Sonntag, 26. Dezember 2010

Weitere negative Erfahrungen mit Windows 7 - 64 Bit

Bin ich wirklich mit zu hohen Erwartungen an Windows 7 heran gegangen? Ich hatte durch meine sporadischen Erfahrungen im Vorfeld mit positiven Eindrücken einfach ein gutes Betriebssystem erwartet. Aber die Probleme und Nerveneien mit dem neuen Windows nehmen einfach nicht ab.

1. Permanent frieren mir Programme ein oder das Teil stürzt gelegentlich sogar ganz ab. Das hätte ich nicht erwartet, nachdem die Geschichte in den letzten Versionen von XP kaum noch Probleme gemacht hatte.

2. Die permanenten Updates nerven extrem, da sie oft mit einem Neustart verbunden sind (meist dann, wenn es überhaupt nicht gebrauchen kann) oder beim Runterfahren einen warten lassen, obwohl man keine Zeit hat. Ebenso wartet man ständig bei Hochfahren von dem Rechner, dass wieder irgendetwas konfiguriert werden muss, bevor man arbeiten kann. Zudem haben bei mir zig Updates nicht funktioniert und mussten beim Neustart wieder rückgängig gemacht werden. Werde das automatische Update auf jeden Fall deaktivieren. Die führe ich manuell durch, wenn ich an dem Tag den Rechner nicht brauche.

3. Nachdem meine neuen Rechner allesamt keine LPT-Schnittstellen mehr haben, habe ich meinen Drucker - einen alten, einfachen aber sehr zuverlässigen Laserdrucker vom Typ Minolta PagePro 8L - bisher an meinem alten Notebook betrieben. Um den an die Dockingstation von dem neuen Notebook zu hängen habe ich mir einen USP-LPT-Adapter besorgt. Der funktioniert auch. Der Drucker wird einwandfrei identifiziert. Nur gibt es keinen Treiber, der unter Windows 7/64 Bit geht!

Nun betreibe ich auf dem gleichen Rechner im Parallelbetrieb Linux (Ubuntu). Und da geht halt alles. Drucker wird erkannt und funktioniert ohne irgendeine Anwenderaktion, Updates gehen einwandfrei und brauchen nur sehr selten einen Neustart (und behindern schon gar nicht bei der normalen Arbeit), Abstürze gibt es so gut wie nie...

Muss leider das Fazit ziehen, dass es Microsoft auch mit Windows 7 wieder nicht geschafft hat, Linux eine vergleichbare Alternative entgegen zu stellen. Windows ist und bleibt ein zweitklassiges Betriebssystem (obgleich Windows 7 zugegeben schon gegenüber dem unterirdisch schlechten Hasta la Vista zugelegt hat). Dennoch schade.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Elektronischer Personalausweis sorgt für Ärger

Da schau - es gibt massive Pannen mit dem neuen elektronischen Perso. Dabei sind nicht mal die üblichen Daten- und Computerpannen der Aufreger - zu lange Lieferzeiten sorgen für Unmut. Und es herrscht angeblich Rätselraten um den Grund der Verzögerungen. Aber da kann ich helfen - das Kopieren und Fälschen auf dem Weg zwischen Druckerei und Empfänger dauert halt länger als es die Hacker erwartet haben ;-).

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Neu gestaltete Webseite

Anlässlich meiner Schulung zum GWT (Google Web Toolkit) letzte Woche hatte ich als Vorbereitung beschlossen, meine Webseite unter http://www.rjs.de damit neu zu erstellen. Zuerst war sie rein als Technologieträger mit diversen Spielereien des GWT gebaut, aber ich habe diese Basis jetzt genommen und die Webseite daraus auch für den Praxiseinsatz weiter entwickelt und online gestellt.

Ich setze bei der neuen Version vor allen Dingen viel auf AJAX.

Daneben kommt auch einiges von jQuery bzw. jQuery UI zum Einsatz.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Der Cyberwar wird langsam heiß - die US Luftwaffe zensiert freie Medien

Jetzt kommt es langsam richtig dicke. Die US-Airforce zensiert freie Medien, die WikiLeaks-Inhalte aufgegriffen haben. Dabei geht es nicht um Hackerseiten oder solche von "Geheimnisverrätern", sondern Onlineangebote der freien Presse (wie etwa "New York Times", "Guardian" oder SPIEGEL ONLINE). Diese Angeboten sind von Computern der US-Luftwaffe aus nicht mehr zu erreichen. Offensichtlich haben die Militärs von China und Nordkorea gelernt. Wie gesagt - ich fühle mich mehr und mehr im falschen Film. Wer sind denn nun wirklich die Bösen?

