Dienstag, 27. Dezember 2016

Angeblich wollen 60% in Deutschland mehr Überwachung

Gerade geistert eine dubiose Studie durch die Medien, dass 60% aller Deutschen mehr Überwachung wünschen. Die Studie will wohl die Stimmung nach den letzten Anschlägen aufgreifen.
Aber mit momentanen Stimmungen und sugestiven Fragen ist das so eine Sache. Wie viel Prozent hatten doch gleich damals bei einem gewissen Adolf H. der Frage zugestimmt, ob sie den totalen Krieg wollten?
Es ist erschreckend, wie Tragöden und Anschläge missbraucht werden, um noch mehr Bürgerrechte einzuschränken. Ganz im Sinne der Terroristen. Die Überwacher und diese arbeiten am gleichen Ziel und spielen sich geschickt die Bälle zu.
Wie hätte doch gleich mehr Überwachung eine Amokfahrt mit einem LKW verhindert? Oder sonst einen Anschlag? In der Kamera zieht ein Terrorist eine Pistole und bevor er schießt ist die Polizei da? Nicht erst nach 1 Minute? Oder 10 Minuten oder mehr?
Das Einzige, was die totale Überwachung vielleicht leichter macht, ist die nachträgliche Fahndung. Aber das hilft weder den Opfern noch kommt da irgendein Schutz heraus. Das ist reine Rache des Staats und Beruhigung des Volkszorns. Und Abschreckung wirkt bei Selbstmordattentätern auch eher selten.
Gebt das Geld lieber für mehr Polizisten und vorbeugende Maßnahmen als die Generalverdächgung der Bevölkerung aus. Und buchtet die Helfershelfer der Terroristen ein, wenn diese die Freiheit mit ihren Agitationen angreifen.

Montag, 26. Dezember 2016

Wie viele Betriebssysteme braucht der Mann (oder auch die Frau)?

Früher hatte ich diverse Betriebssysteme im Einsatz. Ich verfüge ja aus beruflichen Gründen über eine ganze Reihe an PCs und solange die laufen, entsorge ich auch ältere Geräte nicht. Da waren über die Zeit diverse Windows-Varianten und unterschiedlichste Linux installiert.
Mittlerweile konzentriere ich mich aber bei Betriebssystemen auf nur noch zwei Typen.
  • Windows 10
  • Mint Linux
Meinen gesamten Fuhrpark an Windows-Rechnern habe ich mittlerweile auf Windows 10 upgedatet (außer einem Uraltrechner, den ich wegen eines Spiels noch mit XP betreibe und der sowieso kein neues Windows verträgt), wobei meist ein Dualboot mit einem Linux-System vorhanden ist. Oder aber Linux in VMs läuft.
Bei Linux habe ich auch eine Harmonisierung vorgenommen und überall Mint Linux installiert. Bei den meisten noch die Version 17.x, aber aktuell stelle ich sukzessive auf die Version 18.1 um. Ich habe nur noch aus experimentellen oder beruflichen Gründen ein paar andere Linux-Distris in VMs.
Was ist Qualität der beiden Betriebssystem angeht - m.E. hat Windows spätestens mit der Version 10 zu Linux aufgeschlossen. Man kann damit wirklich gut arbeiten. Da ich auch viel mit .NET programmiere und sogar Access-Schulungen betreue, komme ich gar nicht um Windows herum. Auch meine Schulungsvideos nehme ich mit einer Software auf, von der ich nur eine Windows-Lizens gestellt bekomme. Und last but not least verwenden meine Kunden fast immer Windows - nur hin und wieder Linux. Kurz - meine IT-Arbeit findet meist im Windows-Umfeld statt und deshalb ist das System Pflicht.
Aber obwohl ich wie gesagt mit Windows 10 durchaus zufrieden bin - in gewissen Bereichen ist Linux einfach besser und wird es vermutlich immer bleiben. Diese Bereiche betreffen sicher nicht jeden Anwender und deshalb will ich niemanden zu Linux bekehren - nur um Linux willen. Ich bin ja kein religöser Prediger. Aber ich möchte ein paar Punkte anführen, die für mich Linux als Alternativsystem unabdingbar und letztendlich doch zu der besseren Wahl (bei Wahlfreiheit) machen.
  1. Linux ist schlanker und schneller. Immer noch. Auf alter Hardware ist das unverändert ein Vorteil.
  2. Linux ist stabiler und vor allen Dingen sicherer. Ich werde niemals wirklich sicherheitskritische Aktionen wie Onlinebanking unter Windows machen. Online einkaufen manchmal schon, aber wenn es um echtes Onlinebanking geht, ist Windows ein NoGo. Wobei Linux nicht per se sicher ist. Ich würde niemals mit einem SmartPhone oder Tablet Onlinebanking betreiben. Obwohl auf über 90% davon Linux läuft - und bitte kein Widerspruch, dass Linux da nicht laufen würde (Android ist eine Linux-Distri). Aber das Gesamtsystem bei mobilen Geräten ist halt so extrem anfällig, dass da ein (massentaugliches) Betriebssystem auch nichts ausrichten kann. Mal unabhängig davon, dass man sowieso niemals mit SmartPhone oder Tablet Onlinegeschäfte macht, wenn man nicht Geld verbrennen will. Denn das sollten auch die letzten Anwender mittlerweile mitbekommen haben - wer ein Onlinegeschäft macht, bekommt einen "personalisierten Preis" und der ist bei mobilen Geräten exorbitant höher als wenn man mit einem Desktopsystem kommt. Und noch eine kleine Anmerkung zur Schadenfreude - Tests haben gezeigt, dass Apple-Anwender immer die schlechtesten Preise bekommen. Nach dem Motto "Die haben viel Geld und denke sowieso nicht nach". Aber das führt mir hier auch wieder zuweit.
  3. Die Hardwareunterstützung ist bei Linux um Welten besser als unter Windows. Wobei ich da allerdings hauptsächlich an ältere Hardware denke. Für meinen einen Drucker gibt es etwa gar keine Treiber unter Windows ab der Version 7. Unter Linux selbstverständlich. Wer halt lieber gute Hardware kauft, die nicht nach 2 - 3 Jahren die Grätsche macht und nicht ständig unnötig Komponenten tauschen will, wird beim Wechsel auf ein modernes Betriebssystem damit zwangsläufig zu Linux kommen.
  4. Linux ist dateiorientiert, Windows versteckt alles mögliche hinter bunten Fenstern und binären Strukturen. In Linux muss man nur die passende Datei (fast immer Klartext) finden und bearbeiten und ein Problem ist gelöst. Unter Windows artet das zu einer Klickorgie durch viel bunte Fenster aus, um dann das System zaubern zu lassen. Bei meiner letzten ASP-NET MVC5-Schulung ist mir diese Zauberei im Hintergrund wieder dermaßen aufgestoßen. Alles bequem, bequem, bequem, wenn du da und dann da und dann da klickst. Was da im Hintergrund läuft, musst du nicht wissen und wenn ein Klick falsch war, dann halt alles solange von vorne, bis die Klickerei so war wie wir das wollen.
  5. Open Source bedeutet, dass man nichts im Geheimen unterjubeln kann und zudem immer Hilfe da ist. Letzteres wird bei Windows zwar auch immer besser, hat aber noch lange nicht die Qualität von dem Linux-Umfeld erreicht.
  6. Updates gehen unter Linux besser und exorbitant schneller.
Also von daher finde ich, dass Windows 10 ein gutes, Linux aber ein sehr gutes Betriebssystem ist.
Wobei die Konzentration auf nur eine Distribution durchaus der besseren Warbarkeit und Bequemlichkeit geschuldet ist. Dass ich Mint Linux gewählt habe, war mehr oder weniger Zufall. Denn ich hatte davor das immer noch darunter laufende Ubuntu hauptsächlich im Einsatz (und davor auch noch SuSE).
Aber deren Umstieg auf die Unity-Oberfläche (geht für mich gar nicht) hat mich zu Mint Linux gebracht. Wozu Ubuntu künstlich auf die KDE oder Gnome umkonfigurieren, wenn Mint Linux gleich mit einem guten Desktop daher kommt? Wobei ich technisch ja sehr, sehr, sehr konservativ bin, was sich in meiner Ablehnung von Unity, aber auch diesem elenden Kachelsystem von Windows durchaus widerspiegelt. Das neue Mint Linux kommt nun in der Cinnamon-Edition mit zahlreichen "Verbesserungen" für den Desktop. Ich bin mal gespannt, ob die mich - trotz meiner geringen Neigung zu technischen Veränderungen - überzeugen. Der aktualisierte Standard-Desktop Cinnamon 3.2 wurde von amerikanischen Quellen über allen Klee gelobt. Zitat:  „Linux Mint 18.1 ist der beste Desktop, den es heute gibt“, schreibt Steven J. Vaughan-Nichols. „Nicht bester ‚Linux‘-Desktop. Bester Desktop, Punkt.“ Mal sehen, wie sich das Ding anfühlt. Auf dem ersten Rechner läuft es seit eben.

Samstag, 24. Dezember 2016

Und ewig grüsst das Windows-Update :-(

Sie bekommen es einfach nicht hin! Ich bin ja mittlerweile durchaus fast Fan von diversen Microsoft-Produkten. Insbesondere ist das Visual Studio eine klasse IDE für die Entwicklung und auch mit Windows 10 kann gut arbeiten.
Aber das Update von Windows ist und bleibt reiner Schrott - ein unmöglich grottenschlechter Vorgang. Ich habe schon bewusst das automatische Aktualisieren abgeschaltet, aber natürlich muss ich meine Windows-Systeme regelmäßig auf Stand halten. Dazu wähle ich dann Phasen, in denen ich wirklich Zeit habe.
Jedoch die Dauer von einem einfachen Aktualisieren ist unmöglich. Das Laden der Aktualisierungen dauert schon eine gefühlte Ewigkeit, aber das kann ja im Hintergrund laufen.
Nur wenn dann das Zeug installiert und der Rechner mehrfach runter- und wieder hochgefahren wird, vergeht wieder eine Ewigkeit. In der ist der Rechner einfach blockiert.
Leute - schaut euch doch mal bei Linux an, wie das richtig geht. Ich will gar nicht unken, dass das Betriebssytem zudem noch viel besser als Windows ist (wie gesagt - mit Windows 10 kann man wirklich ganz gut arbeiten). Aber da dauert der vergleichbare Vorgang nur 1% (!!) der Zeit und kommt zudem ohne diese lästigen permanenten Neustarts aus.
Macht endlich mal euere Hausaufgaben :-(.

