke haben sogar mein Konto kurzfristig gesperrt. Angeblich aus Sicherheitsgründen. Dass ich nicht lache :-(

Ich musste zum Freischalten erst diesen lästigen Sicherheitstext eingeben und zusätzlich noch auf Fotos von Freunden in Facebook Details identifizieren. Das sieht verdammt nach einem heimtückischen Trick von Facebook aus, um User zum Taggen von Leuten auf Fotos zu zwingen. Ich tagge grundsätzlich keine Personen auf Facebook oder sonst wo und das scheint mir übel zu bekommen, weil FB nicht genug Profit aus mir schlagen kann.

Und von wegen - wir erkennen Ihr Gerät nicht. Soll ich etwa immer nur den gleichen Rechner bzw. Browser verwenden und darf meine Cookies und üblere Sachen nicht mehr löschen, um Fratzenbuch zu verwenden?

Das scheint wieder ein der elenenden, schmutzigen Tricks von Facebook zu sein, weswegen es - zu Recht - so einen üblen Ruf hat :-(. Ich hatte mich mittlerweile schon fast an Facebook gewöhnt, aber jetzt bin ich wieder auf den Boden der Tatsache geflogen - es ist einfach eine elende Datenkrake.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Kostenlose Beispielfilme und Trailer zum JavaFX-Training bei Video2Brain

Wie zu allen meinen Trainings gibt es auch zum neuen JavaFX-Crashkurs einige kostenlose Beispielfilme.
- Trailer

- Die JavaFX-Dokumentation

- CSS beim Scene Builder

- Textgestaltung bei FXML

Freitag, 10. Mai 2013

Mein Online-Crashkurs zu JavaFX ist veröffentlicht worden

Na heute ist ja ziemlich was los. Mein Online-Crashkurs zu JavaFX ist aktuell bei Video2Brain veröffentlicht worden.
JavaFX-Crashkurs

Englische Version von meinem jQuery-Buch ist da

Eben kam die Post mit drei Rezensionsexemplaren von der englischen Ausgabe meines jQuery Buchs. Genau genommen ist es in den USA erschienen und von dem Riesenmarkt verspreche ich mir doch ein bisschen Umsatz. Learning jQuery: A Hands-on Guide to Building Rich Interactive Web Frontends [Englisch] [Taschenbuch]
Die deutsche Version ist aber auch noch auf dem Markt. Hier gibt es das Buch zu jQuery in Deutsch.

Werbung in "Lokale Zeitung"

Seit ein paar Monaten bin ich Mitglied im Gewerbenetzwerk der VG Bodenheim und sogar als Beisitzer für IT im erweiterten Vorstand. Von daher habe ich mich auch an einer Anzeige des Netzwerks im Service Guide Lokale Zeitung beteiligt. Ist zwar nur von regionalem Interesse und ich agiere ja fast nur überregional, aber mittelfristig will ich auch mehr in der Region arbeiten, um die vielen Autobahnkilometer mal zu reduzieren, die ich jährlich beruflich runterschrubbe. Und da wir uns mit 12 Selbständigen aus dem Netzwerk die Anzeige teilen, sind die Kosten auch niedrig. Zumal damit - und das ist aus meiner Sicht der Hauptzweck - Werbung Gewerbenetzwerk der VG Bodenheim gemacht wird.

Einfrieren des Rechners durch Facebook auch bei anderen Browsern

Ich habe die Sache mit dem Einfrieren meine Rechners beim ersten Aufruf von Facebook weiter verfolgt. Auch wenn ich andere Browser als Firefox verwende, lässt ich mein Rechner ne gute halbe Minute nicht mehr zu einer Reaktion gleich welcher Art bewegen. Selbst der Taskmanager ist tot. Allerdings tritt das Problem auf meinen Linux-Rechnern nicht auf - nur auf dem Notebook mit Window 7. Muss wohl was mit Windows 7 und/oder den Sicherheitsfeatures von mir zu tun haben. Ich bleibe dran.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Facebook blockiert bei Aufruf im Browser den Rechner

Irgendwie ist es komisch. Wenn ich die Webseite von Facebook das erste Mal aufrufe, ist seit einigen Wochen jedes Mal mein Rechner für etwa 30 Sekunden eingefroren. Ich nutze dabei Firefox und muss nochmal nachsehen, ob das mit anderen Browsern auch so ist. Aber da es reproduzierbar auftritt, muss Facebook da irgendetwas anstellen. Ich werde mal einen Sniffer mitlaufen lassen und schauen, ob ich da irgendwas wie ungewöhnlichen Datenverkehr bemerke. Kann aber auch einfach ein Bug in der Facebook-Seite sein. Wie dem auch sei - ich finde die Sache beunruhigend.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Neue Vorlesung zu jQuery auf Englisch - und gleich ein passendes Buch als Vorlesungsskript

