Montag, 20. Juni 2011

Na toll - es gibt weitere Internet-Adressen

Nun es es amtlich - die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) gestattet neue Internet-Adressen fast ohne verbindliche Strukturen. Die Top-Level-Domains lassen sich in Zukunft genauso frei wie die untergeordnete Level wählen.

Im Extremfall ist damit sogar eine einstellige Domain (nur Top-Level) möglich.

Hört sich ja ganz gut an, ist aber meines Erachtens nicht weiter als eine Gelddruckmaschine. Mit Luft wird Geld gemacht.

Denn zum Einen sind die neuen Endungen sauteuer - allein die Bewerbungsgebühr beträgt angeblich 185.000 Dollar. Die ICANN will die Bewerber genau prüfen (was auch immer das heißt), zudem gibt es strikte Markenschutzregeln. Im Klartext - die ICANN hofft wohl, dass auf einen Top-Level möglichst viele Bewerber kommen, sie einem das Recht einräumt und von den anderen die Millionen für die reine Bewerbung einsackt.

Und was wird zusätzlich der Fall sein? Wie schon bei den Leveln info, name, etc werden sich Firmen und andere potente Organisationen einfach alle verfügbaren Varianten von einem Bezeichner und jetzt halt auch Top-Level sichern, da dann ja die Anwender gar keinen Leitfaden mehr haben, was Sie für eine Internet-Adresse eingeben sollen. Und letztendlich stärkt dieser Wirrwar weiter die Macht von Suchmaschinen (also Google und Microsoft). Nicht gut - gar nicht.

Samstag, 18. Juni 2011

Zurück von der Web-Programmierungsschulung in Düsseldorf

Im Moment reise ich beruflich ziemlich viel durch die Gegend. In kurzer Zeit Süd-Schwarzwald, Münster, München, Vorarlberg und jetzt Düsseldorf. Meine Schulungs- und Beratungstätigkeiten haben sich fast schleichend aus dem Rhein-Main-Gebiet in entferntere Regionen verlagert. Zwar habe ich auch noch meine Maßnahmen hier in der Gegend, aber im Gegensatz zu früheren Jahren kommen immer mehr Anfragen von weiter her. Das hat schon letztes Jahr begonnen, aber da ist mir das gar nicht aufgefallen, weil ich schon immer hin und wieder weiter unterwegs war. Aber mittlerweile kommt das ziemlich Dicke. Das will ich nicht als Beschwerde verstehen, denn es ist ja auch interessant. Nur geht mir die viele Autofahrerei auf den Keks (wobei ich zumindest dazu komme, viele Hörbücher zu hören) und regelmäßige Termine wie die Band oder das Leichtathletiktraining leiden.

Zudem kristalisiert sich bei den Themen eindeutig ein Trend heraus, der auch die Sache in Düsseldorf getroffen hat. Web-Programmierung. Mehr und mehr. Vor allen Dingen heizt HTML5 die Nachfrage an. Und das, obwohl es im Moment weder vernünftig in den Browsern unterstützt wird (es gibt etwa mit den neuen Formularelementtypen eher Schwierigketen, da die Browser da extrem uneinheitlich reagieren) noch einen sichtbaren Nutzen in der Darstellung (nur halt in der Semantik für Suchmaschinen und Co) hat. Aber irgendwie scheinen viele Leute über das Schlagwort ein Interesse daran zu haben, obwohl HTML5 nach offiziellen Prognosen vom W3C erst 2014 echte Relevanz haben soll. Egal - ich verarbeite das Thema auch jetzt schon in meinem neuen JavaScript-Buch, das ich über den Sommer schreibe.

Das zweite Schlagwort, das im Moment die Nachfrage nach Schulungen im Web-Programmierungsumfeld anheizt, ist jQuery. Dazu habe ich nicht nur meinen Lehrauftrag an der Hochschule RheinMain erhalten, sondern das durchzieht eigentlich auch alle anderen Schulungen der letzten Monate, die sich um Web-Programmierung drehen. Und da bin ich mit meinem brandneuen Buch jQuery - Das JavaScript-Framework für interaktives Design - ISBN: 978-3-8273-3072-7 - 496 Seiten- 1 CD, 1-farbig - € 34,80 [D] - Reihe: Open Source Library - Verlag: Addison-Wesley - Ralph Steyer ja auch sehr gut positioniert.



Das Buch zu jQuery



Was mir noch aufgefallen ist, ist die Professionalität der Teilnehmer an den Schulungen in der letzten Zeit. Waren es früher eher Teilnehmer, die vielleicht ein bisschen HTML und CSS konnten und oft noch nie programmiert hatten, ist es im Moment so, dass es überwiegend gestandene J2EE- und .NET-Programmierer mit langjähriger Praxiserfahrung (oft auch schon in der Web-Programmierung) sind. Damit ist das Level solcher Schulungen oft auch auf ein Niveau gehoben, das einer Spezialschulung in J2EE oder so entspricht. Was die Folge hat, dass man auch für eine JavaScript- oder HTML5-Schulung in Java und .NET professionell fit sein muss, um dem Teilnehmern gegenüber gewapnet zu sein. "Nur" Erfahrung mit HTML, CSS, XML und JavaScript reicht definitiv nicht mehr. Was mir recht ist, denn das reduziert die Konkurrenz.

Freitag, 10. Juni 2011

Autorentreff in München + Trip nach Österreich

Gestern war ich auf dem Sommerfest von meinem Verlag Pearson (zu dem gehört Addison-Wesley, aber auch Markt+Technik). Die letzten Jahre gab es immer einen Autorenabend auf der Cebit, aber da er diese Jahr ausgefallen ist, bin ich halt mal nach München runter.

Erst gab es ein paar Vorträge, dann was zu Grillen. Wichtiger ist jedoch wie immer das Soziale. Man trifft bei so Veranstaltungen alle paar Monate die Kollegen und Partner aus der Branche und bekommt mit, was es so Neues gibt.

Wobei wenige Altbekannte da waren. Dafür ein paar interessante neue Bekanntschaften gemacht. Untert anderem habe ich festgestellt, dass ein anderer Autor (auch aus Mainz) genau wie ich einen Lehrauftrag an der Hochschule RheinMain hat (als Fotograf). Und es kommt noch doller - sogar im gleichen Studiengang. Er hat die gleichen Studenten wie ich. Bei ihm kommen die hin, die sich für den kreativen Weg entscheiden, zu mir diejenigen mit IT-Schwerpunkt.

Die Welt ist klein (was ich aber bei der vielen Fahrei nicht glauben will). Denn am späteren Abend bin ich gleich weiter nach Vorarlberg (Österreich). Ich konnte da für heute einen Termin hinlegen und so die Fahrerei verbinden. Musste von München nur etwas über 200 Kilometer nach Westen. Ist dennoch ne ziemliche Tour für zwei Tage.

Freitag, 3. Juni 2011

Sony, Google und was noch?

Schon wieder wurde Sony gehackt. Und kurz davor Google. Ich frage mich, welche Netze denn überhaupt noch sicher sind, wenn es selbst die Firmen mit EDV-Kernkompentenz nicht schaffen, die Hacker draußen zu halten? Wie sollen dann solche Amateuere wie Banken oder staatliche Einrichtungen eine Chance haben? Ich fürchte, dass in allen interessanten Systemen bereits Schläfer infiltriert sind.

Onlinetraining mit Ralph Steyer

Onlinetraining mit Ralph Steyer
Onlinetraining mit Ralph Steyer und anderen Autoren bei Video2Brain