Der Teller wird immer größer

Allgemein schaut man selten über seinen Tellerrand. Aber bei mir wird der Teller im Moment immer größer. Damit wächst auch die Länge des Tellerrands. Auf der einen Seite habe ich in den letzten zwei Jahren diverse Alttechnologien vertieft (Onlinetraining als auch Schulungen), die mich eigentlich schon seit Ewigkeiten begleiten. Seien es Perl oder C/C++, sei es sogar Cobol. Mit denen habe ich teils schon seit Ende des Studiums zu tun, aber immer nur ganz am Rande (mit Ausnahme von C/C++, womit ich - allerdings vor Ewigkeiten - in meiner Zeit bei R+V mal ein größeres Projekt programmiert hatte). Damit habe ich aber eigentlich nur Wissen aufgefrischt und vertieft, was irgendwo schon rumgelegen hatte. Aber auf der anderen Seite habe ich die Zeit auch neue Skills aufgenommen, die mit bereits bei mir üblichen Standardtechniken verknüpft sind. Etwa Qt im Zusammenhang mit C++. Und ganz aktuell habe ich ASP.NET MVC5 mit Razor als ergänzendes Framework zu meinen üblichen C#-Schulungen ergänzt. Immer wieder interessant, wie sich Rätsel um gewissen Verhaltensweisen einer Sprache oder Technologie aus dem isolierten Blick auf eine Technologie klären, wenn man sie in einem größeren Kontext sieht. Gerade bei der überladenen und fetten C#-Syntax klärt sich einiges, wenn man dies in dem umfangreichen Gesamtkontext der Microsoft-Frameworks sieht. Da kann eine Sprache halt wohl nicht mehr schlank und elegant bleiben.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Das Videotraining zu Maven wurde veröffentlicht


Vor wenigen Wochen war ich erst in Graz bei Video2Brain und schon ist das erste Resultat veröffentlicht worden. Es geht um Maven. Das ist ein Build-Automatisierungs-Tool, was hauptsächlich (aber nicht ausschließlich) im Java-Umfeld zum Einsatz kommt. Auch dieses Training ist eine Adaption eines US-Trainings (meine zweite nach dem Cobol-Training). Will heißen, dass ich eine amerikanische Vorlage hatte, die ich übersetzt und angepasst haben.
 Java-Build-Automatisierung mit Maven 
Das Training ist so ungewöhnlich schnell erschienen, weil ein anderes Training ausgefallen war und deshalb die Produktion von meinem Training vorgezogen wurde, um diesen Ausfall zu kompensieren. In diesem Video-Training geht es um das Management großer Softwareprojekte: Dazu hat sich Maven als leistungsstarkes Werkzeug etabliert, mit dessen Hilfe sich viele einzelne und immer wiederkehrende Prozesse automatisieren und vereinfachen lassen. Alle wichtigen Schritte wie Download und Installation, die Arbeit auf Konsolenebene, die integration in die wichtigsten IDEs sowie der typische Lebenszyklus eines Maven-Projekts und der Aufbau der POM-Syntax werden ausführlich erklärt.

Samstag, 17. Dezember 2016

Fake news - eine weitere Chance für die Zensur

Wow - Politiker und andere Internet-DAUs haben Angst vor Fake-News. Vor allen in Facebook. Geht es noch? Natürlich wird im Internet
  • gelogen,
  • betrogen und
  • manipuliert.
Aber auch viel versteckte Wahrheit verbreitet, die sonst niemals bekannt würde.
Vor was haben diese Leute nun mehr Angst, frage ich mich? Ich gehe davon aus, dass diese sogenannten "Fake-News" nur ein willkommener Anlass sind, im Internet weiter Zensur voran zu treiben. Und willfähige Politiker-Lemminge gehen den Rattenfängern auf den Leim. Oder sie haben eben selbst ein Interesse, dass geheime Wahrheiten unter dem Tisch bleiben. Ob nun die offizielle Presse besser ist, will ich gar nicht diskutieren. "Lügen-Presse" wird mir zuviel von rechten Hetzern missbraucht. Aber ich brauche nur diese Zeitschrift mit den vier großen Buchstaben zu nehmen und da wird gelogen, betrogen und manipuliert. Und keine versteckte Wahrheit verbreitet.
Ich lach mir einen Ast, wenn gerade in Facebook sogenannte Fake-News in Zukunft gekennzeichnet werden sollen. Facebook im Besitz der einzigen Wahrheit! USA mit ihren Moralvorstellungen und dem, was die Öffentlichkeit erfahren darf. Ganz toll. In Zusammenarbeit mit "seriösen" Quellen und Journalisten natürlich. Was die Zensur viel weniger macht. Ha! Es kommt halt nur Zensur, an denen mehr interessierte Quellen beteiligt sind. Und jeder DAU glaubt dann, dass der Rest die Wahrheit ist.
Dann schon lieber ungelenktes Lügen und Betrügen als gezieltes Verschweigen und Manipulieren von "offiziellen" Stellen und vor allen Dingen solchen (as)sozialen Netzwerken. Denn bei ungelenkten und unzensierten Falschmeldungen gibt es eigentlich immer eine Gegenbewegung mit alternativen Informationen. Man muss nur den Leuten endlich klar machen, was das Internet wirklich ist und insbesondere diese (as)sozialen Netzwerke als das wahrnehmen, was sie sind - ungeprüfte Selbstdarstellungen von eigener Meinung oder Interessen von Gruppen. Meine Forderung nach einem "Internet-Führerschein", der neben technischen Grundfertigkeiten vor allen Dingen eine Beziehung zwischen Informationen im Internet und dem menschlichen Verstand prüft, halte ich unverändert aufrecht.

Mittwoch, 30. November 2016

HTTP Error 500

Na sowas - das ist mir doch gestern bei irgendeiner Aktion das WordPress von meinem Blog abgeschmiert. Im Admin-Modus kam erst einmal eine Meldung, die auf ein temporäres Serverproblem hingewiesen hatte. Deshalb habe ich die Sache erst einmal ignoriert. Die letzten Monate habe ich ständig Probleme mit meinen Servern und das hat für mich auf eines der leider im Moment üblichen Überlastungsprobleme von Strato hingewiesen. Aber heute morgen ging der Blog immer noch nicht. In Firefox war gar keine Seite zu sehen, aber in Chrome kam der Fehler HTTP Error 500. Daraufhin habe ich im Internet erst einmal gesucht, was genau damit beschrieben wird. Dummerweise steht die Fehlernummer für einen Catch-All-Fehler. Also für alles, was irgendwie nicht genauer spezifiziert werden kann. Ganz toll. Das reicht von lokalen Caching-Problemen im Client bis hin zu Fehlern in der Datei .htaccess auf dem Server. Ich habe erst einmal Testdateien per FTP geladen und die konnte ich mit dem Browser dann wieder sehen. Also deutete alles auf ein Problem des CMS und kein Serverproblem hin. Bei WordPress scheint der Fehler aber meist von einem Problem bei einem Theme oder Plugin zu kommen. Typische Anleitungen bauen auf die Umstellung oder Deaktivierung eines aktiven Themes aus dem Dashboard (wenn das noch geht - bei mir halt nicht) oder per FTP. Das habe ich versucht. Also
  1. altes theme-Verzeichnis umbenannt,
  2. neues theme-Verzeichnis erstellt,
  3. Standardtheme wieder rein kopiert und
  4. versucht in den Adminbereich zu kommen oder zumindest den Blog zu sehen.
Wirkungslos. Leider nicht bei mir das Problem gewesen. Aber Plugins sind auch ein Kandidat für Probleme . Zwar habe ich dazu keine Tipps und Anleitungen im Internet gefunden, aber ich hatte als letzte Aktion gestern mit Plugins handiert. Also die gleiche Aktion für Plugins durchgeführt (allerdings das neue Verzeichnis leer gelassen) und schau an - das System arbeitet wieder. Was lernt man daraus? Auch Plugins mit Vorsicht einsetzen und nicht einfach mal so Plugins testen oder daran rumspielen. Kann immer Arbeit nach sich ziehen.

Dienstag, 29. November 2016

Hackerangriff auf die Telekom

Nachdem Hinz und Kunz Kommentare zum aktuellen Hackerangriff auf die Telekom abgeben, will ich mit meinem Senf dazu nicht sparen. Zumindest bin ich so argogant zu behaupten, dass ich mich ein bisschen in der Materie auskenne ;-). Zuerst einmal kann ich das Telekom-Bashing nicht nachvollziehen. Sicherheitslücken gibt es in jeder Software (wollte eigentlich "fast jeder" schreiben, aber dann bin ich doch dazu übergegangen das "fast" wegzulassen). Die Telekom-Router bzw. die Firmware darauf sind m.E. nicht besser oder schlechter als vergleichbare Produkte. Die Probleme sind andere:
  1. Die Nutzer. Wenn Standardpassworte nicht geändert werden, agiert ein Benutzer fahrlässig. Und die Forderung, dass jeder noch so dumme Anwender geschützt werden muss, führt zu einer Überregulierung und Behinderung derjenigen, die sich halbwegs auskennen oder verantwortungsvoll agieren. Ich plädiere dringend für eine Art "Führerschein", bevor Leute ins Internet dürfen. Das ist politisch unkorrekt, lässt sich nicht durchsetzen und wird auch nicht gewollt, weil damit Geld und Kontrolle verloren gehen. Aber es würde die Probleme gewaltig reduzieren. Aber wie ich schon sagte - das wird nie kommen. Anwender von heute wollen sich nicht mit Technik beschäftigen, aber Dinge machen, die vor einigen Jahren noch ein IT-Studium vorausgesetzt haben. Das kann nicht gutgehen.
  2. Industrie 4.0 mit der gesamten Vernetzung ist ein Schritt in die falsche Richtung. Oder besser - man fliegt im Blindflug in geringer Höhe in die Richtung und hofft, dass man schon nicht an einem Berg zerschellt. Das ist nicht nur verantwortungslos, das ist dumm. Aber alle Heißluftkanonen aus Politik und Wirtschaft feuern sich gegenseitig an. Statt zuerst die Lage zu sondieren und Sicherheitskonzepte zu etablieren, wird auf das schnelle Geld und Bequemlichkeit gesetzt. Hacker haben so ultraleichtes Spiel in Wasserwerke, Kraftwerke, Verkehrsleitsysteme oder auch nur die smarten KFZ der aktuellen Generation einzudringen. Aber Lemminge finden es auch immer geil ihren Anführern zu folgen.
Fazit - Sorgfalt, Information, Bildung und mehr Zeit verhindern solche Probleme. Und all das hat heute keine Wert mehr. Ich "freue" mich schon auf die nächsten Ereignisse - da hab ich wieder was zum Bloggen - sofern die Welt dabei nicht vorher untergeht.

Freitag, 25. November 2016

Mein Cobol - Training ist draußen

Da war ich doch die Woche bei Video2Brain in Graz, um neue Videos aufzunehmen. Und just als ich da unten war, ist von Video2Brain mein aktuellestes Training veröffentlicht worden. Zu Cobol. Die Besonderheit - das war die erste Adaption, die ich jemals gemacht habe. Will heißen - es gibt ein amerikanisches Vorbild bei Lynda, dass ich übersetzt und an europäische Bedingungen angepasst habe. Wobei auch mein Verhältnis zu Cobol ein ganz besonderes ist. Als ich nach dem Studium in Wiesbaden bei einer Versicherung als Programmierer zu arbeiten angefangen hatte, bekam ich die Cobol-Workbench in die Hand gedrückt. Dazu die Aussage: "Du bekommst noch eine Lizenz, aber du wirst die nicht mehr brauchen." Die Workbench ist in der Tat damals im Schrank verschwunden und ich habe eigentlich nur noch Cobol-Programme auf Turbo Pascal und C/C++ umgestellt. Später dann habe ich eine riesige Anzahl an Cobol-Programmierern auf Java oder .NET umgeschult. Cobol verfolgt mich also schon ewig, aber ich hatte nie gedacht, dass ich nochmal wirklich was damit machen würde. Aber bis heute basieren viele Computerprogramme vor allem in der Finanz- und Versicherungswelt auf dieser Programmiersprache. Und da die Generation an Programmierern, die Cobol noch kann, so ganz langsam in die Rente entschwindet, braucht man wieder das Wissen beim Nachwuchs. Selbst in den Ausbildungsplänen von Fachinformatikern kommt mittlerweile Cobol wieder vor.
COBOL – Grundlagen - Einsatzgebiete, GnuCOBOL, Sprachsyntax, Kontrollstrukturen und Programmfluss, Umgang mit Dateien
Ralph Steyer Onlinetraining: COBOL – Grundlagen - Einsatzgebiete, GnuCOBOL, Sprachsyntax, Kontrollstrukturen und Programmfluss, Umgang mit Dateien
Erscheinungsdatum:21.11.2016 Laufzeit:3 Std. 4 min (45 Videos)
Mathematik-Grundlagen für Programmierer - Zahlensysteme, Binärarithmetik, Algorithmen, Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung

Wieder zurück aus Graz

Und schon bin ich wieder aus Graz zurück. Das war mit nicht einmal 4 ganzen Tagen mein kürzester Tripp ever zu Video2Brain. Aber dennoch zwei Trainings und 3 Anmoderationen eingespielt.
Wobei dieses Mal die Geschichte mehrere Veränderungen gegenüber den letzten Jahren beinhaltete. Ich fliege seit gut 10 Jahren jedes Jahr mehrfach nach Graz zu Video2Brain. Aber dieses Mal das erste Mal mit Austrian Airline. Mit der Fluggesellschaft bin ich vor ein paar Jahren erst einmal mit einer Turbo-Prop von Graz nach Wien geflogen als ich keinen Direktflug nach FFM erwischt hatte. Sonst war immer die Lufthansa selbst oder eine Tochter wie Eurowings dran. Aber Austrian Airline gehört ja seit einiger Zeit zum Lufthansa-Verbund und hat wohl die Strecke FFM-Graz übernommen. Vermutlich ist die für Lufthansa selbst nicht mehr lukrativ genug.
Was bei dem Tripp auch mein Glück war, denn Eurowings und vor allen Dingen Lufthansa haben fast die ganze Woche gestreikt. Lufthansa & Co werden immer unzuverlässiger und ich überlege mir immer mehr, ob ich nicht lieber nur noch zuhause Trainings aufnehme oder/und zu externen Terminen nur noch das Auto nehme. Für Graz ist das Auto zu weit, aber Schulungen in Deutschland werde ich sicher nicht mehr mit Lufthansa ansteuern. Und ich denke, dass immer mehr Geschäftsreisende dem Laden den Rücken kehren werden.