Am Freitag startet im Master-Studiengang Multimediadesign an der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden eine neue Vorlesung von mir. Geht über 15 UE, die ich auf zwei Freitage verteile.
Da internationale Studenten dabei sind, muss ich das erste Mal eine Vorlesung in Englisch halten. Au weiha. Bin zwar einigermaßen konversationssicher und ich habe auch schon zwei Fachbücher sowie diverse Fachartikel aus dem Englischen übersetzt. Aber ne Vorlesung in Englisch zu halten ist vollkommenes Neuland für mich. Wird garantiert eine interessante Erfahrung ;-).

Zumindest bin ich im Thema richtig gut drin. Wird wieder jQuery sowie damit verbunden HTML5 und JavaScript.
Da passt richtig gut dazu, dass mein Buch zu jQuery mittlerweile ins Englische übersetzt wurde und nächste Woche erscheint. Das kann ich super als Vorlesungsskript anbringen.

Hier gibt es das neue Buch auf Englisch bei Amazon.

Learning jQuery: A Hands-on Guide to Building Rich Interactive Web Frontends [Englisch] [Taschenbuch]


Freitag, 26. April 2013

Auf Tour

Bin für 2 Tage in Sachen jQuery auf Tour. Westlich von Göttingen in einer sehr ländlichen Gegend. Schön hier. Wandern und Radfahren geht sicher super, aber sonst rein gar nix los.

Montag, 22. April 2013

jQuery 2 schreibt den Internet Explorer (weitgehend) ab

Das nenne ich konsequent. Das (!!) Standard-Framework für RIAs schlechthin unterstützt ab der neuen Version 2.0 keine Internet Explorer bis inklusive der Version 8 mehr.
Nun ist das ja nicht irgendein Wald-und-Wiesen-Framework, sondern auch das Standard-Framework von Micrsosoft selbst. Fast alle modernen RIAs setzen auf jQuery.
Betrachten wir mal die Tatsache, dass unter dem wohl wichtigsten Windows-System (nämlich XP) maximal der Internet Explorer 8 verwendet werden kann und die neueren Versionen 9 und schon gar nicht 10 da überhaupt nicht laufen, ist das die echte Abschreibung von diesen sogenannten "Browsern" alter Prägung. Ganz deutlich will auch Microsoft mit diesem Irrweg nix mehr zu tun haben, denn seit der Version 9 kann sich der IE ja auch nach offiziellen Standards benehmen.
Damit war es das mit proprietären MS-Sonderwegen und auch Microsoft schwimmt nicht mehr gegen den Strom. Bleibt für Webseitenersteller zu hoffen, dass Kunden mit dem XP-Altsystem einen alterniven Browser verwenden.

Windows 8.1 wieder mit Start-Button?

Die Gerüchte verdichten sich, dass Windows 8.1 wieder standardmäßig einen Start-Button hat. Wenn sich dann noch - zur Not mit speziellen Einstellungen oder Zusatzprogrammen - die Kacheln beseitigen lassen und ein normaler Desktop und ein Startmenü verfügbar sind, denke ich tatsächlich über einen neuen Rechner mit Windows 8.1 nach. Bisher war ich sicher, dass ich wie üblich die geraden Windows-Versionsnummern überspringen werde und Windows 7 solange verwende, wie es unterstützt wird (für moderne Systeme habe ich ja Linux).

Samstag, 20. April 2013

Da haben Sie wieder Ihren Anlass...

... die westliche Gesellschaft anzugreifen. Da explodiert 10.000 Km weit weg eine Bombe und hier fordern die üblichen Verdächtigen (Politiker - was soll man sonst dazu sagen) mehr Videoüberwachung. Diese Angstbeißer bedrohen unsere Freiheit mehr als alle Terroristen der Welt. Und sogar gewisse Minister lassen sich von diesen subversiven Kräften vor den Karren spannen :-(

Freitag, 12. April 2013

Schalten Sie ihren Computer nicht aus! DOCH!!!

