Sonntag, 26. Dezember 2010

Weitere negative Erfahrungen mit Windows 7 - 64 Bit

Bin ich wirklich mit zu hohen Erwartungen an Windows 7 heran gegangen? Ich hatte durch meine sporadischen Erfahrungen im Vorfeld mit positiven Eindrücken einfach ein gutes Betriebssystem erwartet. Aber die Probleme und Nerveneien mit dem neuen Windows nehmen einfach nicht ab.

1. Permanent frieren mir Programme ein oder das Teil stürzt gelegentlich sogar ganz ab. Das hätte ich nicht erwartet, nachdem die Geschichte in den letzten Versionen von XP kaum noch Probleme gemacht hatte.

2. Die permanenten Updates nerven extrem, da sie oft mit einem Neustart verbunden sind (meist dann, wenn es überhaupt nicht gebrauchen kann) oder beim Runterfahren einen warten lassen, obwohl man keine Zeit hat. Ebenso wartet man ständig bei Hochfahren von dem Rechner, dass wieder irgendetwas konfiguriert werden muss, bevor man arbeiten kann. Zudem haben bei mir zig Updates nicht funktioniert und mussten beim Neustart wieder rückgängig gemacht werden. Werde das automatische Update auf jeden Fall deaktivieren. Die führe ich manuell durch, wenn ich an dem Tag den Rechner nicht brauche.

3. Nachdem meine neuen Rechner allesamt keine LPT-Schnittstellen mehr haben, habe ich meinen Drucker - einen alten, einfachen aber sehr zuverlässigen Laserdrucker vom Typ Minolta PagePro 8L - bisher an meinem alten Notebook betrieben. Um den an die Dockingstation von dem neuen Notebook zu hängen habe ich mir einen USP-LPT-Adapter besorgt. Der funktioniert auch. Der Drucker wird einwandfrei identifiziert. Nur gibt es keinen Treiber, der unter Windows 7/64 Bit geht!

Nun betreibe ich auf dem gleichen Rechner im Parallelbetrieb Linux (Ubuntu). Und da geht halt alles. Drucker wird erkannt und funktioniert ohne irgendeine Anwenderaktion, Updates gehen einwandfrei und brauchen nur sehr selten einen Neustart (und behindern schon gar nicht bei der normalen Arbeit), Abstürze gibt es so gut wie nie...

Muss leider das Fazit ziehen, dass es Microsoft auch mit Windows 7 wieder nicht geschafft hat, Linux eine vergleichbare Alternative entgegen zu stellen. Windows ist und bleibt ein zweitklassiges Betriebssystem (obgleich Windows 7 zugegeben schon gegenüber dem unterirdisch schlechten Hasta la Vista zugelegt hat). Dennoch schade.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Elektronischer Personalausweis sorgt für Ärger

Da schau - es gibt massive Pannen mit dem neuen elektronischen Perso. Dabei sind nicht mal die üblichen Daten- und Computerpannen der Aufreger - zu lange Lieferzeiten sorgen für Unmut. Und es herrscht angeblich Rätselraten um den Grund der Verzögerungen. Aber da kann ich helfen - das Kopieren und Fälschen auf dem Weg zwischen Druckerei und Empfänger dauert halt länger als es die Hacker erwartet haben ;-).

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Neu gestaltete Webseite

Anlässlich meiner Schulung zum GWT (Google Web Toolkit) letzte Woche hatte ich als Vorbereitung beschlossen, meine Webseite unter http://www.rjs.de damit neu zu erstellen. Zuerst war sie rein als Technologieträger mit diversen Spielereien des GWT gebaut, aber ich habe diese Basis jetzt genommen und die Webseite daraus auch für den Praxiseinsatz weiter entwickelt und online gestellt.

Ich setze bei der neuen Version vor allen Dingen viel auf AJAX.

Daneben kommt auch einiges von jQuery bzw. jQuery UI zum Einsatz.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Der Cyberwar wird langsam heiß - die US Luftwaffe zensiert freie Medien

Jetzt kommt es langsam richtig dicke. Die US-Airforce zensiert freie Medien, die WikiLeaks-Inhalte aufgegriffen haben. Dabei geht es nicht um Hackerseiten oder solche von "Geheimnisverrätern", sondern Onlineangebote der freien Presse (wie etwa "New York Times", "Guardian" oder SPIEGEL ONLINE). Diese Angeboten sind von Computern der US-Luftwaffe aus nicht mehr zu erreichen. Offensichtlich haben die Militärs von China und Nordkorea gelernt. Wie gesagt - ich fühle mich mehr und mehr im falschen Film. Wer sind denn nun wirklich die Bösen?

Samstag, 11. Dezember 2010

Das habt Ihr davon

Tja,

wer die Community angreift muss damit rechnen, dass die zurückschlägt. Und die in einem Cyberwar besseren Waffen hat.

Ich möchte nochmal betonen, dass ich die Aktionen von Wikileaks nicht uneingeschränkt gut finde, aber die Machenschaften der Geldinstitute auf Druck gewisser Kreise Wikileaks die finanzielle Basis entziehen zu wollen, ist nicht zu tolerieren. Ob Hackerattacken als Reaktion angemessen sind möchte ich auch nicht bejahen. Sie sind ja im rechtlichen Sinn auf jeden Fall illegal.

Aber ich finde es dennoch gut, dass die bisher Unangreifbaren und Mächtigen nicht ungestraft Ihre sozial illegalen Geschäfte durchführen können, ohne Konsequenzen zu spüren.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Jetzt auch noch Mastercard

Die Hetzjagt auf Wikileaks nimmt langsam absurde Formen an. Bin ich denn im falschen Film? Jetzt hat sich auch noch Master der Hexenjagt angeschlossen.

Man - ich habe keine Lust darauf, dass die gesamten Verschwörungstheoretiker Recht haben. Aber wie krass ist das denn? Da pinkelt jemand den Mächtigen ans Bein und wird dann unter Umgehung alle rechtlichen und zivilisierten Regeln auf den Scheiterhaufen gejagt.

Das soll offensichtlich potentiellen weiteren Enthüllern Angst machen.

Regierungen, Behörden und Banken sind unangreifbar und stehen außerhalb der Gesellschaft und des Rechts! Das habt Ihr zu kapieren!

Ganz klar die Grundaussage.

Sowas wäre niemals abgelaufen, wenn da nur ein Anschlag mit ein paar Tausend Toten abgelaufen wäre. Ich fasse es einfach nicht, ich fasse es nicht :-(.

Montag, 6. Dezember 2010

Krass - Paypal sperrt das Konto von Wikileaks

Da sieht man erneut, dass die Wirklichkeit härter als die Fiktion ist.
Sind denn alle amerikanischen Unternehmen Schergen der US-Regierung? Eigentlich konnte und wollte ich es bisher nicht glauben, dass es so schlimm ist.
Aber wenn unliebsamen Kunden einfach das Konto gesperrt wird, spricht das für (oder besser gegen) sich. Und meine Überlegung vielleicht doch ein Paypal-Konto zu eröffnen, sind damit definitiv vom Tisch. Demnächst sperren die auch noch Konten von kleinen Bloggern wie mir, wenn denen oder einer beeinflussenden Regierung/Behörde/sonstigen Mafiastruktur... ein Furtz quer sitzt.

Samstag, 4. Dezember 2010

Wikileaks auf der Flucht

Unabhängig davon, ob man Wikileaks als gefährliches Produkt eines geltungssüchtigen Ergomanen oder die Rettung der Informationsfreiheit und Demokratie sieht - es kann nicht angehen, dass der Zugang von interessierten Quellen zensiert wird.

Wikileaks ist förmlich auf der Flucht, denn nachdem www.wikileaks.org vom Netz genommen wurde, wurde auch die Ausweichdomain www.wikileaks.ch innerhalb weniger Stunden unbrauchbar. Auch weiter Ausweichdomains wie http://wikileaks.de/, http://wikileaks.fi/ und http://wikileaks.nl/ werden wohl auf Dauer Schwierigkeiten haben.

Angeblich ziehen die DNS-Provider die Weiterleitung deshalb zurück, weil sie unter permanenter Hackerattaken stehen. Und von wem kommen die Attacken? Doch nur von Leuten, die davon profitieren. Man muss nicht paranoid sein um dahinter die Regierungen, Geheimdienste, Banken und andere Organisationen zu erkennen, die etwas zu verbergen haben.

Ich wage gar die Wahrheit der Aussage über Hackerattacken in den USA anzuzweifeln. Da wurde m.E. einfach Druck von Regierung oder Geheimdiensten auf die DNS-Provider ausgeübt und die sind sofort eingeknickt. Wieder mal ein Beweis dafür, dass man das Internet auf keinen Fall alleine den USA anvertrauen darf.

Zurück zu Wikileaks - bitte deren ID http://213.251.145.96 verbreiten. Die ist weiter zu erreichen.

Samstag, 27. November 2010

Ein Woche Erfahrung mit dem neuen Notebook und Windows 7

Hab mein neues Notebook nun eine Woche in hartem Praxiseinsatz. Darunter war eine Schulung, bei der ich mit Aptana, XAMPP und Eclipse gearbeitet habe.

Das Notebook ist langsamer als ich erwartet habe. Dabei werden die Prozessoren gar nicht wirklich gefordert. Lese- und Schreibperationen dauern einfach. Gefühlt bringt der i5 bei meiner Arbeit kaum Vorteile gegenüber einem Atom. Kann aber auch sein, dass Windows 7 das Teil ausbremst. Obwohl Windows 7 angeblich recht performant ist. Da ich mittlerweile Ubuntu als Zweitsystem installiert habe, werde ich das mal mit der Arbeit dort vergleichen.

Insgesamt habe ich mich zwar an Windows 7 mittlerweile gewöhnt und auch über eine VM mit Virtual PC und dem für Windows-7-Anwender ab der Version Pro frei verfügbaren Windows XP-Emulation meine alte Hardware zum Laufen gebracht, aber ich muss dennoch über die nächsten Wochen das System weiter anpassen.

Zurück zum Notebook: der Bildschirm ist klasse, die Splittung auf 2 Monitore bringt richtig Platz, die ganze Verarbeitung ist gut und im Prinzip langt die Prozessorleistung. Dazu habe ich mir eine Dockingstation geholt, um mehr Schnittstellen zur Verfügung zu haben und alle Anschlüsse permanent belegt zu haben. Nur kann ich einfach auf Notebooktastaturen nicht gescheit schreiben (obwohl die hier auch gut ist). Hab mir deshalb auch noch ne externe Funktastatur samt Maus geholt. Billiges Teil. Scheint auch nicht so gut zu sein, aber die kann ich später mit anderen Komponenten tauschen. Was mich aber ärgert - ich habe sie bei Saturn geholt. Und bin dermaßen über den Tisch gezogen worden! Im Internet findet man die Tastatur zu 45% des Saturn-Preises. Ich hätte es wissen müssen. Bei dem Laden (als auch dem Blöd-Laden) zahlt man immer zuviel. Ich wollte es einfach nicht wahr haben, obwohl ich es immer wieder gesehen haben. Dachte, dass die bei so einem preiswerten Produkt keine Wucherpreise nehmen können. Es geht doch. Nie mehr!!!

Sonntag, 21. November 2010

Neues Notebook mit Windows 7

Nach sehr langer Überlegung (im Grunde bin ich seit einem Jahr! dran) habe ich am Freitag entschlossen als neuen Rechner ein Notebook zu kaufen. Den Ausschlag zwischen Desktop und Notebook gab die Tatsache, dass ich im Moment mit dem GWT (Google Web Toolkit) arbeite und auch demnächst das Thema in zwei Schulungen halten werde. Und spästens mit dem Einsatz des GWT Designers kann man auf dem Display meines Netbooks durch die vielen Views in Eclipse rein gar nichts mehr erkennen. Auch kommt dann der Prozessor so langsam an Grenzen.

Hab mir also ein Notebook geholt und mich für ein Business-Modell entschieden. Zwar etwas teuerer als vergleichbare Consumergeräte, aber (hoffentlich) stabiler und zuverlässiger.

Ich habe mich für ein WORTMANN Terra Mobile entschieden. Das hat zwar nur einen i5-450M-Prozessor, aber das sollte dennoch ok sein. Und der geringe RAM von 4 Gigabyte lässt sich ja auch aufrüsten. Wichtig war mir das nichtspiegelnde Display. Zwar habe ich - entgegen meiner ersten Planung - nur einen kleinen 15-Zoll-Bildschirm genommen, aber ich kann ja im Büro meinen externen Monitor anschließen und dann das Bild splitten. Dann habe ich 22-Zoll plus 15-Zoll zur Verfügung und das langt. So ganz glücklich bin ich mit dem Rechner aber doch nicht, denn ich habe wohl nicht das günstigste Angebot erwischt und ob sich der Mehrpreis gegenüber Consumergeräten rechnet, weiß ich auch noch nicht. Aber es gibt für das Teil eine Dockingstation und die werde ich mir holen. Dann sollte ein vollwertiger Desktopersatz im Büro verfügbar sein und unterwegs ein Rechenknecht mit Power.