Den Streit hatte man heute auch beim Rückflug gemerkt. Auf dem Hinflug nach Graz war der Flieger nur zu etwa 3/4 besetzt. Heute auf dem Rückflug aber bis auf den letzten Platz. Da waren garantiert zig Leute dabei, die in Österreich gestrandet waren und einfach nur erst einmal nach Deutschland zurück wollten. War also extrem eng in der Maschine. Aber es gab zumindest eine tolle Aussicht, denn ganz Mitteleuropa war unter eine Wolkendecke verschwunden. Aber da die ziemlich tief war, haben die Gipfel der Alpenberge rausgeschaut. Wirklich ein schöner Anblick so von oben.
Wobei es mich wohl schon in kurzer Zeit wieder nach Graz ziehen wird, denn Video2Brain zieht um und ich bin neugierig auf die neuen Studios. Was zu der zweiten Änderung bei diesem Tripp hinleitet, denn ich war das erste Mal überhaupt in einem anderen Hotel als dem Raben - dem Daniel. Das ist direkt bei den neuen Studios. Das Teil ist weit moderner als der Rabe. Wobei ich bei Hotels nicht anspruchsvoll bin. Mir hat der Rabe auch genügt.

Dienstag, 22. November 2016

Auf dem Weg zu Video2Brain

Gleich geht der Flieger nach Graz. Sitze am Gate in Frankfurt/Flughafen und warte auf das Boarding.

Donnerstag, 17. November 2016

Macht "Liken" dumm?

Das soll jetzt kein Pamphlet gegen Facebook werden. Zumindest nicht ausschließlich. Aber mir ging gerade auf der Heimfahrt im Auto durch den Kopf, ob es nicht super wäre, wenn in einem Sender nur noch Musik gespielt würde, die ich super mag? Also eine individuell genau auf meinen Musikgeschmack und meine Stimmung angepasste Musik statt dem üblichen Nervgedudel der normalen Radiosender.
Klar - kann man mit Playlists und einer MP3-Sammlung schon heute machen. Aber ich dachte eher daran, dass der Sender genau erkennt, wie meine Stimmung ist und was ich gerade genau hören will.  Immer und überall.
Von da aus war es nur noch ein kleiner Gedankensprung zu Facebook, Google, Amazon etc. Denn durch das Liken, Disliken, Bewerten von Produkten etc. kennen die Firmen und Organisationen Nutzer immer mehr. Und präsentieren immer besser genau das, was jeden einzelnen Nutzer interessiert oder ihm gefällt.
Wie die Speichellecker bei Diktatoren oder König, die nur dem Despoten gefallen wollen. Und das führt dazu, dass man immer weniger mit neuen Eindrücken konfrontiert wird. Man bekommt immer mehr das vorgesetzt, was man sowieso schon kennt und dem man sowieso zustimmt.
Eine kritische Auseinandersetzung mit unbekannten oder unbequemen Dingen entfällt. Und das macht dumm! Dumm und bequem. Und irgendwie fehlt auch die Spannung (was mich letztendlich dazu bringen würde, dass ich keinen Sender mit einer genau angepassten Musik haben wollte).
Wir werden immer mehr zu den Eloy. Glücklich, aber dumm und unwissend. Und ich frage mich, wer die Morlocks sind? Haben sie schon angefangen einige von uns Eloys zu schlachten? Oder warten sie noch, bis die Verpuppung jedes einzelnen Eloy in seinen Kokon aus bestätigenden Rückmeldung vollkommen ist?
Wenn jemand das hier liest und liked, werden dies auch nur die Leser sein bzw. zukünftig zu sehen bekommen, die meiner Meinung sind. Und ich bekomme Bestätigungen für meine Meinung. Gibt es eigentlich noch einen Ausweg? Wann kommt der Typ mit seiner Zeitmaschine, der die Morlocks vernichtet?

Elektronische Schneckenpost

Als E-Mail für die Masse der Anwender Neuland war, hat man die konventionelle Post gerne als "Schnecken-Post" verunglimpft. Aber im Moment toppt die Zustellzeit der E-Mails an mich fast noch die normale Post (in negativer Hinsicht).
Ich habe die letzten 3 Tage eine UML-Schulung in einer Versicherung gehalten und dort durfte ich als Externer nicht ins Netzwerk. Die Teilnehmer jedoch durften weder USB-Stick oder andere Datenträger an ihren Rechnern oder einen Clouddienst wie DropBox verwenden.
Wie also Beispielcode von mir an die Teilnehmer oder Daten von deren Rechner an mich bekommen? E-Mail dachte ich. Die Teilnehmer haben mir also Codes einfach per Mail geschickt.
Zustellzeit - etwa 3 bis 4 Stunden später. Zwischenzeitlich hatte ich aus Verzweifelung alles abgetippt.
SMTP von mir aus ging seltsamer Weise gewohnt schnell.
Die Krönung war heute - da kam doch eine Mail mit 24 Latenzzeit an. Aus Köln. Den Weg wäre ich in der Zeit zu Fuß gelaufen :-(.
Frage mich, was da im Moment los ist? Das ist nicht witzig. Absender verlassen sich ja auch darauf, dass ich Mails zeitnah erhalte und ggfls. drauf reagiere.
Wobei ich gerade auch wieder recht langsame Anwortzeiten von meinem Webserver habe. Ob Strato erneut Probleme hat? Nein, das ist wirklich nicht mehr lustig :-(.

Mittwoch, 16. November 2016

Back 2 the roots - ganz gewaltig

Eben habe ich gerade die Email bekommen, dass mein neustes Videotraining bei Video2Brain erschienen ist. Dessen Thema führt extrem weit zurück in meine berufliche Vergangenheit. Genaugenommen in mein Studium. Denn in dem Training geht es um Mathematik.
Praktische Mathematik, die man als Programmierer wissen sollte. Also nicht direkt um Beweise oder abgehobenes Zeug, aber auch nicht um Grundrechenarten oder anderen im Grunde einfache Dinge aus der Schule wie Integrieren oder Differenzieren.
Stattdessen geht es um Zahlensysteme, Binärarithmetik und Bit-Operationen, Algorithmen, ein paar Dinge zu Arithmetik, Algebra und Geometrie, ein paar Details zu Logik, Stochastik und Wahrscheinlichkeitsrechnung sowie ein paar Videos zu mathematischen Grundsatzfragen.
Gerade die letzten Themen waren überhaupt der Auslöser zu dem ganzen Training, denn ich hatte mich Anfang des Jahres mit zwei Ingenieuren in der Wolle, die mir einfach nicht glauben wollten, dass die Division durch 0 nicht einfach "verboten" ist, sondern man dazu durchaus qualifizierte Aussagen treffen kann. Es gibt "Verboten" und "Denkverbote" in der Mathematik nicht. Deshalb widme ich mich in diesem Kapitel mathematischen Themen und Situationen, die man in mathematischer Hinsicht als "ungewöhnlich" bezeichnen kann. Etwa wenn man Dinge tut, die eben in der Grundschule als "verboten" gelehrt werden. Aber in der Programmierung kann man mit solchen Dingen konfrontiert werden und die "richtige" Mathematik bietet dafür vernünftige Lösungen bietet, die die Informatik ebenso sauber umsetzt.

Kostenlose Beispielfilme und Trailer

Die folgenden Videos sind frei geschaltet, so dass man sie kostenlos ansehen und das Training antesten kann:


Mathematik-Grundlagen für Programmierer

Zahlensysteme, Binärarithmetik, Algorithmen, Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung
Einzeltraining: € 39,95 Abonnement: ab € 19,95 Erscheinungsdatum:04.10.2016 Laufzeit:2 Std. 52 min (39 Videos)

Freitag, 11. November 2016

Was bringt Big Data? Siehe Trump

Big Data bedeutet ja die Verwertung von statistischen Daten, um daraus Rückschlüsse auf die Zukunft zu ziehen. Auf Basis großer Datenmengen. Auf das Verfahren schwören derzeit viele Entscheider, Politiker und die Marketingschreier der anbietenden Firmen. Wie gut das funktioniert, hat man bei den US-Wahlen gerade gesehen. Alle (!!) Vorhersagen waren eindeutig und am Ende kam Trump raus ;-(. Ich muss mal als Mathematiker ein paar Statements zu diesem Big Data-Geschrei abgeben:
  1. "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" - Grundregel, die man in den ersten Stunden der Statistikvorlesungen lernt. Die Art einer Befragung, Auswertung etc. beieinflusst das Ergebnis extrem. Man kann alles mit Statistik "beweisen".
  2. "Erfahrung ist eine Lampe auf meinem Rücken. Sie beleuchtet nur den Weg, der hinter mir liegt." - Konfuzius. Aber "Erfahrung" kann man ohne Einschränkung durch "Big Data" ersetzen.
  3. "Der Flügelschlag eines Schmetterlings am Äquator ändert das Wetter in Europa." - Grundlage der Chaostheorie. Die meisten Systeme sind nun mal chaotisch und man kann einfach nicht alle Randbedingungen kennen (Stichwort "Nicht-linare Differentialgleichungen"). Deshalb werden die Resultate vollkommen unterschiedlich sein - je nachdem, welche Randbedingungen man berücksichtig. Kein Demoskop hat etwa berücksichtigt, wie viele Wähler bei der US-Wahl regelmäßig Jokurt mit linksdrehenden Aminosäuren gegessen hatten oder so ;-).
  4. "Die Messung verändert die Ursache" - Quantenphysik. Passt aber extrem gut auf "Big Data". Da viele Leute wissen, dass sie für "Big Data" etc. ausspioniert werden, werden sie Verhaltensweisen ändern. Das hat man bei der US-Wahl gesehen. In den Vorabbefragungen haben sich Leute einfach nicht zu Trump bekannt, weil sie nicht schief angesehen werden wollten. Und in der geheimen Wahl haben sie sich anders verhalten. Selbst wenn nur relativ wenige Leute sowas machen, verändert es das Modell relevant (siehe Flügelschlag Schmetterling).
Fazit: Big Data ist ein Modewort für ein unmögliches Unterfangen, an dem viele schlaue Leute Geld verdienen, das dumme Leute ihnen geben. Und am Ende ist noch mehr Geld einfach vernichtet, weil falsche Entscheidungen getroffen werden.

Donnerstag, 10. November 2016

Der PC hat ein Problem festgestellt und muss neu gestartet werden

Schon lange nicht mehr gehabt - einen Absturz. Windows 10 läuft eigentlich ziemlich stabil - ganz im Gegensatz zu einigen früheren Windows-Versionen. Aber gerade mitten in einem Ewig-Download geschehen. Da mir nicht ganz klar war was schon geladen war und ob was verloren ging, musste ich den Download komplett neu starten. Knappe Stunde Downloadzeit umsonst :-(. Gibt aber Schlimmeres.