Mensch,

nervt die Einstellung eines automatischen Updates von Windows. Hab das vor ein paar Tage wieder aktiviert und eben vollkommen genervt wieder deaktiviert. Jedes Mal, wenn ich den Rechner runterfahren möchte, kommt die Meldung, dass ich nicht ausschalten soll. Das dauert und dauert und dauert dann ....

Das Blöde ist, dass man ein Notebook meist mitnehmen will und ich arbeite mit dem Ding in der Regel genau bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich weg muss. Ich will doch nicht einen Termin verpassen, nur weil Windows ein verdammtes Update installieren will. Und der Mist geht noch weiter - wenn ich das Notebook dann starten will, wird jedes Mal der Computer "konfiguriert", was in mehrfachen Neustarts münden kann und mich wieder ewig aufhält. Da kann mit dem verzögerten Runterfahren und Neustarten schon mal für so eine Aktion ne halbe Stunde drauf gehen. Das kann es nicht sein!!

Ich werde die Updates nur noch manuell installieren, wenn ich viel Zeit habe und der Rechner im Hintergrund weiterschaffen kann.

So damit genug über Mängel in Windows gelästert bzw. Dampf abgelassen.

Ich habe auch was Positives zu sagen.

Mein Rechner wird - wie eigentlich alle Windows-Rechner - mit der Zeit immer langsamer. Sowohl was das Startverhalten des gesamten Rechners angeht, aber auch von einzelnen Programmen sowie Datenzugriffen. Das ist eine klassische Schwäche von Windows, an die ich mich aber gewöhnt habe und der ich regelmäßig mit den üblichen Maßnahmen begegne.
Also etwa
  • mindest einmal täglich CCleaner ausführen (inklusive Registry sauber machen)
  • alle unnötige Dienste deaktivieren
  • Datenträger defragmentieren
  • das AppData-Verzeichnis sorgfältig entmüllen
  • ...
Also die klassischen Optimierungen - kennt man ja zu genüge.
Am Dienstag kam aber bei meinem Stammtisch die Diskussion auf die Antivirenprogramme und dass sie teilweise gewaltig den Rechner ausbremsen. Gerade Avira, aber das ich seit Jahren setze und mit dem ich eigentlich aus sehr zufrieden war. Nachdem ich im Internet weiter gesucht habe, habe diverse Tests das bestätigt.

Ein paar Tests haben die Windows Security Essientials als performanteste Sicherheitslösung unter Windows 7 genannt. Avira habe ich also rausgeworfen und die habe ich jetzt installiert. Und ich bin baff - das gesamte System fühlt sich viel agiler an, der Rechner startet vielleicht doppelt so schnell wie vorher (Updatenkonfigurationen mal außen vor) und fährt auch schneller herunter und der Start von Programmen ist teils unglaublich verbessert. Ich habe etwa einen Adobe-Serversystem hier, das bisher zum Start etwa 200 Sekunden gebraucht hatte (halt ein echtes Mamutsystem) und das ist jetzt unter 30 Sekunden da. Schon extrem, wie mich das Avira-System ausgebremst hatte - so gut es auch ist.

Mittwoch, 10. April 2013

Rezensionsexpemlar von einem Fachlektoriat

Ich habe die letzte Zeit mal wieder als Fachlektor für ein Buch gearbeitet, dessen Belegexemplar eben mit der Post gekommen ist. Zu PHP 5.4 - Fortgeschrittene Techniken der Web-Programmierung.
Erstmals für den Herdt-Verlag, mit dessen Unterlagen ich aber schon lange in Schulungen arbeite. Und der Verlag sitzt zudem noch in Sichtweite von meiner Wohnung bzw. meinem Büro.

Freitag, 5. April 2013

Etwas (!) Abbitte für Windows Phone 8

Hab mich getäuscht - unter Windows Phone 8 kann man ohne Zune Daten austauschen. Das bedeutet, dass ein Windows-Phone-Gerät als normaler USB-Device verwendet werden kann. Nicht gerade die Revolution, denn USB-Sticks gibt es bekanntlich schon viele Jahre und wenn ein mobiles Windows-Gerät auf einen Stand gehoben wird, den man seit gut einem Duzend Jahren allgemein nutzt, ist das eher ein Einknicken nach einem jahrelangen, peinlichen Verweigern von Selbstverständlichkeiten. Aber immerhin es geht jetzt.

Manchmal!!

Denn meine erste Einschätzung, dass man weiter das vermaledeite Zune benötigt, war nicht von ungefähr. Wobei die Geschichte darauf zurückzuführen war, dass das Nokia Lumia 820 nicht an meinem Rechner mit Windows 7 erkannt wird. Oder besser - es wird erkannt, aber der Treiber funktioniert nicht. Ich habe es auf zig Weisen versucht und nix geht.