Ja, und dann ist nun Windows 7 als OS auf der Kiste. Ich habe bisher in meinen Schulungen und als OS in einer VM gute Erfahrungen damit gemacht und war gespannt, wie es als Erstsystem und unter eigener Kontrolle taugt. Natürlich habe ich die 64-Bitversion.

Tja - erstes Fazit: bin maßlos enttäuscht. Diverse Hardware geht nicht (die Software für mein neues Smartphone funktioniert nicht, mein DVBT-Stick lässt sich nicht installieren, ...), verschiedene Programme starten nicht (auch nicht im sogenannten XP-Kompatibilitätsmodus), Eclipse mit dem GWT Designer stürzt ab (das habe ich noch nie erlebt - muss die 32-Bitversion verwenden, damit überhaupt was geht), die Sicherheitsversuche entmündigen total, die Bedienung von Win 7 geht einem - wenn man sich eingearbeitet hat - ziemlich auf den Sack (am Anfang erschien mir das intuitiv), ...

Mein altes Windows in einer VM läuft zwar, aber der Zugriff auf USB-Geräte kann natürlich nur dann gehen, wenn das Hostsystem die weiterreicht ;-(

Werde so bald wie möglich in einem Dualboot Ubuntu nachinstallieren.

Freitag, 19. November 2010

Schon wieder Vorratsdatenspeicherung in der Diskussion :-(

Da wird im tiefsten Afrika eine Bombenattrappe gefunden und konservative Politiker schreien schon wieder nach der Vorratsdatenspeicherung und der Abschaffung der Privatsphäre :-(

Ich frage mich, wer die Attrappe in Namibia aufgegeben hat? Das passt den Scharfmachern (oder sollte ich Schafmachern sagen?) gegen die Freiheit sowas in den Kram. Das kann kein Zufall sein.

Donnerstag, 18. November 2010

Google Street-View offiziell in Deutschland gestartet

Nach ersten kleinen Testballons hat Google Street-View nun Fotos von 20 deutschen Städten online gestellt. Darunter sind Berlin, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München und Stuttgart.

Internet Explorer 9 mit schneller JavaScript-Engine

Die Version 9 vom Internet Explorer scheint richtig gut zu werden. Nach meiner Meinung gelingt Microsoft damit erstmals ein wirklich konkurrenzfähiger Browser. Und nachdem die 9. Version des Internet Explorers nun - wie schon die Konkurrenz seit längerer Zeit - mit einem Just-in-Time-Compiler für JavaScript daher kommt, gelingt es Microsoft auch endlich an die Performance-Werte der Konkurrenz anzuschließen. Wobei der IE 9 in der Betaversion 7 sogar verschiedene Benchmarks temporär anführen soll. Was aber nebensächlich ist. Benchmarks sind nur eine Richtschnur und für die Praxis eher uninteressant. Aber wenn sich der IE in Zukunft darüber hinaus an offizielle Standards beim Generieren des DOMs und der Interpretation von CSS (vielleicht sogar der Version 3) hält (HTML 5 soll ja ebenso vollständig untersützt werden), könnte man in Zukunft darauf verzichten Windows-Anwendern dringend vom Einsatz des Internet Explorers abzuraten. Zwar ist der IE für meinen Geschmack immer noch zu tief in das Betriebssystem eingegraben und damit potentiell sicherheitskritisch, aber Microsoft unternimmt auch hier große Anstrengungen (soweit ich das beurteilen kann sogar mit Erfolg).

Und ich habe die Hoffnung, dass endlich Anwender von solchen Krücken wie dem IE 8 oder gar dem IE 7 umsteigen. Wobei - wenn ich aus dem Nähkästchen plaudern darf - Kunden von mir sogar noch mit dem IE 6 arbeiten. Und das sind keine kleinen Kunden, sondern z.B. große Versicherungen. Bin vor einigen Wochen da wieder aus allen Wolken gefallen. Haben die Verantwortlichen da noch nie Zeitung gelesen oder offizielle Warnungen mitbekommen? Wenn solche Firmen schon MS-affin sind, dann werden Sie aber hoffentlich so bald wie möglich auf die 9er-Version umsteigen.

Sonntag, 14. November 2010

Interview im Blog von Stefan Wienströer

Die Tage habe ich eine Anfrage von Stefan Wienströer nach einem Interview erhalten. Er betreibt den Blog Webentwicklung. Seo. Webanalyse. Hab ich sehr gerne angenommen. Hier ist das Resultat zu lesen.

Donnerstag, 11. November 2010

Solche und solche Verkäufer

Heute hat mich ein Verkäufer in Mainz beim proStore mit Gewalt davon überzeugen versucht, dass glänzende Displays bei Notebooks doch viiiiiieeeeelll besser wären (viel bunter, die Farben glänzender, bla, bla, bla, ...) und der Mensch sich doch an alles gewöhnen könnte. Ja was glaubt der denn? Wenn ich einen Spiegel brauche, gehe ich ins Bad. Einmal morgens beim Rasieren langt mir das. Ich will mit dem Teil arbeiten! Zudem war der Kerl genert und unfreundlich.

Die Beratung beim ep Partner war um Welten besser. Hab zwar noch nix da gekauft, aber der ist jetzt in enger Wahl.

Dienstag, 9. November 2010

Internet Explorer erstmals unter 50%

Der weltweite Anteil des Internet Explorers ist - auch nach Statistiken von Microsoft - erstmals unter 50% gesunken. In Deutschland soll die Verbreitung sogar nur noch bei 23% liegen. Wobei auch diese Zahl möglicher Weise viel zu hoch angesetzt ist. In diversen Statistiken auf meinen Seiten taucht der IE (alle Versionen zusammen genommen!) nur noch mit einstelligen (!!) Prozentwerten auf.

Montag, 8. November 2010

Vorlesung an der Hochschule Rhein-Main

Halte auch dieses Semester wieder eine kleine Vorleseung an der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden rund um das Thema jQuery. Nur ist die Geschichte dieses Mal schon im Bachelor-Studium angesetzt. Letztes Semester war das im Master-Studium.

Freitag, 5. November 2010

Wo gibt es ein brauchbares Notebook mit mattem Display?

Ich brauche unbedingt 1 bis 2 neue Rechner. Bin noch unentschieden, ob ich einen Desktop (preiswerter) oder ein Notebook (mobiler - klar) nehmen soll. Tendiere aber immer mehr zu einem Notebook. Aber ich verzweifle fast auf der Suche nach einem brauchbaren Notebook mit mattem Display. Entweder sind die mit mattem Display zu alt, zu schwachbrüstig oder zu teuer.

Ich sehe bei meinen Schulungsteilnehmern zig Notebooks und nahezu alle haben ein glänzendes Display. Das ist einfach eine Katastrophe mit der Spiegelung. Und fast alle Teilnehmer jammern, dass sie kein passendes Notebook mit mattem Display gefunden haben. Genau wie ich.

Ich verstehe es einfach nicht - da will kaum ein Anwender (zumindest nicht diejenigen Anwender, die damit wirklich "arbeiten" wollen) diese spiegelnden Displays und die Industrie bietet nur so einen Mist an. Eigentlich sollte die Industrie doch erkennen, dass hier Geld zu verdienen ist, wenn man auf die Wünsche von Verbrauchern achtet.

Donnerstag, 4. November 2010

"Kurtaxe" in Dortmund ;-(

Halte gerade wieder eine Schulung in Dortmund. Ich fasse es nicht. Seit 1. Nov. erhebt die Stadt von allen privat übernachtenden Gästen eine Kurtaxe. Sie nennen es natürlich nicht so, sondern Beherbungsabgabe. Unglaublich, wie den Leuten mit willkürlichen Abgaben das Geld aus der Tasche gezogen werden soll.

Jetzt gilt diese Kurtaxe aber nicht für beruflich übernachtende Gäste. Nur gibt es kein Formblatt oder sonst eine standardisierte Möglichkeit die berufliche Übernachtung zu belegen :-(. Und das ist nicht nur unverschämt - das ist meine Erachtens gesetzeswidrig.

Sei es drum. Es gibt auch Hotels außerhalb der Stadtgrenzen von Dortmund und in 2 Wochen, wo ich wieder her muss, werde ich mich da umschauen.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Neuer Online-Workshop zu AJAX und jQuery

Ab dem 09.11.2010 halte ich wieder einen Online-Workshop bei der akademie.de. Er geht über 4 Wochen.

Im Prinzip habe ich den Workshop schon einige Male gehalten (7 - 8x), aber ich habe ihn zum neuen Start im November ziemlich überarbeitet. Insbesondere habe ich jQuery mit aufgenommen. Das Thema zieht ja die letzte Zeit ziemlich (ich halte auch in 2 Wochen dazu wieder eine Vorlesung an der Hochschule Rhein-Main).

Hier sind die Fakts zu dem Kurs, wie sie auf der Webseite der akademie.de zu finden sind:

Crash-Workshop AJAX und jQuery - Programmieren fürs Web 2.0!

Kurzinfo

Moderne Websites kommen ohne "Rich Internet Applications" heute nicht mehr aus: superschnelle Webanwendungen, die ohne lange Wartezeiten auch auf komplexe Aktionen der Besucher reagieren. Wie Sie solche Web 2.0-Anwendungen mit AJAX und jQuery effizient programmieren zeigt Ihnen Ralph Steyer in diesem Crash-Workshop.

Mit AJAX (=Asynchrones JavaScript und XML) ist es seit 2005 möglich, Teile einer Webseite auszutauschen, ohne die gesamte Seite vollständig neu laden zu müssen. Dadurch werden Webanwendungen extrem beschleunigt. Lange Wartezeiten bei einfachen Änderungen der Webseite gehören der Vergangenheit an und es sind interaktive Anwendungen möglich, die sich für die Nutzer wie Desktop-Anwendungen anfühlen: die Basis des Web 2.0.

Die zweite Basis moderner RIAs sind Frameworks wie jQuery, die die Programmierer bei der Erstellung von modernen Webapplikationen unterstützen. Denn es ist wenig sinnvoll, moderne Webanwendungen mit ihrer Vielzahl von Features noch komplett von Hand zu programmieren.

jQuery ist das populärste Framework zur Erstellung speziell von AJAX-Applikationen und ganz allgemein modernen Webapplikationen auf Basis von JavaScript. Denn jQuery ist ein freies, umfangreiches und erprobtes Framework das sich zudem nahtlos in viele Web-Plattformen großer Industrieanbieter integriert (so verwendet beispielsweise Microsoft jQuery in der Entwicklungsumgebung "Visual Studio" und Nokia in ihrer "Web-Runtime-Plattform".)

Dieser Online-Workshop bietet Ihnen einen schnellen und fundierten Einstieg in die Programmierung fürs Web 2.0 mit AJAX und jQuery. Mit vielen praktischen Beispielen und Übungen führt Ralph Steyer Sie

* vom Schnelleinstieg ins "Prinzip AJAX"
* über die Kerntechniken von AJAX: (X)HTML, Style Sheets, DHTML und JavaScript
* bis zur Programmierung anspruchsvoller AJAX-Applikationen
* Am Ende des Workshops kennen Sie außerdem die wesentlichen Möglichkeiten jQuery für Ihre eigenen Webapplikationen zu nutzen: von einfachen Webseiten, die um einzelne Effekte aufgewertet werden sollen, bis hin zu komplexen RIAS.


Start: 09.11.2010
Ende: 06.12.2010
Dauer: 4 Wochen
Teilnahmegebühr: 345,00 €
für akademie.de-Mitglieder: 295,00 €
Alle (genannten) Preise enthalten 19% MwSt.

* Reservieren Sie sich jetzt risikolos Ihren Workshop-Platz.
* Eine Stornierung ist vor Beginn des Online-Workshops jederzeit kostenlos möglich.
* Die Teilnahmegebühr wird erst zu Beginn des Online-Workshops fällig.

Hier informieren.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

3% Widerspruch bei Google Street View

Es kommt doch ziemlich auf die Formulierung an:

Fast 250.000 Haushalte widersprechen Google

So heißt es bei Spiegel Online.

Nur 3% aller Betroffen haben widersprochen

So formuliert es Google und so war es im Radio zu hören.