Montag, 24. Oktober 2016

Mal wieder auf der Buchmesse vertreten gewesen

Das war wirklich überraschend. Auf der letzten Buchmesse hat mein Buch zu WordPress den Platz im (platzmäßig sehr begrenzten) Buchaussteller für den Bereich Computer Science von Springer gefunden.
Sehr schön. Das freut mich wirklich :-).
 Schon lange war kein Buch von mir auf der Buchmesse vertreten (zumindest soweit ich das mitbekommen habe), denn meine Verlage sind da über Jahre gar nicht mehr gewesen.

WordPress

Einführung in das Content Management System

Autoren: Steyer, Ralph Erschienen ist es als Softcover für 34,99 € - ISBN 978-3-658-12829-6 und als eBook für 26,99 €- ISBN 978-3-658-12830-2.
In Hochzeiten der Computerbücher habe ich es gar nicht schätzen können, wenn da oft gleich mehrere Bücher von mir präsentiert wurden. Da hatte ich sogar mal einen prominenten Platz direkt neben dem Werk von Joshka Fischer. Von mir ist damals das blaue JavaScript-Buch gewesen. Aber jetzt ist das wirklich was Besonderes.

Sonntag, 23. Oktober 2016

DDoS-Angriffe via Babyphone

Endlich ist der erste medienwirksame Angriff über vernetzte Haushaltsgeräte da. Am Freitag waren Twitter, Netflix, Spotify und andere Angebote stundenlang nicht erreichbar. Per DDoS einfach geflutet.

Aber das eigentliche Problem ist, was für die Angriffe verwendet wurde - internetfähige Haushaltsgeräte. Das Babyphone als Anonymous. Ich warne schon seit Jahren vor dem vernetzen Haus (und erst recht Auto) und jetzt haben ein paar Hacker auch dem normalen DAU einfach mal gezeigt, was das Problem ist. Genau genommen haben Sie nur einen kurzen Blick auf die Oberfläche inszeniert und gar nicht die Konsquenzen für den einzelnen Anwender gezeigt, aber der Angriff auf die bekannten Dienste hat erhebliche Aufmerksamkeit erzeugt.

Das Nutzen von normalen Haushaltsgeräten, um diese zu Botnets zusammenzuschließen, ist ganz offensichtlich viel einfacher und bequemer als - wie bisher üblich - dazu PCs zu übernehmen. Sowohl ist die Software in solchen Geräte oft fehlerhaft, unsicher und nicht stabil, aber vor allen Dingen ändern Anwender so gut wie nie die Standardpassworte. Entweder aus Unkenntnis, Dummheit oder Bequemlichkeit.

Mit der Ausbreitung der vernetzen Heimelektronik werden die Angriffsmöglichkeiten immer mehr wachsen. Milliarden solcher Geräte sind bereits im Alltag aktiv und Dutzende Milliarden kommen in Kürze dazu. Und da die Übernahme dieser Geräte so einfach ist, werden Skript-Kiddis zuhauf ihre ersten Hacker-Anstrengungen damit durchführen. So gut wie kein Aufwand, aber sofort Erfolgserlebnisse. Schauen wir mal, was das BabyPhone vom Nachbarn übermitteln kann. Lassen wir mal unsere Armee an Kühlschränken in der Schule einen Feueralarm auslösen. Ganz tolle Entwicklung. Bin mal gespannt, wann die ersten DDoS-Angriff auf das Bremssystem eines Autos ausgeführt werden und die Signale zu einer unvermittelten Vollbremsung führen. Oder wann Airbacks auf diese Weise ausgelöst werden können.

Montag, 17. Oktober 2016

Sinnkrise?

Da hab ich doch die Tage ein Sweatshirt gesehen, dessen Beschriftung meinen Job bzw. meine Ausbildung gut beschreibt und (ja - ich gebe zu, dass ich "eigentlich" mich nie von Werbung zu einem Kauf verführen lassen wollte) ich hab das Teil doch glatt bestellt.
Insbesondere "Requires coffee" passt bei gut 1 Liter/Tag ziemlich gut.
Und nun frage ich mich, ob ich für meinen Job noch geeignet bin?
Ich war die letzte Woche in Köln und habe Fachinformatiker-Azubis geschult. Der Kaffee dort ist mir nicht wirklich bekommen. Ich habe daher ab dem 2. Tag auf 1 bis 2 Tassen/Tag reduziert. Und statt kaltem Entzug mit Nebenwirkungen ging es mir gar nicht schlecht damit. Ich war nicht einmal müder als mit der ständigen Kaffeezufuhr.
Noch schlimmer - selbst mein Kaffee zuhause schmeckt mir nicht mehr so wie früher und auch die drei Tage hier habe ich jeweils nur 2 Tassen/Tag getrunken. Als wäre ein Schalter umgelegt worden.
Bin ich jetzt wirklich noch IT-proofed?
Geht diese Phase wieder vorbei?

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Neue Initiative für die digitale Schule :-(

Ganz toll. Diese komische Bildungsministerin Wanka will rund fünf Milliarden Euro in digitale Bildung investieren.
Warum?
Gebt das Geld für die Renovierung der Schulgebäude, mehr Lehrer und vor allem BILDUNG (!!) aus.
Diese Borg-Aktivisten gehören ganz offensichtlich zu den Leuten, die Kinder vor die Glotze setzen, damit sie Ruhe geben.
Was man zum täglichen digitalen Leben braucht, lernen Kinder von heute nebenher!Im normalen Leben.
Die Schule ist der absolut falsche Platz für solche Kindereien. Die Kerlchen sollten mit breitem Grundwissen und der Fähigkeit zum Lernen aus der Schule kommen und nicht auf Google-Suchdummköpfe reduziert sein. Und wenn junge Leute was mit IT beruflich machen wollen, bringen Leute wie ich denen das in der fachlichen Ausbildung und/oder Studium schon bei. Das Bisschen, was die in Schule lernen könnten, haben wir in 1 - 2 Wochen nachgetragen und danach sind nur noch die Fähigkeiten zum eigenständigen Lernen und Denken von Nöten. Und eben das verkümmert durch diese digitalen Babisitter-Techniken.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Back to the roots ...

Mein neustes Videotraining bei Video2Brain führt mich zu meinen Wurzeln zurück. Zumindest in Hinsicht auf meine berufliche Ausbildung, aber eigentlich bis in die Kindheit, wenn ich den Erzählungen meiner Eltern glauben kann - der Mathematik, mit der ich wohl schon immer ganz gut umgehen konnte.
Nach dem Studium ist allerdings die Mathematik immer mehr hinter der Informatik verschwunden und mit dem, was ich im Mathe-Studium gelernt habe, habe ich so gut wie gar nichts mehr zu tun gehabt. Es stellt sich sowieso die Frage, wie ich mit Themen wie den "Mathematischen Grundlagen der relativistischen Quantenmechanik" (Thema meiner Diplom-Arbeit) im normalen Leben Geld verdienen sollte?
Aber jetzt stand mal wieder die Mathematik im Fokus meiner beruflichen Aktivitäten. Allerdings habe ich aus dem großen Gebiet der Mathematik in diesem Video-Training nur die Themenbereiche rausgesucht, die mir bei der Ausbildung von Fachinformatikern und der täglichen Programmierarbeit immer wieder untergekommen sind. Das habe ich also ganz subjektiv entschieden und es handelt sich wirklich um Grundlagen, die man anwenden kann - keine höhere Mathematik.

Hier sind die Details zu dem Training:

Mathematik-Grundlagen für Programmierer - Zahlensysteme, Binärarithmetik, Algorithmen, Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung
Ralph Steyer Onlinetraining: Mathematik-Grundlagen für Programmierer - Zahlensysteme, Binärarithmetik, Algorithmen, Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung Ralph Steyer - Video2Brain

Einzeltraining: € 39,95 Abonnement: ab € 19,95
Erscheinungsdatum: 04.10.2016
Laufzeit:2 Std. 52 min (39 Videos)

Wichtige Entscheidung für Gamer: Welches Betriebssystem ist das richtige? - ein Gastbeitrag von Jari Vermeegen

Vor einigen Tagen wurde ich von Jari Vermeegen, dem Webmaster des Blogs http://gaming-pc-test24.de, kontaktiert. Das ist ein Blog zum Thema Gaming PCs. Ob er einen Gastbeitrag auf meinem Blog veröffentlichen könne? Das habe ich sehr gerne angenommen und hier ist er:


Wichtige Entscheidung für Gamer: Welches Betriebssystem ist das richtige?

Beim Computer konfigurieren hat man eine riesige Auswahl an Hardware Komponenten. Ebenfalls riesig und entscheidend ist aber auch die Auswahl bei der Software. Aus diesem Grund hat das Team rund um die Webseite Gaming PC Test 24 einen ausführlichen Artikel zu dieser Fragestellung verfasst. Wenn es darum geht, welches Betriebssystem Sie sich auf Ihren Computer installieren, gehen die Meinungen auseinander.
Möchte der Nutzer jedoch einen Gaming PC konfigurieren, gibt es keine zwei Meinungen. Vorab kann man sagen, dass sämtliche Linux Distributionen eine super Software zur Verfügung stellen, aber dass keine von Ihnen an Windows herankommt, wenn es ums Gaming geht. Wie auch beim entspannten spielen auf dem Rechner ist der Großteil der Nutzer meist auch in anderen Bereichen faul. Und somit möchte er vor dem installieren der Spiele keine Befehle für die Konsole studieren. Dazu kommt, dass der Gamer nicht ansatzweise Interesse daran hat, sich auf eine eingeschränkte Spiele-Auswahl einzulassen. Problem: Man muss es. Als Linux Nutzer kann man nämlich nicht jedes Spiel installieren, weil es nicht kompatibel ist, keine optimierten Treiber für die Grafik hat und weil man eine Reihe an Linux Konsolen-Befehlen beherrschen muss. Das bedeutet also, dass Linux kein super Gaming Betriebssystem ist und das wird sich auch in der Zukunft höchstwahrscheinlich nicht ändern. Da wir nun schon wissen, dass wir uns ein Windows Betriebssystem installieren sollten, ist die Auswahl nun etwas kleiner geworden und wir können unsere Frage noch etwas genauer definieren.  

Welches Windows Betriebssystem sollte ich mir aneignen?

XP, Vista und alle älteren Betriebssysteme fallen schon einmal weg, da sie schlichtweg zu alt sind und bis auf Windows Vista, nicht einmal mehr Sicherheitsupdates bekommen. Das bedeutet, Windows 7, 8, 8.1 und 10 sind die Betriebssysteme zwischen denen Sie sich entscheiden sollten. Alle vier Softwares sind hervorragend fürs Gaming geeignet, aber dennoch hat eins der vier die Nase vorne. Windows 7 ist definitiv ausreichend für alle Spiele und galt auch lange Zeit als das Betriebssystem zum Zocken. Als Windows 8 raus kam, blieben die meisten nämlich beim Vorgänger, da Microsoft die Leute mit der Retro-Kacheloptik eher vergrault hat. Der große Vorteil der 8-Version ist jedoch, dass sie eine wesentlich bessere Performance hat. Bootvorgänge und FPS bei Spielen werden enorm verbessert bzw. beschleunigt, da die Ressourcen wesentlich effizienter genutzt werden. Des Weiteren hat Windows 8 bessere Grafik- und Soundshader, sowie bessere Performance- und Hilfsmodule für die Physik. Trotz dieses enormen Vorteils, kam das Betriebssystem beim Kunden nicht an und somit musste Microsoft reagieren. Ihre Antwort darauf war die 8.1 Version und damit haben sie gut reagiert. Bei Windows 8.1 wurde das bekannte Startmenü aus Windows 7 implementiert und die Vorteile der 8-Version übernommen. Ab diesem Zeitpunkt sind schon viele von dem alten Win7 umgestiegen, aber viele sind auch geblieben. Bis… Microsoft Windows 10 auf den Markt gebracht hat.  

