Zauber der Kunst vs Algorithmen und emotionale Leere in Like-Fabriken
Ein spannender Beitrag auf Hessenschau.de thematisiert die Frage, ob man als Künstler Instagram und andere soziale Netzwerke braucht. Wie bei vielen Angeboten, die Aufmerksamkeit notwendig haben, setzen manche Künstler voll auf Aufmerksamkeitsökonomie-Plattformen. Andere verweigern sich diesen algorithmischen Manipulationssystemen und sorgen sich um "den Zauber der Kunst". Dem zweiten Standpunkt schließe ich mich an. Unabhängig von "Kunst". Auch wenn ich natürlich durchaus verstehe, dass man irgendwie auffallen will oder muss, wenn man wahrgenommen werden will. Algorithmen von sozialen Dopamin-Fallen sind jedoch der Tot der Vielfalt. Auf zwei Arten. Sie sorgen dafür, dass man als Konsument von Content nur noch eigene Ansichten und Erfahrungen bestätigt bekommt und nichts Neues mehr entdecken und lernen kann. Und sie manipulieren Kunst oder auch andere Publikationen hin zu Aufmerksamkeit statt eigenem Standpunkt und Qualität. KI verstärkt den Qualitätsverlust ja off...