Sonntag, 27. Juli 2014

Backup in the cloud

Ich bin eher ein Schluderer mit meinen Backups. Obwohl ich es besser weis. Es kommt immer wieder vor, dass meine aktuellen Daten tagelang nicht mit den Backups synchron sind. Ich muss mich wirklich zwingen, dass ich die Backups zumindest nach jeder wichtigen Neuerung durchführe. Aber die Faulheit ...
Dafür habe ich aber zumindest eine gewisse Anzahl an Key-Backups auf verteilten Datenträgern. Wenn ein Rechner crashen sollte, gehen mir damit höchstens die Daten verloren, die ich seit dem letzten Sync nur auf dem Rechner geführt habe. Das kann ärgerlich genug sein, wäre aber kein Beinbruch, denn so schlampig bin ich dann doch nicht, als dass große Datenmengen nur auf einem Datenträger liegen.
Was mir allerdings da doch Sorgen macht ist, dass ein Feuer, Einbruch, etc. im Haus alle (!) Rechner und externen Datenträger vernichten könnte. Zwar habe ich auch ein paar Key-Backups in meinem Zweitbüro weit genug weg, aber die sind wirklich meist auf einem alten Stand und nur der letzte Notnagel
Von daher beiße ich den saueren Apfel und überlasse ein größeres Backup von Daten der Cloud. Ich bin gerade am Hochladen von wichtigen Datenstrukturen, die ich in - natürlich - verschlüsselte ZIP-Dateien strukturiere. Dahin kommen definitiv keine sensiblen Daten, aber meine Programmierprojekte, Kursunterlagen und Bücher und später vielleicht noch Bilder will ich schon so sichern. Wie gesagt - natürlich komprimiert und mit einem sehr starken Passwort gesichert und verschlüsselt, aber wenn die ausspioniert werden - so what?
Allerdings sind die Nachteile einer Cloud für den täglichen Betrieb unerträglich. Die Upload-Zeit ist dermaßen kritisch, dass man das wirklich nur für eine Sicherung über Nacht nuzten kann. Und DSL16000 ist ja nicht sooo langsam. Außerdem sind die 15 GByte, die ich etwa auf Google Drive bekomme, in keiner Weise ausreichend. Da muss ich wirklich mich auf die grundlegenden Daten beschränken. Das Zusammenfassen von mehreren Clouddiensten ist zwar machbar, aber unbequem (auch wenn die verschiedenen Clouddienste mit Tools zentral verwalten kann) und die anderen Clouddienste bieten meist noch weniger Platz. Für Videos kann man das Zeug dann sowieso knicken.
Aber egal - die Verlagerung in die Cloud sichert zumindest zusätzlich ab und im Worst-Case holt man sich seinen Datenbestand halt über Nacht aus der Cloud zurück. Einfacher als jeden Mal bei der NSA darum zu bitten ;-)
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Onlinetraining mit Ralph Steyer

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