Das Fazit:

Diese Version ist aus der Sicht von uns, „Gaming PC Test 24“, das optimale Betriebssystem fürs Gaming. Es verbindet alle Vorteile von Windows 7 und Windows 8.1, ist günstig und zudem sehr neu. Aus diesem Grund sollten Sie sich schnell überlegen, ob Sie Ihr Betriebssystem nicht upgraden möchten.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Immer noch schwere Probleme mit dem V-Server

Nach den Problemen von vor 2 Wochen mit meinem V-Server hatte sich zwischenzeitlich die Lage etwas gebessert. Aber seit gut 2 Tagen sind manche Domain über lange Zeit gar nicht erreichbar und andere sind oft total langsam.
Eben wurde es mir zu bunt und ich habe Strato kontaktieren wollen. Meine Vermutung war, dass Strato unter "Beschuss" steht und daher die Probleme kommen. Ich habe daher das Kontaktformular mit einer Anfrage ausgefüllt, aber das konnte gar nicht zugestellt werden. Auch da war die Performance mehr als schlecht, um dann in ein "Zugriff-Verboten" zu münden.
Das hat meinen Verdacht bestärkt und ich habe die Hotline angerufen. Nach etwas Hin und Her kam dann raus, warum mein V-Server wohl im Moment Probleme hat - Strato shifted seinen gesamten Datenbestand um. Und das machen die schon - nach Auskunft der Hotline - seit 5 Wochen und es dauert auch noch ein paar Wochen. Ganz toll :-(.
Ich kann also selbst nichts machen und muss hoffen, dass der Zugang zu meinem V-Server davon nicht allzu lange betroffen ist. Und dass danach die Performance insgesamt besser wird - angeblich ist die neue Hardware schneller als die bisherige.

Lehrauftrag an der TH Bingen

Nachdem ich die letzten Jahre schon einige Veranstaltungen an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden gehalten habe, habe ich dieses Semester einen Lehrauftrag an der Technischen Hochschule Bingen übernommen.

Thema ist "Cross Platform Development".  Konkret geht es dabei im den Einsatz von Cordova/PhoneGap, womit Apps auf Basis von Web-Technologien erstellt werden können.

Letzte Woche war ich 3 Tage und heute noch einmal einen Tag da. Das war damit ein Blockkurs, der vor dem eigentlichen Beginn des Semesters gelaufen ist. Dieses hat erst heute mit der "Einschulung" der Erstsemster begonnen (was man auch gleich auf dem Parkplatz bemerkt hat - war die letzte Woche total leer).
Nach Bingen rüber gibt es eine ganz nette Strecke über Land, so dass ich letzte Woche 2x mit dem Mopped hin gefahren bin. Aber heute mir war das Wetter zu mies. Gegen Ende des Monats mache ich mich für die Abnahme der Prüfung noch einmal hin und dann werde ich sehen, ob ich mein Engagement da in den folgenden Semestern vielleicht sogar noch ausbauen werde. Es gibt da ein paar Ideen, aber da ist noch nichts spruchreif.

Montag, 26. September 2016

Nachlese zum Satireabend in Bodenheim vom Business-Netzwerk

Immer noch feiern die Rheinhessen 200jähriges Jubiläum. Ich bin ja im Vorstand von dem Business-Netzwerk der VG Bodenheim und da hatten wir vor ein paar Tagen eine Veranstaltung - eine Satireabend mit Klaus U. Moeller zu dem Thema. Dort hatte unser Gast Klaus U. Moeller ein Gedicht als Schlussnummer verfasst. Hier ist der Text als Youtube-Video.
 

Samstag, 24. September 2016

Was lange währt ...

Endlich habe ich die Belegexemplare von meinem aktuellen Java-Buch in den Händen. Leider gab es bei der Produktion einige Verzögerungen, die auf sehr unglückliche Probleme beim Verlag zurückzuführen waren. Ein Fall von höherer Gewalt.
Aber jetzt ist das Buch wie gesagt da :-).
Jetzt lerne ich Java - Für Einsteiger und Fortgeschrittene - Ralph Steyer
Jetzt lerne ich Java - Für Einsteiger und Fortgeschrittene: Steyer, Ralph
ISBN978-3-95982-044-8
Seiten: 380

Zum Buch

Willkommen in der Java-Welt! Mit diesem Buch steigen Sie Schritt für Schritt in die Programmiersprache Java ein – ganz ohne Vorkenntnisse im Programmieren. Anschaulich und unterhaltsam vermittelt der Autor Ralph Steyer die Java-Grundlagen – aktuell zur Version 8 – und hilft Ihnen mit vielen praxisnahen Beispielen und Übungen, das Gelernte direkt anzuwenden. So beherrschen Sie schnell das Java-Einmaleins und finden Zugang zur objektorientierten Programmierung.

Aus dem Buch-Inhalt

  • Was ist Java?
  • Ein Blick auf Entwicklungstools und erste Beispiele
  • Die objektorientierte Programmierung
  • Die grundlegenden Sprachelemente von Java
  • Erweiterte objektorientierte Programmierung mit Java
  • Datenstrukturen
  • Erweiterte Java-Techniken

Sonntag, 18. September 2016

V-Server-Probleme

Da kriegst du die Motten. Die letzten Tage hat der JetPack-Monitor in zwei meiner WordPress-Seiten angeschlagen, dass die Seiten immer wieder offline und dann nach gewisser Zeit wieder online gegangen sind. Und zwar regemäßig. Über Nacht habe ich gut 20 Alarmmeldungen per E-Mail bekommen.
Also ich gestern die Seite überprüft hatte, waren die teils so langsam, dass ich mich nicht im Backend anmelden konnte. Teils wurden sie gar nicht geladen.
Ich habe deshalb in dem externen Verwaltungstool von meinem V-Server ein Backup vom Vortag eingespielt in der Hoffnung, dass der Stand, bei dem alles noch gut lief, das Problem lösen würde.
Wie immer - das Gegenteil war der Fall. Nach dem Einspielen des Backups ging gar nichts mehr. Der MySQL-Server ließ sich nicht mehr starten. Meldungen der Art "can't connect to mysql through socket". Und die Sache kann einfach kein Zufall sein, denn die ganze nächste Woche schule ich SQL und MySQL. Das genau am Wochenende davor der MySQL-Server zickt ist doch sehr, sehr, sehr merkwürdig. Ich brauche den zwar nicht, aber dass ich mehr oder weniger einen Teil des Stoffs direkt in der Praxis abarbeiten musste - ich glaube da fast wirklich nicht an einen Zufall ;-).
Wie dem auch sei - ich habe das ganze Prozedere an Maßnahmen abgearbeitet. Die Datei my.cnf geändert, Port umgelegt, Speicherplatz untersucht, Prozesslisten durchforstet, verschiedene Startarten ausprobiert, mysql_save, usw. usw. usw.
Und selbstverständlich wurde das Problem mit jedem Schritt schlimmer. Irgendwann bin ich zu dem Tipp gekommen, dass man MySQL vollständig deinstallieren sollte. Also gemacht entsprechend der Anleitungen hier https://computhanos.wordpress.com/2013/03/07/ubuntu-12-04-mysql-server-komplett-deinstallieren/ und weiterer.
Danach Server neu gestartet. Und weiter das Problem. Mehrfach deinstalliert, neu installiert etc. Keine Lösung. Nur ging dann auch mein Mailserver nicht mehr :-(.
Dann ist mir die Erkenntnis gekommen - im bin-Verzeichnis gab es noch eine weitere MySQL-Installtion, die speziell für Plesk kompiliert war. Und die wurde von Plesk (denn dieses Mistding habe ich - noch - installiert) automatisch gestartet, wenn der Server hochgefahren wird. Und deren Start ging schief und ließ sich nicht killen, denn der Start wurde in einer Endlosschleife immer wieder versucht (kann man an ständig neuen Prozess-Ids sehen).
Mein letzter Versuch war dann, dass ich ein Backup (Image) von vor einer Woche eingespielt habe. Damit lief der Mailserver zumindest wieder und MySQL auch halbwegs. Grottenlangsam bei den Webseiten, aber zumindest sind die wieder online. Um die Performance, die wirklich unerträglich und noch viel langsamer als zu Beginn der Behandlung ist :-(, werde ich mich noch kümmern.

Donnerstag, 15. September 2016

So wird das nix mit freiem W-LAN :-(

Ganz brauchbar ist, dass sich der Europäische Gerichtshof grundsätzlich erst einmal gegen die Störerhaftung ausgesprochen hat.
Aber es ist nur ein halbherzige Lösung, denn der Betreiber eines offenen W-LAN kann gezwungen werden, bei wiederholten illegalen Downloads Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Was nichts anderes bedeutet, dass das W-LAN danach eben nicht mehr frei zugänglich sein darf.
Wie soll man den Unsinn jetzt verstehen? Wie bei der Leichtathletik und der Fehlstartregelung? Ein Fehlstart ist frei und danach wird man beim nächsten Fehlstart disqualifiziert?
Das ist vollkommen praxisfremd und sorgt doch nur dafür, dass die Abmahnverbrecher freie W-LANs suchen, den geringsten Verstoß anzeigen und damit das W-LAN vom Netz nehmen können. Das Urteil ist vielleicht gut gemeint. Und wie immer in dem Fall schlimmer als man denkt. Juristen gehören einfach per Gesetz vom Internet ferngehalten - sowohl was die Nutzung angeht, aber erst recht die Zuständigkeit.

Freitag, 9. September 2016

Herzlichen Glückwunsch Star Trek

Star Trek bzw. Enterprise ist nicht nur eine Serie, die gerade 50 Jahre alt geworden ist. Die sogenannte Sience Fiction dort hat bekanntlich gigantischen Einfluss auf unsere moderne Welt gehabt.
  • Der kleine Kasten, mit denen Kirk & Co untereinander sprechen konnten - hat jemand nicht ruhen lassen - das Handy wurde erfunden.
  • Sprechende Computer - Siri & Co
  • Tragbare Computer
  • Replikatoren -> 3D-Drucker
  • Computernetzwerke -> Internet
Die Liste ist lang, wenn man so alles zusammensucht, was in der Serie erst einmal als Spinnerei aufkam. Selbst das Beamen ist im Prinzip mittlerweile möglich. Zwar nur für ein Quantenteilchen und so ganz sicher ist man nicht, ob das dann wirklich an dem anderen Ort noch das Originalteilchen oder eine Kopie ist. Und für das Beamen von einem Menschen bräuchte man die Rechenkapazität eines Computers mit der Größe der Erde und die Enegie eines kleinen Sterns, wenn ich das richtig verstanden habe. Aber das sich technische Details. Ich bin ja Mathematiker und kein Physiker - für uns ist nur das wichtig: "Es gibt eine Lösung". Nicht, wie sie konkret aussieht - das ist viel zu angewandt ;-).
Für mich persönlich war die Serie aber genau aus Sicht der Entwicklung persönlicher Interessen und vor allen Dingen meiner beruflichen Laufbahn wichtig. Als Kind habe ich mich wegen Enterprise bereits für Astronomie interessiert. Und für Bücher jeder Art. Später dann habe ich angefangen Physik zu studieren, weil ich nach dem Grundstudium auf Astrophysik umswitchen wollte. Auch durchaus noch von Star Trek motiviert. Dass ich dann auf Mathematik umgeschaltet hatte, ist immer noch nicht ganz von der Kernidee weg gewesen. Denn mit den mathematischen Grundlagen von Quantenmechanik und Relativitätstheorie als Schwerpunkt bin ich immer noch hart am Beamen und Sol-Antrieb gesegelt.
Und wenn dann als berufliche Ausrichtung die IT nunmal zugeschlagen hat, dann bin ich halt bei den Computern und Communicatoren aus Star Trek gelandet. Gerade im Moment beschäftige ich mich wieder mehr mit der Entwicklung von Apps.