Man merke den Unterschied bei der Interpretation.
Offiziell gibt sich Google sogar exterm zufrieden, dass es nur so wenige Widersprüche gegen die Aufnahme eines Hauses in dem Online-Straßenatlas gibt.

Definitv ist aber die Zahl der Widersprüche deutlich geringer als es zu erwarten war. Es gab ja eine regelrechte Hysterie in dem Medien in den letzten Monaten. Insbesondere Umfragen waren hier sehr aussagekräftig, dass die meisten Betroffenen gegen Google Street View wären.

Tja, aber so betroffen sind die Betroffenen wohl doch nicht. Und es ist auch ein Unterschied, ob man gegen irgendwas ist und ob man den A... hoch bekommt. ;-)

Wer meinen Blog ein bisschen liest wird wissen oder sehen, dass ich ein großer Gegner von Datenspionage und Beschränkung der persönlichen Freiheiten bin. Aber bei Google Street View halte ich die ganze Hysterie doch für überzogen. Die Bekanntgabe persönlichen Daten, wie es in Social Spionageworks wie Facebook und Co der Fall ist, geht in ganz andere Regionen und hier machen das zum Teil die gleichen Leute freiwillig, die gegen Google Street View agieren. Verstehe ich einfach nicht.

Montag, 18. Oktober 2010

Facebook-Lücke verstanden

Ah jetzt ja! Jetzt habe ich die neue Lücke in Fratzenbuch wohl verstanden.

Nach der illegalen Registrierung eines Hackers als neues Mitglied unter einer fremden E-Mail-Adresse scannt der Dienst die Konten von seinen bereits vorhandenen Mitgliedern nach dieser neu eingetragenen E-Mail-Adresse. Und damit wird dem illegal unter einer fremden E-Mail-Adresse angemeldeten Hacker eine Liste angezeigt, mit denen die (gehackte) Person Kontakt gehabt haben könnten. Fratzenbuch nennt den dahinter liegenden Mechanismus ganz perfide Freundschaftsvorschläge.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Scheiß auf seine Seele - ich habe seine Daten (Facebook)

Hab gerade ne Karikatur von einem Teufel gesehen, der aus dem Haus von Faust rennt mit dem Zitat "Scheiß auf seine Seele - ich habe seine Daten". Dem Teufel hätte man nur noch das Facebook-Logo anheften brauchen. Aber die gerade heiß gekochte neue "Sicherheitslücke" bei Fratzenbuch ist m.E. kaum der Rede wert. Was ist denn wirklich das Problem? Über FB können E-Mail-Kontakte von Leuten herausgefunden werden, die nie bei dem Spionagedienst angemeldet waren. Denn es soll möglich sein, dass man bei der Anmeldung bei Facebook irgendeine E-Mail-Adresse eines Nicht-Mitglieds angibt, sich anmeldet und dann vor der Bestätigung der Anmeldung bereits (und damit der richtigen Freischaltung) EMailadressen aus dem Bekanntenkreis des Nicht-Mitglieds angezeigt bekommt. Ich frage mich, was denn FB von den Kontakten von dem gerade erst angemeldeten Nicht-Mitglied wissen kann? Es ist doch eben explizit bis dahin gar nicht unter FB aktiv und damit gibt es kaum Kontakte. 0 mal x ist immer noch 0. Oder bin ich einfach zu blöd, das Problem zu verstehen?

Hab eher den Eindruck, dass hier an dem Problem Facebook vorbei einfach Schlagzeilen gesucht werden und irgendwann für die Öffentlichkeit echte Skandale in die gleiche Schublade (nicht schon wieder!) fallen.

Leute, boykottiert das Fratzenbuch, bekämpft es, aber macht aus einer Mücke keinen Elefanten.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

jQuery-eBook als App unter iTunes


Mein eBook zu jQuery ist nun auch als App unter iTunes erschienen

JavaFX als ebook des Tages bei Addison-Wesley

Bei meinem Hausverlag Addison-Wesley gibt es täglich einen sogenanntes Download des Tages. Heute ist mein Buch zu JavaFX dran. Als ebook des Tages zum absoluten Sonderpreis von € 2,99.



Hier sind ein paar Fakts dazu:

Einstieg in JavaFX
Leserprofil:

EinsteigerExperten
Erhältlich auch als Buch
Einstieg in JavaFX
Dynamische und interaktive Java-Applikationen mit JavaFX
€ 2,99
Ralph Steyer
Best.Nr.: PDF 978-3-8273-2845-8
Verlag: Addison-Wesley Verlag
336 Seiten
Datum: 27.05.09
Sprache: de

Downloadgröße: 5,7 MB
Format: PDF (gezippt)

Samstag, 9. Oktober 2010

WPF (Windows-Präsentation-Foundation) .NET Schulung für Entwickler in C#.

Und gleich nochmal eine neue Schulung ;-)



















































WPF (Windows-Präsentation-Foundation) .NET Schulung für Entwickler in
C#. Diese Schulung richtet sich an Delphi, C++, Java,
Visual-Basic-Entwickler,
die noch keine oder nur geringe Erfahrungen mit C# und dem DOT.NET
Framework haben.

Vergleichbare Schulung bieten wir auch als WPF
(Windows-Presentation-Foundation) Kurs in Visual-Basic.NET an. Auch
dieser Kurs richtet sich an Software-Entwickler,
die noch keine oder nur geringe Kenntnisse in VB.NET gewinnen konnten.
Ideal für Visual-Basic-Klassic Entwickler.
Termin
Ort 
SeminarartWorkshop/Seminar mit Teilnehmerübungen, die vom Tutor begleitet werden.
VeranstaltungsnameWPF.NET Camp.
UntertitelC# und .NET Grundlagen, Grundlagen der WPF
(Windows-Presentation-Foundation)
SchulungshinhalteWindows Presentation Foundation (kurz WPF) ist ein
Grafik-Framework und Teil des
.NET Frameworks 3.0 von Microsoft, das mit Windows Vista und Windows 7
ausgeliefert wird. Es lässt sich aber auf Windows XP und Server 2003
nachinstallieren. Mit WPF erstellt der Entwickler
Geschäftsapplikationen, die
unter Windows laufen. Hierzu stellt  WPF ein umfangreiches
Modell für den
Programmierer bereit. Dabei wird die Präsentation und die Geschäftslogik
getrennt, dies wird vor allem durch die Auszeichnungssprache XAML
(basierend auf
XML) unterstützt. XAML beschreibt Oberflächen-Hierarchien deklarativ als
XML-Code. WPF-Anwendungen können sowohl Desktop- als auch
Web-Anwendungen sein.
Das Framework vereint die verschiedenen Bereiche, die für die Präsentation
wichtig sind (Benutzerschnittstelle, Zeichnen und Grafiken, Audio
und Video,
Dokumente, Typographie).



Die Programmierspace C# greift Konzepte der Programmiersprachen Java, C++,
Haskell, C sowie Delphi auf. C# zählt zu den objektorientierten
Programmiersprachen und unterstützt sowohl die Entwicklung von
sprachunabhängigen .NET-Komponenten als auch COM-Komponenten für
den Gebrauch
mit Win32-Applikationen. Einige der Elemente von C++, die im
Allgemeinen als
unsicher gelten, wie beispielsweise Zeiger, werden in C# nur für
sogenannten
„unsicheren Code“ erlaubt, der in Zonen mit eingeschränkten
Rechten (z. B. bei
Programmen, die aus Webseiten heraus ausgeführt werden) ohne die Zuteilung
erweiterter Rechte nicht ausgeführt wird. Als .NET-Sprache verfügt
auch C# über
Sprachunterstützung für Attribute und Delegaten. Attribute erlauben es,
Informationen über eine Klasse, ein Objekt, oder eine Methode zu
speichern, die
zur Laufzeit ausgewertet werden können. Man spricht hierbei auch
von Metadaten.
Ein Delegat kann auf Methoden einer Klasse verweisen. Das Konzept
lässt sich mit
Funktionszeigern vergleichen. Im Unterschied zu diesen enthalten Delegaten
zusätzlich auch Verweise auf die zu den Methoden gehörenden
Objekte. Ein Aufruf
eines Delegaten ruft also Methoden auf, denen implizit ein Objektzeiger als
Parameter übergeben wird. Außerdem müssen Delegaten typensicher deklariert
werden, was zur Folge hat, dass Inkompatibilitäten der Methodensignaturen
zwischen aufrufendem Delegat und der aufzurufenden Methode schon
während der
Compilierung aufgelöst werden. Ab der Version 2.0 von C#, das mit
.NET-Framework
2.0 freigegeben wurde, unterstützt C# neben generischen Typen
(engl. generics)
auch anonyme Methoden, Generatoren und partielle Klassen.




Schulungstag 1Übersicht, Einführung in .NET




  • Die .NET-Strategie - oder: was ist .NET?

  • Die .NET-Idee - wofür brauche ich .NET?


  • Die .NET-Umsetzung - was brauche ich für .NET?


  • Der .NET-Einsatz - wofür verwende ich .NET?


  • Die .NET-Basis - die .NET-Plattformen


  • Die .NET-Versionen - welche .NET Versionen gibt es?


  • Die .NET-Toolbox - welche Funktionaliäten gibt es bereits?


  • Die .NET-Werkzeuge - VisualStudio 2010 und andere Werkzeuge


  • Die .NET-Sprache - C# kurz beleuchtet



 


Schulungstag 2
Mehrschichtige Anwendungen; (SOA - Service-Oriented-Architecture)
; Object-Relationles Mapping

  • Datenschicht: Datenbankzugriff mit ADO.NET

  • Datenschicht: LINQ-to-SQL

  • Datenschicht: ADO.NET Entity Framework

  • Datenschicht: XML

  • Übungen Datenschicht - ADO, LINQ, Entity-Framework, XML

  • Präsentationsschicht: Console, Windows-Forms, WPF, Web
    (ASP.NET)

  • SOA: Windows-Communications-Foundation

  • Workflow: Windows Workflows Foundation (WF)


Schulungstag 3, 4 und 5

  • Windows-Anwendungen mit Windows Presentation Foundation (WPF)

  • Architektur der Windows Presentation Foundation (WPF)

  • Grundlagen: Vektorgrafik, Koordinaten, Farben

  • Deklarative Programmierung mit XML

  • Application Markup Language (XML)

  • XAML-Werkzeuge: XamlPad, Expression Blend, Visual Studio

  • WPF-Steuerelemente (Controls)

  • Layout-Elemente: StackPanel, DockPanel, WrapPanel,
    TextBlock, Grid

  • Eingaben mit Tastatur, Maus und Tablet

  • Ereignisbasiertes Programmieren und Event Routing

  • Commands und Command-Binding

  • Dependency Properties

  • Datenbindung

  • Ressourcenmanagement

  • Formatvorlagen (Styles)

  • Multimedia (Images, Audio, Video)

  • Navigation

  • Multithreading mit WPF

  • Alten Code retten: WPF und Windows Forms, WPF und MFC

  • Eigene WPF-Steuerelemente programmieren

  • Model View View Model (MVVM)

  • Multi-Threading in WPF


FirmenkursDieses Seminar ist auch als Firmenkurs buchbar.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Silverlight Schulungen

Mal Werbung in eigener Sache! Warum? Ganz einfach - die Kurse sind komplett neu aufgebaut und müssen ja bekannt werden ;-)

------------------------------------

Wir bieten mehrere Firmen-Schulungen zum Thema Silverlight an, die auf
Ihren Bedarf hin individuell zusammengestellt werden können. Sie
können einzelne Module aus den verschiedenen Kursen kombinieren.
Folgende Kurse bieten wir als Inhouse, bzw. Firmenkurs an:

Silverlight Grundlagen
--------------------------------
Dieser Kurs bietet die Grundlage für die Entwicklung von Silverlight
Anwendungen.
Der Kurs beinhaltet folgende Themenblöcke:
Einführung in Silverlight
XAML
Layout Container
Dependency Properties
Routed Events
Steuerelemente
Das Applikationmodell
Zeichnen von Hintergründen und geografischen Formen
Animationen

Dauer des Kurses: 2-3 Tage (je nach Vorkenntnissen und Themenauswahl)

Silverlight für Fortgeschrittene
--------------------------------------------------------
Für diesen Kurs werden Silverlight Grundkenntnisse vorausgesetzt. Der
Kurs werden folgende Themen behandelt:

Browser Integration, Kommunikation mit Html / Javascript
Entwicklung eigener Custom Controls
Multithreading
Isolated Storage
Networking
Silverlight und Web Services
Einführung in das RIA Services Framework
Integration in Sharepoint oder DotNetNuke
Dauer des Kurses: 2-3 Tage (je nach Vorkenntnissen und Themenauswahl)


Geschäftsanwendungen mit Silverlight 4
-----------------------------------------------------------
Die neue Silverlight Technologie bietet geniale Möglichkeiten für die
Entwicklung von sogenannten LOB (Line of Business) Applikationen. Im
Mittelpunkt des Kurses steht das neue RIA Services Framwork, das die
Implementierung von datengetriebenen Anwendungen stark vereinfacht und
darüberhinaus noch eine saubere Schichtentrennung bietet.

