Mittwoch, 11. Februar 2015

Meine Workstation ist da

Gestern abend habe ich meine neue Workstation abgeholt und dabei etwas mehr in die Vollen gegriffen.
Wenn ich so die Rechner in meinem näheren Umfeld betrachte, war ich meinen immer noch im Netzwerk eingesetzten Uralt-PCs und selbst mit meinem i5-Notebook der ersten Generation klar am unteren Ende der Leistungsskala. Schon krass - ich verdiene mein Geld mit den Dingern und all die Spieler und Hobby-Anwender sind besser ausgestattet.
Damit ist jetzt Schluss. Die Workstation ist zwar nur mit 2,1 GHz getacket, aber von den nur mittelmäßigen schnellen CPUs gibt es gleich 6 physikalische, die auf 12 virtuelle Kerne aufgespalten werden. Ich habe mich für einen halbwegs bezahlbaren 6-Kern-Xeon und ein Servermotherboard entschieden, bei dem Zuverlässigkeit vor maximaler Leistung geht.
Ganz sicher bin ich nicht, ob ich nicht eine höher getackteten Prozessor mit weniger Kernen (etwa einen i7 oder einen 4-Core-Xeon) hätte nehmen sollen. Ich bin halt bei Hardware im Grunde auch nur ein Laie. Zumal die ganzen Gamer immer auf maximale CPU-Frequenz schwören und die Dinger auch noch übertackten. Aber ich bin kein Gamer und da ich meist zig Programme gleichzeitig offen habe (inklusive virtuellen Maschinen), die auch aktiv arbeiten, hoffe ich, dass die 6 Kerne mir mehr nutzen. Und schnellere 6-Core- oder gar 8-Core-Xeons gehen gleich so ins Geld, dass sich für das Geld viele Leute bereits einen vollständigen Gamer-Rechner kaufen.
Beim RAM habe ich klein angefangen und erstmal nur ;-) 32 GByte reingehauen. Aber durch das Serverboard kann ich das noch um ein Vielfaches aufrüsten. Hier zeigt sich halt die Xeon-Serverarchitektur. Die 64 GByte werde ich wohl dieses Jahr noch einrichten, wenn die 32 GByte wirklich eng werden sollten.
Eine schnelle SSD als erste Festplatte war natürlich Pflicht und auch bei der Grafikkarte habe ich eine einigermaßen preiswerte Gamerkarte mit 2GByte reingehauen, die 4 Monitore versorgen kann - 3 Bildschirme kommen auf jeden Fall dran.
Ich bin gespannt, wie der Knabe sich jetzt in der Praxis schlägt und wie der Vergleich mit meinem Notebook ausfällt (das wird auf Schulungen und externe Einsätze degradiert). Nach dem ersten Eindruck ist der Rechner ziemlich fix.
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Onlinetraining mit Ralph Steyer

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