Mittwoch, 24. August 2016

Die Webseite zu meinem neuen HTML-Buch ist jetzt auch fertig

Aufzucht und Pflege kleiner Webseiten mit HTML - Grundlagen der Webseiten-Erstellung - von Ralph Steyer
Seit ein paar Wochen ist ja die aktuellste Überarbeitung meines ersten Buchs überhaupt (denn im Grunde ist Aufzucht und Pflege kleiner Webseiten mit HTML - Grundlagen der Webseiten-Erstellung ein weiteres Update meines bereits 1996 geschriebenen ersten Buchs - sozusagen eine Art VW T6 in Sachen HTML) verfügbar. Nur erscheint diese neue Version im Self-Publishing-Verfahren und dazu gibt es nun ebenfalls eine eigene Webseite mit Zusatzinfos und Material.
Die Webseite ist mit WordPress gemacht und bietet Lesern und Interessenten die Möglichkeit zur Registrierung. Das Buch gibt es aber natürlich auch bei Amazon oder direkt bei ebubli.

Buchdetails

Sprache: Deutsch
ISBN: 9783741828829
Format: DIN A5 hoch
Seiten: 300
Erscheinungsdatum: 01.07.2016

Dienstag, 23. August 2016

Satireabend “200 Jahre Rheinhessen” am Freitag, den 9. September 2016 im Kulturkeller im Bürgerhaus Dolles Bodenheim


Im bin ja seit geraumer Zeit Mitglied im BusinessNetzwerk der Selbständigen, Unternehmer und Freiberufler in der VG Bodenheim und mittlerweile sogar im Vorstand des Vereins. Wir organisieren auch regelmäßig Veranstaltungen, um in der öffentichen Wahrnehmung präsent zu sein. Letztes Jahr hatten wir einen Business-Satireabend mit Klaus-Ulrich Moeller organisiert. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr haben wir erneut Klaus-Ulrich Moeller für uns gewinnen können. Aktuelles Thema sind die 200-Jahr-Feierlichkeiten Rhein-Hessen.
Am Freitag, den 9. September 2016 präsentiert das BusinessNetzwerk e.V. in der VG Bodenheim Klaus Ulrich Moeller um 19:30 Uhr im Kulturkeller im Bürgerhaus Dolles.
Einlass ist ab 18:30 Uhr.
Eintritt 12,-- €.
Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen oder per E-Mail beim Netzwerk selbst (dirk.stelzer@vitis-agentur.de).

Der Flyer zur Veranstaltung als PDF
 Klaus-Ulrich Moeller
200 Jahre Rheinhessen - das verlangt geradezu nach einem bissigen Satireabend, nachdem das Jubiläum bisher mehr als weinselige Verbrüderung daherkommt und jeder außer der Bestattungsbranche seinen Beitrag geleistet hat. Diese Lücke gilt es vor Jahresablauf zu schließen.  Klaus-Ulrich Moeller
Wer besser als Klaus-Ulrich Moeller, Satiriker und renommierter Kabarettist könnte das Jubiläum aufs Korn nehmen und den Rheinhessen so richtig einen einschenken. Seien Sie dabei, wenn das Jubiläum kabarettistisch noch einmal so richtig Schwung aufnimmt - und erleben Sie den Vizeeuropameister der freien Rede, den Erfolgsautor und Essenheimer Bürger, den die AZ als "einen der scharfsinnigsten Kritiker von Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland" geadelt hat.

Sonntag, 21. August 2016

Tux im Urlaub

Ich war gerade ein paar Tage in Bornholm in Urlaub. Tux offensichtlich auch.
Vielleicht wohnt er aber auch sogar da ;-). Kann ich verstehen - die Insel ist wirklich toll.

Freitag, 19. August 2016

Bye bye Silverlight

Da schau einer an. Wenn man die letzten Jahre im Internet nach "silverlight hard rock" oder auch "silverlight hard rock deep zoom" gesucht hatte, kam man auf eine der eindrucksvolltesten Demo-Anwendungen zu Silverlight mittels Deep Zoom. Damit konnte man ganz smooth in ein Bild hineinzoomen und total tief ins Detail gehen.
Die Webseite vom Hard Rock Cafe hatte über Jahre eine wirklich nette Anwendung, bei der man Miniaturbilder von Dingen aus der Rockgeschichte von Briefmarkengröße bis zu den kleinsten Details vergrößern konnte. Ganz klasse und ich hatte die Seite in diversen Schulungen als Beispiel zu Silverlight vorgeführt. Aber das Zeug ist nun weg. Auf der Webseite habe ich kein Sivlerlight und kein Deep Zoom mehr gefunden. Offensichtlich ist Silverlight nun wirklich bei den letzten Anhängern abgesagt. Dafür war ich heute im Live-Hard-Rock-Cafe in Hamburg. Sozusagen ein Abschiedsbesuch ;-).

Samstag, 6. August 2016

25 Jahre WWW

Heute genau vor 25 Jahren wurde das Web geboren (Spiegel-Artikel). Gute 20 Jahre begleite ich das Web aktiv. Oder genauer - meine berufliche Existenz kreist darum. Von daher ist der Tag auch für mich persönlich sehr bemerkenswert.

Donnerstag, 28. Juli 2016

Windows 10 Power

Ich habe jetzt doch alle meine noch mit Windows 7 laufenden Rechner auf Windows 10 aktualisiert. Auch etwas ältere i3-Notebooks mit gewöhnlicher HDD, an die ich mich ursprünglich nicht ran trauen wollte. Das Upgrade hat bei einem der i3-Notebooks auch ziemlich lange gedauert (over all etwa 16 Stunden), was ich eigentlich nicht nachvollziehen kann. Denn das Zwillingsgerät war in gut 3 Stunden durch. Egal - selbst diese schwachbrüstigen Maschinen laufen mit Windows 10 gar nicht schlecht. Ich habe sogar das Gefühl, dass sie fixer sind als sie unter Windows 7 reagiert hatten. Aber das kann auch daran liegen, dass ich sie vor dem Update entmistet und gereinigt hatte.

Wer hat Angst vor dem schwarzen Netz?

Wow. Da hat doch irgendein Islamist (Oder war es ein Nazi? Oder ein Psycho? Egal) das "Darknet" verwendet, um sich eine Waffe zu besorgen. Und schon stürzen sich die Sensationsmedien auf den Begriff. Selbst Politiker wollen das Darknet "verbieten". Das ist ja noch krasser als Muttis Aussage neulich, dass das Internet noch Neuland ist (gut 45 Jahre nach der Einführung und 10 Jahren Massenauflauf dort). Was konkret will dieser Politikerclown "verbieten"? Anonymes surfen? Denn was ist denn dieses sogenannte Darknet? Doch nichts anderes als von Google & Co nicht vollständig den Web-Dummies bereitgestellte Inhalte, deren Besuch nicht vollkommen transparent von Spionen überwacht und von Laien gesucht werden können.
Leute - das ist per se positiv! Und nur weil Krimminelle gute Dinge schneller erkennen und für sich nutzen als die Web-Dummies und Bequemluschis soll das zerstört werden? Das ist so als wenn irgendwo wunderbare Rosen wachsen und nur weil Idioten Zweige abschneiden und mit den Dornen jemanden kratzen, werden alle Blumen vergiftet und die Natur platt gemacht. Hatten wir das nicht bei Dornröschen genau so?
Wie immer - Unwissen führt zu Angst. Das Darknet ist nur so lange "gefährlich", so lange die wenigsten Leute (gerade Politiker) das Internet verstanden haben. Das Internet verwenden ist eben nicht das Internet verstehen.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Windows 10: Nur noch wenige Tage kostenloses Upgrade

Gerade laufen noch auf 2 meiner Rechner die Updates von Windows 7 auf Windows 10. Es wird langsam eng, wenn man das noch kostenlos haben will. Am 29. Juli ist Schicht im Schacht. Danach kostet das Update Geld - und zwar nicht unerheblich.
Ich habe mittlerweile auf 2 PCs bereits Windows 10 laufen und bin ganz zufrieden. Wie auch Windows 7 ist das OS gelungen. Deshalb würde ich zu einem Update raten, wenn die Hardware mitmacht. Bei meinen alten Rechnern ist das zum Teil nicht der Fall und da bleibt Windows 7 oder gar XP im Einsatz (XP natürlich nur auf den Rechnern, die keine sensiblen Daten beinhalten und mit denen ich nichts wirklich Kritisches mache) oder natürlich Linux. Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich Windows nur für einen schlechten bis mittelmäßigen Ersatz von Linux halte. Aber gerade die Versionen 7 und vor allen Dingen 10 lassen mich nur wenige Dinge finden, die wirklich deutlich schlechter als die Linux-Lösungen sind.
Fazit - wenn man mit Windows arbeiten muss, sollte man m.E. jetzt noch die nächten 3 Tage auf Windows 10 umsteigen, sofern nicht Hardware oder zu erwartende Kompatibilitätsgründe dagegen sprechen.

Freitag, 15. Juli 2016

Aufzucht und Pflege kleiner Webseiten mit HTML

1996 hatte ich mein erstes Buch überhaupt geschrieben. Das Thema damals war HTML. Das Buch war beim Data Becker-Verlag erschienen und wurde (der langsamen Entwicklung von HTML geschuldet) bis etwa 2003 immer wieder angepasst, aber im Grunde im Kern immer weiter gleich auf dem Markt gehalten. Was - mit den Folgeauflagen und Übersetzungen - eine gigantische Auflagezahl zur Folge hatte, von der man in heutigen Zeiten nicht einmal mehr träumen darf.
Den Verlag gibt es mittlerweile auch nicht mehr, aber das Manuskript und die Materialien von dem Buch habe ich natürlich immer noch. Die Gene von dem Buch habe ich nun genommen und in einem neuen Buch an die aktuelle Zeit angepasst. Insbesondere HTML5 wurde mit aufgenommen. Dafür wurden alte Sachen zusammengestrichen (etwa Frames, auf die ich nur noch am Rande eingehe). Die Besonderheit an dem Buch ist nun, dass ich erstmals nicht bei einem großen Verlag veröffentliche, sondern im Self-Publishing-Verfahren. Das ergab sich nicht zuletzt deshalb, weil die großen IT-Verlage das HTML-Thema ausreichend besetzt haben. Aber ich wollte unbedingt HTML noch in meinem eigenem Bücher-Portfolie haben - nicht zuletzt auch wegen der Verfügbarkeit eigenen Schulungsunterlagen. Damit kam Eins zum Anderen und hier hier sind die Infos:

Aufzucht und Pflege kleiner Webseiten mit HTML - Grundlagen der Webseiten-Erstellung

Aufzucht und Pflege kleiner Webseiten mit HTML - Grundlagen der Webseiten-Erstellung - von Ralph Steyer

Beschreibung

HTML (Hyper Text Markup Language) ist der Kern des WWW. Mit HTML5 beginnt sogar eine neue Zeitrechnung, die die Zukunft von HTML auf Jahre hinaus sichern sollte. In dem Buch lernen Sie den Einstieg in HTML sowie der Erstellung von Webseiten. Das Buch ist ein Lehrbuch für den Einstieg in HTML sowie einigen ergänzenden Techniken wie CSS (Cascading Style Sheets). Es soll Ihnen sowohl beim Selbststudium helfen als auch Basis dafür sein, in entsprechenden Kursen HTML zu lernen. 
Das Buch wendet sich im Wesentlichen an Leser, die die Erstellung und Pflege von Webseiten mit HTML lernen wollen. Wir besprechen in dem Buch die notwendigen Voraussetzungen für den Umgang mit HTML sowie die Erstellung von Webseiten und blicken dabei auch etwas über den Tellerrand: 
  • Was ist eine Webseite? 
  • Was ist ein Programm? 
  • Wie wird eine Webseite grundsätzlich erstellt? 
  • Wie kommen Sie vom Quellcode zur eigentlichen Webseite? 
  • Natürlich besprechen wir im Detail, was HTML ist, aber ebenso in welchem Umfeld sich diese Technik positioniert. 
  • Alle relevanten HTML-Anweisungen inklusive dem HTML5-Standard werden erörtert. 
  • Sie erhalten einen kompakten Einstieg in Styles Sheets (CSS). 
  • Sie finden in dem Buch ansonsten einige Grundregeln des Web-Designs und der Web-Programmierung, Tipps zur konkreten Veröffentlichung eines Web-Projekts, verschiedene wichtige Tabellen, Quellangaben und Adressen sowie ein umfangreiches Stichwortverzeichnis.