Der Kurs behandelt folgende Themen:

Einführung in RIA Architekturen
N Tier Silverlight Applikationen
Clientseitige Code-Generierung
Datenabfragen über Entitäten
Bearbeiten von Daten (Insert/Update/Delete)
Custom Web-Methods
Asynchrone Operationen
Vergleich mit Web-Services
Vorstellung einer fertigen LOB-Anwendung
Dauer des Kurses: 1-3 Tage (je nach Vorkenntnissen und Themenauswahl)

Samstag, 2. Oktober 2010

Rebirth der Diplom-Arbeit (Atari ST - TOS)

Nachdem ich vor einigen Wochen umgezogen bin, habe ich meine alte Wohnung in meinem Elternhaus als Zweitwohnung/Zweitbüro reaktiviert, weil ich von da aus meine meisten Kunden morgens im Berufsverkehr signifikant besser erreiche. In den letzten Wochen habe ich die Räume dort ziemlich entmistet und da sind mir zahlreiche Disketten (für die Jüngeren - darauf hat man früher Daten gespeichert ;-)) in die Hände gefallen. Unter anderem eine Diskette mit meiner Diplom-Arbeit (kaum zu glauben - 15 Monate Arbeit haben auf 720 Kilobyte gepasst). Ich habe davon zwar noch ein gedrucktes Exemplar, aber wo die Disketten waren, war mir vollkommen entfallen.

Nun haben wir zum Zeitpunkt der Erstellung im Umfeld der Mathematiker/Physiker meistens mit dem Atari ST gearbeitet. Dessen Betriebssystem nannte sich TOS und war dem damaligen DOS soweit überlegen, wie heute ein Formel-1-Wagen einem Trabbi (nichts gegen den TrappTrapp). Als Textverarbeitung habe ich - wie viele Andere - mit Signum gearbeitet, was ebenfalls im Vergleich mit DOS-basierenden Textverarbeitungssystemen Lichtjahre weiter war.

Nur hat sich - leider - DOS samt dessem Nachfolger Windows und bekanntlich nicht TOS durchgesetzt. Und es ist mit gewissen Schwierigkeiten verbunden, wenn man auf TOS basierende Disketten bzw. Daten unter Windows/Linux/MacOS und Co weiter verwerten will. Ebenso stellt das Datenformat von Signum ein Problem dar.

Von daher gab es gleich vier Hindernisse zur Rebirth der Diplom-Arbeit:

  1. Erstmal wiederfinden
  2. Disketten halten in der Regel nicht lange und die besagten Disketten waren 20 Jahre alt - sehr, sehr schlechte Aussichten
  3. Die Diskettenformate mussten lesbar sein
  4. Mit dem Datenformat der Arbeit selbst musste umzugehen sein


Jetzt habe ich im Internet eine auf Linux basierende Live-CD für TOS gefunden:
http://aranym.sourceforge.net/livecd.html

Das Projekt nennt sich ARAnyM/AFROS Live CD. Ich habe mir das ISO der Live CD geladen, eine CD gebrannt und tatsächlich konnte ich ein uraltes Notebook dazu bringen, mit einer TOS-Emulation zu starten.

Das war wie ein Zeitsprung in meine Studienzeit ;-).

Dann der große Moment - was ist mit den Disketten?

Oh Wunder - die Diskette mit der Diplom-Arbeit war lesbar. Ebenso die mit den Sonderzeichensätzen, die ich für meine mathematischen Formeln gebraucht habe. Nur die Diskette mit Signum selbst leider nicht. Aber da müsste ich irgendwo noch eine weitere Version haben und letztendlich sind die Daten entscheidend (selbst wenn es nach meinem Wissen mit dem Start von Signum unter Emulatoren gewisse Probleme geben soll). Werde mal die Dateien ein bisschen analysieren und rumspielen. Mal sehen, ob ich das Zeug nicht vollkommen in den Originalzustand bekomme.

Dienstag, 28. September 2010

Stuxnet

Stuxnet wird der neue Virus genannt, der die letzten Tage Industrieanlagen (genauer - die Steuerungsanlagen) attackiert hat. Interessanter Weise hauptsächlich solche in Iran, aber auch in anderen Ländern wie Großbritannien, Indonesien, Indien oder den USA wurde er beobachtet.

Allerdings verleitet die Tatsache, dass der Wurm zuerst im Iran entdeckt wurde, zu Spekulationen, dass der Virus den Betrieb des ersten iranischen Atomkraftwerks sabotieren sollte. Zumal der Virus wohl ziemlich heftig sein muss und weit über das Niveau klassischer PC-Viren hinaus geht.

Fachleute reden schon von der beginnenden Zeit des Cyberterrorismus, der Cyberwaffen und der Cyberkriege. Auch hinter Stuxnet vermuten manche Fachleute verschiedene Geheimdienste. Alles in Allen sehr spannend, aber irgendwie auch beunruhigend.

Freitag, 24. September 2010

Facebook offline und Geldbewegung mit EC-Karten online ;-)

Wow,

es passiert was in der Welt der Computer. Geldbewegungen mit EC-Karten werden mal schnell pauschal gespeichert. Die wichtigsten EC-Kartendienstleister wie Easycash oder Telecash horten einfach die Daten von Kunden, um beim Bezahlen mit EC-Karte heimlich die Bonität überprüfen zu können.

Jaja, Big Brother ...

war eigentlich nur ein harmloser Scherz. Der hätte mal bei den heutigen Überwachern in die Lehre gehen sollen.

Aber dafür war Facebook für mehrere Stunden nicht erreichbar. Das ist doch in Hinsicht auf Datenschutz eine - von FB selbstverschuldete - positive Nachricht. Ein paar Stunden weniger Datensammlung durch die als Social Network getarnte Datenkrake. Wie wäre es, wenn man jede Woche den Dienst einen Tag ausfallen lässt? Oder wäre das für die Abhängigen des Persönlichkeits-Dealers mit zu großen Entzugserscheinungen verbunden?

Montag, 20. September 2010

Teil 2 der LAMP-Schulung

Ich bin zu Teil 2 meiner LAMP-Schulung nach Dortmund gefahren. Dabei bin ich erst heute morgen angefahren. Normaler Weise fahre ich bei großen Entfernungen ungern am ersten Tag erst an, aber es ging dieses Mal nicht anders (zumindest nicht sinnvoll). Und es ging mit der Anfahrt sogar ganz gut. Zwar viel Verkehr, aber so gut wie kaum Stau. Und einen Parkplatz habe ich auch in der Nähe gefunden.

Freitag, 17. September 2010

ei-Pott statt ISchrott

Was hat den Apfel denn da geritten? Gegen die Verwendung des Begriffs ei-Pott bei einem Eierbecher zu klagen. Wegen der Verwechselungsgefahr? Ich fasse es nicht. Will Apple Google, Facebook oder Microsoft als populärstes Hassziel ablösen? Wie dumm und geldgeil können Manager doch sein.

Dienstag, 14. September 2010

Google Instant mit AJAX

So langsam kommt die so genannte Instant Search von Google in Fahrt. Auf Basis von AJAX (was auch sonst? Braucht jemand eine Schulung zu AJAX oder ein Buch dazu? Bitte bei mir melden! ;-) ) werden dem Nutzer während der Eingabe seiner Suchanfragen mehrere Vorschläge zu seinem gesuchten Begriff angezeigt.

Das kennt man ja im Grunde schon seit Jahren von Google suggest und auch in der normalen Google-Suchmaske hat diese AJAX-Technik seit einiger Zeit Einzug gehalten.

Aber Google Instant geht weiter. Wie aus Google suggest bekannt ändert die Eingabe jedes Buchstaben die vorgeschlagenen Begriffe. Mit der „Instant Search“, was ein Suchende aber auch abschalten kann, versucht Google jedoch zu erraten, was der Nutzer sucht.

Dazu dient etwa der Ort, von dem der Suchende aus zugreift. So wird ein Nutzer aus Frankfurt bei der Suche nach dem Wetter andere Ergebnisse zuerst angezeigt bekommen als ein Besucher aus Hamburg (Sollte jemand fragen, wie denn Google erkennen kann, woher man zugreift? Bitte, bitte - schlau machen über das, was man im Internet von sich preisgibt - Google kennt bei einer Suchanfrage neben dem Namen sogar alle Kontodaten und Krankheiten ;-) )

Zudem bietet das Instantverfahren ein weiteres neues Feature gegenüber den Verwandten. Es erscheinen bereits die vollständige Vorschläge zu möglichen Suchbegriffen noch während der Nutzer einen Begriff eintippt. Und das hat bisher Goggle suggest bzw. die normale Suchmaske nicht geliefert. Ein typischer Internetnutzer spare so laut Google bei jeder Suchanfrage zwei bis fünf Sekunden.

Die Technologie wird von Google erst sukzessive eingeführt, da erhebliche Ressourcen bei Google aufgebaut werden müssen. Insbesondere in Deutschland kann man die Features derzeit nur nutzen, wenn man mit einem Google-Konto angemeldet ist.

Freitag, 10. September 2010

Netbook unter Linux und neue Sicht auf eine bekannte Schulung

Im Rahmen meiner Schulungstour die letzten Monate hat es mich nach Dortmund verschlagen. Bin das erste Mal in der Stadt.

Meine Schulung ist zwar wieder im Bereich Web-Entwicklung angesetzt, aber dieses Mal mit einem starken Fokus auf die Serverseite. Und auch die Adminseite. Und zudem soll Linux als OS zum Einsatz kommen. Zumindest als Serversystem. Konkret geht es um alle Fassetten von einem LAMPP-System. Ich habe dazu mein NC10-Netbook neu partitioniert und Ubuntu als zusätzliches Betriebssystem installiert. Läuft wunderbar.

Ansonsten komme ich mir bei der Schulung vor wie jemand, der schon 100te Mal durch eine Straße mit dem Auto gefahren ist und nun mit dem Fahrrad da durch kommt. Durch die Server- und Adminperspektive eine vollkommen neue Sicht auf bekannte Dinge. Damit wird die Schulung auch für mich spannend, denn ich muss mich richtig konzentrieren und Details überlegen. Wirklich mal was Neues in dem doch bisher recht gleichförmigen Schulungsbetrieb der letzten Monate.

Donnerstag, 2. September 2010

Apfel-Ping

Bisher kannte ich ping nur als Befehl im Netzwerk, um die Erreichbarkeit von einer Ressource zu testen. Aber Apple hat jetzt ein neues soziales Netzwerk mit dem Namen aufgemacht. Ziel ist klar - Benutzerdaten und Benutzerverhalten zu protokollieren und dann permanent Werbung für kostenpflichtige Downloads der diversen Apple-Stors anzeigen.

Gerade in Twitter gelesen: "Ein Ping, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden."

Das passt richtig gut.

Ich verstehe einfach nicht, dass immer mehr Leute sich diesem Sektengetue von Apple anschließen. Eigentlich will ich mir schon seit Jahren mal einen Mac (zwar viel zu teuer, aber soll ja richtig gut sein und zudem müsste ich mich auch in der Welt von MacOS besser auskennen) kaufen, aber diese Geschichten werden mich wohl davon abhalten.

Sonntag, 29. August 2010

Neues RSS-Portal

Aktuell sind wir (ehrlich gesagt macht das im Moment hauptsächlich mein Partner - ich bin permanent am Schulen und komme kaum zu anderer Arbeit - aber ich werde da auch noch aktiv eingreifen) an einem RSS-Portal am schaffen. Wer sich über den Stand informieren will, kann ja den Betastand unter http://rss.t4wi.com/ schon mal ausprobieren.

Freitag, 27. August 2010

Lecker Schlecker

Na das ist doch was - zig Tausende Kundendaten von Schlecker unverschlüsselt im Internet.

Samt I-Mehl und schönen Informationen wie Namen, Adressdaten etc.

Das freut den Spamer wie den Hacker ;-)

Die Datenpanne sei beseitigt, bemüht sich Schlecker zu verbreiten. Natürlich hat niemand vorher die Daten kopiert. So was passiert doch im Internet nie ;-|

Freitag, 6. August 2010

Rückweg

Bin im ICE auf dem Rückweg von Hamburg und versuche mit dem UMTS-Stick online zu gehen. Ist ein Graus. Mal geht was, dann bricht die Verbindung wieder zusammen. Nur ne Notlösung, wenn man wirklich was online machen muss.

