Mittwoch, 27. April 2011

Wir wollen doch nur spielen - wozu nennt sich das Teil denn auch Playstation?

Na toll - über eine Attacke auf das Playstation-Netzwerk haben Hacker angeblich Millionen von Sony-Kundendaten gestohlen. Nicht nur Namen und Adressdaten, sondern auch zugehörige Kreditkartennummern und Passwörter. Da werden sich aber einige die nächsten Monate über ungewöhnliche Abbuchungen freuen. Weltweit seien mehr als 75 Millionen Nutzer des Playstation Network und des Video- und Musikservices Qriocity betroffen.

Diese Attacke erklärt auch, warum Sony die Dienste vor einer Woche ohne Erklärungen offline gesetzt hatte.

Vermutungen über die Hintergründe gehen aber - neben der Ausnutzung der Kreditkarten - auch Richtung Racheakt. Denn Sony hatt einen Playstation-Hacker verklagt, der den Schutzmechanismus der Konsole geknackt und die Anleitung dazu im Internet veröffentlicht hatte.

Wie dem auch sei - es ist peinlich, dass ein Unternehmen wie Sony seine Kundendaten so wenig schützt oder schützen kann. Und es zeigt, dass gerade die Communities, die sich per Internet der Unterhaltung und sozialen Kommunikation widmen, unsicher sind. Und gerade DAUs und Kinder sind hier ja besonders aktiv. Gefährlich, gefährlich ...

Donnerstag, 21. April 2011

Rheinfall






Komm gerade von einer Webschulung zurück. Und zwar im südlichsten Schwarzwald wenige Meter weg von der Schweizer Grenze kurz vor Schaffhausen. Bin zwar nur zwei Tage da gewesen, aber das war irgendwie fast wie Urlaub. War super Wetter und für die Jahreszeit ungewöhnlich warm. Das habe ich am 1. Tag nach der Schulung ausgenutzt und bin nochmal an den Rheinfall bei Schaffhausen gefahren. Und dabei bin ich das erste Mal überhaupt an einer Grenze von Zöllnern rausgewunken worden. Es war auch nicht schlimm (die Zöllner waren richtig freundlich), aber ich wusste gar nicht, dass in Mitteleuropa überhaupt noch kontrolliert wird. Dafür hat sich das Tanken in der Schweiz gelohnt. War gut 15 Cent billiger als auf der deutschen Seite der Grenze.

Samstag, 16. April 2011

Zurück aus dem Microsoft-Universum

Die ganze letzte Woche habe ich mal wieder eine Schulung in C# mit dem Visual Studio (erstmals in der Version 2010) gehalten. Ist immer wieder spannend, wenn man so einen längeren Zeitraum einen tiefen Blick in das Universum von .NET wirft. Wären da nicht die ständigen - m.E. künstlichen - kleinen Syntax-Unterschiede könnte man meinen, dass man einfach eine Java-Schulung halten würde.

Aber in der Tat habe ich mich während der Woche überzeugt so einige Erweiterungen in dem Java-Klon sogar als ganz brauchbar zum empfinden. Obwohl die meisten Erweiterungen - insbesondere in der neuen Version 4 von .NET - meines Erachtens den vollkommen falschen Weg gehen, indem sie bereits vorhandene Features nur um eine neue optionale Syntaxstruktur aufbauschen. Statt damit einfachere und besser wartbare Codestrukturen zu erzwingen, soll wohl jeder Programmierer seine individuellen Befindlichkeiten verwirklichen können. Ein Horror für Projektleiter, die auf wartbaren Code achten müssen.

Egal - sollte ich nur für Windows programmieren, wäre C# durchaus eine Alternative, zumal das Visual Studio auch gar nicht so schlecht ist. Kommt zwar nicht an Eclipse ran, aber die Mausschubserei zur Erstellung einer Oberfläche hat auch was. Bin sogar am überlegen, ob ich eine aktuell Anfrage zu einer VB.NET-Schulung annehme. Obwohl ich mich da wirklich überwinden müsste, dieses krude Zeug anzufassen.

Sonntag, 3. April 2011

BigBrotherAwards 2011 vergeben

Die schlimmsten Datenverbrecher wurden wieder ausgezeichnet. Im Detail sind das u.a.
- Facebook (na klar - schlimmer geht's nimmer),
- die Zensuskommission für die als „Zensus2011“ verharmlosend bezeichnete Vollerfassung der Bevölkerung Deutschlands,
- die Modemarke Peuterey, weil sie Kleidung mit versteckten RFID-Chip in Verkehr bringt und
- Apple, da sie durch Ihre Geschäftsbedingungen ihre Kunden in Geiselhaft nimmt (die Kunden bei einem iPhone haben quasi keine Wahl, den auf 117 iPhone-Display-Seiten versteckten Datenschutzbedingungen zuzustimmen, denn sonst könnten sie ihr Gerät maximal zum Telefonieren nutzen - und damit erlauben sie die vollständige Überwachung ihres Standorts und die Weitergabe an Werbeunternehmen).

Freitag, 1. April 2011

Der E-Postbrief - eine Erfolgsstory - BRÜLL

Gerade in einer Zeitung eine doppelseitige Anzeige der Post gelesen, dass der E-Postbrief eine Erfolgsstory wäre. Hätte vor Lachen brüllen können ;-).

So ein umständlicher Quatsch, bei dem man der Post gegenüber erst einmal einen Persönlichkeitsstipteas hinlegen muss (der zudem noch umständlich ist), der keinen erkennbaren Nutzen hat und der kaum akzeptiert wird, wird einfach in einen verlässlichen Helfer in Alltag und Beruf umdefiniert. Man sieht - die Post hat als ehemaliges Bundesunternehmen von der Politik gelernt: auch der schlimmste Reinfall wird als Erfolg umgedeutet.

Onlinetraining mit Ralph Steyer

Onlinetraining mit Ralph Steyer
Onlinetraining mit Ralph Steyer und anderen Autoren bei Video2Brain