Buchdetails

Buch-ShopSprache: Deutsch
ISBN: 9783741828829
Format: DIN A5 hoch
Seiten: 300
Erscheinungsdatum: 01.07.2016

Neue Jobbörse bei AJAX-NET.de

Seit meinem ersten Ajax-Buch, das 2005 bei Addison-Wesley erschienen war, betreibe ich unter http://ajax-net.de ein Portal zu Ajax und dem Web 2.0 mit ergänzenden Informationen. Das Thema Ajax ist zwar mittlerweile als Schlagwort nicht mehr sonderlich präsent, aber als Technik umso mehr. Damit wird ja im Grunde die gesamte Interaktion im modernen Web gemacht. Ajax ist als Teil von JavaScript einfach selbstverständlich geworden.
Die Inhalte des Portals pflege ich die letzte Zeit eher sporadisch, da Ajax selbst ausgereift ist und wirkliche Neuigkeiten - rein auf Ajax bezogen - selten sind.
Die Struktur des Portal hingegen wird immer wieder weiter entwickelt. Neulich habe ich das zugrunde liegende Joomla!-System aktualisiert und komplett neu aufgebaut - auch als ein Referenzssystem zu meinem akutellen Joomla!-Buch.
Und nun ist die nächste Neuerung im Portal zu verkünden, die insbesondere auch vom Content wesentlich ist. In AJAX-NET.de wurde in Zusammenarbeit mit der ICTJOB Deutschland GmbH eine neue Jobbörse integriert.
In dieser spezialisierten Jobbörse findet man Stellenanzeigen für die AJAX-net.de-Community. Dies sind sowohl AJAX-relevanten Jobs aus dem deutschsprachigen Raum, aber auch weitere Stellenangebote im IT-Bereich. Von der Programmierung bis zur Administration. Der direkte Link zur Jobbörse ist http://ajax-net.de/index.php/jobs-bei-ajax-net-de.

Mittwoch, 13. Juli 2016

Microsoft verändert bei Skype-Update Startseite im Browser :-(

Geht es noch? Ich habe gerade Skype aktualisiert und da wurde doch tatsächlich die Startseite im Browser geändert. Da war plötzlich MSN eingetragen. Sowas kannte ich bisher nur von Spammern und Spyware-Verschleudern. Auf so ein Niveau sollte sich eine Firma nicht begeben, die um Seriösität und Aufbau eines halbwegs guten Rufs bedacht ist.

Jugendliche Job-Angebote

Schon klasse, wie gut ich mich wohl gehalten habe. Da sieht man wieder, dass Sport und Musikmachen jung hält. Auf den Business-Netzwerken wie Xing werden mir Jobs präsentiert, die mich interessieren könnten und die vor allen Dingen angeblich zu meinem Profil passen sollten. Gerade wieder werden mir doch glatt Stellen mit den Zusätzen Junior Developer und Young Professional angeboten. Ich werfe mich weg. Die Caritas fragt an, ob ich noch im Job stehe oder bereits als Rentner Zeit für soziale Aufgaben habe und hier gehe ich als Young Professional durch :-). Da sollten mal auf allen Ebenen die Algorithmen überarbeitet werden. Und das wäre dann wirklich ein Job für mich.

Montag, 11. Juli 2016

Hosentaschenanrufe nerven :-(

So langsam bin ich es leid, dass mein SmartPhone irgend etwas tut, ohne dass ich das wirklich will. Da hat man das Gerät in der Hosentaschen und bei irgendeiner Bewegung wird eine Telefonnr gewählt oder im Internet gesurft. Ich habe jetzt einmal eine App zur vorherigen Bestätigung von Anrufen installiert. Damit sollten zumindest die Hosentaschenanrufe vermieden werden. Dazu noch die Displaysperre aktiviert und jetzt ist hoffentlich Ruhe im Karton.

Freitag, 8. Juli 2016

1&1 unter Feuer?

Was ist denn heute bei 1&1 los? Stehen die unter Hacker-Feuer oder warum kommt man den ganzen Tag schon nicht in das Kundencenter? Mal ein paar Minuten oder auch Stunden sehe ich das ja ein, aber einen ganzen Tag mit seltsamen Fehlermeldungen nicht erreichbar? Da scheint was ernsthaft im Argen zu sein.

Donnerstag, 7. Juli 2016

Smartphone auf Rädern

Bei der Frühstückslektüre habe ich gerade wieder das Thema "Vernetztes Auto" auf dem Tisch gehabt. Ich kann nur sagen, dass Orwell ein naiver Optimist war. Und die Autokäufer akzeptieren dieses totale Überwachung kritiklos. Versicherungen fangen bereits an Tarife mit Belohnungen rauszubringen für Autofahrer, die sich vollkommen protokollieren lassen. Natürlich werden diese Dummköpfe entsprechend bestraft, wenn es zum Konfliktfall kommt und die einen nachweisbaren Fehler gemacht haben. Aber das wird Lemminge nicht abhalten. Wie kann man nur der Faulheit und Bequemlichkeit jede Form der Kontrolle über seine Privatsphäre opfern? Wo Daten gesammelt werden, werden sie ausgewertet und gebraucht bzw. missbraucht. Der Datengeier sind da viele:
  • Klar sind die Versicherungen, aber auch Polizei und Staat. Kann man akzeptieren, muss man aber nicht.
  • Nicht akzeptabel - Marketing- und Werbefuzzies jeder Ausrichung, Datensammler wie Google, etc.
  • Absolut indiskutabel, aber vollkommen uneingeschränkt ebenfalls interessiert - Einbrecher (Auto in Urlaub - viel Zeit für einen Hausbesuch), Autodiebe (wozu zum Öffnen die Hände schmutzig machen - Klauen per Smartphone ist leichter), Hacker, Terroristen (Ferngesteuerte Autos statt Bomben), ... - und die haben die besten Zugangswege zu den Autodaten.
Ich will kein vernetztes Auto. Never ever.
Man kann sich mit guten Youngtimern sicher über einige Jahre retten. Aber leider wird man von den Smart-Lemmingen damit in eine Außenseiterrolle gedrängt, die ziemlich sicher auf Dauer Nachteile mit sich bringt.
  • Straftarife bei Versicherungen
  • Man macht sich verdächtig. Warum will der nicht, dass jede Fahrt uns bekannt ist? Was hat der zu verbergen?
  • Ersatzteile bekommt man nicht ewig. Immer weniger Angebote treiben die Preise nach oben
  • Man ist von wirklich interessanten Neuerungen ausgeschlossen.
Alles in Allem eine fürchterliche Entwicklung. Hätte Orwell die geahnt, hätte er 1984 als Lustspiel vermarktet

Freitag, 24. Juni 2016

No heat

Mein Büro liegt in einem alten Haus direkt unter dem nichtisolierten Dach. Wenn es draußen heiß wird, explodieren darin fast die Temperaturen. Letztes Jahr hatten wir ja einen solche heißen Sommer, dass ich im Büro teils 45 Grad und mehr hatte. Vollkommen unerträglich um da noch zu arbeiten.
Deshalb habe ich mir letztes Jahr eine dieser kleinen, mobilen Klimaanlagen bzw. Monoblock-Klimaanlagen zugelegt. Das Gerät ist zwar für das gesamte Stockwerk unterdimensioniert und man muss den Abluftschlauch aus dem Fenster hängen (wobei wieder etwas Warmluft reinkommt - ich klemm das Teil dann mit dem Rollladen fest).
Aber letztes Jahr habe ich im Extremfall aus 45 Grad im Büro immerhin 35 Grad machen können. Nicht gut, aber halbwegs erträglich.
10 Grad die Temperatur runter zu bekommen ist bei weniger extremen Werten dann wirklich brauchbar. Da seit gestern die Temperaturen auf Hochsommer geschaltet haben, ist das Teil nun wieder meine Rettung.
Da das Gerät Energieeffizienzklasse A hat und zudem die brutale Sonne den - in der Hinsicht positiven - Effekt hat, dass mein kleines Solarpanel mindestens die Energie liefert, die die Klimaanlage braucht, geht das über eine Nullsummenenergiebilanz!

Dienstag, 14. Juni 2016

Wie fühlt man sich am ersten Tag als neuer Microsoft-Mitarbeiter?

Als ich vor ziemlich genau 10 Jahren das erste Mal zu Video2Brain nach Graz geflogen bin, um da ein erstes Videotraining (die DVD JavaScript Master Class) aufzunehmen, habe ich auch nicht im Entferntesten daran gedacht, dass dies rigendwann in eine Beschäftigtung bei Microsoft münden würde.
Aber nachdem nun gerade LinkedIn von Microsoft übernommen wurde, ist das der Fall.
Denn LinkedIn hat vor kurzer Zeit Lynda geschluckt und die haben vor wenigen Jahren Video2Brain übernommen.
Ergo werden in Zukunft meine Videotrainings im Habitat von Microsoft vertrieben. Auch wenn es im Rahmen der eigenständigen Marke Video2Brain geschieht.
Aber was solls? Wenn die Absatzzahlen damit steigen sollten, kann ich gut damit leben.

Dienstag, 7. Juni 2016

Mein Buch zu WordPress ist erschienen

Heute kamen die Belegexemplare von meinem neuen Buch an.
Erschienen ist es beim Springer-Verlag.

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Einführung in das Content Management System

Autoren: Steyer, Ralph
Erschienen ist es als
  • Softcover für 34,99 € - ISBN 978-3-658-12829-6 und 
  • als eBook für 26,99 €- ISBN 978-3-658-12830-2.

Samstag, 4. Juni 2016

Zuwachs bei meiner "Firmenflotte"

Im Rhein-Main-Gebiet mit dem Auto unterwegs zu sein, ist an bestimmten Zeitpunkten eine Qual. In den Stoßzeiten geht da oft gar nichts mehr. Von der Suche nach Parkplätzen ganz zu schweigen. Zweirädrige Alternativen sind da erheblich besser.
Durchaus auch deshalb hatte ich mir Ende letzten Jahres ein ebike zugelegt. Natürlich ebenso für private Zwecke, aber eben auch, um damit Kunden im näheren Umfeld anzufahren. So bis 25 Km ist ein ebike bei gutem Wetter hier im Rhein-Main-Gebiet eine ideale Alterative zum Auto. Das habe ich einige Male ausprobiert.

Aber leider wurde mir das ebike ja im März dieses Jahres bei solch einem Einsatz direkt beim Kunden in Eschborn  geklaut. Hier sind noch einmal zur Erinnerung, falls es irgendwo auftaucht, die Daten von dem Fahrrad:
  • Kaufdatum 09.10.2015 
  • Modell: 29“ EBIKE E005 Shadow+ 
  • orange-blaumetallik 
  • FG-NR: BS51030632 
Überhaupt werden ebikes im Moment wohl auf breiter Front entwendet. Das diskreditiert ebikes leider für Einsätze, bei denen man sie irgendwo außer Haus abstellen muss :-). Ganz gleich wie gut die Schlösser sind - die Sache ist einfach zu unsicher.