Faule Äpfel

Es gibt mal wieder eine neue Sicherheitslücke bei den mobilen Eiern von Apple. Manipulierte PDFs können iPhone, iPad und iPod Touch übernehmen. Ich finde das nur peinlich.

Dienstag, 3. August 2010

Mal wieder on the road

Bin nach Hamburg zu einer Schulung gefahren. Kam dieses Jahr noch nicht oft vor. Zwar viele Schulungen gehabt, aber alle im Rhein-Main-Gebiet. Und zu dem Tripp habe ich mich nach langem Zögern für die Bahn als Anreisemittel entschieden. Und was ist das Resultat? Mein ICE ist mit Triebwerkschaden ausgefallen und ich bin mit einem verspäteten Regio als Ersatzzug nach Hamburg gefahren. Toll :-(. Und da ich vorletzte Woche umgezogen bin, hatte ich von meinem neuen Wohnort zum Hauptbahnhof FFM auch schon 1,5 Stunden Anreise hinter mir, denn die Verbindungen haben auch nicht sonderlich gut gepasst. Wenigstens gab es im Zug nette Unterhaltung mit dem Mitreisenden. Aber für die nächsten Tripps, von denen im August noch mehrere folgen, werde ich wohl wieder das Auto nehmen.

Montag, 2. August 2010

GEMA mit Zensurversuch gescheitert

Oft genug muss ich die Telekom kritisieren, aber dieses Mal freue ich mich über deren juristischen Erfolg. Die GEMA hat versucht, die Telekom (im Grunde als Stellvertreter aller Provider) zu zwingen einen Internet-Zugang zu sperren. Grund war, dass über den Urheberrechtsverletzungen begangenen wurden. Damit sah die GEMA den Provider als als Mittäter, da sie den Zugang zum Internet ermögliche. Das war m.E. wieder ein Versuch den Briefträger für den Inhalt der beförderten Post verantwortlich zu machen. Wann hören diese schamlosen Versuche einer Abzocke bzw. Zensur bei unliebsamen Inhalten auf Kosten der Allgemeinheit endlich auf? Glücklicher Weise haben die Richter des Landgerichts Hamburg die Klage abgewiesen (Aktenzeichen 308 O 640/08).

Montag, 19. Juli 2010

Neue PDF-Suche am Start

Bin gerade mit einem Partner am Erstellen einer neuen Suchseite für Inhalte in PDF-Form.

Zu erreichen unter http://ebook69.t4wi.com/

Warum das Ganze? Im Internet findet sich zu jedem Thema auch Information in Form eines PDFs. Inhalte werden von unserem Dienst automatisiert gesucht, können aber auch eintragen und ebenso bewertet werden. Der hauptsächliche Nutzen für den User liegt darin, dass Informationen in PDFs häufig besser zusammengefasst sind und/oder eine höhere Qualität haben als im "normalen" Web in HTML-Form.

Freitag, 9. Juli 2010

Suchanfragen schützen

Habe mich entschlossen, meine Suchanfragen über Google zu anonymisieren bzw. schützen. Ich habe kein Interesse daran, dass Google mir bzw. meiner IP meine Suchbegriffe zuordnen kann. Bin auf dem Anonymisierungs-Proxy Googlesharing gestoßen und probieren ihn aus. Ist zwar nur ein kleines bisschen Privatshpäre, die ich mir da zurückerobern möchte, aber ein Versuch ist es m.E. wert.

Montag, 5. Juli 2010

Umgehung der "Same-Origin"-Regel bei AJAX-Fragen mit Mozillas JetPack

Wichtigstes Sicherheitsfeature, aber auch eines der größten Probleme bei AJAX-Anfragen stellt die Same-Origin-Regel dar. Diese legt fest, dass ein Browser Daten per AJAX nur von dem URL nachladen kann, von dem auch die Originalseite geladen wurde. Damit ist eine Täuschung von Besuchern nicht so leicht möglich, denn ohne diese Einschränkung könnte eine Webseite, die von einer vertrauenswürdigen Quelle geladen wurde, unbemerkt vom Anwender Daten von einer nicht vertrauenswürdigen Quelle nachziehen. Aber die Einschränkung ist auch offensichtlich - man kann insbesondere nicht einfach so per AJAX Daten von fremden Quellen verwenden. Etwa Daten, die ein Contentanbieter wie Google oder Yahoo bereitstellen. Um diese Einschränkungen zu umgehen stellen diverse Frameworks Lösungen bereit, die meist auf dem Nachladen von JavaScripten basieren.

Das neue API von Mozilla, das eine neue Plug-In-Technik darstellt und sich noch in einer sehr frühen Phase befindet (0.5), stellt nun direkt neue XHR-Objekte bereit, die per se nicht mehr an diese Einschränkung gebunden sind.

Darüber hinaus bietet JetPack spezielle APIs für den Zugriff auf Browser-Tabs sowie die aktuelle Textauswahl und für die automatische Übersetzung von Zeichenketten.

Montag, 28. Juni 2010

GPS-Daten von iPhones werden angeblich gespeichert

Da habe ich doch gerade Apple wegen dem Safari 5 Abbitte geleistet und dann lese ich in der Zeitung, dass Apple die GPS-Daten von iPhone-Nutzern und anderen GPS-fähigen Geräten speichern und für persönliche Bewegungsprofile nutzen will. Würde in den neuen Geschäftsbedingungen von Apple stehen.

Das kann doch nur einen Zeitungsente sein, oder? So dreist kann kein Nachrichtendienst der Welt, geschweige denn ein Unternehmen, Leute ausspionieren. Oder ist Apple doch eine Sekte und deren Anhänger haben nix gegen diesen Extremstriptease?

Abbitte an Safari 5

Muss Apple Abbitte wegen dem Safari 5 leisten. Ich hatte das Domain Name System prefetching offensichtlich doch falsch verstanden. Hätte nur über die Bezeichnung nachdenken müssen. Es werden nur die DNS-Namen von Links im Voraus in IP-Nummern aufgelöst und noch nicht die Inhalte der referenzierten Seiten vorausgeladen. Auch das sorgt natürlich für einen gewissen Traffic mit allen negativen Konsequenzen, aber beileibe nicht für so viel. Und die Missbrauchsmöglichkeiten sind geringer. Aber so ganz koscher ist mir das dennoch nicht. Ich werde Safari 5 nicht verwenden oder aber das Feature abstellen, wenn das geht.

Dienstag, 22. Juni 2010

Neuer Safari 5 mit m.E. kritischen Optimierungstechniken

Gibt ne neue Version von Safari. Angeblich ist der sogar schneller als die aktuellen Versionen von Chrome und Opera. Dazu sollen vor allen Dingen zwei Faktoren beitragen. Ein Faktor finde ich gut - die JavaScript-Engine soll sehr schnell sein.

Faktor 2 ist m.E. kritisch. Safari soll beim Laden einer Seite die enthaltenden Links analysieren und im Hintergrund die referenzierten Seiten bereits auf Vorrat laden (Domain Name System (DNS) prefetching). Dann ist natürlich der entspechende Inhalt bei einem Klick des Anwenders auf einen entsprechenden Link in der Seite fix da.

ABER - das sorgt für tierisch Datentransfer.

Und was ist, wenn der Anwender keine Flatrate hat?

Ebenso ist ein Problem, wenn da rechtlich bedenkliche Inhalte referenziert werden - wie kann der Anwender nachweisen, dass er diese gar nicht betrachtet hat? Safari hat sie ja u.U. in den Cache auf Vorrat geladen und ein Spionagetool beim Provider oder sonst wo hat beobachtet, dass die verbotenen Inhalte von einer bestimmten IP-Adresse geladen wurden. Wie kann denn unterschieden werden, ob das nur eine solche profilaktische Vorratsladung war oder ein echter Anzeigevorgang?

Und dann wird so eine Technik natürlich Missbrauch Tür-und-Tor öffnen. Zig Links auf einer Seite (sichtbar oder unsichtbar) sorgen dafür, dass andere Seiten Traffic bekommen und damit für bestimmte Situationen (etwa Ranking in Suchmaschinen) interessanter werden.

Also ich weis nicht, ob das wirklich der Königsweg ist? Denke, dass das eher ein Irrweg darstellt, wenn Safari das wirklich so macht.

Montag, 21. Juni 2010

NetBeans 6.9 veröffentlicht

Ich arbeite neben Elcipse auch gerne mit NetBeans. Insbesondere dann, wenn ich JavaFX programmiere (obwohl NetBeans mittlerweile auch diverse andere Techniken unterstützt). Und nun ist die neue Version 6.9 von NetBeans da.

Neu ist vor allen Dingen ein sogenannter Java FX Composer, was mich besonders interessiert. Dabei handelt es sich um ein visuelles Layoutwerkzeug für die Erstellung von GUI-Anwendungen mit JavaFX. Das sollte der Akzeptanz von JavaFX weiteren Aufschwung geben. Zumal sich damit JavaFX-RIAs sowohl schreiben als auch bearbeiten und testen lassen. Ebenso können Komponenten mit anderen Datentypen wie etwa Webservices verknüpft werden.

Weitere wichtige Neuerungen betreffen die sogenannte OSGi-Interoperabilität (womit ich aber nix mache), um sogenannte OSGi-Bundles in NetBeans-Anwendungen einzubinden, die mit Build-Werkzeugen wie Ant erzeugt wurden. Auch werden nun verschiedene OSGi-Implementierungen unterstützt.

Mehr interessiert mich persönlich, dass NetBeans 6.9 die Version 3.0 von Spring unterstützt.

Donnerstag, 17. Juni 2010

Facebook-Konto reaktiviert

Hab mein Facebook-Konto doch wieder reaktiviert, nachdem ich es aus Protest gegen den Datenmissbrauch bei Facebook im Rahmen der weltweiten Aktion deaktiviert hatte. Bin immer noch sehr besorgt ob dem Datenmissbrauch hier, will das Geschehen aber von Innen verfolgen. Oder um es aus der Welt der Krimis auszudrücken - man kann eine Verbrecherorganisation besser besser beobachten, wenn man sie infiltiert ;-)

Dienstag, 15. Juni 2010

Neuer AJAX-Kurs

Ab dem 22.06.2010 halte ich wieder einen Online-Workshop
Programmieren fürs Web 2.0 mit AJAX
bei Akademie.de. Der Online-Workshop geht über vier Wochen und beinhalten mit vielen praktischen Beispielen und Übungen die Themen
* Schnelleinstieg ins "Prinzip AJAX"
* die Kerntechniken von AJAX: (X)HTML, Style Sheets, DHTML und JavaScript
* bis zu anspruchsvollen AJAX-Applikationen mit serverseitiger Programmierung mit PHP

Der Workshop richtet sich an Webentwickler und Programmierer, die schnell und fundiert alle relevanten Techniken samt diverser praktischer Beispiele rund um AJAX kennen lernen wollen.


Start: 22.06.2010 - Ende: 19.07.2010
Dauer: 4 Wochen
Teilnahmegebühr: 345,00 €
für akademie.de-Mitglieder: 295,00 €
Alle (genannten) Preise enthalten 19% MwSt.

Zur Info und Anmeldung

Koffein für Google

Google arbeitete schon geraume Zeit an einem neuen Indexierungssystem für das Web mit Namen Caffeine. Diese Indexierungssystem ist nun offiziell als fertig freigegeben worden und soll die Suche im Web über Google signifikant beschleunigen. Geschwindigkeitssteigerungen von bis zu 70% gegenüber der alten Variante werden von Google versprochen. Wichtiger dürfte jedoch sein, dass die Suche über Google durch die neue Technologie aktuellere Ergebnisse liefern soll. Angeblich betrifft das Inhalte in allen indixierten Bereichen - Web, News, Blogs, Foren etc. Insbesondere werden aber auch Multimedia- und Social-Media-Inhalte besser erfasst.

Möglich soll das sein, da Caffeine das durchsuchte Internet quasi in kleine Portionen zerlegt und diese schneller und häufiger aktualisiert werden können.

Tja - ich kann nicht umhin Google ob seiner technischen Inovationen zu bewundern. Bald zerreist es mich fast, wenn das so weiter geht ;-)
- auf der einen Seite der technische Mastermind des Web
- auf der anderen Seite die Datenkrake

Sonntag, 13. Juni 2010

Startzeiten

Auf meinem doch ziemlich schwachbrüstigen 2-Kern-Rechner mit gerade mal 2 GByte RAM habe ich Linux Ubuntu und Windows XP als Dualboot installiert. Daher kann ich die Startzeiten von den Betriebssystemen ganz gut vergleichen. Hab mich gerade mal wieder über die Bootzeit von der Windows-Version geärgert. Gefühlt 10 Mal so langsam wie Ubuntu. Aber objektiv vielleicht 3 - 4 Mal so langsam. Und das ist auch schon ne Katastrophe. Was rödelt denn Windows da so ewig rum?