Wobei mein Entwicklungsrechner sowieso gewisse Probleme hat - alle Treiber, die von Microsoft kommen, werden nicht akzeptiert. Muss das Teil immer ohne die Erzwingung der Treiberregistrierung starten.
Nun habe ich noch zwei weitere, identische Notebooks mit Windows 7 in der einfachen Version zur Verfügung. Auf der ersten Kiste ganz genau das gleiche Problem - Treiber funktioniert nicht.
Auf der zweiten Kiste jedoch - identische Hard- und Software - funktioniert der Treiber und ich kann das Nokia als USB-Device ansprechen.

Das verstehe wer will.

Rezension von meinem PhoneGap-Buch

Ich bin gerade von meinem Verlag auf eine Rezension vom meinem PhoneGap-Buch aufmerksam gemacht worden. Hier geht es zur Rezension.

Freitag, 29. März 2013

Erste Erfahrungen mit Windows Phone 8 und dem neuen Lumia 820

Microsoft gibt sich in Kooperation mit Nokia viel Mühe, um Entwickler für Windows Phone zu begeistern. So habe ich bereits letztes Jahr bei zwei Aktionen der beiden schon zwei Lumia-Smartphones mit Windows Phone 7.x als Entwicklungshandys erhalten (allerdings nicht das Highend-Gerät). Und mittlerweile im Gegenzug auch gut ein halbes Duzend Apps für Windows Phone veröffentlicht. Die meisten mit PhoneGap (also auf Basis von Web-Technologie mit einem Wrapper drum), um sie auch unter Android veröffentlichen zu können. Geht gut mit dem Framework.
Nun ist aber Windows Phone 7.x mittlerweile nicht mehr der Status quo bei Microsoft. Nur kann Windows Phone 8 auf "alten" Smartphones nicht nachinstalliert werden (alt in dem Sinn, dass sie bei Erscheinen von Windows Phone 8 gerade mal 4 Monate alt waren oder so - schon heftig für die Leute, die so ein Smartphone in gutem Glauben gekauft haben, ein zukunftsbeständiges Gerät zu haben). Aber zumindest gab es zwischenzeitlich für Windows Phone 7.x Updates, die die Oberfläche im Stil von Windows Phone 8 aufpeppen - wenn man es braucht.
Aktuell haben Microsoft und Nokial wieder eine Aktion gestartet, um Apps samt Entwickler für Windows Phone 8 zu gewinnen. Und ich habe mich da wieder daran beteiligt.
Erstens will ich auch unter Windows Phone 8 Apps veröffentlichen, wobei ich dazu wahrscheinlich noch das Visual Studio 2013 und vor allen Dingen einen neuen Windows 8 - Rechner brauchen werde - alternativ kann ich eine PhoneGap Version in der Cloud kompilieren lassen - mal sehen.
Zweitens gab es bei der Aktion ein neues Lumia 820 Entwicklergerät mit Windows Phone 8 und ich möchte das OS natürlich kennenlernen. Von der 7-Version war ich ja nur sehr mäßig begeistert, von den Lumia hingegen sehr

Gestern ist das Lumia 820 angekommen. Und nach ersten Experimenten damit habe ich wieder den gleichen Eindruck wie bei den Vorgängerkombinationen - super tolles Smartphone, aber ein schlechtes Betriebssytem.
Zwar finde ich die Optik der Oberfläche bei Windows Phone 8 mittlerweile richtig elegant. Aber sie ist einfach nicht intuitiv zu bedienen. Ganz und gar nicht. Gerade im Vergleich mit Android.
Der Datenaustausch zwischen dem Smartphone und einem Rechner ist nach wie vor grauenvoll, aber da wird wohl auch in Zukunft nichts passieren - das ist einfach die Philosophie von Microsoft. Die exterme Ausrichtung auf die Synchronisation von Daten und den Schwerpunkt Multimedia finde ich total übel. Da gilt aber einfach "Friss oder stirb" und vielleicht gibt es ja Anwender, die das gut finden. Ich kann damit auf jeden Fall in der Praxis nicht leben oder gar arbeiten.
Was mich ebenso massiv stört, sind die vielen Kleinigkeiten in der allgemeinen Bedienung, die nix taugen. Zum Beispiel habe ich Musik mit Kopfhörer gehört und wurde beim Lauterstellen gewarnt, dass laute Musik schädlich sein könnte! Ja bin ich denn ein Kleinkind? Muss ich mir von einem verdammten Gerät sagen lassen, was gut für mich ist oder nicht? Das ist amerikanische Mist nach dem Motto "Die Katze nicht in der Mikrowelle trocknen".
Oder der Videoplayer von Youtube dreht fest auf Querformat. Und wenn ich das nicht will? Unter Android kann man selbst entscheiden, ob man das so oder eben nicht so haben will.
Oder der Slider beim Videoplayer - den kann man nicht zum Vor- und Zurückspulen verwenden - stattdessen gibt es nur Button, um in festen Intervallen zu springen. Das ist viel zu ungenau.
Was auch tierisch nervt, ist die extreme Werbung überall. In den Apps, aber vor allen Dingen auch in den Store-Geschichten von Microsoft selbst.