Samstag, 11. Dezember 2010

Das habt Ihr davon

Tja,

wer die Community angreift muss damit rechnen, dass die zurückschlägt. Und die in einem Cyberwar besseren Waffen hat.

Ich möchte nochmal betonen, dass ich die Aktionen von Wikileaks nicht uneingeschränkt gut finde, aber die Machenschaften der Geldinstitute auf Druck gewisser Kreise Wikileaks die finanzielle Basis entziehen zu wollen, ist nicht zu tolerieren. Ob Hackerattacken als Reaktion angemessen sind möchte ich auch nicht bejahen. Sie sind ja im rechtlichen Sinn auf jeden Fall illegal.

Aber ich finde es dennoch gut, dass die bisher Unangreifbaren und Mächtigen nicht ungestraft Ihre sozial illegalen Geschäfte durchführen können, ohne Konsequenzen zu spüren.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Jetzt auch noch Mastercard

Die Hetzjagt auf Wikileaks nimmt langsam absurde Formen an. Bin ich denn im falschen Film? Jetzt hat sich auch noch Master der Hexenjagt angeschlossen.

Man - ich habe keine Lust darauf, dass die gesamten Verschwörungstheoretiker Recht haben. Aber wie krass ist das denn? Da pinkelt jemand den Mächtigen ans Bein und wird dann unter Umgehung alle rechtlichen und zivilisierten Regeln auf den Scheiterhaufen gejagt.

Das soll offensichtlich potentiellen weiteren Enthüllern Angst machen.

Regierungen, Behörden und Banken sind unangreifbar und stehen außerhalb der Gesellschaft und des Rechts! Das habt Ihr zu kapieren!

Ganz klar die Grundaussage.

Sowas wäre niemals abgelaufen, wenn da nur ein Anschlag mit ein paar Tausend Toten abgelaufen wäre. Ich fasse es einfach nicht, ich fasse es nicht :-(.

Montag, 6. Dezember 2010

Krass - Paypal sperrt das Konto von Wikileaks

Da sieht man erneut, dass die Wirklichkeit härter als die Fiktion ist.
Sind denn alle amerikanischen Unternehmen Schergen der US-Regierung? Eigentlich konnte und wollte ich es bisher nicht glauben, dass es so schlimm ist.
Aber wenn unliebsamen Kunden einfach das Konto gesperrt wird, spricht das für (oder besser gegen) sich. Und meine Überlegung vielleicht doch ein Paypal-Konto zu eröffnen, sind damit definitiv vom Tisch. Demnächst sperren die auch noch Konten von kleinen Bloggern wie mir, wenn denen oder einer beeinflussenden Regierung/Behörde/sonstigen Mafiastruktur... ein Furtz quer sitzt.

Samstag, 4. Dezember 2010

Wikileaks auf der Flucht

Unabhängig davon, ob man Wikileaks als gefährliches Produkt eines geltungssüchtigen Ergomanen oder die Rettung der Informationsfreiheit und Demokratie sieht - es kann nicht angehen, dass der Zugang von interessierten Quellen zensiert wird.

Wikileaks ist förmlich auf der Flucht, denn nachdem www.wikileaks.org vom Netz genommen wurde, wurde auch die Ausweichdomain www.wikileaks.ch innerhalb weniger Stunden unbrauchbar. Auch weiter Ausweichdomains wie http://wikileaks.de/, http://wikileaks.fi/ und http://wikileaks.nl/ werden wohl auf Dauer Schwierigkeiten haben.

Angeblich ziehen die DNS-Provider die Weiterleitung deshalb zurück, weil sie unter permanenter Hackerattaken stehen. Und von wem kommen die Attacken? Doch nur von Leuten, die davon profitieren. Man muss nicht paranoid sein um dahinter die Regierungen, Geheimdienste, Banken und andere Organisationen zu erkennen, die etwas zu verbergen haben.

Ich wage gar die Wahrheit der Aussage über Hackerattacken in den USA anzuzweifeln. Da wurde m.E. einfach Druck von Regierung oder Geheimdiensten auf die DNS-Provider ausgeübt und die sind sofort eingeknickt. Wieder mal ein Beweis dafür, dass man das Internet auf keinen Fall alleine den USA anvertrauen darf.

Zurück zu Wikileaks - bitte deren ID http://213.251.145.96 verbreiten. Die ist weiter zu erreichen.

Onlinetraining mit Ralph Steyer

Onlinetraining mit Ralph Steyer
Onlinetraining mit Ralph Steyer und anderen Autoren bei Video2Brain