Mittwoch, 9. Juni 2010

Und nochmal Zensur - der anderen Art

Ja sind wir denn in China? Es sieht so aus als wärenn in der Türkei wieder Seiten und Inhalte von YouTube, Teile von Google, Feedburner und Facebook gesperrt worden. Angeblich aus rechtlichen ;-( Gründen. Na das zeigt ja deutlich, wie die Türkei in Hinsicht auf Informationsfreiheit zu bewerten ist.

Dienstag, 8. Juni 2010

Google-Zensur

Mein Misstrauen gegen die Macht von Google und deren Missbrauch von Daten ist in der letzten Zeit immer mehr gewachsen. Aber seit ich mitbekomme, wie willkürlich Google unliebsame Seiten zensiert bzw. aus dem Suchindex verbannt ist für mich Schluss mit lustig.

Einerseits kann ich verstehen, dass sich Suchmaschinen gegen sogenannte "Suchmaschinenoptimierungen" wehren müssen, aber die von Google aufgestellten Regeln für Weebmaster, die eine Seite einhalten muss, um in Google überhaupt gelistet zu werden, sind reine Zensur und Willkür nach fraglichen Kriterien. Das kann nicht sein.

Und es zeigt mir, dass ich andere Suchmaschinen verwenden muss, um frei an Inhalte zu kommen. Google spielt sich mittlerweile wie Gott auf und entscheidet ohne Kontrollmöglichkeit, was gute und was schlechte Seiten sind. Das ist wie gesagt übelste Zensur. "Dont't be evil" - in dem Sinne wie es Google versteht. Der große Bruder weiß schon was gut und was böse ist.

Sonntag, 6. Juni 2010

Quit-Day in Facebook ein Flopp

Ich muss zugestehen, dass der große Austrittstag aus Facebook wohl ein ziemlicher Flopp war. Nur etwa 35.000 User haben angeblich ihren Account stillgelegt. Ich frage mich, warum nicht mehr? Aus Bequemlichkeit, weil es Facebook technisch so schwer macht oder nur, weil der Datenmissbrauch durch Facebook als nicht schlimm angesehen wird?

Samstag, 5. Juni 2010

Surfstick als Alternative?

Da ich demnächst etwa 30 Km umziehe, habe ich für mein neues Büro bzw. die Wohnung dort eine neue DSL/Telefon-Flat bei 1&1 bestellt. Besonders interessant für mich war, dass man kostenlos einen Surfstick dazu bekommt (für die Übergangszeit von 3 Monaten ist die Verwendung sogar kostenlos), denn da ich in meinem derzeitigen Heimatort ein Zweitbüro bzw. eine Zweitwohnung halte, möchte ich da jedoch keinen eigenen Internet- bzw. Telefonanschluss. Und so kann ich das Teil mal testen. Denn ich dachte mir, dass Handy und Surfstick für die Zweitvariante langen sollten.

Jetzt habe ich die ersten Wochen Erfahrung mit der Surfstick-Lösung und bin zwiegespalten. Hier im Rhein-Main-Gebiet funktioniert das Surfen recht fix, nur scheint mir 1&1 nach einer gewissen Zeit bzw. Datenmenge die Performance zu drosseln. Kann mich täuschen, aber den Eindruck hatte ich schon mehrfach. Und gestern war ich zum Gleitschirmfliegen auf einem kleinen Flugplatz zwischen Bad Schwalbach und Limburg (also in der totalen Walachei) und dort war die Verbindung unerträglich langsam.

Ein Surfstick ist also nach meiner Meinung dann eine Alternative, wenn die Region, in der man hauptsächlich surft gut abgedeckt ist, und wenn man nicht zu viele Daten lädt oder gar verschickt. Andernfalls kommt man derzeit nicht um einen Festanschluss mit DSL rum.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Die Welle ebbt ab

Seit Mitte März hatte ich eine richtige Welle an Schulungen. Fast alles zum Thema Webentwicklung, Web 2.0, AJAX und jQuery, aber auch ein paar andere Themen. Ab heute ebbt die Welle ab und ich kann mich um die Weiterentwicklung von ein paar Projekten (guckst du z.B. unter www.t4wi.com) kümmern. Die liegen seit diesem Schulungshoch ziemlich Eis.

Montag, 31. Mai 2010

Deaktivierung vom Facebook-Konto

Hab heute aus Protest gegen den Datenmissbrauch bei Facebook im Rahmen der weltweiten Aktion mein Konto deaktiviert. Bin mal gespannt, ob die Aktion Wirkung zeigt.

Dienstag, 25. Mai 2010

31. Mai ist Austrittstag aus Facebook

Da in Facebook in der letzten Zeit sowohl die allgemeinen Rechte der persönlichen Daten der Nutzer massiv eingeschränkt wurden als auch diverse Datenpannen passiert sind, formiert sich im Web der Protest. So gibt es eine weltweite Aktion, um gegen den Datenmissbrauch bei Facebook zu protestieren. Am 31. Mai sollen möglichst viele Facebook-User ihren Account dort löschen. Finde ich gut. Ich mache wohl auch mit.

Sonntag, 23. Mai 2010

Google Font API mit AJAX

Von Google gibt es ein neues API für Webfonts. Damit kann man in Webseiten Schriften nachinstallieren und damit unabhängig davon, welche Schriften auf dem System des Besuchers vorhanden sind. Beim Start enthält die Font Datenbank 18 verschiedene Schriften und alle Schriften in der Google Font Datenbank stehen unter einer Open Source-Lizenz. Das API bietet zwei Möglichkeiten, um die Schriften einzubinden. Entweder via CSS und Javascript oder mittels des Google Ajax API. In jedem Fall also eine JavaScript- bzw. AJAX-Basis.

Samstag, 22. Mai 2010

Facebook & Co geben Daten weiter

Große Aufregung - Facebook hat Werbekunden Daten von Nutzern weitergegeben. Sogar so sensible wie Namen und Adressdaten. Obwohl das angeblich im Widerspruch zu dessen Datenschutzbestimmungen stehe. Und laut Facebook wäre das alles nur ein Versehen gewesen. Ich lach mir einen Ast. Ein Versehen! Aber wen wundert das überhaupt? Die sozialen Netzwerke wie Facebook werden doch nur zum Zweck des Datenhandels betrieben. Und wer da seine Daten freigibt, macht eben Persönlichkeitsoffenbarung. Und dass auch andere Anbieter wie MySpace Daten weitergeleitet haben sollen ist m.E. genauso wenig überraschend.

Dienstag, 18. Mai 2010

Es ist da

Heute habe ich endlich die Belegexemplare von meinem neuem Buch erhalten - Das JavaScript-Handbuch, Addison-Wesley,ISBN 978-3-8273-2940-0.


Samstag, 15. Mai 2010

Google spioniert W-LANs aus

Da dachte man, dass die reine Lokalisierung der W-LAN-Hotspots durch Google Street View bereits ein Problem ist. Und nun wird bekannt, dass die unverschlüsselten W-LANs gleich mal ausspioniert wurden. Einfach mal mitschneiden, was da so an den Autos vorbeikommt. Angeblich bedauert Google diese Datenspeicherung, aber warum haben sie das dann denn überhaupt gemacht? Wenn schon Sniffer, warum dann nicht auf die Header-Daten und die Protokolldaten beschränken? Das wäre schon schlimm genug, aber rein aus Versehen schaut niemand in einen Briefumschlag rein.

Und man hat wieder ein Argument mehr, warum man seinen W-LAN unbedingt verschlüsseln bzw. schützen muss! Zusätzlich zum Urteil von Freitag, dass ein Betreiber dazu juristisch verpflichtet ist.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Also doch - Absichern des W-LANs ist gefordert

Hm,

der Betreiber des W-LANs hat wohl das Teil verschlüsselt gehabt, nur das Standardpasswort des Routers nicht geändert. Das Gericht hat ihn freigesprochen, aber grundsätzlich gefordert, dass W-LANs angemessen abgesichert werden müssen. Andernfalls gibt es die Möglichkeit, dass man per Abmahnung dazu verdonnert werden kann, wenn Rechteinhaber einen illegalen Download über das Netz nachweisen können.

Was machen dann die Betreiber der ganzen freien W-LANs, die es bei verschiedene Restaurants, Hotels, etc. gibt? Soll das jetzt alles abgeschafft werden?

Mittwoch, 12. Mai 2010

BGH entscheidet heute über Sicherung von WLANs

Na toll. Jetzt entscheiden schon Gerichte darüber, ob DAUs einen W-LAN betreiben dürfen. Was die Musikmafia so alles in Bewegung setzen kann, wenn es um "illegale" Downloads geht. Konkret geht es darum, ob WLANs künftig besser (was auch immer das heißt) gegen unberechtigte Zugriffe von Fremden gesichert werden müssen. Denn ein Rechteinhaber an Musik hatte einen W-LAN-Betreiber verklagt, über dessen Anschluss urheberrechtlich geschützte Inhalte zum Herunterladen verfügbar gemacht wurden. Der Rechteinhalber will dem Anschlussinhaber an den Kragen und Schadenersatz von ihm.

Die Klage war in der Vorinstanz vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main abgewiesen worden.

Jetzt stellen sich aus meiner Sicht wieder die üblichen Fragen:

1. Wie weit darf die Film- und Musikindustrie gehen? Deren Aktionen und Zensurversuche gehen mir extrem gegen den Strich.

2. Darf man wirklich einen W-LAN betreiben, ohne sich zumindest minimal mit Netzwerken und dem Internet auszukennen? Immerhin braucht man ja auch zur Teilnahme im Straßenverkehr mit dem Auto einen Führerschein.

Wie immer tendiere ich bei der Beantwortung der einen Frage zu einem anderen Urteil als bei der Beantwortung der anderen Frage. Oder anders - ich bin unentschieden und ärgere mich mehr darüber, dass so eine Frage überhaupt vor einem Gericht landet.

Dienstag, 11. Mai 2010

GEMA vs Youtube

Der Streit zwischen der Gema und Youtube bzw. Google ist eskaliert. Die Gema hat die Lizenzverhandlungen abgebrochen und droht mit der Speerung von über 600 Musikvideos in Deutschland.

Bin selbst unentschieden was ich davon halten soll. Einerseits kann Musik nicht vollkommen kostenlos sein, andererseits bin ich ein strikter Gegner von Zensur. Denn nichts anderes wäre es, wenn für User aus Deutschland bestimmte Informationen oder auch Musik oder Videos nicht zugänglich wären. Hier denken noch zu viele Rechteverwerter und Rechteinhaber in alten Kategorieren.

Und dann stellt sich die Frage nach der gesellschaftlichen Notwendigkeit, dass die Musik- und Filmindustrie (teils extrem viel) Geld verdienen muss? Die Frage liegt auf dem gleichen Level wie die, ob es gesellschafltich angemessen ist, dass ein populäre Sportler ein Vielfaches an Geld verdient wie eine Krankenschwester? Was wäre denn wirklich schlimm daran, wenn Musik nur durch freiwillige Obuli Geld bringen würde? Man würde sich viel Müll wie DSDS ersparen. Die Erde würde sich sicher weiterdrehen und kein Mensch deshalb verhungern. Und ob die Kultur darunter leiden würde wage ich angesichts von besagtem DSDS und anderer Abfallmusik zu bezweifeln.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Neues Ubuntu

Bin gerade dabei meine Rechner zu entmüllen und zu optimieren, Datensicherungen zu fahren und alle Software auf den aktuellsten Stand zu bringen. Dabei habe ich meinen Ubuntu-Rechner auf die neuste Version 10 aktualisiert. Das ging sowas von problemlos. Sowas wünsche ich mir auch mal im Windows-Umfeld. Bin mal gespannt, was das neue Linux an Verbesserungen bringt. Sofort auffällig ist die wahnsinnig schnelle Startzeit. Sowas habe ich bisher bei keinem GUI-OS gesehen.

Mittwoch, 5. Mai 2010

SchülerVZ mit Datenpanne?