Nun nutze ich schon seit meinem Studium das Motorrad, um damit eben zum Studium, später zur Arbeit bei der R+V und irgendwann dann auch zu Kunden und anderen Auträgen zu kommen.
Je nachdem, ob da Anzug angesagt ist oder man in "normalen" Klamotten auftauchen kann (in der IT-Branche üblich - ich habe sogar bei einem Kunden ausdrücklich im Vertrag drin stehen, dass ich nicht im Anzug oder mit Krawatte auftauchen darf), ist ein Mopped bei gutem Wetter eine super Alternative zum Auto.
  • Man kommt fixer durch den Verkehr.
  • Man hat (!!) einen Parkplatz. Selbst wenn man mit dem Auto einen Parkplatz findet, nimmt man jemand anderes diesen weg - das entfällt.
  • Man braucht erheblich weniger Sprit.
  • Es macht - nicht zuletzt - natürlich Spaß
Viele Jahre lang habe ich deshalb das Motorrad bei einem relevanten Anteil meiner externen Einsätze verwendet. Nur in den letzten Jahren immer weniger. Was hauptsächlich aber an der mangelnden Zuverlässigkeit meines letzten Motorrads lag.
Ich bin meine Ducati ST2 wirklich gerne und seeehr lange gefahren. Aber 17 Jahre sind für ein kapriziöses italienisches Mopped schon ungewöhnlich und die letzte Zeit gab es immer mehr Mängel und Reperaturen. Die Anfahrt zu Aufträgen und Kunden mit der Duc war mir nicht mehr zuverlässig genug.
Nachdem am Samstag der Anlasser die Mitarbeit verweigert hat, hatte ich engültig keine Lust mehr. Zumal die Kosten der Reperatur vermutlich den Restwert überstiegen hätten.
Es ging dann sehr schnell und die Neue - eine Kawasaki W800 - war da. Dabei war Downsizing angesagt (auch aus Kostengründen). Nur noch 48 PS, aber die W800 finde ich optisch einfach klasse bzw. klassisch. Ein Retrobike, das der W1 von Kawa bzw.  der Triumph Boneville nachempfunden ist. 
Ein fabrikneuer Oldtimer mit neuer und (hoffentlich) zuverlässiger Technik sozusagen. Damit sollte ich in Zukunft auch wieder zuverlässig externe Aufträge in der näheren Umgebung ansteuern können. Und ich hoffe, dass das Motorrad nicht so schnell wie das ebike gestohlen wird.

Freitag, 27. Mai 2016

Jetzt sieht sich auch Facebook zu diesem lächerlichen Hinweis gezwungen :-(

Ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll? Oder soll ich einfach nur noch genervt sein? Jetzt taucht doch auch tatsächlich in Facebook dieser saublöde Hinweis auf:
"Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren, Werbeanzeigen maßzuschneidern und zu messen sowie die Sicherheit unserer Nutzer zu erhöhen. Wenn du auf unsere Webseite klickst oder hier navigierst, stimmst du der Erfassung von Informationen durch Cookies auf und außerhalb von Facebook zu. Weitere Informationen zu unseren Cookies und dazu, wie du die Kontrolle darüber behältst, findest du hier: Richtlinie zu Cookies."
Für wie dumm werden Anwender gehalten? Wenn man in Fratzenbuch angemeldet (!!) ist, dann kennt einen dieses Netzwerk. Ok - der Hinweis kommt schon vor der Anmeldung, aber wer schaut sich nur die Anmeldemaske an, wenn er zu Fratzenbuch geht?
Dieser Hinweis ist nicht einfach nur lächerlich. Ich hatte mich schon an zig Stellen mokiert, dass er sowohl gefährlich als auch kontraproduktiv in Hinsicht auf Datenschutz und informelle Selbstbestimmung ist. Natürlich (!!!) wird alles getrackt, wenn man im Internet surft. Diese ständigen Wiederholungen führen nur dazu, dass Anwender diese genervt wegdrücken und wirklich wichtige Meldungen gar nicht mehr lesen.
Das ist doch wie mit dem Schäfer, der zig Mal gerufen hat, dass der Wolf kommt und nichts war. Und als wirklich der Wolf kam, hat ihm niemand geglaubt und weg war er.
Zumal hier auf Cookies (!!) hingewiesen wird. Absolut harmlos und vollkommen unnötig, um jemanden zu tracken. Auf die wirklich "interessanten" Techniken zum Tracken wird ja nicht hingewiesen und wenn das irgendwann mal gefordert wird, dann sind Anwender für entsprechende Hinweise schon so abgestumpft, dass diese nutzlos verpuffen.
Welch eine perfide Vorgehensweise, um Anwender zu manipulieren und auszuspionieren. Erst werden unkundige Politiker manipuliert, die nach dem Motto "Gut gemeint" Vorgaben beschließen, die genau das Gegenteil erreichen. Und die Datenspione lachen sich schlapp, dass die dummen Politiker sich so missbrauchen lassen.

Mittwoch, 25. Mai 2016

Auch mobil mit Tor surfen - Orbot und Orweb

Mittlerweile ist Tor vollkommen bequem auf dem Smartphone  zu nutzen - zumindest bei Android (andere Systeme sind mir nicht genug bekannt und m.E. auch vollkommen uninteressant). Da ist es wahrscheinlich noch viel wichtiger als auf dem Desktop-Rechner. Denn Smartphones werden ja noch viel mehr ausspioniert als standionäre Rechner. Schon aufgrund der trivalen Ortungsmöglichkeiten per Funkzellen, W-Lan oder gar GPS. Aber ein bisschen kann man sich schützen und mit Orbot und Orweb einen Tor-Client und einen dafür optimierten Browser verwenden.
Um das System zu nutzen, muss das SmartPhone gerootet sein - aber sollte selbstverständlich sein, wenn man auch nur ein bisschen Kontrolle und Sicherheit bei einem Smartphone haben will.
Der Tor-Client Orbot erstellt den Zugriff auf das Tor-Netzwerk. Damit kann man auch beliebige Ursprungsländer gegenüber einem Webserver vorgeben und jede landesspezifische Knebelung umgehen. Man muss bloß Orbot starten und der App Root-Zugang gestatten. Nun kann man alle Apps oder nur einzelne Apps über das Tor-Netzwerk laufen lassen (in den Einstellungen Transparenter Proxy aktivieren und Apps auswählen). Nach dem Neustart sind die Einstellungen aktiv.
Für den Zugriff auf Tor ist dann Orweb - der explizit auf Orbot aufbaut - sehr sinnvoll. Denn der Browser speichert keine History, hat standardmäßig JavaScript deaktiviert und kann sich über den User Agent als ein beliebiger Browser ausgeben.

Sonntag, 15. Mai 2016

Man sollte mehr das Tor-Netzwerk nutzen

Ich bin gerade wieder darauf gestoßen worden, dass man mehr das Tor-Netzwerk nutzen sollte. Ich habe es bisher viel zu wenig eingesetzt. Dabei geht es gar nicht darum, dass man "verbotene" Dinge tun möchte.
Es gibt zwei Gründe, warum man das wirklich machen sollte:
  1. Man möchte auch im Internet sein Recht auf Privatsphäre einfordern. Auch - und gerade - bei harmlosen Sachen hat niemand das Recht einen ständig auszuspionieren. Mir ist durchaus bekannt, dass das Tor-Netzwerk von Kriminellen missbraucht und von Geheimdiensten unterwandert ist. Aber nur weil etwas von Kriminellen missbraucht wird, darf es für Nicht-krimminelle Aktionen nicht verboten sein. Sonst dürfte man nicht telefonieren, sich auf Straßen fortbewegen oder im Internet surfen. Und auch wenn diverse Tor-Server als eine Art Honeypots von Geheimdiensten betrieben werden - verschlüsselt ist verschlüsselt und wenn diese verseuchten Server nicht gerade die erste Zwiebelschale sind, ist das auch egal. Darüber hinaus - sollen die ggfls. doch mein harmloses Zeug auswerten - aber eben nicht ohne Aufwand.
  2. Was zu dem zweiten und vielleicht wichtigeren Argument führt. Je mehr Traffic über das Tor-Netzwerk geht, desto mehr werden die Ressourcen der Spione gebunden. Sollen die doch nach der aufwändigen Entschlüsselung ein Kuchenrezept oder einen Bericht von meinem letzten Flugtag am Hang vorliegen haben. Die Zeit konnten die nicht wo anders schaden. Damit schützt man also die wirklich schützenswerten Daten und Personen wie Wistleblower, Journalisten, Menschenrechtler etc.
Das Verwenden von dem Tor-Netzwerk geht mit einem Derivat von Firefox ganz einfach. Unter https://www.torproject.org/ bekommt man den Browser zum Download und braucht ihn bloß zu installieren und dann zu surfen. Der einzige Nachteil - durch die Verschlüsselung und vor allen Dingen die Tor-Server (Zwiebelschichten) geht das Surfen etwas langsamer. Ich werde also nicht immer, aber immer öfter das Netzwerk in Zukunft nutzen.

Donnerstag, 12. Mai 2016

Wieder mal einen externen Auftrag erledigt

Die letzten drei Tage habe ich in Bochum geschult. Dabei bin ich schon am Sonntagabend angereist und rund um Köln war es wie immer eine Verkehrskatastrophe (will nicht wissen, wie das im Berufsverkehr ist). Ich war beruflich schon so oft in der Gegend (vor allen Dingen Dortmund und Düsseldorf), aber in Bochum noch nie (und privat auch nur 1x). Wobei ich mittlerweile eigentlich genug von Hotels habe. Über die Jahre bin ich soviel beruflich rumgekommen - ich bin um jeden Auftrag froh, den ich von zuhause oder im Rhein-Main-Gebiet erledigen kann. Aber wenn es nicht zu oft wird, dann gehe ich halt auch auf Tour. Man lernt so viele Gegenden kennen, die man privat vermutlich nicht sehen würde und "in maßen" ist das dann immer auch eine nette Abwechselung.

Mein Klientel war eine Gruppe von Java-Entwicklern, die ich zu JavaFX geschult habe. Als Betriebssystem hatten wir im Schulungsraum Windows XP. Ich wiederhole - XP! Ich wollte es erst einmal nicht glauben, aber selbst im harten Praxiseinsatz wird bei dem Kunden (einer Versicherung) noch Windows XP gefahren. Grund ist eine Terminalemulation für den Host, die nicht weiterentwickelt werden kann (Anbieter pleite) und die in neueren Windows nicht läuft. Schon krass. Aber da zeigt sich wieder der Vorteil von Java. In einem extrem heterogenen Umfeld (Windows 2000, XP, 7 sowie Linux und Hostsystemen) gibt es keine wirkliche Alternative.
Was auch recht heftig war - die Schulungsrechner haben in dem Produktionsnetzwerk gehangen. Deshalb durfte ich weder etwas auf dem Rechner installieren noch eine USB-Stick verwenden noch irgendwelche Codes aus der Cloud ziehen. Statt vorbereiteter Beispiele war dann halt Live-Coding angesagt.

Die Störerhaftung fällt

Na endlich. Dieser gesetzlich verankterte Freibrief für Raubritter, um private W-LAN-Betreiber abzocken zu können, wird bald Geschichte sein.
Die sogenannte Störerhaftung besagt nämlich, dass Betreiber von einem Netzwerk dafür verantwortlich sind, was Teilnehmer in dem Netzwerk an Inhalten austauschen.
Das ist ungefähr so als wenn man einen Acker besitzt und jemand Fremdes vergräbt da in der Nacht eine Leiche. Dann wird man als Besitzer des Ackers dafür zur Verantwortung gezogen. Lächerlich. Deshalb gibt es bisher in Deutschland kaum freie W-LAN. Wir sind durch diesen Karperbrief gewisser Content-Lobbyisten auf dem Gebiet immer noch in der Steinzeit (was vielleicht erklärt, warum Mutti neulich das Internet für "Neuland" gehalten hat).

Onlinetraining mit Ralph Steyer

Onlinetraining mit Ralph Steyer
Onlinetraining mit Ralph Steyer und anderen Autoren bei Video2Brain