Also die vielen kleinen Bedienmängel und die Entmündigung als Anwender lassen mich auch die 8-Version nicht als praxistaugliches OS für mich einstufen.
Apps werde ich trotzdem dafür entwickeln, denn wie gesagt - es wird sicher Anwender geben, die sich von Ihren Gerät gerne bemuttern lassen.


Donnerstag, 28. März 2013

Samstag, 23. März 2013

Opera gibt auf :-(

Gerade in der C't gelesen, dass Opera aufgibt. Die wollen in den nächsten Versionen auf die Webkit-Engine umstellen, was einem Offenbarungseid gleich kommt. Den Browser soll es zwar weiter geben, aber auf eben Webkit und den freien Quellcode von Chrome basierend. Wozu dann noch Opera? Etwa wegen der Benutzeroberfläche? Opera als Wurmfortsatz von Chrome wird damit überflüssig. Ich finde das sehr schade, denn m.E. ist Opera immer der beste Browser auf dem Markt gewesen. Zudem wird die weitere Monopolisierung der Engines für den Anwender nur weitere Nachteile bringen. Vermutlich hatte der Beitrag Anfang 2012 doch recht, der nur noch Chrome und IE als Browser in der Zukunft prognostiziert hat. Ich hatte das damals zwar als kompletten Mist angesehen, aber die Tendenz geht leider in die Richtung. Gerade wenn man sieht, wie Mozilla sich selbst kaputt macht und die Firefoxanwenderzahlen im freien Fall sind. Ganz schlecht - den IE werde ich auch in den neuen Versionen niemals als Browser für wichtige Sachen nehmen und Chrome will ich auch nicht. Was bleibt denn dann?

Donnerstag, 21. März 2013

Aufnahmen zu JavaFX sind fertig


Ich bin mit den Aufnahmen zu dem JavaFX-Training fertig. Nachher geht es mit dem Flieger wieder heim. Hoffentlich! Denn die Lufthansa hat sich entschlossen heute zu streiken. Na toll! Die beiden bisherigen Flüge von Graz nach FFM sind schon ausgefallen.
Bisher steht mein Flug aber noch nicht auf Ausfall und ich habe gerade online eingechecked, damit ich eine Platzgarantie habe. Falls mein Flug der erste ist, der wieder geht, müssen die Fluggäste der ausgefallenen Flüge ja auch untergebracht werden. Alle Fensterplätze waren auch schon jetzt weg und das gut 4 Stunden vor dem geplanten Start. Immerhin scheint das - falls der Flug wirklich geht - eine größere Maschine zu sein als sonst, denn es gibt 6 Reihen. Sonst sind es meist nur 4 oder 5.

 

Dienstag, 19. März 2013

Der 2. Aufnahmetag ist im Kasten

Heute morgen bin ich schon um 6:00 Uhr von einem LKW geweckt worden. Das habe ich zum Anlass genommen, bereits um 6:20 Uhr im Studio aufzulaufen und aufzunehmen. Aber da das Wetter heute gar nicht so schlecht war - im Gegensatz zu gestern, wo es den Tag über ständig Schneestürme gab - hab ich dafür eine recht lange Mittagspause eingelegt. Trotzdem ist heute ne Menge Material in den Kasten gewandert.

Sonntag, 17. März 2013

Wieder bei Video2Brain zu Gast

Bin eben wieder nach Graz geflogen, um bei Video2Brain ein neues Training aufzunehmen. Da ich sehr oft hier bin, ist das immer eine Art "NachHauseKommen". Gerade wenn ich in der Trainerwohnung übernachte. Das ist mittlerweile eine Art Drittwohnung für mich. Morgen früh fange ich mit den Aufnahmen an, wobei der Tripp dieses Mal nur bis Donnerstag dauert.