Nun hat mal wieder SchülerVZ angebelich eine Datenpanne. Da wurden diverse Infos von Usern gesammelt und ner Onlinezeitung zur Verfügung gestellt. Und die Medien stürzen sich drauf. Aber die Daten sind wohl nur das, was die User sowieso freigegeben haben. Warum die Aufregung? Jeder, der in sozialen Netzwerken präsent ist, will doch, dass diese Infos von anderen verwendet werden. Man könnte höchstens als Problem die Unmündigkeit bzw Unerfahrenheit der jungen Nutzer von SchülerVZ in Hinsicht auf Datensicherheit und Sensibilität von Daten anführen. Aber das ist allgemein ein Problem und hat nix mit dieser sogenannten Datenpanne zu tun.

Sonntag, 2. Mai 2010

Neuer Server

Ich habe mir nun endlich einen echten Server im Internet geleistet. Mit allem Drum und Dran. Feste IP-Nummern, voller Root-Zugriff, eigenem Webserver, FTP-Server, ...

Und wer mich kennt weis, dass ich eigentlich Linux Windows vorziehe. Aber da ich den Server mit einem Partner betreibe und er sowohl Windows-Fan ist als auch wir einige Applikationen im .NET- und Silverlight- als auch allgemein MS-Umfeld realisieren wollen, ist das sogar ein Windows-Server geworden.

Es gibt auch schon eine erste Webanwendung auf dem eigenen Server. Einfach mal unter http://www.t4wi.com schauen.

Donnerstag, 29. April 2010

Mein neues Buch geht in Druck

Na endlich - mein neues Buch geht heute in Druck: Das JavaScript-Handbuch, Addison-Wesley,ISBN 978-3-8273-2940-0. Das hat sich doch lange hingezogen.


Terminschlachten

Die Tendenz setzt sich fort - die Anfragen nach Schulungen nehmen nicht ab. Kompletter Gegensatz zu letztem Jahr. Bin natürlich froh, denn ich muss ja meine Brötchen verdienen. Aber so langsam wird es in meinem Terminplan richtig eng und andere Aktivitäten müssen immer weiter verschoben werden. Und zudem müssen Termine hin- und hergeschoben werden, damit die verschiedenen Anfragen koordiniert werden können.

Aber mein Fazit von neulich stimmt wohl (auch was ich von anderen höre) - in der DV-Branche ist die Krise im Moment zumindest vorbei.

Freitag, 23. April 2010

McAfee-Update hält Windows XP für einen Virus

Ei wer hätte es gedacht - eine Aktualisierung des PC-Sicherheitspakets von McAfee hat Windows XP wie einen Virus behandelt. Mit fatalen Konsequenzen - weltweit wurden ganze Firmen lahmgelegt. Von Privatanwendern ganz zu schweigen, wobei wohl nur das Business-PC-Sicherheitspaket betroffen war.

Konkret war die essentielle Windows-Systemdatei svchost.exe betroffen. Ohne die funktioniert der ZUgriff auf zahlreiche Programmbibliotheken nicht mehr


Jenseits jeden Spots - ich weis schon, warum ich lieber Linux nehme.

Donnerstag, 22. April 2010

Googel Street-View-Autos scannen auch private W-LAN

Wow - nicht genug, dass Google Street View alle Häuser in Deutschland fotografieren will - die Street-View-Autos scannen angeblich auch gleichzeitig nach W-LANs und registriert sie mit ortsgebundenen Daten (Google hat das übrigens wohl wirklich auch eingeräumt). Das sehen natürlich Datenschützer und Google bezüglich der Legalität ziemlich unterschiedlich. Vermutlich erfasst Google neben dem Ort des W-LAN den Verschlüsselungsstatus der Geräte, die MAC-Adresse und den Namen des W-LAN (SSID). Insbesondere die SSID ist oft sehr aufschlussreich, da sie bei Privatpersonen vielfach den Namen etc. enthält. Und der Verschlüsselungsstatus lässt sich hervorragend nutzen. Denn wenn ein W-LAN unverschlüsselt ist und dessen Ort angegeben wird - was kann man wohl damit anfangen? Schwarzsurfen natürlich.

Mal sehen, ob die Politik und der Gesetzgeber Google wirklich dazu bringen diese Spionage aufzugeben.

Dienstag, 20. April 2010

jQuery die klare Nummer 1


Unter Pingdom ist eine interessante Statistik zu finden, welche JavaScript-Frameworks in modernen RIAs eingesetzt wreden. Eindeutig ist jQuery der Dominator. Fast 40% ist dessen Marktanteil. Wenn man dann noch die Zahlen von jQuery UI dazu nimmt, kommt man fast auf 50%. Selbst das etablierte Prototype kommt als zweitbeliebtestes Framework nur auf knapp 8%. Die Statistik deckt sich übrigens weitgehend mit einer Umfrage, die ich auf meinem AJAX-Portal seit geraumer Zeit laufen lasse. Auch hier ist jQuery ganz deutlich der Favorit.
Das freut mich natürlich, denn mit meiner neuen Schulungs-DVD zu jQuery bei Video2Brain und meinem jQuery-Buch liege ich damit goldrichtig.



Interessant an den Zahlen ist meines Erachtens auch, dass inzwischen fast alle Seiten zusätzlich zu nativem JavaScript ergänzende Libraries wie eben jQuery verwenden. Es will wohl kaum jemand immer wieder das Rad neu erfinden.

Donnerstag, 15. April 2010

Wo Tauben sind, ...

Es ist irgendwie ungewöhnlich. Nachdem das letzte Jahr in Hinsicht auf Schulungen eine gelinde Katastrophe war, habe ich im Moment wieder ziemlich viel Schulungen. Und es werden permanent mehr. Gerade gestern hat es sich wohl ergeben, dass sich aus einer 6-Tage Maßnahme 4 - 5 zusätzliche Tage entwickeln.

Dabei ist für mich besonders bemerkenswert, dass sich die Arbeit sogar gleichmäßig verteilt. In den Jahren zuvor hatte ich teilweise bis zu 70 Stunden in der Woche geschult und dann wochenweise gar keine Schulungen, während im Moment sich das sehr angenehm auf die verschiedenen Wochen verteilt.

Allgemein ist mir aufgefallen, dass Anfragen sich aber im Thema sehr stark konzentrieren. Und zwar auf alle Webtechnologien, die zur Erstellung von RIAs (im weiteren Sinn) wichtig sind. Ich schule vor allen Dingen viel jQuery und JavaScript sowie XML. Ein deutlicher Fingerzeig, wohin sich der Markt wohl die nächsten Monate hin entwickelt.

Freitag, 2. April 2010

DVD zu jQuery

Bei Video2Brain ist meine neue Schulungs-DVD zu jQuery ist erschienen.

Donnerstag, 1. April 2010

E-Mail-Gebühren - 1. April

Den ganzen Tag verbreitet HR3 bereits die Meldung, dass ab Juli das Versenden einer E-Mail 1 Cent kosten wird (und zwar jeweils für jeden Adressaten). Damit wird natürlich die Idee aufgegriffen, den unsäglichen Spammails den Garaus zu machen. Soweit also eine gute und ernstzunehmende Idee. Nur ist heute der 1. April.

Aber im Grunde finde ich die Idee die einzig sinnvolle Maßnahme gegen Spam. Muss ja nicht 1 Cent pro Adressat sein. Bereits 0,1 Cent langt um die Kosten für eine Spammail ins uferlose wachsen zu lassen. Und bei normaler Anwendung zahlt man vielleicht 1 EUR/Monat. Das wäre mir der Kampf gegen Spam wert.

Sonntag, 28. März 2010

Opera 10.5


Es gibt eine neue Version von meinem Lieblingsbrowser. Und diese holt sich die Krone bei dem Aufbau von moderen RIAs zurück. Opera 10.5 gibt es zwar derzeit leider nur für Windows, aber andere Versionen werden folgen. Der Browser legt eine hohe Messlatte für die Konkurrenten Firefox & Co, Chrome oder Safari.

Freitag, 19. März 2010

Haftung für WLAN?

Der Bundesgerichtshof (BGH) soll in einem Grundsatzurteil entscheiden, ob der Betreiber eines WLAN haftet, wenn Unbekannte über das WLAN an seinen Internetzugang gelangen und dann illegale Dinge tun? Ich bin zu der Frage sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite stinkt mir die permanente Überwachung, Zensur und Verteufelung vom Internet extrem. Andererseits ist eine Verschlüsselung von einem WLAN nicht schwer und ein Mindestmaß an Computergrundkenntnissen sollte man auch von privaten Computeranwendern fordern. Kein Pilot geht ohne Ausbildung in die Luft und kein Autofahrer ohne Führerschein auf die Straße. Aber im Internet bewegen sich zig Leute, die nicht die geringste Ahnung von dem haben, was sie da tun.

Jetzt ist allerdings das Problem, dass hinter dem zu erwarteten Grundsatzurteil eine Klage der Musikmafia (...tschulding Musikindustrie) steht und die habe ich samt der Flimmafia mit Ihren unverschämten Kopierverboten und Lizensmodellen gefressen. Und das Argument, dass ein Internet durch die verbotene Nutzung unverschlüsselter Netze anonym wird, ist eigentlich genau das, was ich in Hinsicht auf die Nutzung vom Internet für unabdingbar halte. Nur sollte das nicht auf Kosten von dummen Laien erfolgen.

Dienstag, 16. März 2010

Planung, Planung, Planung, ...

Im Moment ist große Planungszeit, habe ich das Gefühl. Zig Schulungen werden gerade geplant und terminiert. Aber von allen meinen Kunden gleichzeitig. Beginnend in der nächsten Woche bis Mitte 2011. Bin fast nur noch am Kalender wälzen und der Terminkoordination.

Samstag, 13. März 2010

Austauschrechner

Mein Austauschrechner ist eingetroffen. Ganz billiges Teil und nicht mehr auf dem Stand der Technik, aber so halbwegs ersetzt er meinen zerbröselten PC. Auch ein Athlon Zweikern, aber man merkt den Preis an jeder Ecke. So gibt es etwa nur zwei Bänke für RAM-Riegel. Daher konnte ich die Kiste nur auf 2 GByte aufrüsten. Und die Grafikkarte ist ziemlich mau. Meine alte kann ich aber nicht einbauen, da zu wenig Platz in der Kiste ist.
Aber zumindest meine TV-Karte ging einzubauen und läuft. Und vor allen Dingen auch meine alte Festplatte. Mittels Grub kann ich sogar meine bisherigen Betriebssysteme starten. Bei meiner Linux-Partition habe ich das erwartet, aber selbst mein Windows XP läuft nach einer Neuregistrierung (wegen der geänderten Hardware) wieder weitgehend mit den alten Einstellungen. Hätte also auf die neue XP-Lizens sogar verzichten können. Aber egal. Bis zum Sommer soll das Teil als Hauptrechner arbeiten, dann kommt ein 4-Kern mit 64-Bit-Windows 7 bzw. 64-Bit-Linux als Ablösung.

Mittwoch, 10. März 2010

Internet Explorer - Betrugsversuch bei GMX


Ich fasse es nicht. Ich war gerade auf der Seite von GMX und bekomme plötzlich eine Meldung angezeigt, ich würde mit einem veralteten Browser surfen und sollte den Internet Explorer laden und installieren. Damit wäre alles viel schneller und besser. Dabei verwende ich den neusten Firefox und der ist bekanntlich viel schneller, sicherer und besser als der Internet Explorer (sorry, dass ich das nochmal betone, weil es Eulen nach Athen trägt). Wie soll ich den Spam nun verstehen? Bekommt GMX Geld von Microsoft um die Leute zu einem Wechsel zu betrügen? Oder was steckt hinter dem Fehlhinweis?

Eclipse-Schulung & Co

Morgen und den Tag drauf schule ich mal wieder Eclipse. Parallel startet ein Coachingprojekt zur allgemeinen Webentwicklung und nächste Woche fange ich an der Hochschule RheinMain mit meinem Seminar zu jQuery an. Insgesamt läuft das Schulungsgeschäft wieder stärker an als die letzten Monate. Noch nicht richtig gut, aber es sieht so aus als wäre das Tal der Krise durchschritten.

Montag, 8. März 2010

Und wieder ein PC-Crash

Und wieder hat es einen PC bei mir zerbröselt. Startet nicht mehr :-(.

Ich kenne mich mit Hardware zwar nicht ganz so aus, aber da bin ich mir ziemlich sicher, dass das Motherboard defekt ist. Hab keine Anzeige auf dem Bildschirm. Selbst das BIOS kommt nicht hoch. Bei dem Rechner war vor nicht allzu langer Zeit das Motherboard schon einmal defekt, aber da das noch knapp in der Garantiezeit war, habe ich es da tauschen lassen. Jetzt ist die Sache jedoch vorbei. Eine Reparatur ist teuerer als ein neuer Rechner gleicher Qualität.

Also hab ich mir für kleines Geld einen Athlon X2 bestellt, in den ich die noch funktionierenden Komponenten (RAM, eventuell Grafikkarte, TV-Karte, Festplatte) reinhängen will.

Zumindest sind keine Daten weg, denn erstens ist die Festplatte ok und die kann ich über einen USB-Adapter problemlos von einem anderen Rechner verwenden und zweitens habe ich 2 Tage zuvor erst eine Datensicherung gemacht. Aber lästig ist die Sache schon, denn die Programme muss ich ja alle auf dem neuen Rechner wieder installieren und zudem die Kiste so konfigurieren, wie ich es brauche.
Zudem habe ich z.Z. nur ein paar Steinzeitrechner und mein Netbook zur Verfügung. Das kleine Netbook muss bis zum Eintreffen des neuen PC wie ein Großer schaffen.

Donnerstag, 4. März 2010

Mein Tag auf der Cebit 2010

Bin gestern auf die Cebit gefahren. Ging schon um 6:00 Uhr los. Ich habe noch jemand über die Mitfahrzentrale mitgenommen (gut für die Umwelt und gibt zudem einen Spritzuschuss). Da wír uns am Treffpunkt allerdings nicht gleich gefunden haben, war ich erst gegen 10:00 Uhr auf der Messe. War aber dennoch früh genug.







Die Messe selbst war wie erwartet mäßig interessant, wenn man schon zig Cebits hinter sich hat. Allerdings so ein paar Schmackerl haben mit ganz gut gefallen. Insbesondere die 3D-Effekte bei Filmen und Videos waren wirklich eindrucksvoll. Beruflich für mich nicht interessant, aber dafür könnte ich mich privat begeistern, wenn das in 2 oder 3 Jahren serienreif ist.

Ansonsten habe ich mir auch die ach so bösen Street-View-Autos von Google angesehen. Das Marketingkonzept von Google ist faszinierend. Da waren sonst kaum Infos, kaum Google-Leute. Die haben nix anderes gemacht als drei bunt bemalte Opel hingestellt und die Leute sind hingeströmt und haben diskutiert. Besser kann man nicht ins Gespräch kommen.


Ansonsten war großes Thema die Datensammelwut der Behörden, gegen die sich insbesondere die IT-Branche (aber auch interessanter Weise viele der Leute, die angeblich geschützt werden sollen - etwa die Opfer von Kindesmissbrauch) in vielfältigen Aktionen auf der Messe gewehrt haben. Das Urteil zum Verbot der Vorratsdatenspeicherung war natürlich Wasser auf die Mühlen der Bürgerrechtler und Datenschützer.






Am Abend war dann der Hauptgrund für meinen Cebit-Tripp angesetzt. Der Autorenabend von Pearson. Da gibt es immer gutes Essen (waren im Turmrestaurant auf der Messe - wie schon mehrfach) und man trifft Autorenkollegen und die Leute von Verlag. Immer nett und ein wichtiger Termin im Jahr. Für mich gab es auch eine nette Überraschung. Auf dem Autorenabend werden immer 3 Autoren herausgegriffen und "geehrt", wenn ein Buch besonders im Jahr zuvor aufgefallen ist. Dieses Jahr hat es mich "erwischt", da mein Buch
jQuery - Das neue JavaScript-Framework für interaktives Design (Ralph Steyer - Addison-Wesley - ISBN 978-3-8273-2887-8) die letzten Monate richtig gut gelaufen ist. Gab als Preis ne Flasche Champagner :-).

Um 2:30 Uhr war ich dann am Donnerstagmorgen wieder zurück. War eine lange und anstrengende Sache.

Dienstag, 2. März 2010

Vorratsdatenspeicherung verfassungswidrig

Die Vorratsdatenspeicherung ist gescheitert. Ein Sieg der Bürgerrechte. Der Generalsverdacht gegen die Bürger war ja sowieso eine Unverschämtheit. Das Verfassungsgericht hat unsere Überwachungsfanatiker in die Schranken verwiesen. Auch wenn die Vorratsdatenspeicherung in Zukunft grundsätzlich wohl weiter möglich ist, müssen zumindest elementare Rechte der Bürger gewahrt werden. Frage mich immer wieder, warum die Herrschenden ihren Bürgern so misstrauen und totalitär überwachen müssen?

Cebit beginnt

Morgen fahre ich wieder auf die Cebit. Muss einfach sein, obwohl mich das Gebahren der Cebit ziemlich nervt. Die Tickets müssen mit persönlichen Daten freigeschaltet werden. Warum eigentlich? Auf der einen Seite schimpft jeder gegen die Vorratsdatenspeicherung der Behörden und ihre unsägliche Spionagewut oder über Google, MySpace, etc. wegen der riesigen Daten, die sie über Leute sammeln. Und auf der anderen Seite ist sich die Cebit selbst nicht zu schade und fordert von Besuchern unverschämt persönliche Daten ein. Denke dass auch das zu dem angekündigten Besucherschwund beiträgt. Ich persönlich werde mir es die nächsten Jahre überlegen ob ich hingehe. Würde wohl auch dieses Jahr nicht nach Hannover fahren, wenn nicht der Autorenabend von meinem Verlag wäre. Das ist immer nett und zudem wichtig, weil man viele Leute aus der Szene nur einmal im Jahr (eben da) persönlich sieht. Überhaupt ist das einzig Interessante an der Cebit die Kontaktpflege.

Die angekündigten Highlights wie 3D-TV oder Smartphones, mit denen man auch Spiegeleier braten kann, interessieren mich nicht die Bohne. Wenn ich an wirklich interessante Mottos der Cebit der letzten Jahre wie Linux und OpenSource, Web 2.0 oder auch Netbooks denke, ist das im Vergleich nichts als Spielerei der Unterhaltungsindustrie. Würde mir wünschen, dass die Cebit wieder mehr Computerthemen in den Mittelpunkt stellt.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Onlinewerbung ohne Google

Google ist sicher der Marktführer in Sachen Onlinewerbung. Aber nicht jeder kann oder will Onlinewerbung von Google auf seinen Webseiten schalten. Und nicht jeder bei Google werben.

Keine Problem - denn es gibt ne ganze Reihe Alternativen. Beginnend bei eBay Relevance Ad über Bidvertiser.com bis hin zu Contaxe. Also braucht man nicht immer nur wie der Hase auf die Google-Schlange schielen.

Montag, 22. Februar 2010

Webseite modernisiert

Es war mal wieder Zeit meine Webseite zu modifizieren. Hab sowohl das Design geringfügig angeapckt, aber auch die technische Basis. Mache jetzt immer mehr mit jQuery (aber nicht um des Frameworks willen - deshalb sparsam und eher im Hintergrund). Dazu habe ich auch die Infos selbst entmistet. Denke, dass die Seite jetzt weniger erschlägt und harmonischer geworden ist.

Und mein altes Opera-Buch ist jetzt auch wieder online und kostenlos zu lesen. Durch Probleme auf dem Server, auf dem ich die Inhalte gehostet habe, war es in der letzten Zeit nicht erreichbar. Jetzt habe ich die Seiten auf meinen Server geholt. Die nächsten Wochen mache ich das auch mit den anderen Büchern.

Sonntag, 14. Februar 2010

JavaFX Platform offizielle Rich Client Technology für die Olympiade 2010

Nachdem ich mich letztes und vorletztes Jahr viel mit JavaFX beschäftigt habe, hatte ich der Technologie eine große Zukunft vorausgesagt. Sie hat meiner Meinung nach ein erhebliches Potential. Nur ist es seit einigen Monaten ziemlich still um JavaFX geworden und das enttäuscht mich doch ziemlich. Aber jetzt gibt es eine neue hammerharte Referenzapplikation für JavaFX.
Wie Oracle verlautbaren lässt, sind JavaFX™ und Java™-Plaftformen die offizielle Rich Client Technology von dem Organisationskomittee bei den olympischen Winterspielen in Vancouver. Die Ergebnissse, Nachrichten, etc. werden über JavaFX aufbereitet (http://www.vancouver2010.com/olympic-medals/geo-view/).

Das dürfte wieder für JavaFX einen ziemlichen Anschub bedeuten. Vielleicht wird das doch noch die Erfolgsstorie, die ich vorhergesagt habe.

Freitag, 12. Februar 2010

Swift - no way

Das EU-Paralament hat den Angriff der USA auf die Bankdaten der Europa-Bürger gestoppt. Da schau - der zahnlose Tiger Europaparlament hat man gebrüllt und dann auch noch seine Schutzbefohlenen wirklich geschützt. Ich bin wirklich überrascht. Großes Lob.

Dienstag, 9. Februar 2010

Native digitals versus Digital Immigrants

Als ich die letzten Tage nach meinen Videoaufzeichnungen in der Trainerwohnung in Graz die Abende verbracht hatte, musste ich dort auf TV verzichten. Aber schneller W-LAN war an. Nur komischer Weise darf z.B. Zattoo in Österreich keine Kanäle bereitstellen. Also bin ich bei den direkten Streams und Mediatheken von HR, ZDF und 3-Sat hängen geblieben. Und da hab ich neben Nachrichten hauptsächlich Computersendungen durchstöbert. Dabei bin ich erstmals über den Begriff der Digital Natives gestolpert. Damit werden Personen bezeichnet die zu einer Zeit aufgewachsen sind, in der digitale Technologien wie Computer, das Internet, Handys und MP3s verfügbar und bereits selbstverständlich waren. Das sind alle Leute ab Geburtsjahr 1980. Die ab vielleicht 1990 - 1995 kennen eine Welt ohne Internet gar nicht mehr. Generation Internet.
Die davor werden als Analoge bezeichnet. Oder auch Digital Immigrants, wenn sie sich zumindest die digitalen Techniken als Erwachsene noch angeeignet haben.

Nun bin ich zwar definitiv kein Digital Native, aber irgendwie scheine ich für meinen Lebensstil einfach nur zu früh geboren zu sein. Denn was über die Digital Natives den staunenden Analoge im Fernsehen erklärt wird, ist für mich seit Jahren mein way of life. Sicher weil es mein Job ist, aber dennoch - die Abgrenzung nach dem Geburtsjahr greift viel zu kurz.

Montag, 8. Februar 2010

Wieder zurück



So,

damit ist der Tripp nach Graz beendet. Ich würde gerne mal wissen, wie oft ich schon mit der gleichen Maschine nach Graz und wieder zurück geflogen bin. Kommt mir so vor als wäre es immer die selbe.

Sonntag, 7. Februar 2010

Aufnahmen beendet

Heute habe ich meine Aufnahmen zum jQuery-Videotraining beendet. Morgen kommen noch ein paar Nacharbeiten, aber im Grunde bin ich fertig.




Heute Mittag hatte ich das erste Mal die Tage auch Zeit nach Graz rein und auf den Schlossberg zu gehen. Die anderen Tage habe ich bloß zwischen der Wohnung und dem Studio 10 Meter über die Straße rüber gependelt.



Ich war zwar schon so oft hier in Graz (auch um die Jahreszeit), aber es hat bisher noch nie Schnee gelegen. Heute war jedoch dicker Schnee angesagt und vom Schlossberg bin ich fast mehr gerutscht als gegangen.

Morgen geht es dann mit dem Flieger wieder nach Hause.

Freitag, 5. Februar 2010

Selbst vor der Kamera

Die Videotraining basieren ja darauf, dass ich was auf dem Bildschirm vorführe, das aufgezeichnet wird und ich die Erklärungen spreche. Bin also dabei gar nicht zu sehen. Aber es gibt immer auch noch eine Trainervorstellung. Und da sitzt man selbst vor der Kamera und wird gefilmt. Heute morgen war ich mal wieder dran.

Ansonsten hab ich jetzt über 7 Stunden Material zusammen. Aber ich war noch überhaupt nicht in der Stadt selbst. Ich kenne Graz von meinen vielen Trainings hier zwar recht gut, aber an einem der noch verbleibenden Tage will ich trotzdem mal runter in die Innenstadt und vielleicht auch hoch auf den Hausberg. Hoffe, dass ich morgen abschätzen kann, wie meine restliche Zeit hier ausgeht.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Feierabendbier

Ich habe mittlerweile 5 Stunden von dem jQuery-Videotraining aufgenommen. Bin damit sehr gut in der Zeit, aber die Sache ist tierisch anstrengend. War mit Unterbrechungen 14 Stunden heute im Studio. Jetzt ist die Luft raus und die muss mit einem Feierabendbier aufgefüllt werden.

Onlinetraining mit Ralph Steyer

Onlinetraining mit Ralph Steyer
Onlinetraining mit Ralph Steyer und anderen Autoren bei Video2Brain