Mittwoch, 13. März 2013

Neue Wetterwebseite für mein Gleitschirmhobby

Ich betreibe ja Gleitschirmfliegen als Hobby und gehe recht gerne an einen Südwesthang in Reichenbach zum Soaren. Dummerweise bedarf Gleitschirmfliegen eines sehr engen und genau passenden Windfensters, in dem es ausgeübt werden kann. Von daher ist es wichtig die Bedingungen am Hang gut einzuschätzen, bevor man startet. Aber auch, bevor man überhaupt unnützt an den Hang fährt. Gerade bei den aktuellen Benzinpreisen.
Nun haben wir deshalb die letzten Wochen auf einem Haus unterhalb von dem Hang eine Wetterstation samt Webcam eingerichtet (genaugenommen haben das zwei andere Flieger gemacht - ich habe nur die Wettersoftware installiert und den FTP-Upload eingerichtet).

Um die Daten nun komplett zur Verfügung zu stellen, habe ich unter http://rjs.de/reichenbach.php eine neue Webseite bereitgestellt, über diedie Wetterdaten sowie ein Webcam-Bild vom Hang verfügbar sind.

Derzeit sind wir noch im Testbetrieb, aber mit Realdaten, die regelmäßig von 8:00 - 20:00 Uhr aktualisiert werden.

Dienstag, 5. März 2013

Gewerbenetzwerk VG Bodenheim

In Bodenheim wurde ein Gewerbenetzwerk VG Bodenheim gegründet. Ich bin für den Bereich IT und EDV als Beisitzer in den erweiterten Vorstand gewählt worden und erstelle bzw. adminstriere die Webseite von dem Verein.

Dienstag, 26. Februar 2013

Dienstag, 19. Februar 2013

Neuer Beitrag im Blog von Video2Brain

Ich habe mal wieder im Blog von Video2Brain einen Gastbeitrag veröffentlicht. Thema sind die beiden PhoneGap-Apps, die sich um spielerische Heranführung an Mathematik kümmern.

Montag, 11. Februar 2013

Apps unter Windows Phone

Meine beiden letzten Android-Apps sind für Windows Phone freigeschaltet worden.
GuessTheAngle ist die eine App.
Und Train4Brain die zweite App.

Freitag, 8. Februar 2013

Mein neues Buch Apps mit PhoneGap entwickeln

Mein neues Buch Apps mit PhoneGap entwickeln ist beim Carl Hanser-Verlag erschienen. Halte gerade mein brandneues Belegexemplar in den Händen.
Ralph Steyer    Apps mit PhoneGap entwickeln  Universelle Web-Apps plattformneutral programmieren

Dienstag, 5. Februar 2013

Neue Apps im Google Play Store

Ich habe mal wieder Android-Apps im Google Play Store veröffentlicht. Die sind beide biete ich kostenlos an und sie sind ähnlich konzipiert und sollen spielerisch mathematisches Verständnis bzw. allgemein die Konzentration trainieren.

Da gibt es einmal Schätze den Winkel bzw. Guess the angle.

Das ist ein kleines Spiel zum Üben von Winkelmaßen. Die App ist besonders für Schüler gedacht, die damit spielerisch an die Trigonometrie bzw. Geometrie herangeführt werden sollen. Die App kann zwischen Englisch und Deutsch umgeschaltet werden.




Die zweite App ist Train4Brain.


Auch das ist ein kleines Spiel zum Trainieren der Konzentration und diese Mal vom Kopfrechnen. Man sieht das Ergebnis der Multiplikation zweier Zahlen. Aus einer Gruppe von vier möglichen Multiplikationen ist die richtige Kombination zu erraten bzw. zu errechnen.  In Deutsch und Englisch (kann umgeschaltet werden). 


Ich habe die Apps mit PhoneGap erstellt und das erlaubt ja eine recht einfache Portierung auf andere Plattformen. Für Windows Phone sind sie schon portiert und ich habe sie auch schon in den Hub von Microsoft hochgeladen. Ich muss allerdings auf die Freigabe (oder eventuelle Fehlermeldungen) einige Tage warten.

Onlinetraining mit Ralph Steyer

Onlinetraining mit Ralph Steyer
Onlinetraining mit Ralph Steyer und anderen Autoren bei Video2Brain